Deine Fragen sind sehr "betriebsfremd"... oder hast Du schon was "Besseres" in petto?
Mein Vorgesetzter ist gleichzeitig mein Vertreter. In den Fällen von
Urlaub und Krankheit erteile ich ihm kurzfristig die Lesebestätigung für
mein outlook. Jetzt stellt er die Forderung, permanent freigeschaltet zu
werden. Sein Argument hierzu ist, dass auch im Fall, wenn ich spontan nicht
arbeitsfähig sein sollte, also Unfall o. ä., die Vertretung
gewährleistet sein muß.
Hallo Balu,
es ist sehr lange her (ich habe es alles fast vergessen
),
aber nach 25 Jahren General-Stabsoffiziers-Dienst in namhaften DAX-Unternehmen kann ich Dir eine klare Antwort geben.
Im Verhältnis zu meinen divisionsstarken "untergebenen Mitarbeitern" habe ich immer strengstens auf die Einhaltung aller Gesetze geachtet.
Damit mir keiner an die Karre fahren kann.
Deren E-Mails interessierten mich keinen Furz.
Meine diversen Assistenten durften aber meinen kompletten E-Mail-Mist genüsslich aufräumen.
Damit erwarben sie echtes "Herrschaftswissen", was sie für immer auf mich prägten. Jeder "Verrat" wäre das Ende der Hypotheken gewesen
Jetzt genau zu Deiner Frage:
Im Verhältnis zu meinem Vorgesetzten (war meistens ein echter Vorstand) habe ich eher drauf geachtet, was für "ihn und mich nützlich war"
Da durfte er bei mir alles beschnüffeln... im Gegenzug wusste ich ALLES "über seine Sauereien".
Das war eine sogenannte "Seilschaft"... die oft jahrelang hielt und für gedeihliches Vorwärtskommen reichte.
Das ist die entscheidende Frage, der Du Dich stellen musst.
Wo stehst Du... beim BR... oder bei der Karriere?
Beim BR würde ich nur stehen, wenn ich eine Million auf dem Konto hätte.
Gute Nacht
Hasso