OT: Hillary Clinton, eine US-Politikerin versus Donald Trump, den ersten Nicht-Politiker, der in USA realistische Chancen hat

Literaturhinweis @, Dienstag, 13.09.2016, 13:04 vor 3457 Tagen 7699 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.09.2016, 04:27

Es gab in den USA wiederholt, z.T. erfolgreiche, z.T. 'fast chancenreiche' Ausreißerkandidaten für das Präsidentenamt. Damit sind nicht die stets bei jeder Wahl kandidierenden Splitter-Gruppen-Epigonen wie Lyndon LaRouche, grüne, kommunistische KPUSA oder trotzkistische Kandidaten oder libertäre 'Independents' gemeint. Aufgrund des US-Wahlsystems, bei dem ('winner takes all') in vielen US-Bundestaaten der Kandidat mit der absoluten Mehrheit alle Wahlmännerstimmen erhält, sind solche Kandidaten von vornherein ziemlich chancenlos. Am Ende kann fast nur gewinnen, wer auch eine der beiden Parteien, Demokraten oder Republikaner, hinter sich hat (und Clinton das Council on Foreign Relations).

Ross Perot, ein früher Selfmade-Milliardär und einer der ersten IT-Magnaten (EDS, später an General Motors verkauft, dann für die Hälfte wieder zurückgekauft) war ein spektakulär erfolgreicher Präsidentenanwärter, der, ebenso wie Trump, quasi 'aus dem Nichts' die politische Bühne betrat. Politico zieht sogar schon Parallelen zu Trump, die ich aber nicht uneingeschränkt teile (dazu mehr im nächsten, Donald Trump gewidmeten Beitrag). Hillary Clinton bewarb sich 2004 schon einmal als Präsidentschaftskandidatin.

Die Unterschiede zwischen Hillary Clinton und Donald Trump erinnern an den Unterschied zwischen Tag und Nacht (ohne einem der beiden Kandidaten die eine oder andere Symbolik zuordnen zu wollen): sie eine Berufspolitikerin und Juristin, er ein Vollblutunternehmer, der sich vermutlich nur aus 'Jux und Dollerei' zur Wahl stellte, bis er merkte, daß er alle republikanischen Mitbewerber aus dem Rennen schlagen könnte. (Wer Trumps Biographie studiert, sieht, daß er immer dann zur Hochform aufläuft, wenn er a) gegen Widerstände ankämpfen muß, aber b) eine realistische Chance hat, sie zu überwinden; dieser Wendepunkt trat bei ihm vermutlich ein, als er von anderthalb Dutzend Kandidaten schon früh alle bis auf drei aus dem Rennen geworfen hatte. Daß Hillary ihn dann umso mehr reizt, als er in ihr ein legitimes äußeres Feindbild sehen darf, anders als bei seinen Partei"freunden" zuvor, das verwundert nicht. Daß sie zudem eine Frau ist und noch dazu arrogant auftritt, dürfte dafür gesorgt haben, daß er sich nun verbeißt wie ein Pitbull. Einer seiner Aussprüche soll schon früh in seiner Unternehmerlaufbahn gewesen sein "Wenn ich kämpfe, dann, um zu gewinnen".) Sein Slogan "Machen wir Amerika wieder großartig". Trump wird in erstaunlich vielen Business-Ratgebern und kapitalismuskritischen Büchern erwähnt, im guten wie im schlechten Sinne.

Die Unterschiede zwischen beiden sind auch zahlenmäßig greifbar:

Hillary Clinton ist zwar sicher Millionärin (mit besten Beziehungen), aber daß sie ihr Vermögen mit Geschäften gemacht hätte, wird man nicht behaupten können, eher mit Tricks; auch hat sie wohl aktiv an Offshore-Steuerminderung mitgewirkt. Sie und ihr Mann haben vielmehr ihre Rolle als einflußreiche Politiker (miß-) gebraucht, um Gelder einzusammeln. Oft geschieht die Vorteilsannahme verdeckt, indem exorbitante Rednerhonorare für kurze Auftritte mit banalen, von Redenschreibern verfaßten, Redetexten gezahlt werden; oder über die 'Spenden' an ihre "gemein(nützig)en" Stiftungen. Auch mit Scientology bandelten die Clintons an und mit den in die Anschläge vom 11. September verwickelten Saudis. Vielleicht rührt auch daher ihre martialische Rhetorik gegen den schiitischen Iran.

