Mal wieder die Gesundheit!

Kirsch @, Harz, Sonntag, 04.09.2016, 11:43 vor 3464 Tagen 17628 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.09.2016, 12:59

Durch Zufall bin ich auf 2 Medikamente gestoßen, die mir erstaunlicherweise hervorragend helfen. Da es sich hierbei um “Nahrungsergänzungsmittel” handelt, verpönt bei den Ärzten, kann ich mir keine fachkundigen Infos dort holen. Und im Internet steht so viel, mal so, mal so.

Hier meine Beschwerden:
alt (68 Jahre), kaputter Rücken durch schwere Arbeit in der Landwirtschaft, mehrere alte Bandscheibenvorfälle, Spinalkanal?, Endzündung im Iliosakralgelenk, TEP in der rechten Hüfte, Arthrose in der linken, alter Bruch in linken Fuß mit Arthrose und ständigen Entzündungen, alles zusammen mit zeitweilig sehr starken Schmerzen. Diclofenac 75 hat zu starken Durchfällen geführt, in schmerzärmeren Zeiten 2x wöchentlich Aquajogging und Nordic Walking. Ich hasse Tabletten, bewege mich gern und achte auf meine Ernährung.
Jetzt hat mir ein Physiotherapeut diese Mittel empfohlen:

msn tägl 1 Tbl.
Cissus Quadrangularis 2500mg tägl 3 Tbl.

Diese Tabletten nehme ich jetzt seit genau 4 Wochen. Gestern habe ich erstmals seit ca. 20 Jahren eine Wanderung im Harz von 17 km Länge gemacht, bergauf, bergab. Ich war schmerzfrei und habe auch heute keinen Muskelkater. Jetzt bin ich hellauf begeistert von diesen Tabletten, wüsste aber trotzdem gerne, was ich eigentlich schlucke und ob da noch irgendwo ein Pferdefuß nach kommt?

Es gibt so viele gute Fachleute hier im Forum und ich würde mich über Infos freuen!

Kirsch

Scheint wirklich gut zu sein.

eddie09 @, Sonntag, 04.09.2016, 12:24 vor 3464 Tagen @ Kirsch 13739 Views

Diese besondere Pflanze, deren indischer Name Asthisamharaka lautet, wird im Ayurveda schon seit ewigen Zeiten erfolgreich bei verschiedenen Gesundheitsstörungen eingesetzt. Seit einigen Jahren wurden und werden zahlreiche Studien durchgeführt, die die Wirksamkeit von Cissus quadrangularis eindeutig belegen. Die Inhaltsstoffe sind u. a. Carotin, außergewöhnlich viel Ascorbinsäure (Vitamin C), Phytosterole sowie Calcium. Der Ketosteron Gehalt spielt eine besondere Rolle, hat er doch eine Muskel aufbauende (anabole) Wirkung. Nicht nur für Bodybuilder ist das wichtig.

http://gesundealternativen.de/cissus-quadrangularis-eine-erstaunliche-pflanze-1423/

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Super Kombi! Klasse!

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 12:30 vor 3464 Tagen @ Kirsch 14962 Views

Moin,

MSM ist Methylsulfonylmethan, also organischer Schwefel. Cissus: Siehe Vorbeitrag (nebenbei: Ist bei Wettkämpfern als Dopingmittel verboten, halte ich aber für Quatsch, hat aber eben anabole Wirkung)

Zu MSM gibt es unglaublich viel gute Literatur, insbesondere bei allen Skelettmuskel- und Gelenkerkrankungen. Unglaublich das Zeug, kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen!

Gibt es übrigens bei amazon für 12 Euro pro Kilo :-)

LG

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Link?

Sylvia @, Sonntag, 04.09.2016, 16:14 vor 3464 Tagen @ Gaby 11151 Views

Hi Gaby,

danke für die Info.

Gibt es übrigens bei amazon für 12 Euro pro Kilo :-)

Hättest Du dazu nen Link?

Grüße,
Sylvia

Ist das das neue Breitbandantibiotikum mit den Wirkstoffen Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen?

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 05.09.2016, 09:40 vor 3464 Tagen @ Gaby 10272 Views

http://www.amazon.de/dp/B0042SRU3Q/?tag=dasgelbeforum-21

Behaupte nicht ich, sondern einer der Anwender:

https://www.amazon.de/review/RPLR054YYQ86M/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=B0042SRU...

Ein Antibiotikum ist übrikens dem Namen nach ein Mittel, welches gegen das Leben angewendet wird.
Insofern dürfte die Bezeichnung "Antibiotikum" für diese Metalle zutreffen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ich halte das für ein Nicht-Thema

Gaby @, Montag, 05.09.2016, 09:51 vor 3464 Tagen @ Mephistopheles 10155 Views

Moin,

woher kommt wohl nun wieder, MSM sei ein Antibiotikum? Und: Die Grenzwerte in der EU sind zu Schwermetallen eindeutig, alles andere ist nicht verkehrsfähig (wenn denn überhaupt da was drin sein sollte)

Ich halte das für ein Nicht-Thema

Gruß

Gaby

--
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Nochmals wg. deinem Buch

Ikonoklast @, Sonntag, 04.09.2016, 17:51 vor 3464 Tagen @ Gaby 10753 Views

Servus Gaby,

ich muss Dir noch einmal auf deine virtuellen Eierstöcke wegen des Erscheinungstermins gehen... [[zwinker]]

Wann kommt es denn endlich? (Ist einer der wenigen Bucherscheinungen auf die ich sehnlichst warte)

--
Grüße

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... and girls of course!

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Naja, bin jetzt seit ein paar Tagen wieder da, aus der Sommerpause ...

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 19:30 vor 3464 Tagen @ Ikonoklast 10387 Views

Moin,

ich danke Dir und fühle mich motiviert. Ich denke, so ab Anfang nächster Woche komme ich wieder zum Schreiben. Die biochemischen Grundlagen (was sind Neurotransmitter, welche Aminosäuren machen was - und wie kriegt man damit Angst und den Hang nach Alkohol weg) habe ich schon. Aber da kommt ständig noch mehr dazu.

Jetzt habe ich noch beschlossen, ein Riesenkapitel "Schlaf" mit einzubeziehen. Weil ich über spannende Studien gestolpert bin, dass der Erfolg einer Alkoholtherapie drastisch steigt, wenn man gleichzeitig auch was für die Schlafqualität tut.

Dann kommt nch das ganze Riesenkapitel Therapieempfehlung. Das wird auch noch ziemlich heftig.

Was lange währt :-)

Viele Grüße

Gaby

--
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Das hört sich gut an + Tipp: Inositol

Ikonoklast @, Montag, 05.09.2016, 07:04 vor 3464 Tagen @ Gaby 10113 Views

Guten Morgen Gaby,

wunderbar, das hört sich sehr gut an!

Falls Du's noch nicht auf deiner Liste hast, Inositol ist einer der Stoffe die mMn noch zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Hier noch ein Link mit mehreren Studien dazu.

Es wirkt bei/gegen:

- Schlafstörungen (um einiges subtiler als GABA [[zwinker]] )
- Depressionen
- Panikstörungen
- Zwangsstörungen
usw.

Selbst schon ausprobiert und für gut befunden [[freude]]

Dann wünsch' ich gutes Gelingen und melde Dich, wenn's fertig ist [[top]]

--
Grüße

---

... and girls of course!

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Würde das auch gegen "Tennisarm" helfen?

WACO @, Montag, 05.09.2016, 06:52 vor 3464 Tagen @ Gaby 9983 Views

Moin Gabi,

meine Frau leidet seit einiger Zeit an einem "Tennisarm".
Sämtliche Behandlungen halfen bisher, wenn überhaupt, nur kurzfristig.
Wäre MSM da eine Idee?

Danke schon mal für die Antwort.

