OT: Ratgeber Einbruchschutz 03: Tür-, Fenster- / Rolladensicherungen, Geräuschsimulatoren, Vorhängeschlösser, Beschläge etc.

Literaturhinweis @, Samstag, 24.09.2016, 19:36 vor 3447 Tagen 5334 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 25.09.2016, 23:42

Dies ist der nunmehr dritte Teil einer kleinen Reihe von Ratgebern zum Einbruchschutz und Schutz gegen Diebstähle. Wie allgemein bekannt, nehmen Wohnungs-Einbrüche eklatant zu, was allerdings nicht einseitig mit der Zuwanderung aus Nordafrika erklärt werden kann. Unter den Neu-Zuwanderern befinden sich eher Taschendiebe und "Antänzer", die Einbrecherbanden sind derzeit meist eher osteuropäischen Ursprungs, verstärkt etwa aus Rumänien.

Das Thema und evtl. Schutzmaßnahmen waren hier schon oft Thema, inkl. der Selbsthilfe.

Erschienen sind ja schon Beiträge zur Selbstverteidigung mit und ohne Waffen, zum Waffenrecht, zu Bürgerwehren und deren netzunabhängiger Kommunikation und zur Frage der Zuwandererkriminalität. Diese Beiträge betrafen mehr die "aktive" Seite des Schutzverhaltens.

Beim physischen und passiven Schutz geht es vor allem um Einbruchschutz allgemein (dieser Beitrag), d.h. Verstärkung von Fenstern, z.B. mit Teleskopstangen und Fenstergriffe/schlösser, Fensteralarmen oder von Türen, gesicherten Rolläden usw.

Die Themen Überwachungskameras und Tresore sind bereits erschienen, Alarmanlagen und andere folgen demnächst in zwangloser Reihenfolge.

Übrigens: von Warnaufklebern mit Videoüberwachung oder zu nicht vorhandenen Alarmanlagen halte ich weniger als nichts. Im besten Falle macht es Einbrecher darauf aufmerksam, daß der Wohnungsinhaber überzeugt ist, wertvolle Gegenstände zu besitzen, im schlimmsten Falle ist es so, daß Einbrecherbanden diese Aufkleber kennen und wissen, daß sie gerade nicht zu echten Alarmsystemen gehören.

Auch Alarmanlagen sind eine zweischneidige Sache. Gut ausgebildete Banden haben Spezialisten, die wissen, wie man diese außer Gefecht setzt, z.B. werden diese lästigen Außensirenen u.U. mit Polyurethanschaum aus der Dose zum Schweigen gebracht. Und, wie schon die falschen Aufkleber, sind sie u.U. ein Hinweis auf besser betuchte Klientel. Da es häufig Fehlalarme gibt, muß man u.U. auch noch für unnötige Polizeieinsätze bezahlen oder erhält eine Anzeige wegen Ruhestörung. Und oft lösen die Hausbesitzer sie selber aus, wenn sie etwas zerstreut oder angetrunken nach Hause kommen. Schon mancher wurde dann mangels Ausweis auf der Wache erkennungsdienstlich behandelt, bis er endlich nach Hause durfte.

Die einzigen Alarmanlagen, die Einbrecher wirklich fangen, sind sog. stille Alarme. Diese sind nur bei Hochsicherheitsobjekten und Banken direkt mit der Polizei verbunden. Alle anderen müssen dafür ein Bewachungsunternehmen zwischenschalten, was natürlich eine monatliche Gebühr kostet. Deren Mitarbeiter sehen dann nach, bzw. schalten sich auf eine evtl. vorhandene Videokamera auf. Bestätigt sich der Verdacht, alarmieren sie ihrerseits die Polizei, die dann, anders als bei einer privaten Alarmanlage, auch sicher kommt, da das Zeugnis eines konkreten Menschen zu einer Anzeige führt, was eine ungeprüfte Alarmanlage, die für Fehlalarme anfällig ist, in der heutigen Polizeiwirklichkeit nicht bewirkt. (Es gibt verschiedene Anbieter, bei Interesse ggf. PM.)

Was wäre also ein wirksamer Schutz, den sich jeder leisten könnte?

