http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article208302413/Digitalisierung-belastet-Familienl...
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WhatsApp habe ich nur wegen meiner Tochter. Inzwischen haben auch einige Personen in meinem Alter das Programm. Sie gehen aber nicht regelmäßig rein, also ist es in der Altersgruppe besser, zu telefonieren oder SMS zu benutzen. Viele junge Erwachsene gehen auch kaum noch in Facebook. Alle Verabredungen etc. werden über WA gemacht. Die können sich unter € 10 pro Monat eine Flatrate buchen und sind damit für ihre Freunde immer erreichbar. Da das Geld knapp ist, eine super Sache. An der Uni kommen die kostenlos rein. Geld zum Telefonieren haben die oft nicht, auch nicht die teure ALL-IN-Flatrate.
"Früher" hatte ich auch noch so eine zusätzliche kleine Datenflatrate, weil ich die Kröte sonst überhaupt nicht erreichen konnte. Inzwischen habe ich die Flat abgeschafft und gehe nur noch über das WLan rein, wenn ich eins habe. Aber für ein paar Jahre war es die einzige Nabelschnur, die zu diesem Geschöpf "rüber" ging. Ganz besonders, als sie 18 war und "erwachsen" und in der (grauenhaft zeitintensiven, ausnutzenden) Lehre und dort genauestens darüber unterrichtet wurde, dass Eltern nicht "cool" sind und man denen auch nix sagen muss, wenn man tagelang nicht auftaucht, weil man ja "erwachsen" ist.
War 'ne schlimme Zeit, weil Alkohol auch eine Rolle spielte. Insofern bin ich WA außerordentlich dankbar und froh, dass WA und FB inzwischen verboten bekommen haben, ihre Daten abzugleichen.
Ich habe es übrigens oft bedauert, dass keiner meiner "älteren" Freunde und Bekannte über WA erreichbar ist. Ist eine super Angelegenheit, denn man kann Nachrichten ganz schnell reinstellen und irgendwann reinschauen, ob eine Antwort gekommen ist. Daher habe ich das Zeugs auch trotz "Datenschutzmängeln" nicht abgeschafft.
Außerdem informiert mich N24 immer regelmäßig über die Nachrichtenlage und NINA kann ich abfragen, ob ich aufpassen muss wegen dem Wetter. Letztes Jahr hat der Orkan eine riesige Fichte aus meinem Garten umgedreht und auf das Dach meines Nachbarn geworfen. "Überschwemmungen" leichterer, aber unangenehmer Art hatten wir auch bereits, sodass ich über solche "Helferlein" sehr froh bin. Dazu kommt ein kleines Notizbuch, in dem man mit dem Stift "Erinnerungen" festhalten kann.... und weitere Kleinigkeiten. eMails landen dort, eine Version von Leo.org ist drauf, ein sip-Telefon, mit dem ich über W-Lan kostenlos innerhalb Europas telefonieren kann, eine kostenlose Anrufweiterschaltung von meiner Festnetznummer (so kann mich die Kröte auch vom Nebenapparat meines Haustelefons immer kostenlos erreichen). Ne Kamera, wenn's mal nötig oder interessant ist. Hat mir bei einem Unfall schon gute Dienste geleistet und wird auch für ebay benutzt. Radio, wenn Du Ohrhörer dabei hast. You-Tube-Videos kann man auch von unterwegs aus schauen.... z.B. wenn sie in den Nachrichten sind. Ein OCR-Reader, der ab und an ganz praktisch ist. Für Sportler Runtastic PRO, eine tolle Ausgabe von PAULI, Kochdynastie aus der Schweiz - sehr viel preiswerter als das Buch. Ein Dokumentenscanner und ein Druckertreiber......
Na ja, kommt halt immer auf die Notwendigkeiten und Interessen an. Mein Smartphone ist inzwischen bereits sehr alt (ich glaube 4 Jahre), war aber eines der ersten, wirklich guten Samsung-Geräte und bisher sehe ich keinerlei Notwendigkeit, es auszutauschen.
Natürlich ist das Ding klein. Wenn ich irgendwo ausführlicher mitschreiben möchte, dann nehme ich das A4-Tablett von Samsung mit. Das hat eine wunderbare Möglichkeit, mit Stift zu schreiben, entsprechende Notizbücher anzulegen und diese bei Bedarf auch auszudrucken. Ist auch nicht mehr jung, das Gerät, aber mit einem ganz tollen Bildschirm ausgestattet. Da der Bildschirm so toll ist, habe ich mir natürlich die Kindle App drauf geladen. Die Möglichkeit, Texte zu markieren sind toll, auch Notizen kann man zu den gelesenen Texten eingeben. - Und natürlich habe ich mir Audible von Amazon drauf geladen - mit Büchern in verschiedenen Sprachen. Klang ist super und die Geschwindigkeit der Sprachwiedergabe kann auf dem Tablett fein justiert werden. Also besonders auch für Fremdsprachentexte von Vorteil.
Lieber Gott, ich könnte einen Roman schreiben. Die Dinger haben wirklich Vorteile.
Jetzt höre ich aber mal auf, sonst fallen mir die Finger ab.
Aber ich würde kleine Kinder davon fernhalten. Die müssen erst andere Dinge lernen.
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