Grüße

Tennisarm = Sehnenproblem -> Prolin + Gelatine

Ikonoklast @, Montag, 05.09.2016, 07:09 vor 3464 Tagen @ WACO 10218 Views

Hallo WACO,

da der Tennisarm i. d. R. auf eine entzündete Sehne zurückzuführen ist, würde ich es mal mit Prolin und Gelatine versuchen. Dazu evtl. noch was entzündungshemmendes wie Kurkuma etc.

--
Grüße

---

... and girls of course!

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Würde ich auf jeden Fall mal probieren

Gaby @, Montag, 05.09.2016, 08:30 vor 3464 Tagen @ WACO 10139 Views

Moin,

MSM ist generell offenbar bei allen Entzündungen der Skelettmuskulatur prima, einen Versuch ist es allemal wert. Genau wie Kirsch's Cissus, dazu genommen meine ich. Ich würde das Ganze, wie Ikonoklast richtig schreibt, auch noch mit Gelatine (oder eben Collagenhydrolysat) kombinieren, sowie Vitamin C (auf drei Gramm am Tag steigern, langsam, macht sonst Durchfall!).

Kurkuma wirkt in der Tag antientzündlich, kenne aber auch einige Leute, die es vom Darm her nicht vertragen, würde das jetzt nicht in die erste Linie schieben. Vielmehr, wenn man denn noch mehr tun will, die oben bereits erwähnte Aminosäure Glycin (bis zu drei Gramm, vor dem Schlafengehen). Sie wirkt ebenfalls stark antientzündlich - hat gleichzeitig aber aufgrund ihrer Neurotransmitterfunktion eine sehr angenehm beruhigende Wirkung. Deshalb vor dem Schlafengehen. Sehr bunte Träume garantiert :-).

Alles Gute!

Gaby

PS: Bezugsquelle für alles: Myprotein.com - da kauf ich immer, geht fix und ist sehr günstig aber qualitatitv sehr gut

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Warum träumt man dann eigtl. so intensiv?

nesco, Montag, 05.09.2016, 09:46 vor 3464 Tagen @ Gaby 9964 Views

Hallo Gaby,

ich hatte diese abgefahrenen Träume auch schon vom MSM, weswegen ich es auch kurze Zeit später wieder abgesetzt hatte. Es soll sich ja mit der Zeit wieder neutralisieren, aber das war mir echt ein bisschen zu heftig.

Weisst du zufällig, woran das genau liegt?

Grüße, nesco

Glycin ist ein Neurotransmitter

Gaby @, Montag, 05.09.2016, 09:49 vor 3464 Tagen @ nesco 10050 Views

Moin,

von MSM habe ich das noch nicht gehört, keine Ahnung, müsste ich mich schlau machen. Beim Glycin ist das erklärlich: Es ist gleichzeitig ein beruhigender Neurotransmitter, geht also kräftig (im positiven Sinne in unserer hektischen Zeit) aufs "Gehirn"

Hat beispielsweise deshalb auch so gute Erfolge bei hyperaktiven Kindern.

LG

Gaby

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PS: Perfekte Ergänzung wäre Collagen

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 12:45 vor 3464 Tagen @ Kirsch 12158 Views

Moin noch mal,

eine absolut perfekte Ergänzung in Deinem Fall wäre Collagen. Entweder als Hydrolysat (gibt es als Shake in jedem Online-Muckibudenversand, günstig bei myprotein.com) oder, wer es "natürlicher" will, eben als Gelatine.

Nun ist der Schlubberkram echt nicht jedermanns Sache, das muss man erstmal runter kriegen.

Alternativ: Besorge Dir Knochen vom Schlachter (am besten in Scheiben), große Knochen meine ich, Bein etc) und koche die lange aus (sechs Stunden gerne mehr). Daraus dann entweder eine gute Suppe kochen (bei Euch ist es ja schon etwas kühler, hier geht das noch nicht :-) ) und mindestens zweimal die Woche essen - oder die Brühe einkochen und am Ende in Eiswürfelformen füllen, erkalten lassen, die werden dann fest. Dann zwei davon am Tag essen.

LG

Gaby

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Gelatine

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Sonntag, 04.09.2016, 14:51 vor 3464 Tagen @ Gaby 11361 Views

Gelatine ist ein Hausmittel der älteren Generation in meiner Verwandtschaft.
Schützt vor Gelenkverschleiß, dies wird von Ärzten aber bezweifelt/bestritten.
Die älteren Damen, die diesem Aberglauben anhängen, sind (bzw. waren)
allerdings bis ins hohe Alter (um die 90) noch recht munter und beweglich.

Ein etwas anderes Thema: Eine Zyste in Verbindung mit einem Tennisellenbogen am
Ellenbogen rechts (durch MRT bestätigt). Verursacht durch dauernde einseitige
Belastung und Überlastung des Gelenkes und der Sehnen, z.B. bei Lagerarbeiten
wie Kommissionieren ("picken"). Die Betroffenen sind arbeitsunfähig, da sie
nichts mehr festhalten können und werden gern gefeuert, da diese Erkrankung nur
schwer abheilt.

Durch regelmäßiges Trinken von naturbelassenem Saft der Schwarzen Johannisbeere
(Muttersaft, Reformhaus, für Lagerarbeiter zu teuer), gelang es, die betroffene
Person über Jahre hinweg arbeitsfähig zu halten. Ein Schnapsglas Saft, verdünnt
mit Wasser (oder Wodka), ein- bis zweimal täglich, reichte aus. Die Entzündung
heilt nicht ab, wird aber stark gemildert.

Einige Jahre später verschwanden Tennisellenbogen und Zyste recht plötzlich.
Nach Einnahme einiger Calcium D3 Brausetabletten (jeweils 1 am Sonntag, 1 am
Mittwoch, über ca. 4 Wochen), öffnete sich eine Art Kanal am Ellenbogen und eine
klare Flüssigkeit, etwas Blut und reichlich Glibber traten aus. Die Wunde blieb
über mehrere Tage offen und näßte. Danach keine Probleme mehr.

Der Tip mit dem Johannisbeersaft stammt von meinem Großvater, der selbst
Probleme mit dieser Erkrankung hatte. Ein an Tennisellenbogen leidender
Orthopäde nahm den Hinweis auf den Johannisbeersaft mit Interesse zur Kenntnis.
Einige Ärzte sind diesen Mitteln gegenüber durchaus aufgeschlossen, aber
Chroniker sind nun mal die Cash Cow von Arzt und Pharma.

Die Einnahme von Vitamin D3 Brausetabletten war ein Test, angeregt durch diese Seite:

http://www.vitamindelta.de/

Die Verwendung gerade dieser Tabletten war ein reiner Zufall, sie lagen irgendwo noch
'rum und waren noch nicht abgelaufen.

Obige Anekdote stellt keine Empfehlung, kein Heil- oder gar Heilsversprechen dar.

--
Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Johannisbeere ist voll mit antientzündlichen Bioflavonoiden

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 15:34 vor 3464 Tagen @ gwg 11263 Views

Moin,

erstens: Dass Gelatine hervorragend gegen Gelenkverschleiß hilft, das mögen Ärzte zwar bestreiten - ist aber selbst in hochmögenden Journals bestätigt worden. Kommt noch was dazu: Gelatine besteht zu ca. einem Viertel aus der Aminosäure Glycin. Diese wirkt sehr stark antientzündlich.

Zur Johannisbeere: Gerade die schwarze ist knallvoll mit Bioflavonoiden, bei der schwarzen Johannisbeere namentlich u.a. mit Resveratrol. Das ist das gleiche wie im Rotwein (weshalb dieser in Maßen gut für die Gesundheit ist, anders als weißer Wein).