Da man sich i.d.R. kein Sicherheitsunternehmen wird leisten können, wäre die nächstbeste Lösung, wenn die jeweils nächsten Nachbarn sich gegenseitig mit ihren Alarmanlagen vernetzen würden. Wenn also bei Nachbar A die Alarmanlage einen stillen Alarm auslöst, informiert diese den Nachbarn B (und umgekehrt). Nachbar B kann nun mittels einer Video-Kamera, die sich DANN (und nur dann ...) aktiviert, einen Überblick über die Lage verschaffen und dann die Polizei anrufen, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben (wobei er ohnehin meist die Einbrecher verscheuchen würde, so daß der Zugriff eher verhindert wird, obwohl evtl. der Schaden bereits angerichtet ist). Nur, wenn immer mehr Einbrecher in einer Gegend aus für die Banden "unerklärlichen Gründen" aus dem Verkehr gezogen werden, beginnen diese, solche Gegenden zu meiden und es kehrt wieder Ruhe und relative Sicherheit ein.


Vorhängeschlösser

"Titalium"-Vorhängeschlösser von ABUS sind nicht etwa aus Titan, sondern aus einer Hartaluminium-Legierung und auch nicht unbedingt "besser" als Messingschlösser, sondern i.W. einfach nur ca. 30% leichter. Die meisten Vorhängeschlösser mit ihren U-förmigen Bügeln sind ohnehin spielend leicht zu knacken. Meist genügt es, ein Flacheisen oder Brecheisen oder einen Meißel auf das Schloss aufzulegen und einmal kräftig mit einem Vorschlaghammer von oben auf das kraftübertragende Eisen draufzuhauen - schon brechen die Zacken am Bügel im Schloß oder die Haltevorrichtungen innen ab und der Bügel hängt mutterseelenallein herum; das Schloß fällt dem Einbrecher auf den Fuß, er unterdrückt einen Fluch und der Weg ist frei. Einzig die "Diskus"- oder Rundschlösser verschiedener Anbieter mit einem Auge, das gerade so groß bemessen ist, daß sie in die Verriegelung eingehängt werden können (die dementsprechend paßgenau sein muß), sind gegen die beschriebene Hammer-Attacke und gegen Aufhebeln mit Schraubenzieher oder Brecheisen halbwegs gesichert (weshalb viele Versicherer diese zur Vorschrift machen).

Oft ist sogar das Vorhängeschloß stärker als die Vorrichtung/Verriegelung, in der es hängt. Diese lassen sich ganz oft einfach mit einem Schraubenzieher durch Drehen abreißen. Gerade die üblichen Kellerverschläge sind hier meist nur mit einer Pro-forma-Sicherung versehen, damit aus Diebstahl Einbruch wird. Das nützt etwa so viel, wie diese Billig-Briefkästen, die man mit den Fingern aufbiegen kann, die Post schützen. Am ersten Tag klaut der Dieb die Kreditkarte, am zweiten Tag die separat versandte PIN.

Einbruchschutz: Vorhängeschlösser Aluminium    |    Einbruchschutz: Vorhängeschlösser rund ('Diskus')    |    Einbruchschutz: Vorhängeschlösser Messing


Alarmanlagen

(Ein ausführlicherer Beitrag zu [großen] Alarmanlagen folgt.)

Einbruchschutz: Alarmanlagen mit Bewegungsmelder und -sensoren    |    Einbruchschutz: Einbruchs- und Erschütterungssensoren    |    Einbruchschutz: Fensteralarme/Aufbruchalarme    |    Einbruchschutz: Bewegungsmelder und -sensoren


Fenstersicherungen aller Art

Einbruchschutz: Fensterschlösser/abschließbare Fenstergriffe u.ä.    |    Einbruchschutz: Fenster-Kippsicherungen    |    Einbruchschutz: Sicherungsplatten/Verstärkungen für Fenster    |    Einbruchschutz: Stangensets für Fenster u.ä.    |    Einbruchschutz: Teleskopstangen für Fenster u.ä.    |    Einbruchschutz: Vergitterungen    |    Einbruchschutz: Zubehör/Verstärkungen für Fenster


Rolladensicherungen

Einbruchschutz: Gesicherte Rolläden allgemein    |    Rolladen-Sicherungen


Türsicherungen aller Art

Einbruchschutz: Panzerriegel, insbes. für Türen    |    Einbruchschutz: Panzerriegel-Zubehör


Schlösser, Panzerriegel u.dgl.

