OT: Ratgeber Einbruchschutz 01: Video-Überwachung - CCTV-Kameras, Infrarot-/Nachtsicht-Kameras, Aufzeichnungsgeräte, Systeme

Literaturhinweis @, Freitag, 02.09.2016, 22:53 vor 3466 Tagen 6709 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.09.2016, 18:07

Aufgrund der negativen Kommentare habe ich die Informationen wieder entfernt. Ich will niemandem zur Last fallen. Sollten sie anderer Meinung sein, wenden Sie sich bitte an den Forenbetreiber.

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Sonstige Quellen für Sicherheitsinformationen zu Einbruchschutz/Überwachungskameras

Literaturhinweis @, Freitag, 02.09.2016, 23:13 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4336 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.09.2016, 18:07

Aufgrund der negativen Kommentare habe ich die Informationen wieder entfernt. Ich will niemandem zur Last fallen. Sollten sie anderer Meinung sein, wenden Sie sich bitte an den Forenbetreiber.

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Optimierung der Überwachungs- und Auswertungsstrategien und der Abschreckungswirkung

Literaturhinweis @, Freitag, 02.09.2016, 23:22 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4708 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 05.09.2016, 22:08

Optimierung der Überwachungs- und Auswertungsstrategien und der Abschreckungswirkung

(Kapitel 6 zum Hauptbeitrag "Ratgeber Einbruchschutz 01: Video-Überwachung - CCTV-Kameras, Infrarot-/Nachtsicht-Kameras, Aufzeichnungsgeräte, Systeme")

A) Attrappen/Dummies

Es gibt sehr viele Kamera-Attrappen im Angebot. Es gibt auch viele Anwender, die statt einer Überwachungsanlage überhaupt nur Kamera-Attrappen installieren. Die Problematik dabei ist, genauso, wie bei Warnaufklebern, die vor gar nicht vorhandenen Alarmanlagen warnen, daß man sein Anwesen u.U. nur noch mehr für Einbrecher interessant macht, die dann annehmen könnten, hier "gäbe es etwas zu holen". Am unsinnigsten ist es, wenn man vor der gar nicht vorhandenen Videoüberwachung auch noch auffällig warnt. Was viele Endanwender oft nicht wissen: organisierte Einbrecherbanden haben ein gewisses Erfahrungswissen, woran sie erkennen können, ob eine Anlage vorhanden ist, bzw. ob sie etwas taugt.

Im Zweifel observieren sie das Gelände und testen die Anlage, indem sie zu bestimmten Tag- und Nachtzeiten Vorfälle mimen, die nicht zur Strafverfolgung führen, ihnen aber aufgrund der damit verbundenen (Nicht-) Reaktion dokumentieren, ob die Anlage existiert, und falls ja, ob sie entsprechend ausgewertet wird und welche Reaktionen erfolgen und ob man diese nicht ggf. konterkarieren kann.

Dasselbe passiert mit Alarmanlagen, die u.U. so oft "fehl"ausgeöst werden, bis sie keiner mehr ernstnimmt.

Also: wenn überhaupt Kamera-Attrappen, dann eher so, daß man sie unauffällig positioniert - echte Einbruchs-Profis entdecken sie und nehmen sie dann u.U. (fälschlich) ernst (oder, s.o., testen sie solange, bis deren Unwirksamkeit bewiesen ist). Besser ist eine Kombination:


B) Attrappen/Dummies in Kombination mit echten Überwachungskameras

Wenn man z.B. ein rechteckiges Gebäude auf einem ansonsten weitgehend freien Außengelände hat, dann muß man logischerweise je eine Kamera, die entlang der Gebäudewand aufnimmt (also insges. vier Kameras) installieren. Nachteil: ein Täter kann sich so positionieren, daß er einer solchen Kamera stets nur den Rücken zukehrt. Besser wäre es also, mind. acht Kameras zu installieren, so daß er jederzeit auch von der Gegenseite erfaßt und observiert werden kann. So erkennt man auch, ob er vor dem Körper Waffen oder Werkzeug trägt.