Andere Bioflavonoide sind etwa Quercetin (Zwiebel!) oder Epigallocatechingallat (ECGC), das ist der Wirkstoff im Grüntee. Alle Bioflavonoide haben ein stark antientzündliches Potenzial. Deshalb macht das alles Sinn. Und Vitamin D3 ist in Euren Breiten sowieso ein Trauerspiel. Das müsste eigentlich zwangs-substitutiert werden, meine ich. Das würde so viel Leid und Geld sparen ...

Viele Grüße

Gaby

--
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Vitamin-D Mangel

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Sonntag, 04.09.2016, 16:28 vor 3464 Tagen @ Gaby 11493 Views

Und Vitamin D3 ist in Euren Breiten sowieso ein
Trauerspiel. Das müsste eigentlich zwangs-substitutiert werden, meine ich.

Bei einer Bekannten (50+) war eine Blutuntersuchung fällig.
Sie hat ihren Arzt gebeten, zusätzlich den Vitamin-D Spiegel bestimmen zu lassen. Der Arzt hat dies abgelehnt mit der Begründung, dies sei überflüssig und sie müsse den Test auch selbst bezahlen, da die kranken Kassen diesen Test nicht bezahlen. Sie hat selbst bezahlt (ist gerade von ca. 30 EUR auf ca. 50 EUR erhöht worden). Resultat war ein starker Vitamin-D Mangel.

Das würde so viel Leid und Geld sparen ...

Die Chroniker sind die Cash Cow von Arzt und Pharma.

Der Vitamin-D Mangel wird ja durch die (geschürte) Hautkrebshysterie verstärkt. Ich persönlich (Nachtmensch, Sonnenflüchter) hatte diesbezüglich schon immer ein ausgeprägtes Mißtrauen gegenüber den alten Neonröhren (blaustichiges Licht). Ist aber reinstes, subjektivstes Bauchgefühl.

--
Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Dann würde ich deiner Bekannten zu einer Knochendichtemessung raten

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 04.09.2016, 18:06 vor 3464 Tagen @ gwg 10346 Views

Und Vitamin D3 ist in Euren Breiten sowieso ein
Trauerspiel. Das müsste eigentlich zwangs-substitutiert werden, meine

ich.

Bei einer Bekannten (50+) war eine Blutuntersuchung fällig.
Sie hat ihren Arzt gebeten, zusätzlich den Vitamin-D Spiegel bestimmen zu
lassen. Der Arzt hat dies abgelehnt mit der Begründung, dies sei
überflüssig und sie müsse den Test auch selbst bezahlen, da die kranken
Kassen diesen Test nicht bezahlen. Sie hat selbst bezahlt (ist gerade von
ca. 30 EUR auf ca. 50 EUR erhöht worden). Resultat war ein starker
Vitamin-D Mangel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Knochendichtemessung
mit dem Hinweis auf den ärztlich festgestellten Vitamin D-Mangel.

Gruß Mephistopheles

--
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Gute alte Bouillon (Kraftbrühe!) eben!

Reffke @, Sonntag, 04.09.2016, 16:30 vor 3464 Tagen @ gwg 10882 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.09.2016, 16:34

Hallo gwg,

Es ist immer wieder erstaunlich, wie gesund unsere traditionelle Ernährungsgewohnheiten waren, bzw. sind: Oma's Küche eben!
Dazu zähle ich auch und besonders Rapsöl, das nur Vorteile gegenüber dem "gehypten" Olivenöl hat.
Kein neumodischer Weizen (den es beispielsweise erst seit es Kunstdünger nördlich der Alpen gibt)oder Mais (der noch im Gülle verseuchten Acker "wächst") sondern Roggen, Hafer, Gerste, Buchweizen, dazu Eier und Speck (Guten alten Deutschen, nicht vom China-Schwein, das es seit Napoleon gibt!*) - immer in Maßen!
Es sind die neumodischen "Nahrungsmittel" voller Allergene, die quasi genetisch nicht in unsere Nahrungskette passen und Entzündungen, Allergien und damit Krankheiten auslösen.

Zum viel gescholtenem Schwein: sehr interessant! [[zwinker]]
Die heute bekannten Sattelschweinerassen haben allesamt
denselben Ursprung: Sie kamen im 18. Jahrhundert
aus China nach England, vermutlich durch die
Ostindische Handelskompanie, und zwar aus der Provinz
Jinhua, einer Mittelgebirgsregion in Zentralchina.
Von England aus eroberten sie ab 1816, nach Aufhebung
der von Napoleon verfügten Kontinentalsperre,
den Kontinent.

Quelle: Das Schwäbisch-Hällische Schwein
Sowie:
Im 18. Jahrhundert führten die Engländer wahre Speckschweine aus ihren chinesischen Kolonien ein und entwickelten sie weiter. 1860 kamen die fetten Rassen "Large White" und "Middle White" nach Deutschland und eroberten die Herzen und Mägen der Bevölkerung. Die moderne Schweinezucht begann.
Quelle: BR
Also: Bewußt einkaufen und ernähren! [[top]]

MfG, Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Ein noch viel älteres, traditionelles und viel besseres Öl: Leinöl!

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 16:54 vor 3464 Tagen @ Reffke 11012 Views

Moin,

unsere Großeltern kannten es noch: Quetschkartoffeln mit Leinöl und Salz. Das Fettsäurespektrum von Leinöl ist unschlagbar! 70 Prozent Omega 3 - gegenüber neun Prozent beim Rapsöl.

Viele Grüße

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Genau: Leinöl gehört auch dazu!

Reffke @, Sonntag, 04.09.2016, 17:29 vor 3464 Tagen @ Gaby 10682 Views

Hallo Gaby,

Danke für den Hinweis - wie konnte ich das ausgerechnet vergessen!?
Unter den natürlichen Quellen der essentiellen α-Linolensäure gehört Leinöl zu den wenigen, in denen der Anteil der Omega-3-Fettsäuren den der Omega-6-Fettsäuren übersteigt. Andere sind Leindotteröl und die Exoten Chia- und Perillaöl. Leinsamen gehören (zusammen mit Gerste, Weizen, Linsen und Erbsen) zu den fünf frühesten Agrarpflanzen des eurasischen Kulturkreises in der Jungsteinzeit. Sie ist neben dem späteren Öl aus Hanf und Mohn die einzige historische Ölpflanze Europas. Da die Fette in Getreiden überwiegend aus Omega-6-Fettsäuren bestehen, stellt das Öl aus Leinsamen mit seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren eine wichtige ernährungstechnische Errungenschaft der Jungsteinzeit dar. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sollten in einem guten Verhältnis zueinander aufgenommen werden (die DGE empfiehlt 1:5).[16]

Insbesondere in der Lausitz, Sachsen und in Schlesien wird Leinöl in milchhaltigen Speisen wie Quark (→ Quark mit Leinöl) mit Kartoffeln oder Pellkartoffeln, Gurkensalat oder sauren Hering in Sahnesauce verwendet. Durch die Ölschicht auf den Milchspeisen werden diese nicht so schnell sauer, ein Umstand, der früher im Sommer intensiv genutzt wurde.

In der oberösterreichischen Küche wird Leinöl seit jeher zur Zubereitung verschiedener Speisen verwendet. In Österreich ist Leinöl in das Register der Traditionellen Lebensmittel eingetragen.[17]
https://de.wikipedia.org/wiki/Leinöl
Wir wohnten in der wunderschönen verwinkelten Erfurter Altstadt und hatten eine alte Ölmühle noch "um die Ecke", wo man u.a. auch frisch gepresstes Leinöl kaufen konnte und kann: es war eben nicht Alles schlecht in der DDR, es gab sogar Reformhäuser! [[freude]]
Gerade jetzt denk ich an die vielen leckeren Thüringer Blechkuchen:
Zwetschgen mit Öl und Zimtzucker (ok - kleine Sünde...) noch warm, herrlich!!! [[top]]

MfG, Reffke

--
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Sonntags-Essen?