Einbruchschutz: Schlösser - Panzerriegel    |    Einbruchschutz: Schlösser - Rosetten    |    Einbruchschutz: Schlösser - Schließbleche    |    Einbruchschutz: Schlösser - Schließzylinder ohne Schlüssel


Barrieren, Beschläge, Zubehör

Einbruchschutz: Türen - Barrieren/Querriegel    |    Einbruchschutz: Türen - Beschläge/Verstärkungen    |    Einbruchschutz: Türen - Panzerplatten    |    Einbruchschutz: Türen - Schließzylinder mit Schlüssel    |    Einbruchschutz: Türen - Sonstige Türsicherungen    |    Einbruchschutz: Türen - Verschiedenes Zubehör


Aufkleber

Einbruchschutz: Alarmaufkleber    |    Einbruchschutz: Sonstige Warnschilder    |    Einbruchschutz: Schilder/Aufkleber 'Videoüberwachung'


Geräuschsimulatoren, um bewohntes Haus vorzutäuschen

Einbruchschutz: Simulatoren/Fernsehgeräusche und -lichteffekte


Tresore, Dokumentenschränke

Siehe vor allem auch den Hauptbeitrag zum Thema Tresore.

Einbruchschutz - Tresore: Dokumentenschränke    |    Einbruchschutz - Tresore: Feuerschutztresore    |    Einbruchschutz - Tresore: Möbeleinsätze, z.T. auch wandeinsetzbar    |    Einbruchschutz - Tresore: Möbeltresore    |    Einbruchschutz - Tresore: Schlüsselschränke    |    Einbruchschutz - Tresore - Sonstige    |    Einbruchschutz - Tresore: Wandtresore

Siehe auch Sonstige Quellen für Sicherheitsinformationen zum Einbruchschutz

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Eine Frage zu den "Wohnungs"-Einbrüchen

Hasso, Samstag, 24.09.2016, 19:59 vor 3447 Tagen @ Literaturhinweis 3718 Views

bearbeitet von Hasso, Samstag, 24.09.2016, 20:28

Hallo Literaturhinweis,
erst mal ganz herzlichen Dank für Deine wertvollen Analysen!
Die lese ich immer sehr gerne.

Aber eine Frage:
In meinem Großraum Rhein-Neckar verfolge ich immer mit atemloser Spannung die täglichen Einbruchsberichte in der Regionalzeitung oder die wöchentliche Zusammenfassung im Amtsblatt.

Dabei fällt mir auf, dass "bei uns im ländlichen Raum" zu praktisch 100% EFHs oder andere freistehende Gebäude (Weingüter und andere gewerbliche Gebäude, Kitas, Sportvereine etc.) heimgesucht werden.
Immer regional punktgenau gehäuft.
Woche 36: Dorf A, Woche 37: Kleinstadt B, Woche 38: Nördlicher Umkreis Kleinstadt C... und so weiter. Also mit echtem "System"... alle Achtung.

Die klassische "Wohnung" in einem MFH wird bis dato verschmäht.
Vermutlich zu kompliziert (Erst eine massive Eingangstür, dann langes Treppenhaus... erst dann kommt die Wohnung[[freude]]) und zu wenig gewinnträchtig.
Mieter haben ja meistens kaum was auf der Naht[[sauer]]

Darauf baue ich... aber meine MFH-Wohnung (recht weit oben!) ist zur Sicherheit eh festungsmäßig ausgebaut[[top]]

Ist die echte "klassische MFH-Wohnung im oberen Stockwerk" evtl. die beste Alternative in unruhigen Zeiten? Für Senioren ohnehin oft die kräftesparendste Behausung, wenn ein teurer Aufzug und ein russisches Hausmeister-Team vorhanden ist.
Was sagt Deine Expertise dazu?
Danke und beste Grüße
Hasso

Mietshäuser haben auch ihre Einbruchspezialisten, vor allem in Städten

Literaturhinweis @, Samstag, 24.09.2016, 20:25 vor 3447 Tagen @ Hasso 3671 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 24.09.2016, 20:28

Was sagt Deine Expertise dazu?

Das ist etwas viel der Ehre, als ausgesprochenen Experten würde ich mich auf diesen Gebieten nicht bezeichnen, aber, abgesehen vom Eigeninteresse jedes Menschen, der durch Einbruch etwas zu verlieren hat, mache ich das, was Bibliographen so machen: Informationen sammeln und auswerten und nach der Vertrauenswürdigkeit der Quelle hierarchisieren.

Zu den Fragen:

Aber eine Frage:
Dabei fällt mir auf, dass "bei uns" zu praktisch 100% EFHs oder andere freistehende Gebäude (Weingüter und andere gewerbliche Gebäude, Kitas, Sportvereine etc.) heimgesucht werden.
Immer regional gehäuft.
Woche 36: Dorf A, Woche 37: Kleinstadt B, Woche 38: Umkreis Kleinstadt C... und so weiter. Also mit echtem "System"... alle Achtung.