Eine halbherzige Lösung, die den Eindringling jedenfalls stärker verunsichert als nur je Kameras in eine Richtung wäre daher die Kombination von je einer echten Video-Kamera an jeder Gebäudeecke/-seite und einer Attrappe an der entgegengesetzten Ecke, die in Gegenrichtung "aufnimmt". So weiß der Täter imerhin nicht, sofern die Attrappen täuschend echt sind, wie er sich "verstecken" oder unkenntlich machen soll.


C) Eindringlinge/Angreifer desorientieren und einschüchtern

C1) Blendung und Bewegungseinschränkung

Damit die Videoüberwachung nicht "nachtblind" ist, sollte man möglichst nur Kameras einsetzen, die auch über Nachtsichtfähigkeiten verfügen. Dies sind i.d.R. Kameragehäuse, bei denen eine Kamera verbaut ist, die neben Tageslicht auch ausschließlich Infrarot verarbeiten kann. Da es sich nicht um Restlichtverstärker oder Wärmebildkameras handelt, wie sie Sicherheitskräften und dem Militär zu Gebote stehen, sind rund um das Objektiv Infrarot-LEDs eingelassen, die den "Gegner" auf bis zu mehrere zehn Meter Entfernung nachts anzuleuchten gestatten (ohne daß dieser das bemerkt). Das vom Eindringling reflektierte Infrarot-Licht wird dann von der Kamera erfaßt, verstärkt und führt, anders als am Tage, falls es eigentlich eine Farbkamera ist, zu einem recht gut aufgelösten Schwarz-Weiß-Bild.

In diesem Video von BIPRO, das mit dem Farbbild am Tage beginnt, kann man ab ca. der 38. Sekunde sehen, wie eine solche Infrarot-Aufnahme aussieht (die kontraintuitiv nach oben schwebenden "Schneeflocken" im Bild sind vermutlich Staubteilchen - eine Infrarotausleuchtung produziert andere Artefakte, als eine Aufnahme im Sonnenlicht mit seinen Spektralfarben - alles, was besonders gut IR-Licht reflektiert oder selbst auf der entsprechenden Frequenz strahlt, etwa ein heißer Ofen, erscheint hellweiß, absorbierende Flächen grau bis schwarz. Ein kaltes Aquarium, das bei Tageslicht hell erscheint, könnte also u.U. als schwarzer Kasten wirken.).

Hat man nun eine solche IR-Kamera im Einsatz, die in der Lage ist, auch dann noch IR-Bilder zu liefern, wenn eine normale Lichtquelle hinzutritt (im Zweifel den Hersteller befragen bzw. testen!), so kann man sich folgende Abwehrmaßnahme gegen ungebetene Eindringlinge zunutze machen:

Optimale Blendungs-Strategie

Die menschliche Pupille zieht sich bekanntlich bei stärkerem Lichteinfall zusammen, bei Dämmerung und Dunkelheit weitet sie sich. Dabei gibt es eine maximale Verengung, d.h. Licht, das bei dieser Verengung immer noch "zu hell" ist, blendet stets, es sei denn, man greift zu externen Schutzmaßnahmen (etwa einer Sonnenbrille). Und egal, wie weit sie sich öffnet, bei absoluter Dunkelheit sieht ein Mensch auch dann nichts.

Nun ist diese Öffnungs- und Schließreaktion aber nicht beliebig schnell, vielmehr bedingt der Bau der sog. Sphinkter-Muskulatur und die Informations-Leitgeschwindigkeit unseres Nervensystems sowie die Geschwindkeit der Signalverarbeitung unseres Gehirns hier Ober- und Untergrenzen. Dies kann man sich zunutze machen, indem man nicht mit Dauerlicht blendet (notabene: diese Angriffsart kann man durch Abwenden und Beschatten der Augen abwenden oder minimieren!), sondern mittels eines genau abgestimmten Stroboskop-Effektes.