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Sonntag, 04.09.2016, 20:28 vor 3464 Tagen @ Reffke 10199 Views

Rein zufällig habe ich heute neue Pellkartoffeln aus unserem Garten gemacht. Dazu Magerquark und Leinöl von Kaufland (Ab und an verkauft einer hier auf dem Alten Markt frisches Leinöl, er presst da direkt in die Flasche, aber tags über ist Mann ja arbeiten [[zwinker]] ). Zu Pellkartoffeln gibts bei uns immer nur Quark mit Zwiebeln, Knoblauch und aktuellen Kräutern aus dem Garten. Ich mag Leinöl, scheint selten.

Ein Sonntagsessen, oder nicht? Ich ziehe das jeder Pizza vor.


Insbesondere in der Lausitz, Sachsen und in Schlesien wird Leinöl in
milchhaltigen Speisen wie Quark (→ Quark mit Leinöl) mit Kartoffeln oder
Pellkartoffeln, ...

Mach was gegen "Prägung"! Gabs schon in der Lehre im Kraftwerk. Und Hirn mit Ei, Kohlrübeneintopf ... das waren noch Zeiten[[top]]

Aber nicht alles war gut, erinnert sich

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Leinöl

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Sonntag, 04.09.2016, 17:49 vor 3464 Tagen @ Gaby 10672 Views

Leider gab es bei Leinsaat schon Probleme mit genmanipulierten Pflanzen.
Illegale Gen-Leinsamen in Lebensmitteln von 2009

Die gefundene Gen-Leinsaat Triffid wurde 1988 in Kanada entwickelt, dem weltweit wichtigsten Anbauland für Leinsaat. Der größte Teil der Ernte wird in die EU exportiert. 1996 erhielt Triffid von den kanadischen Behörden eine Zulassung zum Anbau und als Futtermittel. 1998 folgte die Zulassung als Lebensmittel. 2001 wurde die Sortenzulassung des Gen-Leins zurückgezogen. Seitdem ist der Handel mit dem Saatgut, nicht jedoch dessen Anbau, in Kanada verboten. Dass die illegale Saat neun Jahre später in deutschen Brötchen und Müsli auftaucht, zeigt: Einmal in die Natur freigesetzte gentechnisch veränderte Konstrukte verbreiten sich unkontrolliert und sind nicht rückholbar.

GMO-verunreinigter Leinsamen von 2012

Neuere Informationen habe ich nicht gefunden.
Ich verwende Leinsaat für selbstgebackenes Brot und hoffe, daß das GMO-Zeug vom Markt verschwunden ist.

--
Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Ich esse seit jeher viel Leinöl (In der Lausitz aufgewachsen)

Dirk-MV @, Punta Cana, Sonntag, 04.09.2016, 19:30 vor 3464 Tagen @ Gaby 10231 Views

aber mittlerweile wird es schwierig, ungespritztes zu bekommen. Ich habe das letzte mal vor drei Jahren viele Ölmühlen durchtelefoniert, fast alle kaufen auch Leinsamen im Ausland. Da kann man sicher sein, dass sie chemisch behandelt wurden. Aber auch Leinsamen aus dem Inland sind betroffen, entweder chemische oder biologische Unkrautbekämpfungsmittel zu tragen. Und da Leinsamen kalt gepresst wird, bekommt man das Zeug direkt auf den Tisch. Ich kaufe nur noch bei Demeterbauern, die selbst pressen und zwar ausschließlich ihre eigene Saat. Da gibt es nicht so viele und nicht einen einzigen in der Lausitz.
nur meine Meinung

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Welches empfiehlst Du? Evtl. mit link?

stokk, Sonntag, 04.09.2016, 19:34 vor 3464 Tagen @ Dirk-MV 10057 Views

Danke!

Gaby hat den link, wo ich auch kaufe. (oT)

Dirk-MV @, Punta Cana, Sonntag, 04.09.2016, 20:21 vor 3464 Tagen @ Gaby 9957 Views

- kein Text -

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Danke für die Rezepte

Dirk-MV @, Punta Cana, Sonntag, 04.09.2016, 20:34 vor 3464 Tagen @ stokk 9902 Views

Was ich noch suche ist ein Olivenölversender. Bis jetzt kaufe ich online in 5 Liter Kanistern, aber seit meiner Zeit auf Lanzarote und dem dortigen Weingepansche glaube ich nicht mehr an die Qualitätsversprechen.
Ideal wäre ein kleiner Öllieferant, der nur seine eigene Ernte presst und in 5 Liter Kanistern versendet.
Es muss nicht Bio gelabelt sein, solange er es selbst isst, ist es mir recht.
mfg

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Geschmacksfrage - lieber "butterweich" oder ein wenig oliviger?

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 20:49 vor 3464 Tagen @ Dirk-MV 10075 Views

Moin,

sorry, wenn hier alles von mir dominiert wird im Moment, aber beim Thema Olivenöl kann die Griechentante ja nun auch nicht still sein. Frage: Welche Geschmacksrichtung bevorzugst Du? Es gibt ja, mal grob gesprochen, die butterweichen Öle, die quasi nur sehr leicht überhaupt nach Olivenöl schmecken, das ist so dann eher die Region Kreta oder auch teilweise Peleppones.

Hier oben auf der Chalikidi oder auch auf dem Pilion wird Öl gewonnen, das einfach kräftiger schmeckt. Nicht unbedingt streng, aber eben kräftiger.

Was darf es denn sein?

Viele Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Wenn Du noch bis März Zeit hast, guck mal hier

Gaby @, Montag, 05.09.2016, 04:50 vor 3464 Tagen @ Dirk-MV 10177 Views

Moin,

also, sehr empfehlen kann ich das Olivenöl von Prasino. Denn hier hast Du, was Du Dir vorstellst: Jemand, der wirklich persönlich sozusagen Verantwortung für sein Produkt übernimmt. Denn das, was, Du geschrieben hast (Produzent, der nur seine eigenen Oliven presst und auch selbst konsumiert), das wirst Du so in der Kombi kaum glaubhaft finden.

Die Prasino-Leute (Firma sitzt in Bamberg) haben verwandtschaftliche Verbandelungen zu Griechenland und fahren wirklich jedes Jahr gleich nach der Olivenernte auf den Peleppones, um dort Olivenöl zu verkosten. Der Schwager des Inhabers ist wiederum ein Uralt-Freund von mir, die Geschichte stimmt.

Das Gute an dem Öl: Es ist nicht mit Öl aus dem Vorjahr verschnitten (häufig von anderen Anbietern gemacht, um einen einheitlichen Geschmack über viele Jahre zu halten). So schmeckt deren Öl auch immer ein wenig anders, aber immer hervorragend. Es gibt Bio und Nicht-Bio bei denen.

Die Olivenernte ist spätestens Mitte Januar vorbei, ab meist Mitte März ist Prasino lieferfähig - um dann aber meist schon wieder ein paar Wochen später ausverkauft zu sein.

Die liefern auch in Fünf-Liter-Kanistern, die kann man sich ja notfalls dann für ein Jahr bevorraten.

Das ist das, was mir einfiel, wenn es Dir um hervorragendes Öl und gleichzeitig "persönliche Verantwortung" des Herstellers geht. Nebenbei: Die Ehefrau des Öl-Versenders wiederum betreibt "brotbote.de", dort kann man sich dieses göttliche fränkische Bauernbrot aus dem Holzofen bestellen ... die haben es echt noch mit guten Lebensmitteln.

Disclaimer: Nein, ich krieg da kein Geld für, so was zu schreiben, bin eben einfach überzeugt.