Trump ist zwar ein 'windiger' Geschäftsmann, aber nach allem, was man weiß, hat er sein Vermögen im wesentlichen über Jahrzehnte, mit erheblichen Rückschlägen bis zur Beinahe-Pleite, kontinuierlich aufgebaut. Ich meine, daß man den Unterschied sehr gut auch am Auftreten der beiden auf der Rednertribüne beobachten kann.

Trump strahlt ein Selbstbewußtsein aus nach dem Motto "wenn Ihr mich nicht mögt, könnt Ihr mich einfach mal", während Clinton körpersprachlich und rhetorisch eher das Motto verkörpert: "Wer nicht für mich ist, wird schon seh'n, was er davon hat".

Folgerichtig wurde Trump auf dem Nominierungskongreß der Republikaner gegen den Widerstand des Partei-Establishments nominiert, während Clinton bei den Demokraten gegen die vermutlich sonst siegreiche Opposition (Bernie Sanders Anhänger u.a. inkl. unentschiedene) vom Establishment durchgedrückt wurde. Was waren das für Hillary noch Zeiten 2014: "keine Konkurrenten; weder bei Demokraten noch bei den Republikanern".

Und beide scheinen auch nichts anderes zu kennen aus ihrem sonstigen Leben, Trump den Kampf gegen bürokratische Widerstände (die New Yorker Baubehörden sind da legendär) und Clinton die Unterstützung seitens des Establishments.

Der nächste Unterschied ist, daß es über Hillary Clinton mindestens dreimal soviel Literatur gibt, als über Donald Trump, daß aber Trump mindestens doppelt soviele, wenn nicht viermal soviele Bücher geschrieben hat (beide oft mit Ko-Autoren), als sie. Und Hillarys Bücher erwecken den Eindruck, stets nur davon inspiriert zu sein, was ihr politisch nützlich sein könnte, während Trumps Bücher durchweg dem Muster folgen: "Seht her, ich kann's, jetzt zeig' ich Euch mal, wie man's macht".

Und natürlich gibt es eine Masse politikwissenschaftliche Literatur über Jahrzehnte, die sich mit beiden Clintons oder mit ihr allein befassen, während das bei Trump eher Mangelware ist.

Es wird sich zeigen, wie das weitergeht. Wenn Clinton gewinnt, wird sich an dem Verhältnis wenig ändern, wenn aber Trump gewinnt, werden plötzlich Fluten von "Trump-Versteher-"-Büchern über uns hereinbrechen, so, wie auch bei Putin, der als ähnlich unbeschriebenes Blatt anfing (allerdings in der sowjetisch-russischen Nomenklatura bestens vernetzt war - eine Außenseiterkarriere wie bei Donald Trump ist im derzeitigen russischen System schwer vorstellbar, vor allem, daß solch ein Kandidat den Vorwahlkampf überhaupt überleben würde).

Während Trump sich einige Kritik ankreiden lassen muß, wie z.B., daß er eine Fortbildungs-Veranstaltung großspurig "Trump University" nannte, wohl wissend, daß man sich nicht einfach so Universität nennen darf, so kann man bei allem, was er anfaßt und was ihm dann "um die Ohren fliegt" in Summe eigentlich immer wieder (nur) feststellen, daß der Mißerfolg oder die Übertreibung auf seine Eitelkeit zurückzuführen ist. Er scheint aber, anders als m.E. Hillary Clinton, ein gutes Gespür für seine tatsächliche Leistungsfähigkeit zu haben.

In einem Kriegsfalle würde Falkin Clinton daher, wie in Vietnam, weiterkämpfen (lassen - und auch verbotene Kriegswaffen, wie Johnson in Vietnam, nicht verschmähen), während Trump eher der Typ wäre, der nüchtern kalkuliert und ("cut your losses") einlenkt oder Waffenstillstand schließt, wenn er merkt, der Verlust wird größer als die realistischen verbleibenden Gewinnchancen.

