Genau beguckt, kann man aber auch die Uneinigkeiten sehen
Moin,
ok, da klappt einem erstmal die Kinnlade runter. Aber nach dem zweiten mal gucken stelle ich mal Folgendes fest:
- Todenhöfer schreibt selbst auf facebook, dass die Identität des Interviewpartners geklärt worden sei. Er befehlige etwa eine 200 Mann starke Truppe. Ok. Das macht ihn zum Mann der Front und das, was er sagt (über die Unterstützung durch andere Staaten) wird wohl auch größtenteils stimmen. Ich frage mich nur: Hat er das alles (mit seinen 200 Hanseln) wirklich alles selbst gesehen? Oder haben ihm das ein paar großmäulige Kollegen vielleicht auch nur "verkauft"
- Er berichtet selbst, wie opportunistisch Kämpfer anderer Truppen/Gruppierungen sind ("für Essen und Trinken ....", "sie haben sich verkauft"). Das geht denke ich genauso schnell auch wieder anders rum. Da eine Armee drin zu sehen, die wie ein Mann steht, halte ich für übertrieben. Die sind Manipulationsmasse.
- Warum hat der Mann überhaupt Todenhöfer ein Interview gegeben? Gibt nur zwei Gründe: Sich wichtig machen - oder er sollte es, weil die Info irgendwie in die Welt sollte. Kann mir doch keiner erzählen, dass das aufgrund der Schönheit von Todenhöfers Augen passiert ist. Wünschen wir dem Mann, dass es kein Narzissmus war, der ihn trieb und er wirklich was ausgeplaudert hat, was er nicht sollte. Denn dann dürfte er vielleicht jetzt schon nicht mehr leben.
Viele Grüße
Gaby
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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci