Focus online nennt G.O. "es gehen die Lichter aus".

Ankawor, Donnerstag, 29.09.2016, 17:25 vor 3444 Tagen 7081 Views

bearbeitet von Ankawor, Donnerstag, 29.09.2016, 18:07

http://www.focus.de/finanzen/experten/weik_und_friedrich/deutsche-bank-bei-einer-pleite...

Hört sich ja auch viel harmloser an als Game Over. Wenn die Deutsche Bank hopps geht, gehen weltweit die Lichter aus. [[freude]]

Da wir nicht im Dunkeln sitzen wollen, werden wir die DB mit Freude retten. So werden wir vorbereitet.

Warum es allerdings zur Dunkelheit führen würde, vermag ich meinen Mitmenschen nicht verständlich zu erläutern. Ich bekomme immer zur Antwort: "Die Derivate sind doch gar kein Geld, was verloren geht. Sie sind doch nur Hoffnung auf Geld, aber in Wirklichkeit ist es nicht schlimmer, als wenn man den Lottoschein verliert, der 6 Richtige gebracht hätte ... ist zwar schade, aber es geht dann halt so weiter wie bisher. Jeden Morgen zur Maloche, und jeden ersten kommt das Gehalt aufs Konto".

Oder ähnliche Einwände.

Und Brexit fuehrt zum Dritten Weltkrieg

CalBaer @, Donnerstag, 29.09.2016, 18:19 vor 3444 Tagen @ Ankawor 4901 Views

'Brexit' could trigger World War Three, warns David Cameron
http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/brexit-could-trigger-world-war-7928607

Die Angstmacher werden mal wieder zum Klinkenputzen rumgeschickt. Sie wollen doch nur wieder nur unser Bestes! (unser Geld!)

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Eher durch manche der 62, "welchen die Hälfte der Welt gehört" und durch Strohmänner die Medien aufkaufen und Stimmung machen,

ebbes @, Donnerstag, 29.09.2016, 19:10 vor 3444 Tagen @ CalBaer 3857 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.09.2016, 19:22

weil sie ihren Besitz nicht freiwillig teilen wollen.
Die NATO versuchen sie als ist ihre Privatarmee zu rekrutieren.

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/62-superreiche-besitzen-so-viel-wie-die-h...

oder

durch die Amis, weil sie ihre Vormachtstellung auf der Welt durch die Russen und/oder den Chinesen in Gefahr sehen.
Je schneller sie zuschlagen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen.
Diese Situation ist brandgefährlich für die Welt.

Gruß

ebbes

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Nein, den reichsten 62 Menschen gehört nicht die Hälfte der Welt, nicht mal 1%

BerndBorchert @, Donnerstag, 29.09.2016, 21:18 vor 3444 Tagen @ ebbes 3269 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.09.2016, 18:37

Im Bild Artikel wird deren Gesamtvermögen mit dem der ärmeren Hälfte der Menschheit verglichen. Ein großer Unterschied.

Was mich auf die Frage bringt: Wie groß ist eigentlich das Gesamtvermögen der Menschheit?

Ein sehr grober Ansatz: Wie viel Netto-Vermögen (inkl. Immobilien) hat ein Deutscher im Durchschnitt? ist 200.000 Euro zu wenig? Zu viel? 80 Mill. mal 200.000 macht 16 Billionen. Der wirtschaftliche Faktor Deutschlands an der Weltwirtschaft ist 4 %, soweit ich weiß. Also rechne ich - sehr grob - 25 mal 16 Billionen, macht 400 Billionen Dollar "Gesamtvermögen der Menschheit".

Die 62 Reichsten mit ihren im Durchschnitt sagen wir mal 40 Mrd. haben also zusammen so ca. 2,5 Billionen. Also weniger als 1 Prozent des Gesamtvermögens.

Alles sehr, sehr grob (grobe Schätzungen, Dollar und Euro gleichgesetzt, Wirtschaftsleistung und Vermögen als korrelierend angesehen, etc.). Pi mal Daumen. Weiß jemand bessere Daten/Berechnungen? Wenn ja: was ist deren Ergebnis - mehr oder weniger als 400 Billionen Dollar?

