OT: Morbus Parkinson, nicht nur für Boxer und Football-Stars, jetzt auch für künftige Präsidenten? Krankheit & evtl. Abhilfe

Literaturhinweis @, Freitag, 16.09.2016, 04:21 vor 3454 Tagen 7539 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 17.09.2016, 19:14

Morbus Parkinson ist aufgrund des Verdachtes, die US-amerikanische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton könne an Parkinson erkrankt sein, ggf. gar in fortgeschrittenem Stadium, wieder stärker ins öffentliche Interesse gerückt. Hier ein paar Hintergründe und umfangreiche bibliographische Nachweise.

Die Parkinson-Krankheit wurde von James Parkinson (nicht dem Entdecker einer ähnlichen, soziologische Strukturen befallenden, Krankheit) bereits vor knapp 200 Jahren erstmals beschrieben, als Schüttellähmung. Eine hinrchirurgische Heilmethode wurde bereits 1962 in den USA vorgestellt, von der man, aus welchem Grunde auch immer, nichts mehr zu hören scheint (Stammzellen sind halt grade der große Renner, wie auch transkranielle Magnetstimulation).

Es gibt sog. "typische" und schwerer zu diagnostizierende atypische Parkinson-Krankheitsverläufe.

In "Doctor Explains Why Hillary's 9/11 "Medical Episode" Is More Consistent With Parkinson's Than Pneumonia" erläutert Dr. Ted Noel die Gründe, warum er Hillary Clintons Schwächeanfall am 11. Sept. 2016 eher für Parkinson-typisch denn für Auswirkungen einer Lungenentzündung hält:

- bei einem Anfall, der sie, wäre sie nicht geistegegenwärtig gestützt worden, hätte auf den Bordstein fallen lassen, hätte sie kaum nach anderthalb Stunden wieder auf den Beinen sein können, wäre es um eine (derart) schwere Lungenentzündung gegangen.

- Eher paßt der kurze Erholungszeitraum zu den Wirkungen einer Gabe von Levodopa, einem Parkinson-Medikament zur Bekämpfung der Auswirkungen des Parkinson-typischen Dopamin-Mangels. (Der ausführliche Bericht des Arztes ist dort verlinkt.)

Vielleicht sollte Hillary lieber kiffen?

Das "rolling pill"-Symptom wurde hier ja vor kurzem erst genannt. Was anfänglich z.T. wie einige "Ticks" aussieht, wächst sich mit der Zeit zu einem das Leben schwer beeinträchtigenden Symptomenkomplex aus, wie beim Beitrag über Hillary Clinton erwähnt (vgl. den Hinweis auf Jonathan Franzens Roman "Corrections"; wer sich vor seinem geistigen Auge vergegenwärtigen will, "wie es sich anfühlt", an Parkinson zu erkranken, dem sei diese Schilderung empfohlen - das preisgekrönte Buch ist auch sonst lesenswert). Siehe auch "Morbus Parkinson-Biographien - Der Alltag".

"Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr (Gipfel 58. bis 62. Lebensjahr)", paßt also gut zu Hillary Clintons Biographie. Die Krankheit wird auf einen Dopamimmangel zurückgeführt. Im Wikipedia-Artikel sind weitere Weblinks angeführt.

Zur Ätiologie, den Entstehungsursachen, gibt es verschiedene Meinungen, auch Quecksilbervergiftungen (Amalgam im Zahn u.a. Quellen) werden diskutiert (vgl. Zahnfüllungen und ihre Bedeutung), ebenso wie Aluminium und die Modedroge Ecstasy, wie die "Elitendroge" Kokain oder der Süßstoff Aspartam (den man aber schon nicht trinken sollte, um nicht dick zu werden - "Parkinson-Kranke haben einen verminderten Dopamingehalt, der durch Aspartam zusätzlich gesenkt wird"). Auch Ritalin steht im Verdacht: "Die chronische Stimulierung des Dopaminsystems lässt Wissenschafter befürchten, der längerfristige Konsum von Ritalin könnte zum Absterben von Nervenzellen und zu einem irreversiblen Dopaminmangel führen. In Tierexperimenten wurden solche Schäden bereits nachgewiesen.". Auch das Insektizid Rotenon steht im Verdacht. Auch Störfelder in Wohnungen werden genannt.