Die Eigenschaften des Pupillenreflexes sind gut erforscht und die entspr. Experimente zählen zu den ersten mit modernen Mitteln durchgeführten neurologischen Forschungen seit dem 19. Jahrhundert (vgl. Swinging-Flashlight-Test).

"Nach Belichtung erfolgt nach einer kurzen Latenzzeit eine deutliche Verengerung der Pupille; sie läßt zwei Phasen erkennen, eine primäre von etwa 0,4 Sekunden, in der der Pupillendurchmesser sich um 2,4 mm verengt und die anschließende sekundäre, die 0,3 Sekunden dauert und eine Verengerung um 0,4 mm bedingt. [andere Messungen:] ... Latenzzeit 0,1875 Sek. ... primäre Kontraktion erfolgt nach 0,4365 Sek. mit einer Geschwindigkeit von 5,48mm/sec., die zweite und letzte Kontraktion nach 0,3125 Sek. mit 1,34 mm/sec., nach Beendigung der Belichtung erweitert die Pupille sich mit einer Geschwindigkeit von 0,95 mm/sec. Die Reflexzeit zwischen dem Beginn des Reizes und dem Maximum der Sphinkterkontraktion beträgt rund 1 Sek. ... schließlich kehrt die Pupille nach einigen Schwankungen ('Nachzittern') wieder zur Ruhelage zurück."
(Handbuch der Neurologie - Hirnnerven Pupille)

Weitere Quellen:

- Kontraktionszeit 1,2 bis 0,2 Sekunden.

- Phasenlaufzeit der Pupillenschwingungen

- Pupillenreaktion

-[image]

Mit einigen weiteren optischen Effekten ist es möglich, das Gehen und Rennen auf einem Gelände für Menschen nahezu nahezu unmöglich zu machen, zumindest nachts und bei Dämmerung und wenn diese Eindringlinge nicht über eine Spezialausrüstung wie etwa die KSK verfügen.

Wenn zusätzlich z.B. bestimmte reflektierende Wegmarkierungen im grellen Licht erhaben erscheinen (durch entsprechende 3D-Effekte der Bodenzeichnung), im Dunkel aber wieder vollkommen verschwinden (oder eher wie Vertiefungen auszusehen beginnen - vgl. die Täuschungen bei Mondkratern), so kann ein Mensch, der nicht mit sehr aufwendigen Nachtsichtgeräten ausgerüstet ist, die ihn gegen das Kunstlicht weitestgehend immunisieren, sich nicht mehr sicher bewegen, da er ständig Gefahr läuft, über ein (mal echtes, mal eingebildetes) Hindernis zu stolpern.

Weiter mit Weitere Optimierungsmöglichkeiten

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Und welche von den 300 Kameras kannst Du nun empfehlen?

Onkel S. @, Freitag, 02.09.2016, 23:39 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4196 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 03.09.2016, 13:45

Hallo CM,

sehr schöne Fleissarbeit von Dir da unten, aber nun mal "Butter bei die Fische", wie @Hasso und @Merkel so gerne sagen, welche von den 300 aufgelisteten Kameras in Deiner Liste taugen jetzt was und welche nichts <img src=" /> ?

Ich filme ja alles in 3D mit meinen GoPros.

Grüße,
S.

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Keine Anlageempfehlung!
Keine Anlageberatung!
Keine Gewähr!
Umsetzung auf eigene Gefahr!

Zubehör (Halterungen, Festplatten, Heizungen, Kabel, Stecker, Abdeckungen, Antennen, Objektive usw.)

Literaturhinweis @, Freitag, 02.09.2016, 23:50 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4082 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.09.2016, 18:11

Aufgrund der negativen Kommentare habe ich die Informationen wieder entfernt. Ich will niemandem zur Last fallen. Sollten sie anderer Meinung sein, wenden Sie sich bitte an den Forenbetreiber.