Bernd Borchert

Du hast Recht. Die Schlagzeile der Bild falsch übernommen. Ärmere Hälfte vergessen zu erwähnen. (oT)

ebbes @, Donnerstag, 29.09.2016, 22:10 vor 3444 Tagen @ BerndBorchert 2555 Views

- kein Text -

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Wie groß ist denn jetzt das Gesamtvermögen der Menschheit? 400 Billionen Dollar war mein Pi-mal-Daumen Ergebnis. Wer bietet mehr?

BerndBorchert @, Donnerstag, 29.09.2016, 22:25 vor 3444 Tagen @ ebbes 2659 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.09.2016, 22:35

Ist die Definiton überhaupt korrekt: summiere alle Netto-Vermögen aller Menschen. Was ist z.B. mit den Vermögen, die anders als z.B. Firmenwerte ihren Besitzern nicht Menschen zugeordnet werden können, z.B. die staatlichen Vermögen oder das der Kirchen? Hinzurechnen? Was ist mit den Menschen mit negativem Netto-Vermögen: Abziehen oder ignorieren?

Ist überhaupt diese Rechnung valide? Muss man nicht anders summieren?

Oder ist sogar die Fragestellung an sich falsch oder sinnnlos?

400 Billionen Dollar war mein Pi-mal-Daumen Ergebnis. Wer bietet mehr? oder weniger?

Bernd Borchert

Gesamtvermoegen der Menschheit ist Null

CalBaer @, Donnerstag, 29.09.2016, 23:02 vor 3444 Tagen @ BerndBorchert 2878 Views

Denn Du musst die Schulden dagegenrechnen. Es gibt nur asymmetrische Verteilung von Schulden und Vermoegen.

Nach Abzahlung aller Schulden bleiben nur noch Sachwerte uebrig, die aber nicht mehr bezahlt werden koennen.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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Die Klinkenputzer sind natuerlich nur billige Werkzeuge

CalBaer @, Donnerstag, 29.09.2016, 23:13 vor 3444 Tagen @ ebbes 2766 Views

die Medien werden wiederum von vermoegenden Eliten kontrolliert.

Die Top 1% weltweit haben ein Netto-Vermoegen (also nach Abzug aller Schulden) von $125 Billionen, was mehr als das weltweite GDP ist ($77 Billionen). Mit so viel Vermoegen kann man schon einigen Einfluss ausueben. Und die machen das ueber sog. Soft-Power-Organisationen besonders effektiv, Spenden im Hunderttausender-Dollar-Breich koennen durchaus mehr veraendern als ganze Panzerarmeen.

--
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Stützelsche Saldenmechanik?

BerndBorchert @, Donnerstag, 29.09.2016, 23:21 vor 3444 Tagen @ CalBaer 2798 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.09.2016, 23:29

Denn Du musst die Schulden dagegenrechnen.

Aber mit Netto-Vermögen habe ich doch genau das gemeint: Schulden werden abgezogen.

Für die Finanzvermögen sollte das mit dem Saldo 0 richtig sein, grob zumindest, vergiss z.B. die Münzen nicht.

Aber wenn Du Dir die Liste der genannten Reichen ansiehst, geht es um Firmenwerte, was kein Finanzvermögen ist.

Bernd Borchert

Hier kannst du es sehen, kurzes Video, Frage bleibt offen

Ankawor, Donnerstag, 29.09.2016, 23:28 vor 3444 Tagen @ BerndBorchert 2587 Views

http://www.zerohedge.com/news/2016-09-28/how-much-money-have-humans-created

Aber meine Frage bleibt unbeantwortet.

Wie kann ich Lieschen Müller in einfachen Worten erklären, warum die Derivate-Blase zu einer Katastrophe führt, wenn Lieschen sagt, das ist nichts anderes als ein verlorener Lottoschein ... man muss halt weiter arbeiten gehen.

Sachvermögen = Netto-Vermögen

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 30.09.2016, 09:49 vor 3443 Tagen @ CalBaer 2247 Views

Denn Du musst die Schulden dagegenrechnen. Es gibt nur asymmetrische Verteilung von Schulden und Vermoegen.

Genau. Im wesentlichen gilt: Die Staaten haben die Schulden, und einige Private die Guthaben (inkl. die Liquidität).

Nach Abzahlung aller Schulden bleiben nur noch Sachwerte uebrig, ...