Borreliose wird neuerdings mit Multipler Sklerose und Parkinson in Verbindung gebracht, ebenso, wie landwirtschaftliche Schädlingsbekämpfungsmittel, weshalb Parkinson in Frankreich nun als landwirtschaftliche Berufskrankheit anerkannt ist.

Eine bestimmte Genmutation scheint das Risiko, an Parkinson zu erkranken, zu erhöhen.

Dann wieder könnte es einfach ein schiefstehender Atlaswirbel sein, Abhilfe evtl. hier.

Die Droge Nikotin wiederum soll gewisse Schutzfunktionen aufweisen. Auch Wasserstoffperoxid war in der Diskussion, ebenso Kaffeekonsum.

Es gab in der Geschichte immer wieder berühmte Menschen, die angeblich oder vermutlich an Parkinson erkrankt waren, etwa wird Alexander der Große angeführt, bis hin zu einer These, die Hillary Clinton in ganz neuem Licht erschienen ließe: "Die Geschichte ist die Abfolge von Herrschern mit Parkinsonscher Krankheit." (na ja, am roten Knopf zitternde Frauen sind auch keine berückende Aussicht); vgl. "Berühmte Parkinson-Kranke", darunter auch bekanntlich Cassius Clay alias Muhammad Ali.

Angela Merkel wird auch diese Cäsarengabe unterstellt.

Heilerfolge: einer macht's allein mit der Ernährung (vgl. auch "Parkinson-Joghurt" und "habe seit 2 Jahren Parkinson und ernähre mich seit Anfang des Jahres konsequent mit Broccoli,Spinat und Obst in Form von Smoothies").

Cranio-Sakral-Therapie könnte ähnlich wirken wie o.g. Ausrichtung des Atlas-Wirbels; hier weitere Listen, siehe auch Germanium-Therapie.

Herkömmliche Parkinsonmittel können ihrerseits zu Angina Pectoris führen (und so übrigens andere Clintonsche Symptome erklären).


Morbus Parkinson-Sachbücher und Parkinson-Selbsthilfe

Therapien bei Morbus Parkinson - Selbstheilung

Sachbücher zu Morbus Parkinson und Gehirnfunktion    |    Sachbücher speziell zu Morbus Parkinson     |    Sonstige Morbus Parkinson-Sachbücher

Selbsthilfe bei Morbus Parkinson - Strategien des Alterns    |    Selbsthilfe bei Morbus Parkinson allgemein    |    Selbsthilfe bei Morbus Parkinson - Alternativmedizin    |    Selbsthilfe bei Morbus Parkinson - Bewegung/Mobilisierung    |    Selbsthilfe bei Morbus Parkinson - Nahrungsergänzung    |    Selbsthilfe bei Morbus Parkinson - Yoga


Morbus Parkinson - Ätiologie, Diagnose, Symptomatik, Therapie und Rehabilitation

Parkinson-Diagnose

Diagnose(verfahren) bei Morbus Parkinson

Parkinson-Symptomatik

Symtomatik von Morbus Parkinson

Morbus Parkinson und Bewegungsstörungen    |    Morbus Parkinson und Demenz    |    Morbus Parkinson - Typische und atypische Krankheitsbilder

Medizinische Fachliteratur mit Bezug zu Morbus Parkinson allgemein

Medizinische Literatur zu Morbus Parkinson - allgemein    |    Medizinische Literatur zu Morbus Parkinson - Chirurgie    |    Medizinische Literatur zu Morbus Parkinson - Homöopathie    |    Medizinische Literatur zu Morbus Parkinson - Psychiatrie    |    Neurologie des Morbus Parkinson allgemein    |    Neurologie des Morbus Parkinson - Hirnfunktionen    |    Neurologie des Morbus Parkinson - Sonstiges

Parkinson-Therapien - 'invasive'

Therapien bei Morbus Parkinson allgemein    |    Therapien bei Morbus Parkinson - Alternativansätze    |    Therapien bei Morbus Parkinson - Ergotherapie    |    Therapien bei Morbus Parkinson - Hirnstimulation    |    Neurologische Therapieansätze bei Morbus Parkinson    |    Pharmakotherapie bei Morbus Parkinson

Morbus Parkinson - Pharmakologie allgemein    |    Morbus Parkinson - Psychopharmaka