Und ... Trump hat soviele Wolkenkratzer und Golfplätze innerhalb und außerhalb der USA gebaut, daß er vermutlich nicht möchte, daß darauf Atombomben fallen. Eher trifft er sich mit Putin oder "dem Chineser" und nimmt einen dicken Filzstift und eine Weltkarte und zeichnet ein: "das ist für Dich, das da für Dich und der Rest gehört uns, einverstanden"?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß, wenn beide Kandidaten über den zugefroreren Michigan-See laufen würden, Hillary Clinton am nächsten Tage von ihrem PR-Stab verkünden lassen würde "Hillary Clinton kann über Wasser gehen", während Trump sich am nächsten Tag auf die Tribüne stellen würde mit seinem typischen schelmischen Grinsen und verkünden würde "Gestern bin ich das erste Mal sogar über Wasser gelaufen, Gott sei Dank war es nicht wärmer". Selbstironie ist Hillary Clintons Sache eher nicht.

Bei allem, was Clinton angeht, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es stets auf kalter Berechnung beruht, und daß sie und ihr Mann u.U. dafür in der Vergangenheit möglicherweise auch über Leichen gegangen sind (andere attestieren Zufälle). Und wenn man es den beiden nicht direkt nachweisen kann, so erinnert gerade das fatal an eine gewisse historische Diktatorenfigur, die meist auch nie aussprechen oder gar schriftlich verordnen mußte, was ihre Untergebenen dann nur zu willig in die Tat umsetzten. Man kann eigentlich umgekehrt die 'nicht vorhandene' Handschrift solcher Despoten daran erkennen, daß sie auch nicht im Nachhinein einschreiten, so daß man wohlwollendes Einverständnis unterstellen darf.

Das alles ist ganz unabhängig von Hillary Clintons Gesundheitszustand. Daß Trumps Gesundheit für seine Altersgruppe überdurchschnittlich gut zu sein scheint, dafür reicht eigentlich ein Blick auf seine Haarpracht, während bei Clinton fast täglich ein Schwächeanfall, Kollaps oder eine Hustenattacke zu beobachten sind, ganz abgesehen von mehreren dokumentierten Absencen und Erinnerungslücken.

Bei Clinton sieht man soviele Symptome, daß man gleich auf mehrere Krankheiten schließen muß, bei Trump fällt einem Mediziner vermutlich nicht mal eine ein, vermutlich sind selbst sein Blutzucker und Blutdruck normal. Daß Hillary Clinton u.a. Anzeichen von Parkinson zeigt, ist ja nur eines der Syndrome, ein Parkinson-Patient hat ansonsten, siehe Muhammad Ali, noch ein recht "normales" Leben, ohne geistige Aussetzer. Letztere sind aber bei Hillary Clinton extrem häufig, und scheinen u.a mit ihrer Neigung zu Gefäßverschlüssen zu tun zu haben, d.h. sie hat nicht nur eine, sondern mehrere Krankheiten auf einmal, die man sich vielleicht bei einem Fürsten in Monaco oder Liechtenstein (die scheinen aber eher fit zu sein) vorstellen kann, aber nicht beim Präsidenten einer atomaren Großmacht, die permanent meint, mehrere Kriege auf einmal führen zu müssen. (Wer nachlesen möchte, wie es einem Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Stadium so geht, möge Jonathan Franzens "Corrections" lesen - man erkennt unschwer, daß solch ein Mensch überwiegend mit sich beschäftigt ist und dauerhaft keinen Staat führen kann; dieses fortgeschrittene Stadium wird aber vermutlich in den Jahren ihrer Präsidentschaft eintreten.)

