Buch Tipp

Waldläufer @, Montag, 26.09.2016, 12:43 vor 3446 Tagen 3131 Views

Food-Design: Panschen erlaubt

Man kann mit "Blick ins Buch" einige Seiten öffnen...hammerhart!!!
Da steht nicht mehr die Frage, ob Vegan oder Allesfresser...
Udo Pollmer ist umstritten, ich weiß; aber das Buch ist Spitze!

http://www.kopp-verlag.de/?websale8=kopp-verlag&pi=A1352174&refhex=575350617274...

Geht sicher auch über Amazon!

schöne Grüße

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

In früheren Zeiten, als sich die Wissenschaft noch nicht der Volksverdummung verpflichtet fühlte

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 27.09.2016, 09:01 vor 3445 Tagen @ Waldläufer 1830 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.09.2016, 12:34

Udo Pollmer ist umstritten, ich weiß; aber das Buch ist Spitze!

http://www.kopp-verlag.de/?websale8=kopp-verlag&pi=A1352174&refhex=575350617274...

Geht sicher auch über Amazon!

Amazon bringt wenigstens Kundenrezensionen
https://www.amazon.de/Food-Design-Panschen-erlaubt-Unschuld-verliert/dp/3777618020/?tag...

In früheren Zeiten, als sich die Wissenschaft noch nicht der Volksverdummung verpflichtet fühlte, gab es noch Bücher von Wissenschaftlern, die sich der viel wichtigeren Frage widmeten:

Was erhält eigentlich gesund? Gibt es Menschenpopulationen, die vollkommen gesund sind? Und wie ernähren die sich?
Daraus ergibt sich dann logisch, welche Faktoren es sind, die krank machen.

Die Frage wurde auch beantwortet, und die Antwort ist seit über 100 Jahren bekannt.
Das Buch, das sich (in deutsch) damit beschäftigt ist 60 Jahre alt.

https://www.amazon.de/s/?tag=dasgelbeforum-21/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C...

Vollkommen gesund, ohne Karies und ohne Zahnfehlbildungen und ohne Augenfehlsichtigkeiten, das sind Urvölker - und zwar auf dem ganzen Planeten von Zentralafrika bis zu den Eskimos! - die sich ausschließlich von unverarbeiteter und nicht hochgezüchteter Nahrung ernähren.

Er hat über 100 Populationen von Naturvölkern, damals, als es sie noch gab, untersucht. Er hat allerdings keine einzige gefunden, die vegetarisch oder vegan lebten. Demnach gehören tierische Lebensmittel zur artgerechten menschlichen Ernährung.

Die Nahrung der unzivilisierten Naturvölker enthält im Schnitt den 4-5fachen Anteil an den essentiellen Vitaminen und Spurenelementen, welche vonder Wissenschaft heute als Minimum angesehen werden.
Dafür benötigten diese Naturvölker nur etwa die Hälfte der Kalorien, die wir heute benötigen. Der Grund ist: Wir sind alle unterernährt, unser Körper erhält einfach zu wenig an dem Notwendigen und versucht den Mangel dadurch auszugleichen, dass amn einfach mehr frisst.

Price hat auch gezeigt, wie schnell die Primitiven degenerieren, wenn sie zur Zivilisationskost übergehen.

Natürlich würde diese minderwertige Nahrung von den Menschen längst abgelehnt werden - sie schmeckt einfach nicht und würde nur in Notzeiten konsumiert werden -wenn unser Geschmacksempfinden nicht durch künstliche Aromastoffe und Zutaten getäuscht werden würde.

Ich habe aber den Verdacht: Selbst dann, wenn sich einer ausschließlich von natürlicher, unverarbeiteter Nahrung ernähren würde, das alleine würde einen nicht gesund machen.
Es kommt noch die Epigenetik dazu,und von der konnte Weston Price,das ist der Zahnarzt, der die gesunden Populationen untersucht und die Gesetzmäßigkeit der Gesunderhaltung gefunden hat, wirklich noch nichts wissen.

Mein Verdacht ist:
Wenn einer wirklich gesund leben möchte, dann muss er ausschließlich von der Nahrung leben, die er selber gesammelt oder angebaut hat, und von den Tieren, die er selber gefangen, oder aufgezogen und getötet hat.
Das will die Epigenetik. Ohne Fleiß kein Preis.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Seltsame Schlussfolgerung

LoopingLucas @, Dresden, Dienstag, 27.09.2016, 10:40 vor 3445 Tagen @ Mephistopheles 1668 Views

Er hat über 100 Popultationen von Naturvölkern, damals, als es sie noch
gab, untersucht. Er hat allerdings keine einzige gefunden, die vegetarisch
oder vegan lebten. Demnach gehören tierische Lebensmittel zur artgerechten
menschlichen Ernährung.

Naturvölker haben sich mit tierischen Lebensmitteln ernährt. Das ist alles, was man dieser Untersuchung entnehmen kann.