Ja, diese (oft osteuropäischen) Einbrecherbanden nehmen sich meist bestimmte Ortschaften nacheinander vor. Man darf nicht vergessen: anders als Gelegenheitskriminelle, gehen diese überwiegend professionell vor, und das bedeutet u.a. Observation der Objekte, Zugänge und Fluchtwege auskundschaften, Sicherungen, Alarmanlagen, Hunde, Nachbarschaftshilfe "checken" u.v.a.m.

Die klassische "Wohnung" in einem MFH wird bis dato "verschmäht".

Von denen möglicherweise. Die sind halt auf bestimmte, in dem Falle ländliche, Gebiete spezialisiert. Das hat u.a. damit zu tun, daß die Flucht in Städten deutlich komplizierter ist und daß in Städten, auch wenn man sie nicht sieht, sehr viele Zivilstreifen unterwegs sind. Das sah man deutlich beim Sonboly-Attentat in München, als plötzlich lauter leicht bekleidete Polizeikräfte mit Warnwesten auftauchten.

In ländlichen Gebieten fahren die nur "im Dorf" herum, wenn es konkrete Anlässe gibt. In den Städten sind sie vor allem wegen Drogenobservation überall.

Vermutlich zu kompliziert (Erst massive Eingangstür, dann langes Treppenhaus... erst dann kommt die Wohnung[[freude]]) und zu wenig gewinnträchtig.

Also das ist unterschiedlich. In Köln hat sich z.B. in den achtziger Jahren eine Aufbruchmethode etabliert, da gehen die am Vormittag (wenn alle auf der Arbeit, Hausfrauen und Rentnerinnen mit ziemlicher Sicherheit beim Einkaufen sind) in Mietshäuser und treten, wenn alles im Treppenhaus ruhig ist, mit einem Tritt eine Wohnungstür ein. Dann warten sie mehrere Minuten und wenn niemand im Haus nachsehen kommt, schauen sie geschwind und geübt nach Wertgegenständen und verschwinden ungesehen. Nur Fußabdrücke kann die Polizei später sichern.

Aber die erwähnten Banden haben halt eine andere Ausrichtung.

Ist die echte "klassische MFH-Wohnung" evtl. die beste Alternative in unruhigen Zeiten? Für Senioren ohnehin oft die beste Lösung, wenn ein teurer Aufzug vorhanden ist.

Dafür fallen solche Senioren leider immer öfter auf den "Enkeltrick" herein. Mehrere zehntausend Euro pro Senior im Mietshaus sprechen eher dagegen, daß "Mieter nichts auf der Naht" haben.

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die reichen Mieter

Dieter, Samstag, 24.09.2016, 20:43 vor 3447 Tagen @ Literaturhinweis 3481 Views

Dafür fallen solche Senioren leider immer öfter auf den
"Enkeltrick"
herein. Mehrere zehntausend Euro pro Senior im Mietshaus sprechen eher
dagegen, daß
"Mieter nichts
auf der Naht
" haben.

Hallo,
eine Beobachtung hierzu:
In unserem Ort ist das Durchschnittsvermögen innerhalb des Kreises sehr hoch. Gleichzeitig haben wir im Ort im Vergleich zum Kreisgebiet den geringsten Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern. Gleichzeitig ist der Altersdurchschnitt höher als im Kreis.

Was sagt uns das: In unserem Ort dürften Diebe und Einbrecher in Miet- und Eigentumswohnungen mehr holen können als in Einfamilienhäusern.

Sie brauchen nur die öffentlichen Statistiken lesen.

Gruß Dieter

Bei uns in der Vorderpfalz haben "Mieter" eher Armen-Status...

Hasso, Samstag, 24.09.2016, 21:04 vor 3447 Tagen @ Dieter 3520 Views

bearbeitet von Hasso, Samstag, 24.09.2016, 21:17

Hallo,
eine Beobachtung hierzu:
In unserem Ort ist das Durchschnittsvermögen innerhalb des Kreises sehr
hoch. Gleichzeitig haben wir im Ort im Vergleich zum Kreisgebiet den
geringsten Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern. Gleichzeitig ist der
Altersdurchschnitt höher als im Kreis.

Was sagt uns das: In unserem Ort dürften Diebe und Einbrecher in Miet-
und Eigentumswohnungen mehr holen können als in Einfamilienhäusern.