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Wahnsinn, was du hier leistest.

siggi, Samstag, 03.09.2016, 04:40 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4445 Views

Hallo Literaturhinweis,

das ist ja unglaublich. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viele Stunden man an so etwas sitzt.

Absolutes CrisisMaven Niveau.

Wird leider viel zu wenig gewürdigt.

Ein herzliches dankeschön von meiner Seite.

LG

siggi

Der beste Schutz ist ein guter Hund!

Durran @, Samstag, 03.09.2016, 08:47 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4652 Views

Ich habe nicht alles gelesen, da es ja sehr umfangreich ist.

Die meisten Einbruchsobjekte werden im Vorfeld ausspioniert.
Meist wird von Objekten mit Hund Abstand genommen.

Von daher halte ich einen schönen deutschen Schäferhund für den besten Schutz für Objekt und Bewohner. Schäferhunde sind sehr wachsam, am besten sozialisiert und treu. Sie schützen ihren Besitzer bis zum eigenen Tod.

Wahnsinn, Danke! Welche sind die die dazugehörigen Aktien?

stokk, Samstag, 03.09.2016, 10:16 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4136 Views

Gruß
stokk

Mobotix. Hat er nicht erwähnt. Sind aber die besten Kameras. (mT)

DT @, Samstag, 03.09.2016, 10:32 vor 3466 Tagen @ stokk 4842 Views

Schaut mal, was zB an den meisten Bahnhöfen oder Straßenkreuzungen hängt:

https://www.mobotix.com/ger_CH/Produkte
https://www.mobotix.com/ger_CH/Referenzen/Bahnhofssicherheit

[image]

https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/chart.html?timeSpan=5Y&ID_NOTATION=19445811

Konica Minolta hat schon einen Teil bei ca 15 EUR übernommen. Die werden sicher auch noch den Rest übernehmen.

[image]

Aus stokks Spektrensammlung

stokk, Samstag, 03.09.2016, 11:09 vor 3466 Tagen @ DT 4157 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 03.09.2016, 11:17

Isra Vision: isr.de
[image]

Gruß
stokk

Sammelantwort zu vermeintlicher "Kritik": Mobotix, Isra Vision, Hunde und Lesefaulheiten ...

Literaturhinweis @, Samstag, 03.09.2016, 12:22 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4890 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 05.09.2016, 22:13

Das Forum macht seinem neu erklommenen Niveau wie immer, und auch zu später Stunde, alle Ehre.

Die erste Antwort kommt prompt innerhalb einer Frist, in der man unmöglich die eigentlichen inhaltlichen Gesichtspunkte gelesen, geschweige denn verstanden und gewürdigt haben konnte.

So schnell muß es gehen, daß selbst Forenregel 2.0, wiewohl zu den einfachsten Forenregeln gehörend, zu deren Verständnis nicht allzuviel Intellekt bemüht werden müßte, unter die Räder gerät.

Der nächste weiß, aufgrund langjähriger kriminalistischer Erfahrung, die zu belegen daher überflüssig erscheint, daß nur ein Hund die Antwort auf alle Einbrecher-Probleme darstellt.

Man fragt sich ernsthaft, wieso dann überall Überwachungskameras eingesetzt werden, wo Mobotix doch die beste ist. Was ja auch keines Beleges bedarf.

Wir halten also fest: besser einen Hund, und wer dazu zu doof ist, keine Samsung, besser ein paar Mobotix. Wegen der Aktien?

Da frage ich mich bloß, wieso das FBI es geschafft hat, bei Paul Castellano eine Wanze direkt in der Stehlampe im Wohnzimmer zu installieren, wo der sogar

- drei Dobermänner im Garten Tag und Nacht herumspringen hatte

- eine Alarmanlage mit stillem Alarm zu einem (Mafia-) Sicherheitsunternehmen

und

- Überwachungskameras und weitere "Scherze".