Viele Grüße

Gaby

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Bitte um Klärung

dottore @, Montag, 05.09.2016, 11:00 vor 3464 Tagen @ Gaby 10050 Views

Moin Gaby,

heißt es nun "der Peloponnes" oder "die Peloponnes"? Bei Deinem Text ist es offenbar männlich.

Ich hatte als Schüler (Humanistisches Gymnasium Ettal) "die Peloponnes" gelernt, da der Wortstamm "näsos" (Insel?) weiblich sei.

Dank und Gruß - d.

Richtig ist die - gesagt wird beides, auch in GR

Gaby @, Montag, 05.09.2016, 11:08 vor 3463 Tagen @ dottore 9757 Views

Moin,

korrekt ist die - im Wort steckt "νησί", die Insel. Selbst die Griechen machen das aber häufig falsch und sagen " o Πελοπόννησος", also "der". Weil die Endung -os im Neugriechischen eigentlich maskulin ist. Nur ist es eigentlich in diesem Fall ein Genitiv (Insel des Pelops).

Umgangssprachlich hat sich so aber der Fehler nun mal eingeschlichen, auch im Deutschen.

Beste Grüße

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Danke für den Tipp, bis Feb. ist es ja nicht mehr lange. (oT)

Dirk-MV @, Punta Cana, Montag, 05.09.2016, 12:59 vor 3463 Tagen @ Gaby 9545 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 05.09.2016, 13:02

- kein Text -

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Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

schon erledigt, jetzt muss ich die mail nur noch lesen.... (oT)

Dirk-MV @, Punta Cana, Montag, 05.09.2016, 13:53 vor 3463 Tagen @ Gaby 9431 Views

- kein Text -

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Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Eine Ölquelle,

b.o.bachter @, Montag, 05.09.2016, 15:38 vor 3463 Tagen @ Dirk-MV 9762 Views

die zu Deinen Anforderungen passen könnte: Jordan

(Bin dort gelegentlich Kunde und nicht irgendwie verbandelt)

Danke, liest sich gut, habe mal dort bestellt. (oT)

Dirk-MV @, Punta Cana, Montag, 05.09.2016, 15:56 vor 3463 Tagen @ b.o.bachter 9451 Views

- kein Text -

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Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

zum Olivenöl (unserem)

Dieter, Montag, 05.09.2016, 17:07 vor 3463 Tagen @ Dirk-MV 9628 Views

bearbeitet von Dieter, Montag, 05.09.2016, 17:25

Hallo Dirk-MV,

zufällig bin ich seit knapp 10 Jahren Mitglied einer landw. Cooperative, um meine Oliven dort verwerten zu können. Unsere eigenen Bäume/Oliven reichen im Mittel zwar nur von der Menge her für den eigenen Bedarf und der Familie (30-50 Liter/Jahr je nach Ertrag), aber ich kann beschreiben, wie das Öl (frei verkäuflich am Ort) und Bäume in der Cooperative gehandhabt werden:

Es ist kein Bio-Öl, wir spritzen unsere Bäume zwar nicht (deshalb auch sehr unterschiedl. Ertragsmengen pro Jahr), aber die meisten Nachbarn bzw. im Ort machen es. Geerntet wird grundsätzlich von Hand Ende Okt/Anf.-Mitte Nov. in einem Stadium, in dem die Oliven von grün auf schwarz übergehen. Dieser Zeitpunkt soll angeblich auch am meisten Inhaltsstoffe beinhalten, allerdings weniger Öl als bei späteren Zeitpunkten.
Die Olivenbäume in der Region sind meist alte kleinfruchtige Sorten, die auch mit den teilweise recht kargen Böden zurechtkommen. Auf fetten Böden liegt der Ölanteil an der Frucht übrigens ca. 1-2 % höher.

Es werden zwar auch alte Olivenhaine gerodet und durch neue Sorten ersetzt, die sehr ertragreich sind, teilweise sogar genutzt für die Biospriterzeugung, aber diese Flächen gehören Großbetrieben, die ohnehin ihre eigenen Pressen und eigene Vermarktung haben. Dort sieht man auch, daß jede Pflanze am Tropf hängt und mit Wasser, Dünger und sonst. Chemikalien versorgt wird.
In der Cooperative sind die Kleinbauern, Nebenerwerbslandwirte und Privatpersonen, die z.T. auch nur 10 Olivenbäume haben, zusammengeschlossen.

Die Olivenpresse ist schon in die Jahre gekommen, es wird nur die 1. Pressung kalt durchgeführt. Die Reste aus der Pressung werden verkauft, meist nach Italien, die dort weiter pressen/verarbeiten.

Es gibt auch freie gewerbliche Pressen in der Gegend. Meine portug. Nachbarn finden aber das Öl aus der Cooperative besser (bei identischen Oliven). Nach meinen pers. Beobachtungen unterscheiden sich die Arbeitsabläufe bei den Pressen dadurch, daß bei der alten Presse der Cooperative mehr vertrocknete Oliven mit verwertet werden, also die Sortierung nicht so gründlich erfolgt.

(Einer sagte mir mal: Das beste Öl hatten immer die ganz armen Leute, die keine Bäume hatten, denen wurde erlaubt, die trockenen Oliven, die vom Baum gefallen waren und fast nur aus Kern bestanden, zu sammeln und daraus Öl zu machen.)

Persönlich kann ich es nicht beurteilen. Da fehlt mir der Vergleich. Ich bin auch kein Experte, was Geschmack betrifft.
Wir haben unser Öl, es schmeckt uns, wir kennen derer Herkunft. Es ist nicht neutral, sondern hat einen fruchtigen Geschmack. Der Geschmack variiert natürlich leicht von Jahr zu Jahr je nach Witterungsverlauf, da nichts verschnitten wird. Es ist wie bei Weinen. Es gibt gute Jahrgänge und schlechtere.

Einen Nachteil gibt es: Die Cooperative gibt das Öl nur in 5 l-Kunsstoffbehältern aus. Wir füllen diese sofort um in einen Edelstahlbehälter mit Zapfhahn. Es gehen natürlich auch Rotweinflaschen oder ähnliches.

Ansonsten ist anzumerken, daß die Region Alentejo Öle herstellt und vermarktet, die von Kennern und Institutionen zu den besten der Welt bewertet werden. Der Export des Öls geht meines Wissens hauptsächlich nach Asien/China.

Also im Okt/Nov bin ich auf jeden Fall wieder unten, um die jährliche Ernte durchzuführen. Bei Interesse mal melden.

Gruß Dieter

Danke für das Angebot, Dieter

Dirk-MV @, Punta Cana, Dienstag, 06.09.2016, 17:04 vor 3462 Tagen @ Dieter 9138 Views

Wenn es möglich ist, Öl von ungespritzten Oliven zu kommen, oder bei den gespritzten Oliven vorher zu erfahren, womit gespritzt wird, würde ich gerne einen 5 Liter Kanister kaufen wollen.
mfg

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Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Ich auch, und viele andere auch - Sammelbestellung? LG (oT)

Silke, Dienstag, 06.09.2016, 17:26 vor 3462 Tagen @ Dirk-MV 9129 Views

- kein Text -

Ich kann nichts ausschließen

Dieter, Dienstag, 06.09.2016, 18:14 vor 3462 Tagen @ Dirk-MV 9218 Views

bearbeitet von Dieter, Dienstag, 06.09.2016, 18:55

Wenn es möglich ist, Öl von ungespritzten Oliven zu kommen, oder bei den
gespritzten Oliven vorher zu erfahren, womit gespritzt wird, würde ich
gerne einen 5 Liter Kanister kaufen wollen.
mfg

Hallo Dirk-MV,

man bekommt ja in der Cooperative nicht das Öl der eigenen Oliven, sondern das der Gemeinschaftsproduktion aller Mitglieder in Abhängigkeit zur abgelieferten Menge Oliven. Von daher ist es mir unmöglich, eine Aussage über das Ausmaß eines Pestizideinsatzes zu bestimmen.