Clinton mag ein paar mehr außenpolitische Fakten parat haben, während Trump sich da schon mal blamierte, aber das ist, anders als in Europa, nichts ungewöhnliches - der durchschnittliche amerikanische Unternehmer schaut einen schon ungläubig an, wenn man ihm erklärt, daß "Nordamerika" auch Mexiko umfaßt und seine USA doch nur den kleineren Teil dieser Landmasse ausmachen. Europa ist den meisten ein Buch mit sieben Siegeln (wiewohl Trump zurecht immer mal wieder betont, daß er schon an den unmöglichsten Ecken der Welt Geschäfte gemacht hat!). Eine evangelikale US-Christin erklärte mal einem Religionswissenschaftler, der einen kritischen Vortrag über den biblischen Kanon hielt: "Wenn Jesus die King-James-Bibel-Übersetzung gut fand, dann ist sie auch mir recht". So ungefähr muß man sich das dort "drüben" vorstellen. Drum schämt sich auch kein US-Durchschnitts-Bürger, wenn sein Präsident auch nicht weiß, wo genau Rußland liegt. Dafür hat er ja seine Berater.

Entscheidend dürfte sein, ob Trump lernwillig ist und seine Defizite rasch ausgleichen kann. Was Bauplanungsrecht und Baukonstruktion betrifft, hat er das in den vergangenen mind. vier Jahzehnten jedenfalls immer wieder eindrucksvoll bewiesen. Und er hat sich schon früh zu ungewöhnlichen außenpolitischen Manövern mit anderen "Machern" positioniert, während Hillary Clinton lieber die Kriegstrommel rührt.

Was hier vielleicht wie eine Werbung für Trump klingt, ist es nicht, beide Kandidaten sind mir im wesentlichen egal und wählen, wenn ich dürfte, würde ich beide nicht. Aber Sorgen macht, wenn eine Präsidentin einer Atommacht nicht ganz bei Trost ist (siehe Videos) und einem ungewählten Vizepräsidenten dann das Amt in den Schoß fällt. Das letzte Mal, als das Amt, nach Kennedys Tod, an Johnson fiel, fehlte auch nicht viel zum Weltkrieg, und es wurde nicht nur in Vietnam gebombt, sondern 'undercover' auch in Laos und Kambodscha. Die erste große Drogenwelle stammte von da ('Goldenes Dreieck') und unter George Bush war es ein weiteres Mal ein Vizepräsident, Dick Cheney, der einen Krieg in Afghanistan und anderswo anzettelte, und wieder die Drogen-Warlords an die Macht brachte.

Und jedesmal hat später sich der damalige Verteidigungsminister zerknirscht distanziert, erst Robert McNamara, dann Colin Powell. Das sind mir ein paar Parallelen zuviel.

Einige "Tidbits" zu Hillary Rodham Clinton:

Clinton und ihr Mann zeigten schon früh, daß sie feste moralische Prinzipien haben.

Ihr enger Mitarbeiter Vincent W. Foster, Jr. starb ja bekanntlich eines verdächtigen Selbstmordes, etwas, das selbst Donald Trump sich schon traute, im Wahlkampf zu erwähnen. Es gibt Anzeichen, eben jener Vincent W. Foster, Jr. könne in geheimdienstliche Goldschiebereien verwickelt gewesen sein (und Hillarys Clinton habe davon gewußt bzw. profitiert). Auch habe Hillary Clinton als Angehörige einer Rechtsanwaltskanzlei in ihrem Heimatort mit der NSA zusammengearbeitet bei der Entwicklung von Spionagesoftware.

Man kann sich also darauf gefaßt machen, daß eine Hillary-Clinton-Präsidentschaft sehr spannend werden dürfte, zumindest, was die außenpolitischen Spannungen anbetrifft.


Hillary Clinton in ihren Büchern und eigenen und fremden biographischen Aufzeichnungen

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Hillary Clinton, der Wahlkampf, die Innen- und Außenpolitik und die Wirtschaft

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Sonstiges zu Hillary Clinton

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Die US-Präsidentschafts-Kandidaten

Falkenauge @, Dienstag, 13.09.2016, 14:08 vor 3457 Tagen @ Literaturhinweis 5866 Views

Vielen Dank für die sehr fleißige Zusammenstellung.

"Am Ende kann fast nur gewinnen, wer auch eine der beiden Parteien, Demokraten oder Republikaner, hinter sich hat (und Clinton das Council on Foreign Relations)."

Das ist nicht ganz falsch, bleibt aber noch an der politischen Oberfläche und berücksichtigt nicht, dass Präsident in den USA nur wird, wer die maßgebenden Geheimgesellschaften wie Skull & Bones hinter sich hat, die letztlich auch die beiden Parteien und das CFR bestimmen oder maßgeblich beeinflussen, wie hier anhand von Anthony Suttons Buch "Americas Secret Establishment" nachgewiesen wird.