Ja wohl.

die aber nicht mehr bezahlt werden koennen.

Nach der Tilgung aller Geldschulden/-guthaben wären sie gewiss bezahlt und verblieben als unbelastetes Eigentum (oder wenigstens Besitz).

Es gilt also: Sachvermögen = Netto-Vermögen.

Gruß, Beo2

Ja - Spenden, Thinktanks - Empfehlung: "The Firm" - Strukturen der Macht..... am Beispiel von....

Olivia @, Freitag, 30.09.2016, 18:21 vor 3443 Tagen @ CalBaer 2040 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.09.2016, 18:31

die Medien werden wiederum von vermoegenden Eliten kontrolliert.

Die Top 1% weltweit haben ein Netto-Vermoegen (also nach Abzug aller
Schulden) von $125 Billionen, was mehr als das weltweite GDP ist ($77
Billionen). Mit so viel Vermoegen kann man schon einigen Einfluss ausueben.
Und die machen das ueber sog. Soft-Power-Organisationen besonders effektiv,
Spenden im Hunderttausender-Dollar-Breich koennen durchaus mehr veraendern
als ganze Panzerarmeen.

.............

Das geht sehr viel effizienter über "Soft-Power". Die "Drecksarbeit" machen dann eh "die anderen". Presse....

Wenn man sich überlegt, wie simpel sich der Brexit hat durchführen lassen. Ein "Australier" fühlte sich "berufen", die Briten von der EU zu befreien. Murdoch hat die Kampagnen "fürs Volk" geschrieben. Und dann der dicke, blonde, jetzige Außenminister.... der kam noch rechtzeitig dazu. - Nicht zu vergessen Merkels Coup mit den "alternativelosen" offenen Grenzen. Das hat den Briten den Rest gegeben und die restliche EU "verstimmt". Mission accomplished.

Die Strukturen sind immer gleich. Meine Empfehlung:

https://www.youtube.com/watch?v=JzH1Z17c4yc

--
For entertainment purposes only.

Die Aufrechnung in Geld ist eben Unsinn

CalBaer @, Freitag, 30.09.2016, 19:11 vor 3443 Tagen @ Beo2 1843 Views

Denn Du musst die Schulden dagegenrechnen. Es gibt nur asymmetrische

Verteilung von Schulden und Vermoegen.

Genau. Im wesentlichen gilt: Die Staaten haben die Schulden, und einige
Private die Guthaben
(inkl. die Liquidität).

Nach Abzahlung aller Schulden bleiben nur noch Sachwerte uebrig, ...


Ja wohl.

die aber nicht mehr bezahlt werden koennen.


Nach der Tilgung aller Geldschulden/-guthaben wären sie gewiss bezahlt
und verblieben als unbelastetes Eigentum (oder wenigstens Besitz).

Es gilt also: Sachvermögen = Netto-Vermögen.

Es gibt dann Vermoegen an quantifizierbaren Immobilien oder Produktionsmitteln (Quadratmeter, Hektar usw.) nur ist es nicht mehr in Geld quantifizierbar.

Geld wird doch nach der Formel zu Nettovermoegen auf Null gesetzt (negatives Geld gibt es nicht, weil Geld=Schuld), eine Aufrechnung in Geld ist dann also unmoeglich, weil die Geldvermoegen gar nicht realisierbar sind.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Zu Gebrauchs- und Tauschwert von Sachvermögen ..

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 30.09.2016, 20:34 vor 3443 Tagen @ CalBaer 1885 Views

Nach der Tilgung aller Geldschulden/-guthaben wären sie gewiss bezahlt und verblieben als unbelastetes Eigentum (oder wenigstens Besitz).
Es gilt also: Sachvermögen = Netto-Vermögen.

Es gibt dann Vermoegen an quantifizierbaren Immobilien oder Produktionsmitteln (Quadratmeter, Hektar usw.) nur ist es nicht mehr in Geld quantifizierbar.

