Eklat in China beim Besuch des US-Präsidenten
Auch wenn alle Augen nach Schwerin gerichtet sind, sollte man den Rest der Welt nicht aus dem Blick verlieren, denn da rumort es gerade richtig laut.
Bei seiner Ankunft zum G20-Gipfel in China ist US-Präsident Barack Obama auf eine ziemlich seltsame Weise empfangen worden:
Zuerst war keine Gangway zu finden, und der übliche rote Teppich fehlte auch. Der US-Staatschef musste das Flugzeug über eine Stiege am Notausgang im Heck verlassen.
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Dabei wurden andere Staatschefs laut Medien mit einem roten Teppich empfangen.
Außerdem haben die Mitarbeiter des chinesischen Sicherheitsdienstes den Angaben der Agentur AP zufolge Obama von US-Journalisten „abgeschnitten“, die eine Protokoll-Reportage über die Ankunft des Präsidenten machen wollten.
Zudem soll es zwischen den Vertretern der US-Delegation und den chinesischen Sicherheitsbeamten zu einem Wortgefecht gekommen sein. Als eine Beraterin von Obama versuchte, zum Flugzeug des Präsidenten durchzudringen, wurde sie von einem verärgerten Sicherheitsbeamten aufgehalten.
Die Mitarbeiterin des Weißen Hauses verwies darauf, „dass die US-Seite selbst die Regel für ihren Leader bestimmt“. Der Beamte rief daraufhin: „Das ist unser Land! Das ist unser Flughafen!“
Auch die Sicherheitsberaterin von Obama, Susan Rice, konnte Medien zufolge nicht an das Flugzeug des Präsidenten herankommen. Als einer der Sicherheitsbeamten Rice und ihrem Vize Ben Rhodes zu erklären versuchte, wo sie sich hinstellen sollen, kam ein Agent des US-Geheimdienstes dazwischen. „Sie taten etwas, was wir nicht erwartet haben“, kommentierte Rice den Zwischenfall.
Ansonsten wurde das diplomatische Protokoll eingehalten.
Diesen Vorfall werteten viele Medien jedoch als „kalten Empfang“ für den US-Präsidenten in China.
Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20160904/312401238/obama-empfang-in-china.html
Das kann man wohl so sagen.
Gerade die Chinesen sind hinsichtlich des Umgangs miteinander sehr feinfühlig und wenn Obama auf diese Art und Weise empfangen wurde, dann indiziert das keine guten Beziehungen.
Gar nicht geht im Reich des Drachen das Bloßstellen von Mitmenschen in der Öffentlichkeit.
Der krawallige Westen hat offenbar noch nicht ganz verstanden, wer Hauptgläubiger des maroden Systems ist und das die Zeit des Maßregelung zu Ende geht.
Verärgert reagierte China auf die Kritik von US-Präsident Barack Obama an chinesischer Vormachtpolitik in den Inselstreitigkeiten mit seinen Nachbarn. Das Außenministerium sprach von "unverantwortlichen Bemerkungen". Staats- und Parteichef Xi Jinping wies in seinen Gespräch mit Obama die Vorwürfe zurück und forderte die USA auf, vielmehr "eine konstruktive Rolle" bei der Wahrung von Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer zu spielen. China werde "unerschütterlich" seine territoriale Souveränität und maritimen Interessen schützen, warnte Xi.
Pekings Außenministerium warf den USA vor, "zweierlei Maß" anzulegen. Die USA hätten kein Recht, sich zu dem Inselstreit zu äußern, weil sie die Seerechtskonvention (UNCLOS) nicht einmal ratifiziert hätten, sagte ein Sprecher.
Quelle: http://www.focus.de/politik/ausland/spannungen-bei-g20-gipfel-us-vertreter-auf-rollfeld...
Beim Messen mit zweierlei Maß scheint sich Peking mit Moskau einig zu sein.
Hochmut kommt immer vor dem Fall.
Dieser G20-Gipfel könnte der Anfang vom Ende einer selbstverliebten Supermacht sein.
mfG
nereus
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