US-Politiker Newt Gingrich ggü. Fox: Elite fürchtet Donald Trump, da er „keiner Geheimgesellschaft angehört“

Lechbrucknersepp, Dienstag, 13.09.2016, 15:15 vor 3457 Tagen @ Falkenauge 5927 Views

bearbeitet von Lechbrucknersepp, Dienstag, 13.09.2016, 15:19

Der US-Politiker Newt Gingrich sagte in einem Interview mit Fox News auf die Frage, warum die US-Eliten den Trump so fürchten:

"Nun, weil er ein Außenseiter ist. Er ist nicht sie. Er ist nicht Teil des Clubs. Er hat die Initiationsriten nicht durchlaufen. Er gehört keiner Geheimgesellschaft an."

Video: https://www.youtube.com/watch?v=dO-NA73FsW8

Allein die Tatsache, dass Soros auf Clinton setzt, heißt für mich, dass Trump der bessere Kandidat sein muss.

H.C. ist inzwischen fast "verbrannt" durch alle Skandale und "Besonderheiten".

Olivia @, Dienstag, 13.09.2016, 21:17 vor 3457 Tagen @ Literaturhinweis 5314 Views

Da die "Besonderheiten" von H.C.s Karriere samt ihrem Gesundheitszustand inzwischen auch die MSM beschäftigen, gibt es bereits erste Spekulationen, dass J. Biden als "Ersatzkandidat" ins "Rennen" gehen könnte, falls der Gesundheitszustand der "Kandidatin" sich weiter "verschlechtert".
Assange äußerte sich bereits mehrfach in Interviews, dass weiteres, desaströses "Material" über die Kandidation noch vor der Wahl veröffenticht werden soll.

Insofern könnten die sehr deutlichen Krankheitsauffälligkeiten auch dazu benutzt werden, sehr kurzfristig einen Ersatzkandidaten zu präsentieren. Der "Schock" dürft sich zugunsten der Demokraten auswirken und da Biden bei der Bevölkerung nicht so "verbrannt" ist, wären seine Chancen vermutlich besser als die von H.

Bin mal gespannt, ob wir demnächst ein "Gesundheitsdrama" erleben.

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Etwas VT-Unterhaltung zur Nacht: RT entlarvt Hillarys "Körperdouble"...

Hasso, Dienstag, 13.09.2016, 21:36 vor 3457 Tagen @ Olivia 6443 Views

bearbeitet von Hasso, Dienstag, 13.09.2016, 21:51

Hallo Olivia,
ich hatte zwar (toi toi toi!) noch keinen Zusammenbruch mit waagerechtem Abtransport... nicht mal nach sehr deftigen Gelagen[[freude]]

Aber wenn es mir mal schlecht geht, bin ich in aller Regel auch nach 90 Minuten noch saumäßig drauf... und nicht zu Scherzen und Winken aufgelegt.
Da brauche ich dann eine gewisse Zeit -mindestens einen halben Tag- bis ich wieder "der Alte" bin. Und deutlich jünger als H.C. bin ich auch nicht.

Deshalb finde ich die wertvolle RT-Aufklärung zur nach knapp 90 Minuten wiederauferstandenen Hillary gar nicht so unglaublich:

https://deutsch.rt.com/nordamerika/40612-nach-schwacheanfall-in-new-york/

Was meint @Literaturhinweis dazu? Kann er uns Erleuchtung bringen?

Am Ende haben die Russen sowieso immer den richtigen Riecher[[freude]]
Gute Nacht
Hasso

Vielleicht auch Medikamente?

Steppke, Dienstag, 13.09.2016, 22:07 vor 3457 Tagen @ Hasso 5303 Views

Aber wenn es mir mal schlecht geht, bin ich in aller Regel auch nach 90
Minuten noch saumäßig drauf... und nicht zu Scherzen und Winken
aufgelegt.

