Linker Genderwahn: der/die ScannerIn, der/die ComputerIn, der/die BleistiftanspitzerIn, der/die KopiererIn, der/die StaubsaugerIn usw.

Reffke @, Dienstag, 27.09.2016, 04:32 vor 3445 Tagen 1840 Views

Hallo Allerseits,

In Flensburg hat die Die Linke allen Ernstes diesen Antrag gestellt:

Gendergerechte Sprache - Teil 1: Für Arbeitsgeräte/-mittel, anzuwenden im Sprachgebrauch
der Gremien aller Arbeitsbereiche der Stadt Flensburg
Antrag der Ratsfraktion Die Linke

Antrag:
Ab sofort werden Arbeitsgeräte/-mittel aus allen Arbeitsbereichen der Stadt Flensburg genderneutral
bezeichnet. Dies gilt insbesondere für grammatisch mit maskulinem Artikel („der“) bezeichnete
Arbeitsgeräte/-mittel:
• Bezeichnungen, die Berufsbezeichnungen nachgebildet sind: der/die ScannerIn, der/die ComputerIn,
der/die BleistiftanspitzerIn, der/die KopiererIn, der/die StaubsaugerIn usw.
• weitere Bezeichnungen sollten bestehenden Doppelformen kreativ nachgebildet werden: der/die
Papierkorb/-körbin, der/die Briefkopf/-köpfin, der/die AbfalleimerIn usw.

Siehe weiter ==> Quelle!
... [[rofl]]
MfG, Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Lief schon vor Tagen im TV. Nur Satire.

eddie09 @, Dienstag, 27.09.2016, 05:21 vor 3445 Tagen @ Reffke 1526 Views

Hallo,

der Antrag war nach deren Aussage nur als Satire gedacht.

Gruß

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Schön zu sehen, dass dieses Thema auch in linken Kreisen mit Humor betrachtet werden kann. (oT)

LoopingLucas @, Dresden, Dienstag, 27.09.2016, 10:07 vor 3445 Tagen @ eddie09 1045 Views

- kein Text -

Wir leben nun einmal im Zeitalter der Simulation …

Ostfriese @, Dienstag, 27.09.2016, 13:46 vor 3445 Tagen @ eddie09 1096 Views

Hallo,

Hallo eddie09

… – in einem „abstrakten System von Zeichen, die in einem bestimmten Verhältnis zur materiellen Welt stehen und so ein jeweils unterschiedliches Modell der Realität darstellen. Ein solches Modell (=Simulakrum) sei für die Menschen generell unerlässlich, denn nur so können sie die Welt verstehen, deuten, reproduzieren und manifestieren.“ Die Bilder von den Dingen sind mittlerweile frei flottierende referenzlose Zeichen und wirkmächtiger als die Dinge selbst. Es geht um vertikale Differenzen – um Wettbewerb, Statusrivalität und Prestige, ausgetragen auf den Dingen – sie erzeugen eine Neuschöpfung der Wirklichkeit, in der es so eine Sache ist mit wahr und falsch, schön und hässlich, männlich oder weiblich, usw. Die Hyperrealität ist auch nur ein Gefängnis, dessen Mauern wir nicht überwinden können – die Gesellschaft findet aus ihr keinen Ausweg mehr.

Was bleibt? Wie Baudrillard mit Marx gegen Marx liest und argumentiert, so

der Antrag war nach deren Aussage nur als Satire gedacht.

wenden wir die Satire gegen die Satire, die Simulation gegen die Simulation oder Übertreibung gegen die Übertreibung – das konnte ich so schön in dem Faden mit den Beiträgen über den Blizzard in New York verfolgen. Das Unverständnis über die Gegenwart – über das, was abläuft –, führt dann zu persönlichen Auseinandersetzungen und leider zum Abbruch der Kommunikation.

Wir benötigen mehr Ahnung – vor allem aber mehr Lachen und Satire!

@Ashitaka: „Denk mal darüber nach!“

Gruß

Nachdenkliche Grüße zurück an einem sonnigen Herbsttag

Ostfriese

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