Sehr gute Ideen ...

Literaturhinweis, Montag, 19.09.2016, 14:23 (vor 3450 Tagen) @ Fidel4520 Views

... und ich denke auch, die meisten Menschen unterschätzen die Brutalität der heutigen Einbrecherbanden. Ich kann mich nicht erinnern, solche Berichte mit Folter von Rentnern schon in den sechziger Jahren gehört oder gelesen zu haben.

Da die Zeit bei Straftaten, wie Du schon schreibst, ein wesentliches Element ist, ist ein Zeitschloß am Tresor ganz hilfreich - eben eines, das man auch selbst dann nicht schneller öffnen kann, wenn man selbst es gerne hätte.

Ebenso die erwähnten Gittertüren o.ä.

Jedoch, wie ich meine Pappenheimer so kenne: beim Tresor mit Zeitschloß läßt man dann gerne einen Haufen Wertsachen außerhalb desselben liegen, damit man "nicht solange warten muß".

Und bei Zutrittserschwernissen wie verschließbare Bereiche innerhalb des Hauses greift binnen kurzem der Schlendrian und man läßt sie der Bequemlichkeit halber doch offen. Oder muß nachts um halb drei nur schnell was aus der Küche holen und läßt sie dann offen.

Die meisten müssen erst so häufige Erfahrungen wie in Südafrika oder Brasilien gemacht haben, bevor sie es konsequent realisieren.

In Südafrika fährt man nie allein, sondern im Pulk zur Party, dann, nachdem alle Gäste wieder nach Hause gefahren sind, rufen Gastgeber und Gäste sich gegenseitig an, daß sie wieder heil zuhause angekommen sind.

Dort schmieren sich Banden mit Löwenurin ein, weil die Wachhunde davor reißaus nehmen. Oder sie setzen ganze Häuser unter Betäbungsgas (was einem aber auch an einsamen Rastplätzen in Schweden schon passieren kann).

In Westeuropa steht den meisten noch eine sehr steile Lernkurve bevor, die nicht alle werden erfolgreich erklimmen können.

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