Hallo Hasso,

ein Double ist gut vorstellbar, aber es gibt auch zahlreiche Drogen bzw. Medikamente mit denen man einen Kranken sehr schnell (für kurze Zeit) wieder auf Vordermann bringen kann. Das klappt sogar bei Hochleistungssportlern, bei denen die Gelenke, Knochen oder Sehnen kaputt sind. Etwas Tilidin und Amphetamin und schon sind die, für kurze Zeit, wieder topfit, obwohl sie körperlich völlig am Ende sind. Da reicht eine Spritze und schon 3 Minuten später laufen sie wieder wie ein Stehaufmännchen herum.

Die haben Medikamente, von denen wir nur träumen können... mit Jahrhundert-Musikwerk

Hasso, Dienstag, 13.09.2016, 22:17 vor 3457 Tagen @ Steppke 5881 Views

bearbeitet von Hasso, Dienstag, 13.09.2016, 22:40

ein Double ist gut vorstellbar, aber es gibt auch zahlreiche Drogen bzw.
Medikamente mit denen man einen Kranken sehr schnell (für kurze Zeit)
wieder auf Vordermann bringen kann. Das klappt sogar bei
Hochleistungssportlern, bei denen die Gelenke, Knochen oder Sehnen kaputt
sind. Etwas Tilidin und Amphetamin und schon sind die, für kurze Zeit,
wieder topfit, obwohl sie körperlich völlig am Ende sind. Da reicht eine
Spritze und schon 3 Minuten später laufen sie wieder wie ein
Stehaufmännchen herum.

Sehr richtig, Steppke!
Pink Floyd hat schon 1979 ganz genau gewusst, dass es noch bessere Medikamente als Pfälzer Wein gibt.
Und die kannten sich bestens aus[[top]]

Hier der Jahrhundert-Kracher exakt zum Thema:
https://www.youtube.com/watch?v=iJZYG5qwHHI
(Comfortably Numb... play it loud)

Alternativ:
https://www.youtube.com/watch?v=vi7cuAjArRs

Keine Ahnung, welche Version bei Euch zu Hause besser brummt... da müssen Experten ran.

So läuft`s Tournee-Business für Rockstars und Hillary[[freude]]
Gute Nacht
Hasso

Ausgebuddelt für @Reffke: Die wissen auch genau Bescheid, wie man ALLES überlebt

Hasso, Dienstag, 13.09.2016, 23:18 vor 3457 Tagen @ Hasso 5628 Views

bearbeitet von Hasso, Dienstag, 13.09.2016, 23:52

Wunderbare Medizin-Doku der global führenden "Tournee-(Wahlkampf)-Experten":

https://www.youtube.com/watch?v=fJGF8MRDMqo
(Sister Morphine... Rolling Stones)

Da ist auch (trotz sehr lang her...) akustisch voll der Schmackes drauf[[top]]

Alternativ mit bewegten Bildern (akustisch aber eher mau):
https://www.youtube.com/watch?v=CELr-M1I1QQ

Bis Morgen
Hasso

Ja die wissen wie man überlebt...

nemo, Mittwoch, 14.09.2016, 00:38 vor 3456 Tagen @ Hasso 5040 Views

bearbeitet von nemo, Mittwoch, 14.09.2016, 00:45

...sogar bei Liebeskummer. Mach’ ein Lied darüber und stelle Liza Fisher
als Background-Sängerin ein. Dann klappt es wieder mit dem Groove....

Was fürs Ohr und das Auge

Gruß
nemo

Visionen: The Honky Tonk Woman!

Reffke @, Mittwoch, 14.09.2016, 04:26 vor 3456 Tagen @ Hasso 5013 Views

Lieber Hasso,
es ist einfach unfaßbar... unglaublich!!!
Rolling Stones "Honky Tonk Women" 1969 (Reelin' In The Years Archives)

Dazu fällt mir gerade ein:
Stairway to Heaven - Heart (tribute to Led Zeppelin)
Heart live performance from Kennedy Center Honors, which took place on December 2, 2012.

