Hinweis des Autors Udo Ulfkotte: Unbekannte elektronische Bauteile am Zündschloss meines Fahrzeuges in Fachwerkstatt gefunden...
In Zusammenhang mit einer Reparatur an der Elektrik eines mir gehörenden Fahrzeuges sind zunächst verdeckt unter dem Armaturenbrett und später auch an anderer Stelle elektronische Bauteile gefunden worden, die den mit meinem Fahrzeugtyp sehr erfahrenen Fachleuten aus der Vertragswerkstatt völlig unbekannt waren.
Schon bei der ersten Überprüfung der Kabel dieser Bauteile fiel noch in der Werkstatt auf, dass sie professionell in die Gesamtelektrik des Fahrzeugs eingepasst wurden. Die seitherige Auswertung gestaltet sich unerwartet schwierig, da die Bauteile offenbar nicht handelsüblich sind, jedenfalls zumindest in Deutschland nach bisheriger Recherche nicht vom Normalbürger erworben werden können. Nach bisherigem Stand und der Einschaltung mehrerer Fachleute ist das Hauptbauteil fest mit dem Zündschloss und einer GPS-Anlage verbunden, die nachträglich zusätzlich zur werksseitig eingebauten Original-GPS-Anlage verdeckt eingebaut wurde.
Ich stelle dazu fest: Ich habe das Fahrzeug gebraucht erworben und zu keinem Zeitpunkt den Auftrag gegeben, die elektronischen Bauteile einzubauen. Es besteht der (und ohne professionelle Fachkenntnisse nicht nachweisbare) begründete Verdacht, dass es sich um modernste Ortungs- und Überwachungstechnologie handelt. Es ist durchaus möglich, dass die Elektronik für den Voreigentümer bestimmt war, der jedoch mit meinen Möglichkeiten bislang nicht zu ermitteln ist. Vielleicht - das wäre die erfreulichste Variante - hat ein Vorbesitzer mit dieser Technik ja nur den jeweiligen Standort seines Fahrzeuges dokumentieren lassen wollen. Das wäre legal, dann sollte ich als Eigentümer aber auch über diese Technik informiert sein.
Ich habe bis zur Klärung der tatsächlichen Funktionsweise der Bauteile erst einmal keinesfalls den Anfangsverdacht einer Straftat, sondern mache hier nur darauf aufmerksam, dass mir die von der Fachwerkstatt gefundene Technologie in meinem Fahrzeug nicht gehört.
Vor diesem Hintergrund erfolgt der öffentliche Aufruf an die rechtmäßigen Eigentümer, sich bei mir zu melden. Ein Foto des Hauptbauteils habe ich auf Facebook veröffentlicht. Sollte sich eine Behörde oder Privatperson oder Firma melden und mir das Eigentumsrecht an dieser nach Einschätzung meiner Werkstatt sehr professionellen und teuren Anlage nachweisen können, so mache ich schon jetzt Finderlohn geltend. Sollte sich innerhalb der gesetzlich bestimmten Frist kein rechtmäßiger Eigentümer finden, so werde ich die Bauteile zerstören und vernichten lassen. Falls diesen Aufruf auch fachkundige Personen lesen, die sich mit modernster verdeckter Elektronik in Fahrzeugen (wie sie angeblich von Sicherheitsbehörden eingesetzt wird) nachweislich professionell gut auskennen, so bitte ich um eine Kontaktaufnahme, weil die Funktionsweise des offenkundig sehr komplexen Systems von den bislang eingeschalteten Fachleuten nicht nachvollzogen werden kann. Hinweise bitte an die Info-Mailadresse des Rottenburger Kopp-Verlages.
Ich möchte nur den rechtmäßigen Eigentümer ermitteln, bevor ich möglicherweise eine Straftat begehe und fremdes Eigentum zerstöre. Eine andere Möglichkeit als diesen Aufruf habe ich dazu nicht. Übrigens könnte der Ausbau der Elektronik nach Einschätzung meiner Fachwerkstatt sehr teuer werden, weil dann offenbar auch die gesamte Verkabelung überprüft und korrigiert werden müsste. Dazu müsste das Fahrzeug in Teilen zerlegt werden. Dem rechtmäßigen Eigentümer der Bauteile muss klar sein, dass er auch für diese Kosten aufkommen wird, weil ich diese Teile nicht in meinem Fahrzeug haben möchte.
Rottenburg 16. September 2016 Dr. Udo Ulfkotte
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