Kann man das überhaupt vergleichen?

vegan @, Dienstag, 27.09.2016, 11:51 vor 3445 Tagen @ Mephistopheles 1589 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.09.2016, 12:01

Hallo Mephistopheles,

in "freier Wildbahn" wäre ich wohl nicht Veganer, könnte ich mir dort bestimmt nicht leisten. Mein Engagement richtet sich in erster Linie gegen die (Massen-)tierhaltung unserer Gesellschaft, welche für mich, aus einem persönlichen Gerechtigkeitsgefühl heraus, völlig inakzeptabel ist. Natürlich ließen sich rationale Gegenargumente diesbezüglich finden, insbesondere wenn man den religiös geprägten Schuldbegriff ablehnt. Aber all diese Argumente verpuffen zugunsten der Tiere in meinem Kopf, Tiere sind mir sympathisch.

Was Du bei den Urvölkern eventuell nicht berücksichtigst, ist der knallharte Auslesemechanismus einer unmittelbaren, nicht durch Zivilisation geglätteten Umwelt, welchem diese Menschen von Kindesbeinen an ausgesetzt sind. Du siehst nur deshalb ausschließlich Kerngesunde, weil die weniger robusten Menschen bereits im Vorfeld von Natureinflüssen hinweggerafft wurden. Ich habe das empfohlene Buch nicht gelesen, wird dort auch Sterberate thematisiert?

Grob gesagt kann in unserer Gesellschaft doch jeder körperlich noch so "Untaugliche" erst einmal überleben, während in freier Natur nicht der Hauch einer Chance dazu bestünde. Ist das nicht gesellschaftliche Hauptfunktion, nämlich das eigentlich Unvermeidliche so weit wie möglich nach hinten zu schieben?

Und es funktioniert, 7 Milliarden! Für Urvölker eine unvorstellbare Zahl, unerreichbar. Das Hinwegraffen dieser vielen Menschen wird die Natur bestimmt ebenfalls in Angriff nehmen. Vermutlich schlagartig, desaströs und ironischerweise durch die Menschen selbst. Aber funktioniert hat es bis zu diesem Zeitpunkt.

Ich verzichte möglichst auf sogenannte "processed foods", bin allerdings bei den Grundnahrungsmitteln auf Zulieferer angewiesen. Vielleicht war die Webseite schon mal verlinkt, wer Fertiggerichte lecker findet, kann hier seine aufgetischten Zusatzstoffe (soweit deklariert) genauer recherchieren.


http://www.zusatzstoffe-online.de/home/


Gruß
vegan

Dann musst du deine Argumentation aber anders aufziehen

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 27.09.2016, 12:44 vor 3445 Tagen @ vegan 1691 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.09.2016, 14:40

Hallo Mephistopheles,

in "freier Wildbahn" wäre ich wohl nicht Veganer, könnte ich mir dort
bestimmt nicht leisten. Mein Engagement richtet sich in erster Linie gegen
die (Massen-)tierhaltung unserer Gesellschaft, welche für mich, aus einem
persönlichen Gerechtigkeitsgefühl heraus, völlig inakzeptabel ist.
Natürlich ließen sich rationale Gegenargumente diesbezüglich finden,
insbesondere wenn man den religiös geprägten Schuldbegriff ablehnt. Aber
all diese Argumente verpuffen zugunsten der Tiere in meinem Kopf, Tiere
sind mir sympathisch.

Die Massentierhaltung ist eine Folge der staatlichen Abgabenquote von 70 - 90 % des erwirtschafteten Wertes.

Ich habe die Preise noch im Kopf, in 60er Jahren kostete ein Liter Milch 60 Pf., ein halbes Pfund Butter 2 DM, ein Kilo gutes Fleisch 8-10 DM, in der Freibank 2-3 DM.
Die Milch wurde roh/unbehandelt in der Dorfmolkerei abgegeben, und die Kühe wurden morgens auf die Weide getrieben und abends in den Stall. Von minderjährigen Mädchen.

Umgerechnet auf heutige Verhältnisse wären das 2-3 €/l Milch, 8-10 € für 1/2 Pfund Butter und 40-50 € für 1 kg Fleisch.
Und genau das würde es heute auch kosten ohne Massentierhaltung.
Wenn sogar Biobauern ihre Produkte billiger abgeben, dann kann da etwas an dem "Bio" nicht stimmen.

Das kann sich heutzutage kein Normalverdiener mehr leisten. Massentiererhaltung ist eine Folge der wahnsinnigen Steuern und Abgaben.

Wenn du etwas gegen Massentierhaltung unternehmen willst, dann musst du zuerst gegen die Steuern und Abgaben vorgehen.

Was Du bei den Urvölkern eventuell nicht berücksichtigst, ist der
knallharte Auslesemechanismus einer unmittelbaren, nicht durch Zivilisation
geglätteten Umwelt, welchem diese Menschen von Kindesbeinen an ausgesetzt
sind. Du siehst nur deshalb ausschließlich Kerngesunde, weil die weniger
robusten Menschen bereits im Vorfeld von Natureinflüssen hinweggerafft
wurden. Ich habe das empfohlene Buch nicht gelesen, wird dort auch
Sterberate thematisiert?