Das trifft allerdings nur vorübergehend zu, denn: Nach dem (unfreiwilligen) Abrauchen aller (Geld-) Guthaben-Schulden-Paare gab es immer wieder ein Reset der VoWi mit einer neuen Währung, welche vom Staat eingefüllt wurde (= Grund-/Initialverschuldung des Staates). So auch in 1948f in DE:
https://de.wikipedia.org/wiki/Währungsreform_1948_(Westdeutschland)

Im Übergangsstadium, d.h. zwischen der verlorenen Akzeptanz der alten und der gewonnenen Akzeptanz der neuen Staatswährung behalten alle Sachwerte (Acker/Wald, Geräte/Produktionsmittel, Rohstoffe, Häuser etc.) natürlich einen gewissen Gebrauchs- sowie Tauschwert .. und bringen spätestens nach dem Reset der VoWi dem Eigentümer/Besitzer einen nicht unbedeutenden Wettbewerbsvorteil ...
Ein Kartoffelacker bleibt weiterhin ein fruchtbarer Kartoffelacker, ein Tomatenstrauch gibt weiterhin Tomaten, eine Henne legt weiterhin Eier usw..
Und, es gab immer vorübergehend auch einen Rückfall (vgl. Begriff "Regression") in die uraltbewährte Form der Tauschwirtschaft: Sachen gegen Sachen/Produkte oder gegen Arbeitsleistung, auch Bartergeschäfte um mehrere Ecken usw..

Ich glaube aber, "dieses Mal" wird es anders ausgehen.

Gruß, Beo2

Nur der Gebrauchswert. Von wegen Tauschwert.

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 30.09.2016, 22:36 vor 3443 Tagen @ Beo2 1825 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.09.2016, 22:46

Und, es gab immer vorübergehend auch einen Rückfall (vgl. Begriff
"Regression") in die uraltbewährte Form der Tauschwirtschaft
: Sachen
gegen Sachen/Produkte oder gegen Arbeitsleistung, auch Bartergeschäfte um
mehrere Ecken usw..

Von wegen Tauschwirtschaft. Wer hat dir denn solch einen Blödsinn erzählt?
Es geht beim Wirtschaften immer um den Mehrwert. Der Wirtschaftende möchte ein höheres Ergebnis haben als er an Aufwand investieren muss.

Ein Tauschhandel liefert schon per Definition keinen Mehrwert, also kann es aus rein logischen Gründen niemals eine Tauschwirtschaft gegeben haben.

Also wird Wirtschaften, wenn die Nachschuldnerkette einmal gerissen ist, immer damit beginnen, wo das Wirtschaften ursprünglich seinen Anfang nahm:
Mit der Sklaverei. Der Sklave/die Sklavin ist das einzige Wesen, welches Mehrwert, also mehr Ertrag als der Aufwand, liefert.

Und bei einem Rückfall wird Wirtschaften genau damit wieder beginnen.

Ich glaube aber, "dieses Mal" wird es anders ausgehen.

http://www.lexikus.de/bibliothek/Menschenhandel-in-Afrika-Ueber-die-Graeuel-des-Sklaven...

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Tauschwirtschaft nach dem Krieg (z.B. 1923, 1946ff)

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 01.10.2016, 11:24 vor 3442 Tagen @ Mephistopheles 2323 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 01.10.2016, 14:08

Und, es gab immer vorübergehend auch einen Rückfall (vgl. Begriff "Regression") in die uraltbewährte Form der Tauschwirtschaft: Sachen gegen Sachen/Produkte oder gegen Arbeitsleistung, auch Bartergeschäfte um mehrere Ecken usw..

Von wegen Tauschwirtschaft. Wer hat dir denn solch einen Blödsinn erzählt?


[image]
Quelle: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/inflation-1923.html

Auch hier (Zitat): http://www.deutschegeschichten.de/zeitraum/themaindex.asp?KategorieID=1004&InhaltID...