'Nicht-invasive'Parkinson-Therapien

Therapien bei Morbus Parkinson - Logopädie    |    Psychotherapie bei Morbus Parkinson allgemein    |    Psychotherapie bei Morbus Parkinson und Depressionen    |    Therapien bei Morbus Parkinson - Verhaltenstherapie    |    Musiktherapie bei Morbus Parkinson    |    Psychiatrie des Morbus Parkinson     |    Verhaltenstherapie bei Morbus Parkinson

Parkinson-Rehabilitation

Rehabilitationsstrategien bei Morbus Parkinson allgemein    |    Rehabilitationsstrategien bei Morbus Parkinson - Bewegung    |    Rehabilitationsstrategien bei Morbus Parkinson - Gedächtnistraining    |    Neurologische Rehabilitationsstrategien bei Morbus Parkinson    |    Rehabilitationsstrategien bei Morbus Parkinson-typischen Schluckstörungen    |    Vibrationstraining bei Morbus Parkinson

Parkinson-Pflege

Pflege von Morbus Parkinson-Patienten allgemein    |    Pflege von Morbus Parkinson-Patienten - Neurologie


Biographien von Parkinson-Patienten und (pflegenden) Angehörigen

Morbus Parkinson-Biographien - Der Alltag    |    Morbus Parkinson-Biographien Angehöriger    |    Morbus Parkinson-Biographien - Bewältigungsstrategien    |    Morbus Parkinson-Biographien - Heilungen    |    Morbus Parkinson-Biographien - Sonstiges


Forschung, Ethik, Politik und Sonstiges zur Parkinson-Erkrankung

Morbus Parkinson-Forschung

Morbus Parkinson - Ethische Fragestellungen

Geschichtliches zu Morbus Parkinson    |    Literarische Behandlung der Parkinson-Krankheit

Morbus Parkinson und Politik

Sonstiges zu Morbus Parkinson    |    Demenzerkrankungen im Alter

--
Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

Vielen Dank, super Beitrag! (oT)

Ikonoklast @, Freitag, 16.09.2016, 06:33 vor 3454 Tagen @ Literaturhinweis 3955 Views

- kein Text -

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]

Parkinson’s disease in a dish: UB researchers reproduce brain oscillations that characterize the disease

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Montag, 08.05.2017, 20:02 vor 3219 Tagen @ Literaturhinweis 2536 Views

The breakthrough could speed the development of new Parkinson’s treatments

BUFFALO, N.Y. — Abnormal oscillations in neurons that control movement, which likely cause the tremors that characterize Parkinson’s disease, have long been reported in patients with the disease. Now, University at Buffalo researchers working with stem cells report that they have reproduced these oscillations in a petri dish, paving the way for much faster ways to screen for new treatments or even a cure for Parkinson’s disease.

The paper is published online today (May 2) in Cell Reports.

“With this new finding, we can now generate in a dish the neuronal misfiring that is similar to what occurs in the brain of a Parkinson’s patient,” said Jian Feng, PhD, senior author on the paper and professor in the Department of Physiology and Biophysics in the Jacobs School of Medicine and Biomedical Sciences at UB. “A variety of studies and drug discovery efforts can be implemented on these human neurons to speed up the discovery of a cure for Parkinson’s disease.”

Quelle: http://www.buffalo.edu/news/releases/2017/05/002.html

--
Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Schönes Konvolut

Livia @, Montag, 08.05.2017, 23:26 vor 3219 Tagen @ Literaturhinweis 2671 Views

Die Ursachen kommen mir etwas zu kurz.

Ich habe mal gelesen, dass 85 ! Prozent aller Fälle medikamenteninduziert seien. Auch die Dopamin-Präparate würden selbst die Krankheit auslösen.

Man findet einen Warnhinweis auf Beipackzetteln zahlreicher gängiger "Ver"-schreibungen.

Da verwundert es nicht, dass die Krankheit so populär geworden ist.

Wenn ich so arbeiten würde ...

Literaturhinweis @, Dienstag, 09.05.2017, 00:29 vor 3219 Tagen @ Livia 2662 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 09.05.2017, 00:41

... würde mich die Meute gleich wieder zerreißen.

Mit Verlaub:

Die Ursachen kommen mir etwas zu kurz.

Mit Verlaub, da steht:

"Zur Ätiologie, den Entstehungsursachen, gibt es verschiedene Meinungen ..."