Es gibt folgende Beobachtung im letzten Jahr (dem schwierigsten): Es gab in der Region fast keine Oliven - außer bei den großen Plantagen, die ihre Bäume am Tropf hatten und aufgrund ihrer Industrialisierung mit Sicherheit entspr. laufend kontrollierten und spritzten. Bei den Kleinbauern das Gegenteil, keine Oliven, fast nirgends (auch bei mir), woraus ich schließe, daß sie entweder nicht gespritzt haben oder zu wenig, um die Olivenfliegen bekämpfen zu können (immer mehrere Generationen pro Saison).

Ich selber habe vor Jahren zu Anfang noch von den Erfolgen der Fallen geträumt, die funktionieren sollten, habe welche angeschafft, biol. Lockstoffe gekauft und diese in die Bäume gehängt. Vermutlich waren es zu wenige, es hat jedenfalls nichts gebracht. Seitdem mache ich gar nichts mehr, bin auch zu den kritischen Zeiten mehr in Deutschland als dort.

Also: Versprechen kann ich gar nichts in Bezug auf Belastung mit Pestiziden. Geschmacklich scheint es zumindest für diejenigen, die schon mal was abbekommen, sehr gut zu sein, zumindest äußerten sie sich so nach Verkostung. Aber vielleicht war es auch nur höflich gemeint.
Gepanscht oder gar gestreckt ist jedenfalls nichts und 1. Pressung ist es immer. Der Geschmack variiert von Jahr zu Jahr leicht, je nach Witterungsverlauf. Mehr kann ich leider nicht sagen.

Ich kann mich gelegentlich aber auch in Portugal nach Betrieben umschauen, die Öl liefern, das garantiert öko und 1. Pressung ist. Wenn es ausschließlich 1. Pressung ist, steht es auch garantiert auf einem Etikett bei Ware für den öffentlichen Verkauf im Supermarkt.

Ein ähnliches Problem gibt es übrigens auch bei den Citrusfrüchten. Da haben die Fruchtfliegen doch vor ca. 2 Jahren bei mir erheblichen Schaden angerichtet, sodaß fast alle frühen und mittleren Sorten/Früchte befallen waren. Ich möchte nicht wissen, in welchem Ausmaß gerade bei Orangen und ähnliche gespritzt wird. Ich habe mir jedenfalls schon lange abgewöhnt welche zu kaufen. Ich esse und verwerte nur noch eigene.

Gruß Dieter

Dann lasse ich es lieber

Dirk-MV @, Punta Cana, Donnerstag, 08.09.2016, 08:20 vor 3461 Tagen @ Dieter 9008 Views

Hallo Dieter,
so schön es wäre, Olivenöl aus zwei Gegenden der Welt gleichzeitig zu verwenden, aber gespritzte Oliven müssen nicht sein. Die Gifte, die dabei eingesetzt werden, machen zwar nur die Synapsen wuschig, haben normalerweise beim Menschen ob ihrer Dosierung keine toxischen Auswirkungen und werden wieder ausgeschieden. Aber da ich Olivenöl täglich esse, macht es wenig Sinn, mit dem gesunden Öl auch täglich eine Minidosis Gift zu mir zu nehmen. Auch bei Bio muss man fragen, ob und womit gespritzt wird, da viele Biobauern mit Kupferlösungen spritzen, die sich beim Menschen einlagern.
Aber danke nochmal und vielleicht läuft Dir ja zufällig ein Olivenbauer über den Weg, der nicht spritzen muss, etwa weil er höher liegt oder es in seinen Hainen keine Olivenfliegen gibt. Dann denke bitte an mich.
mfg
Dirk

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Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

In meinen alten Bookmarks gefunden und eine ehrliche Aussage über den Leinölsaatanbau!

ebbes @, Montag, 05.09.2016, 17:41 vor 3463 Tagen @ Dirk-MV 9710 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 05.09.2016, 17:50

https://www.oelmuehle-solling.de/

Interessantes zum Leinöl:

https://www.oelmuehle-solling.de/leinoel_nativ.html

Ich habe aber noch nichts dort bestellt, deshalb kann ich dir auch keine Auskunft über die Qualität geben.

Vielleicht kann ein anderen Forist uns seine Erfahrungen über diesen Shop mitteilen.

Gruß

ebbes

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Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Diese Antwort habe ich von sehr vielen Ölmühlen bekommen

Dirk-MV @, Punta Cana, Dienstag, 06.09.2016, 17:19 vor 3462 Tagen @ ebbes 9248 Views

Und ehrlich gesagt, ich traue weder Chinesen, noch Bulgaren , noch Amerikanern, dass sie aus Liebe zum gesundheitsbewegten Deutschen auf die ertragreichsten Anbaumethoden verzichten. Dann lieber gar kein Öl.
mfg

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Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Exotische Lebensmittel meiden

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Sonntag, 04.09.2016, 16:58 vor 3464 Tagen @ Reffke 10892 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.09.2016, 17:04

Kein neumodischer Weizen (den es beispielsweise erst seit es Kunstdünger
nördlich der Alpen gibt)oder Mais (der noch im Gülle verseuchten Acker
"wächst") sondern Roggen, Hafer, Gerste, Buchweizen, dazu Eier und Speck
(Guten alten Deutschen, nicht vom China-Schwein, das es seit Napoleon
gibt!*) - immer in Maßen!
Es sind die neumodischen "Nahrungsmittel" voller Allergene, die quasi
genetisch nicht in unsere Nahrungskette passen und Entzündungen, Allergien
und damit Krankheiten auslösen.

Es sind nicht nur die neumodischen Nahrungsmittel, auch die traditionellen Lebensmittel können durch chemische "Veredelung" belastend wirken. Das Betrifft z.B. den (in Maßen) gesundheitsfördernden Rotwein, wenn die Trauben mit Glyphosat behandelt wurden. Das gilt natürlich für alle anderen Früchte auch, z.B. Johannisbeeren.

Beim Backen von Roggenmischbrot habe ich kürzlich von Weizen- auf Dinkelmehl umgestellt. 70% Roggen-, 20% Dinkel- und 10% Weizenmehl (405 oder 550).

Generell meide ich inzwischen exotische Lebensmittel ("Südfrüchte").
Man muß ja keine Wissenschaft draus machen und sollte auch nicht bei jedem Bissen phobisch reagieren.

--
Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Backtipp Dinkel: Ein wenig Vitamin C mit in den Teig

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 17:05 vor 3464 Tagen @ gwg 10769 Views

Moin,

da Dinkel eine andere Proteinzusammensetzung hat als Weizen (wiewohl die beiden ja eng verwandt sind) hat er auch nicht ganz so gute Backeigenschaften, Dinkelteig reißt leichter. Das kann man durch eine Zugabe von stinknormalem Vitamin C verhindern. Eine Prise reicht.

Viele Grüße

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Danke für den Tipp

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Sonntag, 04.09.2016, 17:15 vor 3464 Tagen @ Gaby 10309 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.09.2016, 17:20

da Dinkel eine andere Proteinzusammensetzung hat als Weizen (wiewohl die
beiden ja eng verwandt sind) hat er auch nicht ganz so gute
Backeigenschaften, Dinkelteig reißt leichter. Das kann man durch eine
Zugabe von stinknormalem Vitamin C verhindern. Eine Prise reicht.