Die Auflösung kann man des ehem. FBI-Agenten Joseph F. O'Briens Buch "Boss of Bosses: The Fall of the Godfather: The FBI and Paul Castellano" entnehmen (Filmszene hier - natürlich ging das nicht so schnell, wie ein Film von 90 Minuten es braucht). Da ja Hunde das beste Mittel sind, hat er bestimmt gelogen, daß sich die Balken biegen, als er behauptete, er habe drei mit Betäubungsmittel versehene Schnitzel über den Zaun geworfen.

Und Bill Clinton war so doof, ihm dafür dann die "Distinguished Service Medal" zu verleihen. Hätten sie bloß mal vorher im Gelben gelesen.

Ja, Mobotix. Das ist so 'ne Sache. Da der Kritikus es ja nicht für nötig befand, die Kameras zu benennen, bitte hier entlang.

Man erkennt sofort, daß die meisten über 1.000 Euro kosten; man erkennt aber wenig System im Amazon-Angebot. Und um Amazon ging es erstmal. Jedem steht es frei, sich ebenfalls Mühe zu machen und was Gscheites zu empfehlen. Aber bitte mit Niveau.

Dieses hier sind aber kuratierte Listen. (Wer das Adjektiv nicht versteht - kein Problem - der lese andere Foren-Beiträge.)

Wie sagte Helmut Schmidt: "Wer Visionen hat ...".

Also: "OT" heißt, daß es sich bei einem Beitrag ausnahmsweise mal nicht um eine Aktienempfehlung handelt!

P.S.: und falls sich jemand, außer 'rum zu raunzen, dennoch bemüßigt fühlt, der kann gerne noch weitere Hersteller-Listen beitragen, es kostet ja nur wenige Stunden (doch, tatsächlich, aber man müßte halt dafür begabt sein).

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Videoüberwachung: Nichts gegen Samsung, aber…

Leserzuschrift @, Samstag, 03.09.2016, 13:35 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4172 Views

Nichts gegen Samsung, die können gute Geräte bauen. Aber genauso gute Geräte baut Mobotix (deutsche Firma mit 350 Mitarbeitern). Besonders die Türsprechanlage ist perfekt https://www.mobotix.com/ger_DE/Produkte/Haustechnik/IP-Video-T%C3%BCrstation-T25

Jeder, der mal vor der Tür stand, wird aufgenommen und kann weltweit betrachtet werden. Die Software ist in den Kameras installiert und reduziert dadurch den Netzwerkverkehr erheblich.

Und warum soll ich dafür Geld ausgeben,

Rotweintrinker @, Samstag, 03.09.2016, 14:52 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 4384 Views

nach einem Einbruch mir vorführen zu können, wie vermummte Gestalten mein
Haus verwüsten?

Dann solltest Du ...

Literaturhinweis @, Samstag, 03.09.2016, 15:53 vor 3466 Tagen @ Rotweintrinker 4405 Views

... gleich noch kein Geld für einen Hund ausgeben, da sparst Du doppelt und so wird man wohl reich.

nach einem Einbruch mir vorführen zu können, wie vermummte Gestalten mein Haus verwüsten?

Nein, wo habe ich geschrieben, daß man das sich anschauen solle?

Selbstverständlich sind nicht vorhandene Kameras dafür da, die nicht vorhandenen Aufnahmen von nicht vermummten Einbrechern den Sicherheitsbehörden (nicht) vorzuführen.

Im übrigen habe ich auch nicht geschrieben, daß man dafür Geld in die Hand nehmen solle. Im Gegenteil, die echten Profis klauen sich ihre Überwachungsausrüstung.

Einfach mal lesen.

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Sei nicht gleich eingeschnappt

stokk, Samstag, 03.09.2016, 16:14 vor 3466 Tagen @ Literaturhinweis 3929 Views

Deine Arbeit wird von allen hier anerkannt.

