Krasser Perspektivenwechsel zum "Deutschen Integrationsangebot"

Hasso, Montag, 05.09.2016, 21:48 vor 3467 Tagen 5205 Views

bearbeitet von Hasso, Montag, 05.09.2016, 22:24

Folgende Frage treibt mich schon länger um, habe sie schon mit mehreren klugen Menschen im RL diskutiert.
Gab immer erstaunte Blicke und seichtes Nachdenken (Ja ja... der Hasso tüddelt mal wieder rum[[sauer]])
Aber keine Antworten. Das Thema wurde einfach gewechselt[[sauer]]

Kurzform meiner schlimmen "Vision":
Nehmen wir mal an, in Deutschland kommt es zu einer Mega-Katastrophe (Kernkraft-Desaster, Rhein-Blockade bei der Loreley durch Erdbeben mit fatalem Hochwasser, ein nach 10 Tagen verlorener Krieg gegen den Iwan oder sonstwas[[sauer]]).

Und nun gibt es ein imaginäres "Super-Reich-Land" irgendwo im Norden, dass uns "Asyl, dauerhafte Integration und Wohlstand" verspricht.

Alle jungen Männer und Familien, die noch laufen können und 8000 Euro auf dem Sparbuch haben, hauen umgehend ab nach "Super-Reich-Land".

Wir Alten, Armen, evtl. immobilen Wesen oder körperlich-geistig Beschränkten bleiben hier hocken und bekommen WA-Nachrichten oder Postkarten aus "Super-Reich-Land" mit folgenden Inhalt:

"Wir bekommen jetzt Sprachkurse, viel Geld, Integration "für immer" und eine warme Stube, weil man unsere Arbeitskraft und unsere Hilfe bei der Verbesserung der schlechten Altersstruktur in "Super-Reich-Land" schätzt.
Ihr dummen, armen oder alten Leute könnt euren Scheiß jetzt alleine ausbaden!"

Was würden wir alten armen Dussels dazu sagen... würden wir das als menschlich "fair" empfinden?

Nur eine ganz knappe Kurzform, aber hoffentlich verständlich.
Im RL fand ich kaum sinnvolle Antworten... vielleicht hier im DGF?
Gute Nacht
Hasso

Hinkt vielleicht?

Orwell @, Montag, 05.09.2016, 22:23 vor 3467 Tagen @ Hasso 3367 Views

Ich denke, dein "Vergleich" hinkt mehrmals.

Diese "Flüchtlinge" wurden ja gezielt mit Versprechungen aus Soros "Geheimschublade" hergeführt. Es sind die, die sich die Reise leisten konnten.

Wir haben also zum Großteil Leute "geschenkt bekommen", die auch bequem zuhause hätten bleiben können, da sie eh privilegiert waren.

Das erkennt man zB dran, dass manche dieser "Flüchtlinge" jetzt einen Heimaturlaub haben möchten. Von Dir und mit bezahlt selbstverständlich.

:)

--
"Es ist Juristen nicht zuzumuten, schreiendes Unrecht zu erkennen." (Jörg Friedrich)

"Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um

Das kann ich Dir sagen, Hasso: (mT)

DT @, Montag, 05.09.2016, 22:34 vor 3467 Tagen @ Hasso 3743 Views

Ich würde mich dort genauso benehmen, wie ich mich hier in D-Land und auch in den ganzen Ländern, wo ich schon ausländig gearbeitet habe (bis jetzt Amiland, Engeland, Schweizerland, Schweden, Australien, Singapore, China) verhalten und benommen habe:

a) Klappe halten, hart arbeiten, Hamster eben.

b) Wenn DT was gesehen hat, was kaputt war, reparieren. Konkret zB die Eingangstür, der große Griff, Inbus locker, was macht DT, holt Inbus und fixt das. Kommt Inländerboss am nächsten Tag, merkt, daß der Eingangstürengriff seit Jahren wieder fest ist, kann sich schon denken, daß es DT war. Lob. "Typical German".

c) Nach kürzester Zeit ist DT auf der Stechuhrliste ganz oben. Selbst die Schweizer, die schon in den späten 80er und frühen 90er Jahren 44 Wochenarbeitsstunden und nur wenig Urlaub hatten, können nicht mithalten.

d) DT hält generell die Klappe, macht, was man ihm sagt, denkt für den Boss mit, integriert sich in die Gruppe, schaut, wo es fehlt, und ist nach kürzester Zeit qohl angesehen. Wenn DT wieder zurück geht ins schöne D-Land, sind alle traurig. DT kauft Eiskrem und was zu Trinken zum Abschied oder lädt alle zum Grillfest ein.

e) DT lernt die Sprache (meist, schwierig in China), liest die lokale Zeitung, geht mit auf Sportereignisse und Feste, geht mit den Kollegen zum Baseball oder Football, kennt sich aus beim Scoring und den Statistiken, ist bei den internen Festen mit dabei. Versucht, sich den lokalen Sitten und Gebräuchen anzupassen. Hängt nicht nur mit Deutschen im Ausland rum. Nach kurzer Zeit kann man DT kaum noch von den lokalen Mitarbeitern unterscheiden. Blending in, wie man sagt. Aber die deutsche Arbeitseinstellung behält er bei.

f) Als DT noch keine Familie hat, lernt DT die lokale Welt des anderen Geschlechts kennen, dadurch weiß er auch, wie es in den lokalen Familien so abgeht, über was man spricht, was man denkt. Mehrfach erwischt es DT fast und er wäre hängen geblieben. Selbst die Omis hätten DT gerne als Schwiegersohn, obwohl er German ist und man das in diesen Jahren noch 1:1 mit Nazi gleichgesetzt hat.