Viele Grüße

Gaby

Die 10 % Weizenmehl habe ich dringelassen, damit mir das Brot nicht zerkrümelt.
Werde das demnächst mal ausprobieren

Grüße
Ulrich

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Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Grad gesehen: Manche nehmen auch Essig. Scheint die gleiche Wirkung zu tun. 4 EL für ein Brot (oT)

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 17:18 vor 3464 Tagen @ gwg 10277 Views

- kein Text -

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Roggen-/Dinkelbrot mit Essig

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Donnerstag, 08.09.2016, 12:54 vor 3460 Tagen @ Gaby 9191 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 08.09.2016, 13:20

Ich habe kürzlich ein Roggen-/Dinkelbrot gebacken ohne Weizenmehl.
Hier mein aktuelles Rezept:

100 g Roggen Vollkornmehl
600 g Roggenmehl (997)
300 g Dinkelmehl (630)

1 Tüte Trockenhefe
ca. 40 g Sauerteig (Natursauerteig von Seitenbacher, selbst vermehrt und portionsweise eingefroren.)
20 g (2cl) 5%-Tafelessig
ca. 4 g Milchzucker (für die Hefe)
ca. 10 g Zucker (für die Hefe)
15 g Salz
500 ml lauwarmes Wasser
200 ml lauwarmes Wasser mit den Salz

20 g Haferflocken
20 g Weizenkleie
30 g Leinsaat
15 g Kümmel (maximal)
1 gehäufter Teelöffel Kieselerde

Teig 60 Minuten gehen lassen.

30 Minuten bei knapp 200 Grad C und
30 Minuten bei 150 Grad C backen

Geschmacklich für mich in Ordnung, keine Backfehler.

Zubereitung im Prinzip wie hier beschrieben:
http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=362490

Mit kleineren Änderungen, z.B fette ich die Form nicht mehr ein, der Teig wird stattdessen ausreichend bemehlt und dann in die Email-Kastenform gedrückt, auch verwende ich einen anderen Sauerteig (von einem echten Bäcker empfohlen).

Ergibt einen 1500 g Laib.

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Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Ganz hervorragender Film: "Brot backen"

Waldläufer @, Donnerstag, 08.09.2016, 14:59 vor 3460 Tagen @ gwg 9262 Views

-sehr gut erklärt, wie richtig gebacken wird
-erklärt z.B. warum Temperaturunterschiede notwendig sind für Essigsäuregärung und für Milchsäuregärung ...das findet man in keiner Laienliteratur, einzig in einem Fachbuch für das Bäckerhandwerk habe ich das bis jetzt gelesen...auch warum Salz notwendig ist usw.
-Meine Empfehlung für alle Selbermacher!

http://www.swrfernsehen.de/handwerkskunst-wie-man-ein-echt-gutes-brot-backt/-/id=131926...

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Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Nachtrag: Es geht auch ohne Essig

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Dienstag, 08.11.2016, 00:57 vor 3400 Tagen @ gwg 7731 Views

20 g (2cl) 5%-Tafelessig

Ich habe in den letzten Wochen einige Brote gebacken und festgestellt, daß es auch ohne den Essig funktioniert. Wichtig ist, daß man genügend Sauerteig verwendet und genug Zeit zum "gehen lassen" einplant. Wieviel Zeit benötigt wird, hängt auch von der Umgebungstemperatur ab. 60 Minuten in einer warmen Küche (ca. 20 C) sollte ausreichen. Je kühler, desto länger. Der Teig darf sich nicht "erschrecken" (sagte meine Großmutter immer, d.h. kalten Luftzug vermeiden).

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Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Verständnisfrage: Was ist "msn"?

SevenSamurai @, Sonntag, 04.09.2016, 13:22 vor 3464 Tagen @ Kirsch 11488 Views

msn tägl 1 Tbl.

Verständnisfrage: Was ist "msn"?

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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

MSM

Kirsch @, Harz, Sonntag, 04.09.2016, 18:47 vor 3464 Tagen @ SevenSamurai 10611 Views

msn tägl 1 Tbl.


Verständnisfrage: Was ist "msn"?

Entschuldigung, sollte MSM heißen!

kirsch

Habe in Kombi mit @Gabys Rat bestellt - DANKE fürs Einstellen! (oT)

modesto, Sonntag, 04.09.2016, 15:16 vor 3464 Tagen @ Kirsch 10710 Views

- kein Text -

Meine Anwendung

Sligo @, Sonntag, 04.09.2016, 16:20 vor 3464 Tagen @ Kirsch 11111 Views

Es gibt so viele gute Fachleute hier im Forum und ich würde mich über
Infos freuen!

Kirsch

Werter Kirsch,

Hüftbeschwerden vor 10 Jahren. Röntgen wies auf Arthrose hin. Gehbeschwerden rechts.

Durch Hinweis aus dem Dr. Strunz Forum

http://www.strunz.com/

habe ich es mit einer Vitaminkapsel E 800 täglich versucht. Hat geklappt. Schmerzen waren/sind weg. Nehme noch Selenium 50 mg dazu.

Alles Gute.

Gruß,
Sligo.

Nimmst Du ein Racemat?

Sundevil @, Sonntag, 04.09.2016, 16:38 vor 3464 Tagen @ Sligo 10618 Views

Nun, dem Vitamin E stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber, da es meistens als Racemat in den Handel kommt.

Hast du ein stereochemisch reines Produkt, oder ein Racemat eingenommen?

Vitamin E

Sligo @, Sonntag, 04.09.2016, 18:13 vor 3464 Tagen @ Sundevil 10431 Views

Nun, dem Vitamin E stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber, da es
meistens als Racemat in den Handel kommt.

Hast du ein stereochemisch reines Produkt, oder ein Racemat eingenommen?


Hi Sundevil,

in der Drogerie (Kanada) gekauft. Beschreibung:

Vitamin E (d-alpha-tocophenyl acetate)....536 mg AT800 IU

Non-medical ingredients: Soybean oil, gelatin, glycerin.

No salt, starch, gluten or lactose
No preservatives, artificial colours and flavours

50 Softgels umgerechnet ca Euro 8.00.

Gruss,
Sligo.

Borax wäre auch noch eine Möglichkeit

Nonpopulo @, Sonntag, 04.09.2016, 17:07 vor 3464 Tagen @ Kirsch 10925 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.09.2016, 17:26

Vielleicht interessiert dich ja in Bezug auf deine Arthrose folgender Artikel über Borax: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/die-borax-verschwoerung-das-aus-fuer-die-arthrose-heilung?context=category&category=16

Ich bin zum Glück bisher nicht in die Situation gekommen, Borax aus gesunheitlichen Gründen testen zu müssen, aber ich mit einer Arthrose wäre dies für mich neben MSM (Cissus Quadrangularis habe ich nicht gekannt) das Mittel der Wahl. Über den verschwörungstechnischen Hintergrund (so erfolgreich gegen Arthrose, dass die Pharmalobby ein Verbot durchsetzen musste) kann ich nur sagen: es würde mich nicht wundern.

Bezugsquellen könnten in D aufgrund des Verbots ein Problem sein.

Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Äh, nein. Borax ist aus gutem Grund verboten. Und es ist auch überflüssig, seine Gesundheit mit so was aufs Spiel zu setzen (oT)

Gaby @, Sonntag, 04.09.2016, 17:39 vor 3464 Tagen @ Nonpopulo 10581 Views

- kein Text -

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Eine Frage zu Borax/ Bor

Waldläufer @, Mittwoch, 12.10.2016, 09:32 vor 3427 Tagen @ Gaby 8282 Views

Wie ist das mit dem Element Bor?

Bor ist ein essentielles Spurenelement in der Pflanzenwelt. Da im konventionellen Anbau die Düngung fast nur mit den Hauptnährstoffen erfolgt, nehmen prozentual in den Nahrungsmitteln die Spurenelemente ab. (dringend benötigter Schwefel z.B.)
Ich gehe davon aus, dass es eine unglaublich gute "Anpassung" des Menschen an seine Nahrung gibt. Sprich, alles, was da drin ist, wird auch irgendwie/ irgendwo im Körper verwendet und auch benötigt. Ich denke, es sind alles Kreisläufe...aus den Menschen werden wieder "neue" Mikroorganismen-neue Pilze- neue Pflanzen-neue Tiere-neue Menschen. Warum sollte Bor beim Menschen außen vorgelassen sein?