Danke!

Was nützen drei Dobermänner............

ottoasta @, Samstag, 03.09.2016, 20:58 vor 3465 Tagen @ Literaturhinweis 3968 Views

........wenn die nicht richtig dressiert sind!
Ich erlaube mir hier schon was dazu zu sagen, ich hatte viel mit Deutschen Schäferhunden zu tun. Mein eigene Hündin, meine liebe ASTA, ist 15 1/2 Jahre alt geworden; war mein Weibi, hat mit mir gelebt.

Also, wenn ein Hund richtig abgerichtet ist, wird der nie ausserhalb seines Fressnapfes irgendwas aufnehmen! Er kann es 'verbellen', also darauf hinweisen, dass da was liegt was nicht hierher gehört!

Damit scheidet vergiften schon mal aus!
Ein Hund könnte natürlich abgeschossen werden, mit Schalldämpfer am Gewehr.
Pistole (Revolver) ist schon schwieriger, wenn der Hund darauf dressiert ist nicht zum Zaun zu laufen! Wenn er aus der Deckung angreift aber vorher Laut gibt!

Ein Hund hat nur dann Sinn, wenn immer jemand zuhause ist um bei Hundebellen nachzusehen.
Hunde alleine im eingezäunten Grundstück zu lassen ist dumm und für den Hund sehr gefährlich!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Ich habe mir die Mühe gemacht....

ottoasta @, Samstag, 03.09.2016, 21:06 vor 3465 Tagen @ Literaturhinweis 4240 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.09.2016, 13:22

....und viel der Kameras bzw. Pakete angesehen.

Leider sind da nur kabelgebundene Systeme oder WLAN oder für die Handynetze aufgeführt.

Ich suche 3-4 Außenkameras, die per Funk analog funktionieren!

Ich möchte mir mein Grundstück nicht mit WLAN versauen, ich benutze im Haus POWERLINE.

Also 3-4 Kameras, die per analogem Funk (434 oder 800 MHZ)arbeiten.
Dazu Monitor mit Quadrantendarstellung und eventuellem Bewegungsmelder aus dem Bild (wenn sich z.B. in einem bestimmten Bereich des Bildes was bewegt) und Langzeitrekorder.

Leider finde ich sowas nicht zu einem vernünftigen Preis!

Werde ich mir also selber bauen müssen. Funkmodul für analoge TV Signale gibt es, z.B. von Circuit Design.

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Nur aus Interesse,

Dirk-MV @, Punta Cana, Samstag, 03.09.2016, 22:32 vor 3465 Tagen @ ottoasta 3912 Views

was hast Du gegen Wlan, also digitalen Funksignalen im Unterschied zu analogen?
mfg
Dirk

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

digitale Funksignale versus analoge

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 03.09.2016, 22:44 vor 3465 Tagen @ Dirk-MV 4079 Views

Hallo Dirk,

ich spekuliere mal darauf, dass ottoasta den gepulsten Digitalsignalen mehr biologische Wirksamkeit beimisst als den analogen...

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Exakt so ist es....

ottoasta @, Sonntag, 04.09.2016, 12:07 vor 3465 Tagen @ paranoia 3755 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.09.2016, 13:17

..denn durchwegs alle gepulsten Signale sind für den Menschen (Tier, Zellhaufen usw.) schädlich.
Es ist nicht auszuschließen, dass durch WLAN Lymphome (Lymphdrüsenkrebs) ausgelöst werden.
In letzter Zeit häufen sich Lymphome, meist vom B-Cell Typ!

D.h. also Chemotherapie mit allen negativen Folgen, Antikörper z.B. Rituximab, z.T über 1 Jahr!

Ich denke, dass das damit zusammenhängt, dass fast 80 % der Bevölkerung Träger des EBV Virus sind (sog. Kusskrankheit in jungen Jahren erworben).

