Was wir aus der Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern lernen können und wie es jetzt weitergeht ...

Arbeiter, Mittwoch, 07.09.2016, 12:20 (vor 3465 Tagen)4522 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 07.09.2016, 12:32

Überraschenderweise hat weder die CDU, noch die SPD in MV Wähler verloren. Absolut sind deren Wähler etwa gleich geblieben.

[image]

Quelle und nähere Infos über absolute Zahlen: http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/demokratiekrise-eine-bestandsauf...

Die Verschiebung ergibt sich aufgrund der höheren Wahlbeteiligung!

Das heisst über fast Jahrzehnte frustierte Wähler kommen zurück und wählen AFD.

Interessant, dass das in den Talkshows immer anders thematisiert wird.
Wieso wohl? :-)

Das heisst aber auch, dass es bei den grossen Parteien scheinbar eine blinde Gefolgschaft gibt.

Die Herausforderung der CDU/SPD besteht also eher darin bisherige Nichtwähler für Ihren Kurs zu motivieren. Und das gerade zur jetzigen Zeit - mit all dem Chaos was Sie angerichtet haben. Kaum möglich.


Was bleibt - mal ganz realistisch?

- Ausgründen der CSU als Bundespartei. Sie hat ja in der Vergangenheit immer den Bad Boy ( natürlich fa̱denscheinig) spielen dürfen und deshalb noch grossen Vertrauensvorschuss.

- Wahlergebnisse beeinflussen.
Psychologische Beeinflussung über Talkshows, Rocksängerinnen und Youtube- Bubies scheint weitgehend ausgereizt.
Also bleibt nur noch eine direkte Beeinflussung der Wahl.
Ob die AFD vorausschauend genug ist, über Freiwillige bei der Wahl mehr Kontrolle auszuüben?

- AFD vollends unterwandern und Parteispitze komplett zerlegen. Scheint irgendwie nicht so richtig zu funktionieren. Neben scheinbar käuflichen Funktionären sind viele Querköpfe und Überzeugungstäter an Board.


Gruss

Arbeiter


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