Ich weiß, vor Jahren war Selen so ein Mineral. Es ist in der Tat sehr giftig, tödlich giftig. Aber als Spur wird es benötigt.

Kann das bei Bor nicht ebenso sein? (Ich meine, dass die therapeutische Breite sehr gering ist.)

Warum wird es von einer Seite aus in den Himmel gehoben und von anderen verteufelt? Gibt es keinen sinnvollen Mittelweg?

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(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Kurtip für Gelenk/-Knochenprobleme und Fragen zu Einblutungen

Orwell @, Montag, 05.09.2016, 22:07 vor 3463 Tagen @ Kirsch 9823 Views

Nachdem ich hier vor einem Jahr etwa so heiß "willkommen" geheißen wurde, möchte ich mich hier mal - ohne den Faden kapern zu wollen- völlig unwillkommen einklinken.

Natürlich nur wenn es genehm ist.

Bei (angeblich) rheumatischen Problemen die ich in beiden Kniegelenken (abwechselnd) hatte, - außerdem später in einer Fußsohle, und in den Händen) kann ich von meiner erfolgreichen Kur berichten.

Meine erste Problematik war, dass mein rechtes Knie "nicht mehr laufen" wollte, es tat sehr weh, ich humpelte wie ein alter Mann. Ich nahm das nicht so ernst, weil ich gerade eine Baustelle abgearbeitet hatte, mit sehr viel Einsatz 12h/6d/3m - dachte es wären Ermüdungen, September 2012.

Leider zog es sich weiter hin, wurde nicht besser.

Ärzten vertraue ich seit 20 Jahren nicht mehr, - hab also die "Gugl (Jiddisch für Kugel)" benutzt, und nach einiger Recherche herausgefunden was funzen könnte:

Granatäpfel/Granatapfelmuttersaft und Vitamin D3 10.000IU (2 Stück tgl).

Habe beides dann im Winter 2012/2013 konsequent eingenommen, - mit anderen Vitaminen, und konnte ab März 2013 wieder völlig normal kaufen.

Dann war es für ca. ein Jahr alles gut, bis ich im Feb/März 2014 in der linken Fußsohle derartige Schmerzen hatte, dass Laufen nur noch sehr schwer möglich war. Kein Bruch, keine mechanische Beschädigung, keine Gicht (ich kenne Gicht aus einem Vorfall in einem Knöchelgelenk 2008).

Also, erneut Granaten und Granatensaft, Vit. D3.

Success!

Es hat wieder funktioniert, _ diesmal hat es nur ca. 3 Monate gedauert, von "nur noch 100m" unter großen Schmerzen laufen können, - bis zur vollständigen Schmerzfreiheit.

Vielleicht probiert ihr das mal aus, wenn es komisch böse Schmerzen in Gelenken gibt.

...................

Seit einigen Wochen kündigt sich ein neuer Rückfall an, - Granatenzeit kommt erst, Muttersaft bereits unterwegs. Dieses Problem ist also scheinbar zu kontrollieren.

Und jetzt, zuletzt meine Frage an euch, die ihr hier schon so einiges besser lösen konntet als es herkömmlich üblich ist:

Was kann es bedeuten, wenn man "plötzlich" - also nach und nach an sich blaue Flecken feststellt ohne mechanische Einwirkungen zu erinnern, - selbst an der Unterlippe(!) - , daneben Hauteinblutungen, mal sehen sie aus wie kleine Punkte, mal wie Knutschflecken, richtig tiefrot...., verblassen dann nach einigen Tagen, und es tauchen neue auf, irgendwo, unspezifisch. Ausserdem sehe ich in letzter Zeit recht schlecht, fühle mich auch so recht unpässlich (arbeite natürlich weiter, weil ja alles bezahlt werden muss).

Ich suche keinen Doc, sondern Ideen, Erfahrungen und Hinweise die mir weiterhelfen könnten wieder zu normalem Leben zurückzufinden.

Am Freitag habe ich einen Termin einem Strophantin-Arzt, da auch mein pöses weißes altes Herz (48) zu zicken scheint.


Vielen Dank fürs lesen - für Antworten gäbs nochmehr :)

Orwell

(Ich vermisse einige Schreiber übrigens sehr, CM und BL seien als Beispiel genannt. Möge es ihnen gut gehen :) )

--
"Es ist Juristen nicht zuzumuten, schreiendes Unrecht zu erkennen." (Jörg Friedrich)

"Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um

Lass' bitte dringend ein Blutbild machen, geh zum Arzt. Spontane Einblutungen sind nicht witzig

Gaby @, Dienstag, 06.09.2016, 02:18 vor 3463 Tagen @ Orwell 9564 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 06.09.2016, 02:50

Moin,

spontane Einblutungen "ohne Grund" sind nicht witzig. Ich will hier nicht die ganz große Keule rausholen, aber mir fiel spontan eine weniger nette Krankheit ein, für die das ein Symptom sein kann. Die allgemeine Abgeschlagenheit würde dazu auch passen. Das, was Du als Gelenkschmerzen bezeichnest - sind das die gleichen wie vor Jahren? Oder vielleicht eher Knochenschmerzen?

Auf jeden Fall aber sieht es aber allgemein nach einer Blutgerinnungsstörung aus. Das muss dringend abgeklärt werden! Auch die Visuseinschränkung könnte damit im Zusammenhang stehen (Netzhauteinblutung durch Gerinnungsstörung)

Bei aller Skepsis, aber jetzt ist mal ein Arzt dran!

Viele Grüße


Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Zu den Einblutungen

Leserzuschrift @, Dienstag, 06.09.2016, 12:53 vor 3462 Tagen @ Orwell 9530 Views

> Was kann es bedeuten, wenn man "plötzlich" - also nach und nach an sich blaue Flecken feststellt ohne mechanische Einwirkungen zu erinnern, - selbst an der Unterlippe(!) - , daneben Hauteinblutungen, mal sehen sie aus wie kleine Punkte, mal wie Knutschflecken, richtig tiefrot...., verblassen dann nach einigen Tagen, und es tauchen neue auf, irgendwo, unspezifisch.

Ekchymosen können verschiedenste Ursachen haben, von einer krankhaft gesteigerten Blutungsneigung bis zu Hämorrhagischem Fieber. Bei Dengue beispielsweise gibt es atypische Verlaufsformen ohne ausgeprägtes Fieber, da braucht man dann schon ein paar Untersuchungen, um die Viren zu diagnostizieren.


> Ausserdem sehe ich in letzter Zeit recht schlecht...

Blutungen in der Retina?


> Ich suche keinen Doc.

Den würde ich aber schleunigst aufsuchen, um die Ursache derKapillarblutungen abzuklären. Insbesondere, wenn auch die Augen oder das Herz davon betroffen sind.

Danke euch.

Orwell @, Freitag, 09.09.2016, 18:29 vor 3459 Tagen @ Leserzuschrift 9106 Views

Vielen Dank euch beiden.

War heute als "Selberzahler" beim Prof.Dr.habil.med. - mal sehen was der so herausbekommt. Netter Mann, offensichtlich sehr kompetent.

Ein Gang zu den mir bekannten Kassenärzten hat erfahrungsgemäß keinen Sinn, ist verschwendete Zeit.

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"Es ist Juristen nicht zuzumuten, schreiendes Unrecht zu erkennen." (Jörg Friedrich)

"Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um

Gut. Halte uns/mich bitte auf dem Laufenden. Alles Gute :) (oT)

Gaby @, Freitag, 09.09.2016, 19:24 vor 3459 Tagen @ Orwell 8863 Views

- kein Text -

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

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Wandere aus, solange es noch geht.