Halb OT: Wie steht es denn nun um die 'Wirtschaft', laufen versteckte Konjunkturprogramme?
Guten Morgen Foristen und Leser,
uns geht es gut, die Wirtschaft brummt, also alles paletti? Wenn man die harten Indikatoren betrachtet, kann man eine andere Meinung bekommen. Was macht man bei so einer schlechten wirtschaftlichen Großwetterlage als Genie in anderen Spähren? Stichwort Konjunkturprogramm(e)!
Als erstes möchte ich die "Flüchtlingskrise" ins Spiel bringen (ja ja, ich weiß schon das Thema hängt Euch auch schon zum Halse raus).
Bei Egon W. Kreutzer bin ich auf einen "Leak" aus dem Dunstkreise der CDU/CSU gestoßen. (sehr lesenswert!)Dort argumentiert der Einsender, dass die Grenzöffnung vor einem Jahr, von der, derer Namen nicht genannt werden darf (literarische Anspielung
) parteiintern als "verstecktes Konjunkturprogramm" bezeichnet wird. Ein Kollateralschaden ist die Anbiederung der Schwarzen an die Grünen für 2017. Des Weiteren sieht der Einsender die, derer Namen nicht genannt werden darf, politsch seit je her eher auf dem Pfad der neoliberalen Grünen.
So abwegig ist diese These nicht, nachdem der Bund bis 2020 94 Mrd. € bereitstellt. Die Länder werden sicherlich auch noch die eine oder andere Mrd. auf den Kopf hauen. Diese gigantische Summe wirkt als Katalysator für Dienstleistungs-, Verwaltungs- und Bau-/Renovierungssektor. (Stichwort: Geisteswissenschaften)Ist es ok, wenn ich den Brain Gain mal außen vor lasse?
In guter politischer Manier vorwärts immer, rückwärts nimmer weiter im Text.
Als kulturell interessierter Mensch habe ich mich auf eine Fahrt quer durch Deutschland und ins angrenzende EU-Ausland gemacht. (Bin zur Erleuchtung nach Bruxelles gefahren, die lässt aber noch auf sich warten
. Aber warum sollte das in Brüssel anders, als in München sein?) Anders als @Hasso mit seinem BMW, der Deutschland mit annähender Lichtgeschwindigkeit in Rekordzeit durchquert, hatte ich "Freude am stehen"! Gut, kann auch an meiner unzureichenden Motorisierung liegen
Ich wollte schon auf meinen verk****** Motor und meine technisch auf Stand eines Trabanten stehengebliebenen Karre schimpfen, als es mir wie Schuppen von den Augen fiel: "Das Problem bist nicht Du oder dein Auto (nein auch nicht, was "Du draus machst") sondern die Brücken."
Von Süd nach Nord war wirklich an jeder (Autobahn-) Brücke eine Baustelle, inklusive Verengung auf eine Spur bzw. zwei Spuren, miesgelaunten Brummifahrern und den obligatorischen Oberklassefahrern, die mitten in der Baustelle auf dem Standstreifen überholen müssen.
Sicherlich müssen die Brücken saniert werden, aber warum alle auf einmal? Die letzten 30 Jahre schwor man auf den Infrastruktur-Vintagelook und jetzt wo er wieder modern wird, wird aufgehübscht!?! Auch Bekannte und Kollegen haben mir von ihrer innerdeutschen Odyssee auf Autobahnen erzählt. Überall dasselbe Bild, Brücken werden saniert. Hierdurch werden wieder gigantische Milliardenbeträge in Stahlindustrie, Baugewerbe inkl. Inscheniöörbüros usw. gepumpt.
Wer kennt noch versteckte Konjunkturprogramme?
(Ganz weltmännisch -versteht sich-, da weitgereist und den EU-Glanz an mir haftend (da seit meinem Bruxelles-Besuch nicht mehr gewaschen) frage ich)
Quo vadis?
Cui bono?
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Grüße
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... and girls of course!
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