...
And as we wind on down the road
Our shadows taller than our soul
There walks a lady we all know
Who shines white light and wants to show
How everything still turns to gold
And if you listen very hard
The tune will come to you at last
When all are one and one is all
To be a rock and not to roll
And she's buying the stairway to heaven

[image]

Gute Nacht..., Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Vd. Sinusvenenthrombose

schaumermal, wohnhaft, Dienstag, 13.09.2016, 22:53 vor 3457 Tagen @ Steppke 5575 Views

Hallo Steppke,

was sagen die hiesigen Experten zu der äußerst spärlich im Netz vorhandenen Verdachtsdiagnose "Sinusvenenthrombose" (Quelle v. 16.12.2013), die u.a. mit Osmotherapeutika resp. Antibiotika behandelt wird.

[..]1825 beschrieb Ribes erstmals ein klinisches Syndrom mit progredienten Kopfschmerzen, Papillenödem, sekundär generalisierten epileptischen Anfällen, einem fokalen neurologischen Defizit und der Entwicklung eines Komas im Verlauf. [..]

http://www.kup.at/kup/pdf/9382.pdf

--
schaumermal

Sehe ich auch so. Schaut nach "Anfällen" aus und nach "zurechtspritzen" für kurze Zeit. Bewegst sich "strange".

Olivia @, Mittwoch, 14.09.2016, 12:41 vor 3456 Tagen @ Steppke 4592 Views

Da sind mehrere Dinge komisch. Eine durch "Blitzdiagnose" erkannte "nicht-infektiöse" Lungenentzündung (das Kind?)..... ***gggg****

Sie bewegt sich aber (nicht nur dieses Mal) wie ein Roboter, d.h. so als ob verschiedene Vitalfunktionen nicht mehr "normal" funktionieren. Einige werden sich sicherlich noch daran erinnern, wie Breschnew wie eine lebende Leiche "herumtransportiert" wurde, weil vmtl. die Diadochenkämpfe noch nicht endgültig ausgetragen waren.

Warum die ausgerechnet eine so kranke Person in den Wahlkampf schicken, erschließt sich mir sehr schlecht. Falls die Politik jedoch eh an völlig anderer Stelle gemacht werden sollte, dann ist es auch gleichgültig, wer auf dem Präsidentensessel sitzt. Ich warte eigentlich auf "unangenehme" Überraschungen. Als Schachzug wäre ein sehr nahe am Wahltermin liegender "Rückzug wegen Krankheit" mit der "Notpräsentation" eines nicht unbekannten Ersatzkandidaten nicht zu unterschätzen (wenn er bereits ein verantwortliches Amt inne hatte, würde das für ihn sprechen - Vize-Präsident wäre so etwas). Alle "Leaks" etc. hatten sich auf Clinten eingeschossen und werden so schnell sicherlich kein neues "Futter" bekommen. Die Bevölkerung bekommt "große Trauer" und "Verzweiflung" als Soap angeboten und der Vize (der eigentlich gar nicht "möchte") sieht sich ob dieses Dramas natürlich "gezwungen" das "Vermächtnis" etc. ...... Also eher ein Ass im Ärmel?

Trump soll Clinton bereits alle Gute und schnelle Genesung gewünscht haben.
:-)))

Ach Gott, was für ein Theater. Als ob E. Goffmann die Vorlage dafür geschrieben hätte.

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Schöner scheitern mit Hillary Clinton - Enthüllungsbuch 'Shattered: Inside Hillary Clinton's Doomed Campaign'

Literaturhinweis @, Montag, 24.04.2017, 23:38 vor 3234 Tagen @ Literaturhinweis 3268 Views

Ziemlich neu und schon Bestseller (auch eine Art Comeback für Hillary Clinton):

Shattered: Inside Hillary Clinton's Doomed Campaign

Darin geht es um die gescheiterte Wahlkampagne, die sie gegen 'Putin-Freund' Donald Trump verlor, nicht zuletzt, weil man an ihrer Amtsfähigkeit aufgrund von Morbus-Parkinson-Symptomen zweifelte.

Die beiden Autoren hatten auch schon 2014 das Buch

HRC: State Secrets and the Rebirth of Hillary Clinton

geschrieben, in dem es vor allem um ihre Amtsteit aus US-Außenphilisterin ging.

(Druckfrisch - wird noch etwas dauern, ehe es in Deutsch erscheint.)

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Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

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