Durch die zusätzliche Belastung durch gepulste HF im biologisch relevanten Frequenzbereich ab 900 MHZ mit zum Teil erheblichen Leistungen (WLAN locker 200 mW und mehr) kann die Krankheit ausbrechen.

Bekannt ist, dass in Afrika das 'Burkitt Lymphom' verbreitet ist, welches eindeutig auf eine EBV Infektion zurückgeführt wird.

Somit vorbeugend:
Kein WLAN (gibt doch Powerline!), Handy nur ausgeschaltet mitnehmen, einschalten nur zum Telefonieren, dies so kurz wie möglich halten.
Abstand zu den Basisstationen der Netzbetreiber.

Telefon im Auto immer mit Halterung und Außenantenne!
Bedenke: Handy in Halterung im Auto ohne Außenantenne bedingt auf Grund Abschirmung durch Metallkarosserie die max. Strahlungsleistung! Voll auf den Körper!

Indoor Drahttelefon benutzen!

Anmerkung:
Analoge Sendemodule mit 10-100 mW im Bereich 430 oder 800 MHZ sind, soweit heute abschätzbar, unschädlich!
Abstrahlung ist reine Sinuswelle.

Ich denke, dass ich mit über 30 Jahren Erfahrung in der Funktechnik, z.T. als Entwickler, hier kompetent bin.

Otto

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Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Ein Hund ist anders als drei

Dieter, Sonntag, 04.09.2016, 12:56 vor 3465 Tagen @ ottoasta 3512 Views

bearbeitet von Dieter, Sonntag, 04.09.2016, 13:11

Hallo,
es war ja von 3 Dobermännern die Rede. Die Rasse kenne ich nur vom Sehen, hatte nie einen.
Aber es gibt Schutzhund-Rassen, die von Natur aus unbestechlich und scharf sind, dazu loyal zu den wenigen Bezugspersonen. Dafür bedarf es keiner besonderen Erziehung.
Dann macht es einen Riesenunterschied, ob es ein oder mehrere Angreifer mit einem Hund oder mit einer MiniMeute zu tun hat.
Diese Hunde läßt man (im hoch eingezäunten Gelände) raus, wenn man nicht zuhause ist. Sie handeln selbständig und zweckmäßig.

Gruß Dieter

Danke, wusste ich nicht.

Dirk-MV @, Punta Cana, Sonntag, 04.09.2016, 14:11 vor 3465 Tagen @ ottoasta 3578 Views

Da werde ich wohl damit leben müssen. Verzicht auf Handy und/oder Wlan ist für mich keine Option.
mfg
Dirk

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Was du suchst, gibt es nicht... solltest du aber wissen

Leserzuschrift @, Sonntag, 04.09.2016, 18:04 vor 3464 Tagen @ ottoasta 3477 Views

Hallo ottoasta,

deine gesuchte Lösung gibt es nicht wirklich, kein Wunder, dass du nichts Passendes findest.
Auf 433 MHz und 868 MHz ist die mögliche Datenbrandbreite wegen der niedrigen Frequenz sehr begrenzt, so dass datenintensive Videosignale nicht wirklich übertragen werden können (in brauchbarer Auflösung).
Ebenfalls ist die Funkreichweite bei diesen Frequenzen sehr begrenzt (5 m - 15 m innen, bis zu ca. 50 m außen) und ziemlich störanfällig, ebenfalls sind analoge Langzeitrekorder große Fehlerquellen.
Das wird im 1. Semester in Elektrotechnik/Informatik gelehrt.


Wieso du eine (meist nicht abhörsichere) analoge Funkübertragung von Videosignalen in den Zeiten der digitalen Datenkommunikation favorisierst, erschließt sich mir ebenfalls nicht?! Ist das Nostalgie eines ewig Gestrigen?