So, was ist wohl anders im Vergleich zu Cem, Mustafa, Mohammed, Aissan?
Würde DT seinen unbehaarten Hintern auf das Saunabrett legen, wenn da dick stünde "Handtuch unterlegen"?

Ich habe es schlecht erklärt. In D hattest Du knapp 3000 netto... jetzt aber 10.000?

Hasso, Montag, 05.09.2016, 22:52 vor 3467 Tagen @ DT 3496 Views

Meine Kurzform war -wie erwartet- ziemlich schlecht... deshalb eine Präzisierung:

In D hatte der super stramme DT etwa 3000 netto.

Jetzt hast Du aber ohne viel Stress 10.000 netto und WLAN4free.
Du bist immerhin in "Super-Reich-Land" gelandet und ein allerseits anerkanntes Mitglied geworden.

Würdest Du da noch einen Gedanken an die elenden Schwachmaten im Heimatland verschwenden?
So meinte ich es.
Grüße
Hasso

War ja meine Realität. (mT)

DT @, Montag, 05.09.2016, 22:56 vor 3467 Tagen @ Hasso 3610 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 05.09.2016, 23:27

Sowohl in der Schweiz als auch im Amiland als auch in SGP habe ich in den
Positionen wesentlich besser verdient als in der vergleichbaren Position
in D. Trotzdem bin ich zurück, die Heimat, die Familie, das Sentimentale eben...

Manchmal frage ich mich ja, ob grade das Verlassen der Schweiz zu einem Zeitpunkt, als noch nicht jeder EU Dackel das Aufenthaltsrecht dort bekam und freie Berufswahl war, sondern wo man noch auf TBC geröntgt wurde am Grenzübergang Basel und einen Stempel darüber in den Paß bekam, ob das nicht der größte Fehler meines Lebens war...

Aber das war noch vor der Wiedervereinigung und wer hätte gedacht, daß sich die Zeiten nach der Wiedervereinigung und unter dem 2+4 Joch (Versailles II) soo dramatisch ändern...

DT

PS: Kleines Beispiel noch:
Hier war ich schon 2x:
https://www.youtube.com/watch?v=GeeDUDhMZOs&app=desktop
und ich kann nachfühlen, wieso Xi Xinping die Erika (zu sehen bei 0:40), den Obama und die restlichen "Führer" ausgerechnet hierhin eingeladen hat und ihnen das vorgeführt hat. Wenn ich nach China umziehen müßte, wäre Hangzhou meine Wahl. Bin schon am West Lake gejoggt, einfach traumhaft.
Im Video, ab 43:40 sogar mit Beethoven, 9. Sinfonie.
Ab 46:40 dann auf DEUTSCH gesungen, mit einer Choreografie wie ich sie noch nie gesehen habe.

FUCK YOU BESATZER! Vivat China!

Die Interpretation des Schwanensees hat auch was. #platschplatsch <3 (oT)

Broesler, Dienstag, 06.09.2016, 01:28 vor 3467 Tagen @ DT 1952 Views

- kein Text -

--
* #PopcornLong
* Let's Chart
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand

der typische Deutsche stirbt aus

aliter @, Dienstag, 06.09.2016, 07:21 vor 3467 Tagen @ DT 2465 Views

lieber Dt, das was Du schilderst ist wohl das Verhalten des typischen "Vorkriegsdeutschen (bis in die 60er)", das dazu geführt hat, dass der Deutsche in der Welt so bewundert aber auch teilweise verhasst war. Ich kann nicht die Ansicht teilen, dass der Deutsche in den Nachkriegsjahren in der Welt wg. "Nazi" verachtet war. Man lese Reiseberichte aus den 50ern, wo gerade im asiatischen Raum, im Arabischen sogar in Osteuropa der Deutsche hoch angesehen war, vielleicht bis auf die Angloamerikanische Welt.

Der oben geschilderte Deutsche wird aussterben, einerseits durch Umerziehung andererseits durch "genetische Auffrischung", wie der fragwürdige Finanzminister sich ausdrücken würde. Man sehe sich doch die "smarten Manager" oder Politiker an, die für ihr finanzielles Wohlergehen alles tun würden oder die "Aussteiger", die sich ihr rosa Wolken-Paradies in Mallorca zusammenträumen. Da ist doch ein praktisch veranlagter türkischer Handwerker viel realitätsnäher.

