Kirchen haben auch wirtschaftl. Interessen
Hallo,
ich würde nicht auf Loyalität zu Regierungen bei den Kirchen abheben, sondern auf einen wichtigen Kern der Kirchen schauen.
Sie sind nicht nur eine Organisation, die im allgemeinen um das Seelenheil ihrer Schützlinge besorgt ist, sondern auch und m.E. vor allem eine Organisation, in der Macht ausgeübt wird und soll. Dafür benötigt sie auch finanzielle Resourcen.
Wer in der Kirchenhierarchie nach oben kommt, wird es sicher nicht, weil er ein besonders guter Christ ist, sondern weil er Fähigkeiten und Willen zeigt, die zum Führen und zum Machterhalt einschl. guter Vermögensausstattung notwendig sind.
Es sind die finanziellen Eigeninteressen der Kirchen, z.B. Merkels Geschenke an die Kirchen einer wahrhaft guten Einkommensquelle auf Kosten der Steuerzahler, die nicht durch Bemühungen beispielsweise der AfD zunichte gemacht werden sollen.
Und da sich Kommerz und Vermögenserweiterung der Kirchen (schließlich haben sie aufgrund Mitgliederschwundes harte Einsparungen hinter sich, mit Einkommenseinbußen von Kirchenvertretern) mit einem fiktiven Gebot zur Liebe eines "nächsten" bzw. fremden verbinden läßt, sollte die Geldströme auch auf Weisung von Kirchenoberen nicht versiegen.
Würden Bischhöfe und Vorsteher der Landeskirchen anders handeln, würden sie ihrer Aufgabe und Position nicht gerecht.
- und die meisten Pfarrer verstehen sich nach meiner Kenntnis ohnehin mehr als Sozialarbeiter denn als Seelsorger, von daher laufen die Oberen bei den z.T. Weisungsgebundenen offene Türen ein.
Gruß Dieter