Hallo Dieter,
finde ich total interessant, wie "bunt" unsere Republik ist.
Da brauchen wir doch eigentlich keine Zuwanderung... es ist doch schon unterschiedlich, multikulturell und bunt genug[[top]]

Wir haben hier in der Vorderpfalz zu ca. 90% MFH/DHH/RH-Bebauung und viele große Weingüter.
Dazwischen ein paar durchaus einfallsreiche MFH-Bauten. Den "blauen Salon" nennen die Eingeborenen meine schöne Wohnanlage[[freude]]
Da wohnen die armen Industrie-Nomaden (BASF, SAP, KSB, Siemens etc.) aus Norddeutschland und sogar aus dem Ossi-Land[[sauer]]
Mein liebster Nachbar ist Franzose, der hierhin versetzt wurde.
Mancher (wie ich) ist hier einfach "hängen geblieben"... für eine Abschiebung ist es leider zu spät.

"Integrationsprobleme"... davon kann ich viel erzählen und schreiben.
Ich bin nicht "integriert", sondern nur knapp akzeptiert, weil ich niemandem auf der Tasche liege und alle Rechnungen, Trinkgelder und die Miete immer pünktlich bezahle.
Danke für den Steilpass!
Hasso

Steilpass

Dieter, Samstag, 24.09.2016, 21:19 vor 3447 Tagen @ Hasso 3466 Views

Danke für den Steilpass!

Hallo Hasso,

ich danke auch dafür, denn ich wohne in einem EFH in unserem Ort in NRW, also bin ich arm, auf jedem Fall statistisch. Na ja, und 90kg Hunde habe ich auch. - und arm bin ich bestimmt, weil die so viel fressen.

und noch was:
In meinem Umfeld in Portugal leben nur Portugiesen, einfache Landbevölkerung. Die wohnen alle im eigenen Haus, sind mit Sicherheit wirklich arm. Aber wer arm ist, hat meist kräftige Arme und Hände, gute Laune und ein frohes Gemüt (im Alentejo).

Gruß Dieter

Den "ganz großen Hund" habe ich mir auch schon überlegt...

Hasso, Samstag, 24.09.2016, 21:41 vor 3447 Tagen @ Dieter 3480 Views

bearbeitet von Hasso, Samstag, 24.09.2016, 21:58

ich danke auch dafür, denn ich wohne in einem EFH in unserem Ort in NRW,
also bin ich arm, auf jedem Fall statistisch. Na ja, und 90kg Hunde habe
ich auch. - und arm bin ich bestimmt, weil die so viel fressen.

und noch was:
In meinem Umfeld in Portugal leben nur Portugiesen, einfache
Landbevölkerung. Die wohnen alle im eigenen Haus, sind mit Sicherheit
wirklich arm. Aber wer arm ist, hat meist kräftige Arme und Hände, gute
Laune und ein frohes Gemüt (im Alentejo).

Hallo Dieter,
den "ganz großen Hund für mich" habe ich mir auch schon mal überlegt, denn ich komme mit Tieren (Hunden, Katzen, Kaninchen etc.) immer bestens zurecht... Nomen est Omen!
Habe sogar eine kleine Igel-Wirtschaft im Garten angelegt.

Vor allem, wenn ich Abends in der nächsten Kleinstadt mal "zum Griechen" will... da muss ich mich manchmal "wie durch Karachi" schleichen[[sauer]]
Bis dato lief aber alles einwandfrei, auch ohne den großen Hund.
Unsere regionalen Zuwanderer haben eben voll Respekt vor dem großen weißhaarigen Alten[[top]]
Aber das kann sich ändern... nichts ist für immer.

Nur bin ich leider viel zu faul... denn der große Hund muss ja auch gewissenhaft und artgerecht betreut werden. Vor allem am frühen Morgen würde es mir grausen[[sauer]]
Ich will ordentlich ausschlafen und den schönen Traum zum glücklichen Ende bringen... der Hund muss aber Pipi und mehr[[sauer]]
Das kriegt ein alter Mensch nicht mehr so zeitnah auf die Reihe.
Wie regelst Du das Problem?
Danke für alle Hinweise!
Hasso

ot: Hunde morgens usw.

Dieter, Samstag, 24.09.2016, 21:57 vor 3447 Tagen @ Hasso 3470 Views

Ich will ordentlich ausschlafen... der Hund muss Pipi und mehr...
Das kriegt ein alter Mensch nicht mehr so zeitnah auf die Reihe.
Wie regelst Du das Problem?
Danke für alle Hinweise!
Hasso

Hallo Hasso,
also ich pflege so gegen 8.30 bis 9.30 aufzustehen, frühstücke, lasse die 2 Hunde raus usw.
Die sind eigentlich so erzogen, daß sie nicht vor 11/12 Uhr morgens müssen, vorausgesetzt sie konnten am Abend zuvor ein wenig sich bewegen.

