Herrschaft der Blutsgemeinschaften

Falkenauge, Donnerstag, 29.09.2016, 09:40 (vor 3444 Tagen) @ harryinfo2882 Views

Es ist auffallend, dass die Menschen der islamischen Völker in ihrem Bewusstsein sehr stark in Abstammungsgemeinschaften verankert sind. Die Familie, die Sippe, der Stamm oder der von der Abstammung geprägte Volkszusammenhang sind als Kollektive die bestimmenden sozialen Kräfte, denen der Einzelne weitgehend untergeordnet ist. Er empfindet sich auch in der Regel nicht als eine davon unabhängige Persönlichkeit mit eigenen Lebensvorstellungen, sondern als ein Glied der Gemeinschaft, ohne die er nicht leben könnte, deren Zusammenhalt und Lebensregeln ihn mitumfassen und seine Lebenswege stark bestimmen. Er empfindet sich nicht als Einzel-Ich, sondern als Bestandteil des Gruppen-Ichs.

Das sind Merkmale eines Entwicklungsstandes, den die europäischen Völker im wesentlichen seit 2000 Jahren hinter sich gelassen haben. Hier empfinden die Menschen: Nicht mehr darf der Einzelne der Gemeinschaft untergeordnet sein, sondern umgekehrt ist die Gemeinschaft für den Einzelnen da und hat seiner Entwicklung zu Freiheit und Selbstbestimmung zu dienen. Dieser tiefe christliche Ich-Impuls, der in den Idealen der Französischen Revolution von Frei­heit, Gleichheit, Brüderlichkeit eruptiv und schlagwortartig zum Ausdruck kam, liegt als innere, gegen alle Widerstände gärende und treibende Kraft der ganzen geistigen und gesellschaftlichen Entwicklung der europäischen Völker und ihrer amerikanischen Ausgliederungen zugrunde.

Darin sind unendlich viele Konflikte begründet.

Dies wird hier näher beleuchtet: Islam, Sippenbindung und europäische Geistesentwicklung


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