Das ist m. E. der wichtigste Teil des Textes:
"Denn nunmehr beabsichtigt er die Versetzung in ein anderes Bundesland - seine Frau gibt deswegen sogar ihren Beruf auf und wird ihn begleiten.
„Ich möchte die letzten Jahre meines Berufslebens in eine kleinere Stadt, in ein anderes Bundesland versetzt werden. In ein Finanzamt, im dem die Außenprüfung noch auf Augenhöhe mit den Mandanten und Steuerberatern erfolgen kann.“
Dabei hat Erich W. die Stadt Berlin stets geliebt, wie er sagt."
Es ist immer dasselbe. Keiner ist verantwortlich.
Ich war nur ein paar Mal in Köln. Ich wage deshalb darüber, was ich da gesehen habe, nicht zu urteilen (wenn es den Kölnern so gefällt?).
Aber ich kenne "die Berliner", seit Jahrzehnten, ich sage es mal so: Durchaus traditionell überheblich sind sie. In jüngster Zeit sogar öffentlich auf den blöden Sachsen rumhacken, wobei man glaubt, dass die in Chemnitz einfach nicht so locker drauf sind wie in Berlin-Kreuzberg, eben nur Dunkeldeutschland. Das war in der DDR schon so.
Heute noch dazu die Vorzüge von Multikulti (wichtig: auch auf Kosten der Sachsen!) genießen und dann endlich, wenn die Rechnung des "Laissez-faire" präsentiert wird, verbrannte Erde hinterlassend, nach Magdeburg umziehen wollen. Oder nach Görlitz. Oder Leipzig. Dort angekommen, als beamteter Besserwessi, überheblich den angeblich doch so DDR-verblödeten Eingeborenen Mores lehren wollen. Bis auch diese Städte im Eimer sind.
Ich ärgere mich jeden Tag, wirklich wahr. Jeden Tag könnte ich mich hier im DGF ausk***, aber was bringts? Jeden Tag! Heute beispielsweise die FriseuserIn, Thema Moscheebau in Magdeburg: "Ich habe keine Angst, die passen doch jetzt auf". Davor eine Kollegin beim Rauchen: "Wenn das so wäre" (dass in Afrika Millionen vor haben, auch noch nach Europa zu kommen, sagte ich) "dann würden die das doch berichten, und sowas habe ich ja noch nie gehört". Letzte Woche Freitag aggressiver verbaler Angriff am Ende eines Gesprächs, weil ich, sorry, glaube ich, mehr wusste als sie: Ich wäre "soooo negativ ......!" usw. usf. Überwiegend Frauen, Tatsache, ist so.
Eigentlich ist i. d. R. die Kommunikation hierzu zwecklos. Sie habens geschafft. Das Volk ist verblödet (worden), überwiegend. So ist leider meine Wahrnehmung. Kann aber trotzdem dazu nicht schweigen. Ich weiß, das wirkt auch "überheblich".
Ich halte die Story von dem Berliner Finanzbeamten, wenigstens, was den Schluss betrifft, für absolut realitätsnah. Und den Erich für einen Täter, keinesfalls für ein bedauernswertes Opfer. Ich kenne auch Beamte, beruflich intim, deswegen darf ich auch dazu urteilen.
Entschuldigung, das musste mal raus.
Gute Nacht
H.
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Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.