Das heisst nicht, dass ich den nun Zugezogenen negative Eigenschaften zubilligen würde, aber es sind nicht die typischen deutschen Eigenschaften.
Beruflich habe ich mit sehr vielen Menschen der verschiedensten Herkunft insb. Osmanen, Südeuropäer, Araber Asiaten zu tun.

Antworten, die nicht Gefallen finden werden

Langmut @, Montag, 05.09.2016, 23:16 vor 3467 Tagen @ Hasso 3584 Views

Hallo in die Runde,

Nehmen wir mal an, in Deutschland kommt es zu einer Mega-Katastrophe
(Kernkraft-Desaster, Rhein-Blockade bei der Loreley durch Erdbeben mit
fatalem Hochwasser, ein nach 10 Tagen verlorener Krieg gegen den Iwan oder
sonstwas[[sauer]]).

Die meisten Deutschen würde in Deutschland - und das ist für den wahren Deutschen ein heiliger Boden - in die Hände spucken und von vorne anfangen, egal, wie degeneriert er dabei vor sich hin vegetieren müsste und egal, wie lange das dauern würde. Von nun an bis in Ewigkeit ...

Und nun gibt es ein imaginäres "Super-Reich-Land" irgendwo im
Norden, dass uns "Asyl, dauerhafte Integration und Wohlstand" verspricht.

Der Deutsche, von Natur aus misstrauisch, würde sofort die Falle riechen und dankend ablehnen. Wer ist denn 89/90 zuerst von Ost nach West und umgekehrt gezogen? Zumeist ungebildete und entwurzelte Menschen mit Dreck am Stecken und skrupellose Glücksritter mit Dollarzeichen in den Augen (ausgenommen die wahren "Familienzusammenführungen").

Alle jungen Männer und Familien, die noch laufen können und 8000 Euro
auf dem Sparbuch haben, hauen umgehend ab nach "Super-Reich-Land".

Das halte ich für ein Gerücht, denn es gibt auch heutzutage noch in Deutschland einen christlich geprägten Familienzusammenhalt. Da lässt man nicht einfach irgend wen - und schon gar nicht die Alten und Schwachen - mir nichts dir nichts im Stich.


Wir Alten, Armen, evtl. immobilen Wesen oder körperlich-geistig
Beschränkten bleiben hier hocken und bekommen WA-Nachrichten oder
Postkarten aus "Super-Reich-Land" mit folgenden Inhalt:

"Wir bekommen jetzt Sprachkurse, viel Geld, Integration "für immer"
und eine warme Stube, weil man unsere Arbeitskraft und unsere Hilfe bei der
Verbesserung der schlechten Altersstruktur in "Super-Reich-Land" schätzt.
Ihr dummen, armen oder alten Leute könnt euren Scheiß jetzt alleine
ausbaden!"

Die verbliebenen Deutschen würden sofort die Grenzen schließen, damit die Abtrünnigen nie mehr zurückkommen können. Sollen sie doch in der Fremde verrotten! Gleichzeitig würden die vielen patriotischen Deutschen, die sich vorher schon im sicheren Ausland befunden haben, Ihr Vaterland mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Was würden wir alten armen Dussels dazu sagen... würden wir das als
menschlich "fair" empfinden?

Nur eine ganz knappe Kurzform, aber hoffentlich verständlich.
Im RL fand ich kaum sinnvolle Antworten... vielleicht hier im DGF?

Deutschland soll aktuell durch ungebremste Einwanderung vernichtet werden. Das würden Kriege und Naturkatastrophen niemals zustande bringen. Deshalb hasst man uns so im Ausland und deswegen führt kein Weg an Deutschland vorbei!

Gute Nacht
Hasso

Venceremos
Langmut

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Skat- und Schafkopfweisheit: Besser geimpft als überhaupt keinen Stich.

Der Unterschied zwischen schlau und dumm.
Ein schlauer Mensch kann sich dumm stellen.

Arbeit finde ich gut, da könnte ich anderen stundenlang zuschauen.(Diogenes von Sinope)

Geld ist nicht das wichtigste

Dieter, Dienstag, 06.09.2016, 03:59 vor 3467 Tagen @ Hasso 2622 Views

Hallo Hasso,

das Leben ist eigentlich viel zu wichtig um es vorwiegend nach dem Geld/Vermögen auszurichten. Es gibt wichtigere Werte und ich denke, die meisten Menschen urteilen und handeln auch danach, ganz individuell. Familie, Freunde, Art der Arbeit, Art des Umfeldes, Befriedigung im täglichen usw., Sprache - Kommunikation. Da wird abgewägt. Erst wenn die physische Existenz bedroht ist, dürften obige Werte nicht mehr so sehr ins Gewicht fallen.

Von daher würde ich Deiner These nicht folgen wollen.

Gruß Dieter

Ja, aber ohne Geld ist alles nichts (oT)

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 06.09.2016, 12:10 vor 3467 Tagen @ Dieter 1270 Views

- kein Text -

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

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