Das kann ich Dir sagen, Hasso: (mT)

DT, Montag, 05.09.2016, 22:34 (vor 3466 Tagen) @ Hasso3742 Views

Ich würde mich dort genauso benehmen, wie ich mich hier in D-Land und auch in den ganzen Ländern, wo ich schon ausländig gearbeitet habe (bis jetzt Amiland, Engeland, Schweizerland, Schweden, Australien, Singapore, China) verhalten und benommen habe:

a) Klappe halten, hart arbeiten, Hamster eben.

b) Wenn DT was gesehen hat, was kaputt war, reparieren. Konkret zB die Eingangstür, der große Griff, Inbus locker, was macht DT, holt Inbus und fixt das. Kommt Inländerboss am nächsten Tag, merkt, daß der Eingangstürengriff seit Jahren wieder fest ist, kann sich schon denken, daß es DT war. Lob. "Typical German".

c) Nach kürzester Zeit ist DT auf der Stechuhrliste ganz oben. Selbst die Schweizer, die schon in den späten 80er und frühen 90er Jahren 44 Wochenarbeitsstunden und nur wenig Urlaub hatten, können nicht mithalten.

d) DT hält generell die Klappe, macht, was man ihm sagt, denkt für den Boss mit, integriert sich in die Gruppe, schaut, wo es fehlt, und ist nach kürzester Zeit qohl angesehen. Wenn DT wieder zurück geht ins schöne D-Land, sind alle traurig. DT kauft Eiskrem und was zu Trinken zum Abschied oder lädt alle zum Grillfest ein.

e) DT lernt die Sprache (meist, schwierig in China), liest die lokale Zeitung, geht mit auf Sportereignisse und Feste, geht mit den Kollegen zum Baseball oder Football, kennt sich aus beim Scoring und den Statistiken, ist bei den internen Festen mit dabei. Versucht, sich den lokalen Sitten und Gebräuchen anzupassen. Hängt nicht nur mit Deutschen im Ausland rum. Nach kurzer Zeit kann man DT kaum noch von den lokalen Mitarbeitern unterscheiden. Blending in, wie man sagt. Aber die deutsche Arbeitseinstellung behält er bei.

f) Als DT noch keine Familie hat, lernt DT die lokale Welt des anderen Geschlechts kennen, dadurch weiß er auch, wie es in den lokalen Familien so abgeht, über was man spricht, was man denkt. Mehrfach erwischt es DT fast und er wäre hängen geblieben. Selbst die Omis hätten DT gerne als Schwiegersohn, obwohl er German ist und man das in diesen Jahren noch 1:1 mit Nazi gleichgesetzt hat.

So, was ist wohl anders im Vergleich zu Cem, Mustafa, Mohammed, Aissan?
Würde DT seinen unbehaarten Hintern auf das Saunabrett legen, wenn da dick stünde "Handtuch unterlegen"?


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