Diese infame Lüge wird gerade eben jetzt aufgebaut: Der IS wäre daran schuld, sollte es in Deutschland nun den befürchteten Bürgerkrieg („Ungläubige“ gegen „Gläubige“ gegen „Andersgläubige“, siehe Libanon) geben.
Ich bin entsetzt, wie schnell meine Erwartungen wahr werden:
1. Der Staat hätte damit gar nix zu tun?
2. Es ist halt einfach so passiert, eine Verknüpfung völlig unvorhersehbarer Zufälle?
3. Rettung kann nur vom Staat kommen, durch mehr Polizei, Überwachung usw.?
Der Präsident des Verfassungsschutzes „beobachtet neue Strategie von Islamisten mit Sorge: Hans-Georg Maaßen.“???
"Verfassungsschützer sehen neue Strategien der Islamisten-Szene und der IS-Terrormiliz mit Sorge. Komplexe Anschlagsvorhaben würden durch gut ausgerüstete und in mehreren mobilen Zellen agierende Attentäter durchgeführt, erklärt das Bundesamt für Verfassungsschutz. «Verschiedene Tätergruppen wie Schläferzellen, Rückkehrer und als Flüchtlinge eingeschleuste Dschihadisten agieren zusammen.» "
Nicht nur das Beobachten - Auch das Beraten ist doch deren Auftrag! Wie haben sie denn die Bundesregierung und das Parlament beraten, bisher? Das würde mich interessieren!
Und Herr Wendt hat in der heutigen Ausgabe unseres Ex-Zentralorgans der SED-Bezirksleitung Magdeburg ein bemerkenswertes Interview gegeben. Heldenhaft mutig, finden Viele, ich nicht.
Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft hat ja auch an gar nix Schuld? Hat ja ein mutiges Buch geschrieben, wie schon der mutige Heinz Buschkowsky, der auch niemals gar nix mitgemacht hat an den Vorbereitungen des Heute. Und eigentlich ja schon immer dagegen gewesen war?
Glaubt mir, ich kenne das.
Sage bitte Keiner, man hätte es nicht vorhersehen können, denn: Man kannte sich hier zu Lande mit dem Islam leider, leider nicht so gut aus?
Einfach mal solche Leute fragen:
„Kepel: Die dritte europäische Dschihadisten-Generation, die zum großen Teil in Frankreich lebt, die aber auch in Deutschland präsent ist - wie die Anschläge von Würzburg und Ansbach in diesem Sommer gezeigt haben - will ein Klima des Schreckens in den europäischen Staaten verbreiten, das feindliche Reaktionen gegenüber allen Muslimen erzeugen soll. Die Muslime sollen auf diese Weise radikalisiert werden und die Hoffnung besteht, dass die Dschihadisten ihre Führer werden. Die Lage soll sich zu einem Bürgerkrieg entwickeln.“
Einer der besten Kenner des Islam und des politischen Islam ist Professor Gilles Kepel. Der Islamwissenschaftler lehrt in Paris am "Institut d'études politiques".
Ein Bild aus meinem Archiv zu dem Artikel: http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/rainer-wendt-ein-unkalkulierbares-risiko
![[image]](http://fs5.directupload.net/images/160915/luyn9axx.jpg)
"2011 haben Sie in Magdeburg die Polizeidirektion Nord zum schlechtesten Polizeirevier Deutschlands gekürt. Waren Sie danach nochmal da?"
Weitere Zitate aus dem Interview:
„Der Bericht Casablanca in Düsseldorf spricht von 1244 erkannten nordafrikanischen Intensivtätern. Das sind also nicht einfach nur Straftäter, sondern Personen, denen 30 Straftaten und mehr nachgewiesen wurden. Die treiben seit 10 bis 20 Jahren ihr Unwesen und da haben wir noch keine Antwort darauf gefunden.“
Ach so? Seit 10 bis 20 Jahren? Gut, dass das jetzt endlich mal einer offen anspricht ("Volksstimme").
Und das:
„80 Prozent der Ankommenden haben doch keine Papiere. Wir haben sie also registriert, aber nicht identifiziert. Das ist ein Bedrohungspotenzial in einer unbekannten und unkalkulierbaren Höhe. Nehmen wir den Attentäter von Würzburg. Der war gemeldet, das Asylverfahren lief schon eine ganze Weile, er lebte in einer Pflegefamilie, besaß schon eine Praktikumsstelle, sollte eine Lehrstelle bekommen und erst jetzt nach dem Attentat stellt sich etwas ganz anderes heraus. Er kommt gar nicht aus Afghanistan, sondern möglicherweise aus Pakistan. Das heißt, wir haben weiter ein unkalkulierbares Risiko.“
Wodurch haben wir denn das, dieses „Risiko“?
„Die Lücken werden jetzt überall geschlossen, aber erst, nachdem über eine Millionen Menschen da sind. Das muss man der Politik vorwerfen, dass erst Anfang 2016 ein einheitliches Erfassungssystem zustande gekommen ist.“
Gut, dass er das jetzt der Politik vorwirft.
„Wir haben ungehindert reisende kriminelle Banden innerhalb Europas und die Polizeistrukturen kommen da nicht hinterher.“
Da schreib‘ ich nichts mehr dazu. Ist mir zu blöd.
Er sagt jetzt doch nur, was offensichtlich ist.
In der Druckversion wird Rainer Wendt als „schillernde Persönlichkeit“ - „(Quelle: Wikipedia)“ - bezeichnet. Aber auch das ist nicht mehr, als nur eine Planstelle, ein Job beim GROSZEN PLAN. Gut geschmiertes Rädchen im Getriebe, lasst Euch nicht täuschen, meint
Hannes
PS: Einer noch:
„Was die Polizei endlich braucht, ist Kontinuität. Es gibt bei uns schon den lockeren Spruch. Wenn du dein Personal nicht hinter dich bringen kannst, bringe es wenigsten durcheinander. Auch in Sachsen-Anhalt muss jetzt endlich mal wieder Ruhe einkehren.“
Der war juut!
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Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.