Und weiter unten Literatur:

"Morbus Parkinson - Ätiologie, Diagnose, Symptomatik, Therapie und Rehabilitation"

Ich habe mal gelesen, dass 85 ! Prozent aller Fälle medikamenteninduziert seien. Auch die Dopamin-Präparate würden selbst die Krankheit auslösen.

Warum keine Belege liefern? Kann es zudem sein, daß Dinge, die man liest, auch falsch sein könnten? [[freude]]

Man findet einen Warnhinweis auf Beipackzetteln zahlreicher gängiger "Ver"-schreibungen.

Welcher? Auch das könnte man belegen, insbes. wenn es so "zahlreich" ist?!

Da verwundert es nicht, dass die Krankheit so populär geworden ist.

Daß Medikamentenneben- und wechselwirkungen für alle möglichen iatrogenen Erkrankungen zuständig und ursächlich sind und der Patient, der das bis zum Krankenhaus überlebt, dann am Krankenhauskeim verstirbt, das bestreitet nicht mal mehr die Medizin selbst.

Aber ein wesentlicher Punkt bei Morbus Parkinson ist, daß die Menschen untätig älter werden, sich schlecht ernähren und sich kaum noch geistig interessieren.

Das führt, ganz ehrlich, zu Hirnschwund. Das beginnt schon mit dem Schulsystem.

Geistig und körperlich aktive haben wesentlich seltener Morbus Parkinson und mildere Verlaufsformen, falls -evtl. genetisch disponiert- es mal doch auftritt.

--
Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

Nerv getroffen!

Uwe @, Dienstag, 09.05.2017, 15:18 vor 3218 Tagen @ Literaturhinweis 2567 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 09.05.2017, 15:46

@Literaturhinweis: Aber ein wesentlicher Punkt bei Morbus Parkinson ist, daß die Menschen
untätig
älter werden
, sich
schlecht
ernähren
und sich
kaum
noch geistig interessieren
.

Zu diesem, Deinem Postulat von mir nur dieses:

Ein wesentlicher Punkt ist wohl ein Punkt, der dem Objekt unabdingbar zugeordnet werden muss. Wenn dem so ist, dann widerspreche ich energisch dieser, Deiner Aussage im Namen meiner Frau, die ihre letzten Lebensjahre mit dieser diagnostizierten Krankheit gelebt hat.

Wie soll zudem die von Dir aufgestellte Behauptung über das Wesentliche mit den von mir bestimmt mit Recht unterstellten geistigen Aktivitäten der Frau H. Clinton und der ihr von Dir, wohl auch mit gleichbegründetem Recht unterstellten Morbus Parkinson in Einklang zu bringen sein? Und wenn wir bei ihr wohl nur spekulieren, so wäre ich mit einer der Letzten, die Ottfried Fischer Untätigkeit und kaum noch geistige Interessen unterstellen würden, und dennoch ist die Krankheit in ihm.

Du hast in Deinem hier bekannten akribisch Stil, Dinge zu Morbus Parkinson zusammengetragen – dafür meinen Dank – die so vielschichtig sind, wie es auch die verschiedenen Stadien dieser Krankheit sind oder sein können. Bei den Risikofaktoren, die dazu führen, tappt man allerdings genauso "vielschichtig" im Dunkeln (ausgenommen wohl das Älter werden), bis hin zu den nach meinen Informationen, nur post mortem feststellbaren Lewy-Körperchen, die häufig bei Parkinsonpatienten zu finden sind. Ich frage mich daher, wer ruft wen hervor und wie viele Levy-Körperchen bedarf es, um daraus Parkinson oder Lewy-Körperchen-Demenz entstehen zu lassen.

Du sprichst in Rätseln ...

Literaturhinweis @, Dienstag, 09.05.2017, 15:56 vor 3218 Tagen @ Uwe 2344 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 09.05.2017, 16:18

Zu diesem, Deinem Postulat von mir nur dieses:
Ein wesentlicher Punkt ist wohl ein Punkt der dem Objekt unabdingbar zugeordnet werden muss.

Muß es gleich so kompliziert sein? Ein "Punkt" im schriftlichen oder rhetorischen Austausch ist das, was im Englischen "Bullet Point" heißt, vgl. der Wortgebrauch "Tagesordnungspunkt". Keinerlei Grund für esoterisch-geomantische Spekulationen, wenn ich der Verwender solcher allgemein eingeführter Wörter bin!

