Vielen herzlichen Dank für die Antworten und die vielen Mails

helmut-1, Siebenbürgen, Dienstag, 06.09.2016, 12:52 (vor 3461 Tagen) @ helmut-11371 Views

Habe ich nicht erwartet, soviel Unterstützung zu bekommen. Denke, dass es an der Zeit ist, etwas Zwischenbilanz zu ziehen. Schon der Information wegen.

Aktuelle Situation:

Das Tier ist immer noch im Schuppen eingesperrt, bekommt aber ein Mindestmaß an Nahrung, - um keine organischen Schäden zu provozieren. Mindestmaß deshalb, um das Tier noch bei "Hunger" zu halten, was die Voraussetzung ist, damit die geplanten Fleischbällchen mit dem Anästhesiemedikament auch sicher innerhalb kurzer Zeit aufgenommen werden.

Das Medikament ist bestellt, wird bis zum Freitag eintreffen. Am Samstag wird dann der Versuch gestartet.

Sollte auch das nicht funktionieren, wird eine manuelle Methode zum Ziel führen müsen. Nachdem der Hund nun seit Neuestem die Tendenz zeigt, aus dem Schuppen ausbrechen zu wollen, wird man sich das zunutze machen. Das heißt, man wird an einer geeigneten Stelle ein Loch machen, wo er nur den Kopf durchstecken kann. Das wird noch mit einem Fleischstück von außen unterstützt.

Wenn der Kopf dann durch die Öffnung durchkommt, dann ist man auch in der Lage, den Fangdraht mit der Stange über den Kopf zu schieben. In dem Moment hat man ja gewonnen, -weil man dann auch noch eine zusätzliche Kette anbringen kann, wodurch das Tier von zwei gegenüberliegenden Seiten fixiert wird, wenn man nicht sogar direkt schon das Halsband anbringen kann. In dem Moment ist man auch in der Lage, dem Tier die übliche Betäubungsspritze intramuskulär zu verabreichen, und dann hat man das erreicht, was man wollte.

Wie gehts dann weiter:

Das Tier wird dann untersucht, bekommt die turnusmäßige Impfung (Tollwut, Staupe, etc.), und wird kastriert. Letzteres ist die Quintessenz aus den vielen Mails, die ich bekommen habe.

Dan werde ich den Hund zu mir nach Hause nehmen, wo ich ihn im intensiven Kontakt habe. Man wir sehen, wie sehr das zum Erfolg führt. Tatsache ist, dass ich nicht so leicht aufgebe. Die Hunde, die ich halte, wurden mir in fast allen Fällen "zugeschanzt", aus den unterschiedlichsten Gründen. Der eine kam aufgrund einer Scheidung zu mir, der andere, weil die Familie ins Ausland ausgewandert ist, der nächste, weil der Halter mit ihm nicht mehr zurechtkam, usw.

Ich kann mich nicht damit abfinden, dass ein Hund, den ich vorher vor der "Spritze" bewahrt habe, nun die "Spritze" von mir bekommt, weil ich nicht mit ihm zurecht komme. Da müssen schon schwerwiegende Gründe vorliegen.


Mein nun erweiterter Kenntnisstand (mit nochmals vielem Dank an die Schreiber) hilft mir nun immens weiter:

- ich weiß, was das für eine Rasse ist.

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=128222-1473159048.jpg

- ich weiß, welche Problematik mit dieser Hunderasse verbunden ist

http://www.owtscharka-hunde.de/

- ich weiß, dass es nichts Ungewöhnliches ist, wenn man einem Hund eine mehrfache Dosis eines Betäubungsmittels geben muss, um den Effekt zu erzielen


Zusammenfassend:
Viele Dinge konnte ich durch die Mails erfahren, - die auch in kritischer Weise zu mir rübergekommen sind. Ums gleich zu sagen: Ich bin für jede Kritik dankbar, weil ich zu der Sorte Menschen gehöre, die nicht davon überzeugt sind, dass sie immer alles richtig machen.

Allerdings ist für mich eine Kritik nur dann glaubwürdig, wenn sie Alternativen oder Verbesserungsvorschläge aufzeigt. Tut sie das nicht, ist sie überflüssig und wird von mir erst gar nicht registriert.

Letztendlich habe ich wesentlich mehr Infos erhalten, die mir nun weiterhelfen, als ich es in irgendeinem spezifischen Hunde-Fifi- Forum bekommen hätte, wo die meisten Teilnehmer ihre Vierbeiner abschlecken und mit ins Bett nehmen.

Nochmals: Danke!


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