Kartoffeln und Beschlagnahmungen

Waldläufer, Montag, 26.09.2016, 12:22 (vor 3441 Tagen) @ Das Alte Periskop2266 Views

*Dort lagern aber nicht meine Lieblinge: die Kartoffeln!

Wissen Sie, wie man Kartoffeln über viele Jahre (8 -10 etwa) "konservieren" kann?

Es ist möglich mit Samen aus den kleinen grünen tomatenähnlichen Früchten. Die Samen müssen gut trocken sein, sonst verderben sie. Die Anzucht ist ähnlich einer Tomate, was Zeitpunkt und sonstige Bedingungen angeht. Im ersten Jahr ist die Ernte noch sehr klein, entweder wenige große oder viele kleine Kartoffeln. Kartoffeln spalten immer auf! Aber das macht nichts, man muss halt brauchbare auslesen. Das ist mit ziemlichem Aufwand verbunden; aber so entstehen neue Sorten! Diese Methode hat auch einen großen Vorteil: die neue Sorte ist krankheitsfrei (solange sie sich nicht wieder neu im Boden/ über Blattläuse usw. neu ansteckt).

Eine Anmerkung
noch zu den „Selbstversorgern“: Nachdem die Beschlagnahme von
Agrarbetrieben im sog. Notfallplan aufgeführt sein soll, ist meine
verstaubte „Prophezeiung“ durchaus aktuell
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=315132

Oh, ein ähnlicher Gedanke war mir auch schon gekommen.

Ich habe gerade zum x-ten mal eine Vet.-amtkontrolle gehabt, die auf exakte Zählung der Tierbestände abgezielt hat. Man redet da von Seuchenkontrolle, aber das ließe sich einfacher und effizienter erledigen und man bräuchte dazu keine "Hausdurchsuchungen" über sich ergehen lassen. Die Tierbestände sind angemeldet und außer mal ein einzelnes Tier, zur Blutauffrischung oder überschüssig, wird ausschließlich nur im privaten, ganz geringem Rahmen gehandelt (nicht mal jedes Jahr). Da ist die Gefahr einer Seuchenverschleppung über Rehe, Hirsche, Wildschweine deutlich größer.

Ich halte die Tiere nicht für andere Leute, damit die was Gutes zum Essen haben, sondern nur für unsere Fam..
Wohlgemerkt, ich habe nur eine Hobbyhaltung, bekomme auch keine Stützungen von Brüssel. Ich halte das, was da abgeht, als nicht tragbar. Das ist ein Eindringen in die Privatsphäre. Aber mit dem evtl. Hintergrund einer Notreserve für einen geplanten Krieg, würde das einen Sinn ergeben.

Mir braucht nicht so ein Schlaupubs erzählen, "ach, im Osten war man ja soooo schlimm gemaßregelt und eingesperrt und der Westen bringt die große Freiheit". So jemandem kann ich nur laut ins Gesicht lachen! Nichts toppt die jetzigen Zustände in diesem Lande. Und, abgesehen davon, mit Sozialismus hat das wirklich gar nichts zu tun. Es ist mittlerweile eine Herrschaft der Oligarchen und wirklich nichts anderes!

Alle privaten kleinen Firmen, Händler, Fleischer, Gewürzverkäufer usw. werden kaputtbürokratisiert mit Anforderungen, die sie nicht erfüllen können und die einfach häufig nur unsinnig sind. Und, mit der Zeit lerne ich immer mehr Leute kennen, die sagen, sie haben die Tierhaltung aufgegeben wegen dieser Praktiken. Das wäre eine weitere Erklärung, man zerstört die private Kleintierhaltung bewusst, um der Industrie mehr Kunden zuzuschieben. Das bringt den Ärzten Gewinn, den Pharmaunternehmen Gewinn, dem Pflegebereich....alles immer mit Steuern für den Staat.

Vielleicht ist Panama doch nicht so schlecht [[smile]]

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg


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