Wenn dem so ist, dann widerspreche ich energisch dieser, Deiner Aussage im Namen meiner Frau, die ihre letzten Lebensjahre mit dieser diagnostizierten Krankheit gelebt hat.

Erstmal mein aufrichtiges Beileid und Mitgefühl - aber ich schreibe hier nicht gegen Einzelne, sondern für Alle!

Das, was ich schreibe, schreibe ich aus der Kenntnis der statistischen Verteilungen bestimmter endemischer Erkrankungen. Wie der Einzelfall Deiner Frau beschaffen gewesen sein mag, kann ich weder beurteilen, noch täte es etwas zur Sache der statistischen Argumentation.

Wie soll zudem die von Dir aufgestellte Behauptung über das Wesentliche mit den von mir bestimmt mit Recht unterstellten geistigen Aktivitäten der Frau H. Clinton und der Ihr von Dir, wohl auch mit gleichbegründetem Recht unterstellten Morbus Parkinson in Einklang zu bringen sein?

Sag' mal - liest Du auch, was ich schreibe???

Da stand EXTRA ein kursives "und":

"Geistig und körperlich aktive haben wesentlich seltener Morbus Parkinson und mildere Verlaufsformen, falls -evtl. genetisch disponiert- es mal doch auftritt."

Wie geistig rege Frau Clinton war, weiß ich nicht, viele dieser Politiker stützen sich auf große ihnen zuarbeitende Stäbe und müssen daher z.T. sehr viel weniger selbst geistig tätig sein, als mancher kleine getriebene Handwerksmeister.

Aber das allein reicht ja nicht (vgl. die Demenz von Walther Jens) - körperlich war sie mit Sicherheit nicht genügend aktiv, um ihrer altersbedingten Sarkopenie Einhalt zu gebieten.

Und wenn wir bei ihr wohl nur spekulieren, so wäre ich mit einer der Letzten, die Ottfried Fischer Untätigkeit und kaum noch geistige Interessen unterstellen würden, und dennoch ist die Krankheit in ihm.

Genau der adipöse Schauspieler ist ein wandelnder Beweis meiner wissenschaftlich anerkannten These!!!

Bei den Risikofaktoren die dazu führen, tappt man allerdings genauso "vielschichtig" im Dunkeln (ausgenommen wohl das Älter werden),

NEIN - ganz und gar nicht! Man weiß, wie beim Lungenkrebs durch Rauchen, daß Parkinson bei bestimmten Verhaltensweisen verstärkt auftritt, z.B. bei Übergewicht oder Profi-Boxen!!! Das kann niemand mehr abstreiten, daß es diese Zusammenhänge gibt. Wer jetzt die "These" zu retten versucht, indem er noch behauptet, jemand, der Parkinson-gefährdet sei, ergreife darum den Beruf des Boxers, mit dem rede ich nicht.

bis hin zu den nach meinen Informationen, nur post mortem feststellbaren Lewy-Körperchen, die häufig bei Parkinsonpatienten zu finden sind. Ich frage mich daher, wer ruft wen hervor und wie viele Levy-Körperchen bedarf es, um daraus Parkinson oder Lewy-Körperchen-Demenz entstehen zu lassen.

Obduziert wird in der Regel nur, bei dem entweder ein Verdacht auf fremdverschuldeten Tod vorliegt oder aber -die "restlichen" 99%-, wer in einem Krankenhaus verstirbt. Nach deutscher Rechtslage willigt man bei Aufnahme in eine Klinik i.d.R. auch der Obuktion zu Qualitätssicherungs- und Forschungszwecken ein. Somit werden bei Kranken diese Körperchen gefunden und es ist unklar, wieviele davon bei völlig Gesunden auch vorhanden wären. Nur mal so, um das ins rechte Licht zu rücken, nicht weil ich die Möglichkeit solcher Zusammenhänge abstreiten wollte, im Gegenteil.

Aber das ist ebenfalls kein Widerspruch zu der Beobachtung, daß der Mensch mit Levy-Körperchen ebenfalls einen weniger schweren, später oder gar nicht einsetzenden, Parkinson- oder Demenz-Verlauf hat. Allein darum ging es und nicht um die Frage, ob nicht auch ein muskulöser Hochleistungssportler an Parkinson erkranken kann - die Frage ist velmehr: um wieviel früher und um wievieles schwerer wäre er denn ohne seinen Sport erkrankt?

--
Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.