Nein, aber es wird thematisiert, dass es sehr wohl alte Menschen gab mit zwar abgeschliffenen, aber voll funktionsfähigen Zähnen und dass die selbst in hohem Alter noch voll leistungsfähig waren.

Grob gesagt kann in unserer Gesellschaft doch jeder körperlich noch so
"Untaugliche" erst einmal überleben, während in freier Natur nicht der
Hauch einer Chance dazu bestünde. Ist das nicht gesellschaftliche
Hauptfunktion, nämlich das eigentlich Unvermeidliche so weit wie möglich
nach hinten zu schieben?

Untauglich ist einer, der Karies hat und an Fehlsichtigkeit leidet.

Und es funktioniert, 7 Milliarden! Für Urvölker eine unvorstellbare
Zahl, unerreichbar. Das Hinwegraffen dieser vielen Menschen wird die Natur
bestimmt ebenfalls in Angriff nehmen. Vermutlich schlagartig, desaströs
und ironischerweise durch die Menschen selbst. Aber funktioniert hat es bis
zu diesem Zeitpunkt.

Tja, dann wird die Ernährung eben umgestellt werden müssen auf Langschwein. Von wegen vegan.

Ich verzichte möglichst auf sogenannte "processed foods", bin allerdings
bei den Grundnahrungsmitteln auf Zulieferer angewiesen. Vielleicht war die
Webseite schon mal verlinkt, wer Fertiggerichte lecker findet, kann hier
seine aufgetischten Zusatzstoffe (soweit deklariert) mal genauer
recherchieren.


http://www.zusatzstoffe-online.de/home/

Ich bin am Überlegen, mein Leben erneut drastisch zu ändern und mir meine Nahrung selber zu erzeugen.
Rein pflanzlich dürfte es aber schwierig sein.
Etwas Gemüse, Karnickel (meine Schwester hat Kaninchen, meine Eltern und die Verwandtschaft früher auch), Fisch (im Dorf gibt es 2 Fischzüchter) und eine Geiß wegen der Milch und Käse müsste aber machbar sein. In der Nachbarschaft gibt es ein paar Leute, die eine Handvoll Hühner haben. Werden übrigens immer mehr. Erst dieses Jahr hat sich ein Nachbar ein paar Hühner zugelegt.
Übrigens:Als ich einzog vor 2 Jahren, da hatte in der ganzen Straße keiner einen Hund. Mittlerweile dürfte es ein halbes Dutzend sein, aber leider nur kleine Kläffer, die nichts taugen.

Gruß Mephistopheles

PS: Vielleicht sollte man das wieder mal studieren und die hirngewaschenen Ideologen ihrem Untergang überlassen.


http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=231113

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=231106

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=235001

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Bin ich Superman!?

vegan @, Dienstag, 27.09.2016, 14:11 vor 3444 Tagen @ Mephistopheles 1532 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.09.2016, 14:27

Ich gehe doch schon gegen Steuern und Abgaben vor. Als Veganer zahle ich mit Sicherheit weniger Mehrwertsteuer beim Lebensmitteleinkauf, als meine schlemmermäulernden Mitmenschen. Wahrscheinlich kommt jetzt aber gleich ein gelbes Schlemmermaul daher und mault mich an, dass wegen meines rücksichtslosen Verhaltens die Allgemeinheit für den entstandenen Steuerausfall eintreten müsse!?

Zudem ist Massentierhaltung auch eine Folge des wahnsinnigen Bevölkerungswachstums, die Nachfrage bestimmt eben das Angebot. War ein Grund für meine Entscheidung zur "individuellen Machtanwendung light", bon appétit.

Deine geplante Selbstversorgung ist auf jeden Fall unterstützenswert, Probieren geht über Studieren. Doch wie viele Menschen können diese Möglichkeit im weit fortgeschrittenen Zivilisationsstadium noch wahrnehmen?

Gruß
vegan

Kundenrezension versus selber lesen

Waldläufer @, Samstag, 22.10.2016, 11:06 vor 3420 Tagen @ Mephistopheles 1071 Views

http://www.kopp-verlag.de/?websale8=kopp-verlag&pi=A1352174&refhex=575350617274...

Amazon bringt wenigstens Kundenrezensionen
https://www.amazon.de/Food-Design-Panschen-erlaubt-Unschuld-verliert/dp/3777618020/?tag...

Was sind subjektive Kundenrezensionen gegen "20 Seiten selber lesen können" und sich selber ein Bild machen? (roter Pfeil auf blauem Buch...Kopp-Link)
Das Buch gibt es übrigens deutlich preisgünstiger in der etwas älteren Ausgabe in grünem Outfit und gleichen Inhalts.

mfg

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.