Wir leben nun einmal im Zeitalter der Simulation …

Ostfriese, Dienstag, 27.09.2016, 13:46 (vor 3445 Tagen) @ eddie091097 Views

Hallo,

Hallo eddie09

… – in einem „abstrakten System von Zeichen, die in einem bestimmten Verhältnis zur materiellen Welt stehen und so ein jeweils unterschiedliches Modell der Realität darstellen. Ein solches Modell (=Simulakrum) sei für die Menschen generell unerlässlich, denn nur so können sie die Welt verstehen, deuten, reproduzieren und manifestieren.“ Die Bilder von den Dingen sind mittlerweile frei flottierende referenzlose Zeichen und wirkmächtiger als die Dinge selbst. Es geht um vertikale Differenzen – um Wettbewerb, Statusrivalität und Prestige, ausgetragen auf den Dingen – sie erzeugen eine Neuschöpfung der Wirklichkeit, in der es so eine Sache ist mit wahr und falsch, schön und hässlich, männlich oder weiblich, usw. Die Hyperrealität ist auch nur ein Gefängnis, dessen Mauern wir nicht überwinden können – die Gesellschaft findet aus ihr keinen Ausweg mehr.

Was bleibt? Wie Baudrillard mit Marx gegen Marx liest und argumentiert, so

der Antrag war nach deren Aussage nur als Satire gedacht.

wenden wir die Satire gegen die Satire, die Simulation gegen die Simulation oder Übertreibung gegen die Übertreibung – das konnte ich so schön in dem Faden mit den Beiträgen über den Blizzard in New York verfolgen. Das Unverständnis über die Gegenwart – über das, was abläuft –, führt dann zu persönlichen Auseinandersetzungen und leider zum Abbruch der Kommunikation.

Wir benötigen mehr Ahnung – vor allem aber mehr Lachen und Satire!

@Ashitaka: „Denk mal darüber nach!“

Gruß

Nachdenkliche Grüße zurück an einem sonnigen Herbsttag

Ostfriese


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.