- also: Alles Erziehungssache, drum mag ich auch keine kurzlebigen Rassen, da sonst der Erziehungsaufwand nicht im gesunden Verhältnis zur "Nutzungsdauer" steht. Unsere recht großen Hunde wurden bislang immer ca. 15 Jahre alt (ein gebrauchter Kater hat es bei uns noch auf 26 gebracht) und ein Leguan bei mir schaffte es auch mal ansehnlich lange, sodaß ich 2x das Terrarium deutlich vergrößern mußte (bis zur Endhöhe von gut 350cm (Terrarium, nicht Leguan)).
Der Leguan war aber nur leicht erzogen, mehr ging nicht, taugt auch ehrlich gesagt nicht so gut zur Einbrecherabwehr.

So, genug gequasselt.

Gruß Dieter

"recht weit oben" muss nicht unbedingt ideal sein im MFH

Palstek @, Samstag, 24.09.2016, 22:05 vor 3447 Tagen @ Hasso 3297 Views

Hallo Hasso,

Darauf baue ich... aber meine MFH-Wohnung (recht weit oben!) ist zur
Sicherheit eh festungsmäßig ausgebaut[[top]]


Wir haben letztes Jahr die Möglichkeit der kostenlosen Sicherheitsberatung durch die Polizei in den eigenen vier Wänden (http://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/beratungsstellen-suche.html) in Anspruch genommen. Ich erinnere mich noch genau wie er sagte, dass in MFH besonders die obersten Wohnungen am Ende der Treppenhäuser betroffen seien, da dort am ungestörtesten "gearbeitet" werden kann. Irgendwie logisch, da ja ausser dem Bewohner bzw. Türnachbar kein anderer mehr vorbei kommt ....

Gruß
Palstek

Steigende Zahl von Einbrüchen alarmiert Hausbesitzer: 'Nach den Villenbesitzern rüsten die Häuslebauer auf' - Staatliche Zuschüsse

Literaturhinweis @, Mittwoch, 05.10.2016, 23:18 vor 3436 Tagen @ Literaturhinweis 2309 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 07.10.2016, 23:22

FAZ: "Nach den Villenbesitzern rüsten die Häuslebauer auf":

"Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt seit einem Jahrzehnt. Immer häufiger stehen organisierte Banden dahinter. ... zwischen Oktober und Januar sind Einbrecher in Deutschland am aktivsten. ... Die Aufklärungsquote ist mit 15 Prozent erschreckend niedrig. Polizisten klagen über zu wenig Personal. ... Auf 14,5 Milliarden ist demnach der Branchenumsatz [für Einbruchschutz] im vergangenen Jahr gestiegen, 17 Prozent mehr als 2013 ... parallel mit den Einbruchsdelikten auch die Zahl der gescheiterten Versuche von 40.000 auf 70.000 im Jahr gestiegen ..."

Staatliche Bezuschussung von einbruchhemmenden Vorrichtungen:

"Im November vergangenen Jahres stellte es der Förderbank KfW 10 Millionen Euro zur Verfügung, um damit den Einbau einbruchhemmender Türen, sicherer Fenster und von Alarmanlagen zu bezuschussen."

Zurück zum Hauptbeitrag "Ratgeber Einbruchschutz 03: Tür-, Fenster- / Rolladensicherungen, Geräuschsimulatoren, Vorhängeschlösser, Beschläge etc."

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Einbruchschutz

Literaturhinweis @, Sonntag, 05.02.2017, 20:58 vor 3313 Tagen @ Literaturhinweis 1962 Views

Ich habe mittlerweile bereits die zweite Anfrage zu Einbruchschutz erhalten, mit der Anregung:

"... wie wäre es etwas zum Thema - Schutz vor Wohnungseinbruch - und Haus zu schreiben."

Daher hier nochmal der Hinweis auf den entsprechenden Artikel:

Ratgeber Einbruchschutz 03: Tür-, Fenster- / Rolladensicherungen, Geräuschsimulatoren, Vorhängeschlösser, Beschläge etc.

vom 26.09.2016.

Siehe auch allgemein zum Thema Einbruch.

Demnächst folgt noch ein Beitrag zu Alarmanlagen (hier schon sind Taschenalarme erwähnt).

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