"Deutschland war ein Land mit drei Währungen geworden: Staatliche Gehälter und Steuern wurden in Reichsmark gezahlt. Seit August 1946 gab es für den Verkehr zwischen alliierten und deutschen Stellen von den Siegermächten gedrucktes Besatzungsgeld, das nicht in Reichsmark umgewechselt werden konnte.
Wichtigstes Zahlungsmittel waren aber Zigaretten, für die man auf dem Schwarzen Markt fast alles erhalten konnte. Deutschland war damit in den archaischen Zustand der Naturalwirtschaft zurückgefallen:
Waren konnten nur gegen Waren getauscht werden. Arbeiter waren oft nur drei Tage in der Woche in der Fabrik. An den übrigen Tagen tauschten sie ihren Lohn, der ebenfalls zum Teil aus Waren bestand, gegen Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs ein. Der größte Teil der Schwarzmarktgeschäfte besteht aus Tauschhandel von Waren aus zweiter Hand, angefangen von alten kostbaren Pelzmänteln bis zu Kochtöpfen und abgelegten Schuhen und Galoschen, gegen Zigaretten, Schokolade, Kartoffeln oder Mehl. In den großen Städten besonders im Westen sind organisierte Tauschmärkte Tag und Nacht geschäftig, auf denen einfach alles gehandelt werden kann, mit Einschluss von Eisenbahnfahrkarten für Fernzüge (für die man Spezialerlaubnis braucht), interzonalen Pässen oder anderen gefälschten Papieren
..."

Also: Arbeiter wurden teils oder gänzlich mit Waren bezahlt, die sie herstellten .. so z.B. im Bergbau mit Kohle. Die Kohle tauschten sie dann gegen Lebensmittel u.a.. Bauern zahlten mit Lebensmitteln für Arbeitsleistung usw. usf..

Es geht beim Wirtschaften immer um den Mehrwert. Der Wirtschaftende möchte ein höheres Ergebnis haben als er an Aufwand investieren muss. Ein Tauschhandel liefert schon per Definition keinen Mehrwert, also kann es aus rein logischen Gründen niemals eine Tauschwirtschaft gegeben haben.

Das ist eine Tautologie (Definition = Schlussfolgerung). Wo hast Du wissenschaftliches "Denken" gelernt?

Ich betrachte das Thema als abgehakt.

Mit Gruß, Beo2

Deine Rede von der Tauschwirtschaft ist hirnverbrannter Quatsch und zeigt , dass du nicht einmal weißt, was "wirtschaften" bedeutet

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 01.10.2016, 20:22 vor 3442 Tagen @ Beo2 1804 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 01.10.2016, 20:26

Und, es gab immer vorübergehend auch einen Rückfall (vgl. Begriff

"Regression") in die uraltbewährte Form der Tauschwirtschaft: Sachen gegen
Sachen/Produkte oder gegen Arbeitsleistung, auch Bartergeschäfte um
mehrere Ecken usw..

Von wegen Tauschwirtschaft. Wer hat dir denn solch einen Blödsinn

erzählt?

[image]

Ich bleibe mal bei diesem Bild, weil genau das hat mein Vater gemacht.
Der machte damals eine Lehre bei einer KFZ-Werkstatt als KFZ-Mechaniker, und die haben Autos repariert, bezahlt wurde die Reparatur vom Bauern u.a. mit einer Schweinehälfte.
Der Lohn, den er als Lehrling erhielt (ist tatsächich ausbezahlt worden) betrug 25RM monatlich, die Monatskarte mit der Reichsbahn, die er brauchte, um zur Arbeit zu kommen, kostete 24 RM.

Die Maschinen, die man für die Reparatur benötigte, mussten bereits vorhanden sein, und die Fachleute mussten bereits ausgebildet sein.
Es ist also jede Menge Vorfinanzierung erforderlich.

Ebenso beim Bauern: Der musste sein Land bereits gekauft oder geerbt haben (Vorfahre hat gekauft), der Schweinestall musste bereits gebaut sein, der Metzger musste ebenfalls ausgebildet worden sein usw.
Ebenfalls jede Menge Vorfinanzierung.


Was ist nun wirtschaftlich bei diesem Vorgang genau abgelaufen?
Es ist völlig illusorisch und war es auch damals, anzunehmen, mit reparierten Autos als Darlehenssicherheit könne man einen Schweinestall finanzieren und es ist genau so illusorisch, mit Schweinehälften neue Maschinen für die Werkstatt finanzieren zu wollen.

Die haben damals von der Substanz gelebt, von Dingen, die bereits vorhanden waren. An Erneuereung war keineswegs zu denken.
Deine famose "Tauschwirtschaft" ist ein Euphemismus, eine platte Umschreibung für Leben von der Substanz, aber keinerlei Wirtschaft.


Gruß Mephistopheles

--
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