Aber eigentlich solltest du das ja selbst wissen, denn du bist ja ein von sich selbst überzeugter "Handwerksmeister mit Amateurfunkreife, der so manchen Akademiker locker in die Tasche steckt und der Doktoren und Professoren die Grundlagen in Physik beigebracht hat".

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=360548


Die Lösung für dich ist ganz einfach:

Eine digitale und abhörsichere Netzwerk-Kamera (IP-Kamera) mit LAN-Anschluss. Da du ja bereits Powerline bei dir verlegt hast und die Kamera ja sowieso einen Stromanschluss braucht, könnte man doch das Videosignal gleich über das Stromnetz übertragen und zentral über einen kleinen Home-Server steuern und speichern, mit der Option aus der Ferne darauf zugreifen zu können und diese mit weiteren Bewegungsmeldern und Aktoren zu verbinden.
So hast du eine abhörsichere und funklose Verbindung, die digital arbeitet und somit sich auch aktuelle Technik verbauen lässt.
Andere Lösungen im 21. Jahrhundert sind nicht zeitgemäß.

Grüße
Angehender Akademiker im 3. Semester <img src=" />

Vorsicht scheint angebracht

Kurz_vor_Schluss @, Montag, 05.09.2016, 09:04 vor 3464 Tagen @ Dirk-MV 3402 Views

Da werde ich wohl damit leben müssen. Verzicht auf Handy und/oder Wlan ist
für mich keine Option.
mfg
Dirk

Moin Dirk,
nicht allein Verzicht, bewusste Nutzung (Wifi kann durch Kabel ersetzt werden, das Handy öfter ausgeschaltet bleiben und der Gebrauch reduziert). Es gibt genügend warnende Stimmen außerhalb der AFD (AluFolien-Hutträger-Dummies) Fraktion.
Hier zum Beispiel zur Erhöhung des Krebsrisikos durch Mobilfunk: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1082
Und wenn Du mal richtig ins Grübeln geraten möchtest, dann höre Dir dieses kurze Interview an: https://www.youtube.com/watch?v=z99_SzoXZdY
Oder lies das hier: https://stopsmartmetersirvine.com/2012/02/10/barry-trower-on-wi-fi-radiation-we-are-ris...
Dieser Mann hat als ehemaliger Mikrowellenexperte (als Bezeichnung für Wellen im elektromagnetischen Spektrum - https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrowellen) der britischen Marine eine simple Frage in den Raum gestellt: Wo ist der Safety Level für die Bestrahlung mit Mikrowellen für Kinder? Diese Frage konnte ihm nach seiner Aussage noch niemand beantworten.
Wenn er recht hat, mag es also sein, dass wir dank der heute üblichen Belastungen mit Mobilfunk etc. gerade auf die größte Krebswelle in der Geschichte der Menschheit zurasen - wir werden es die nächsten Jahre herausfinden.
Wegen solcher Stimmen scheint mir persönlich Vorsicht angebracht.
Beste Grüße
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Schade, ich meine unreifes Publikum sollte man aushalten

Martin @, Dienstag, 27.09.2016, 08:22 vor 3442 Tagen @ Literaturhinweis 2852 Views

Eigentlich wollte ich mich gerade ein bisschen einarbeiten und hätte vielleicht die eine oder andere Frage gehabt. Ich hätte mir eine Übersichtstabelle erstellt mit den Eigenschaften im Vergleich.

Wie mir scheint kennen viele Schreiber nur geistiges Fast Food. Was in mehr als 10 Zeilen beschrieben ist passt nicht mehr ins Gehirn und wird erst mal niedergemacht. Es fällt offensichtlich schwer, die Finger von den Tasten zu lassen, wenn man in Wirklichkeit nichts beitragen kann.

Da ich leider nicht weiß, ob die folgende Frage irgendwo abgehandelt war, versuche ich es auf diesem Wege:

Konzeptionell stelle ich mir eine Kamera vor, die mich im Fall eines Einbruchs via Smartphone warnt/informiert. Ich müsste anhand des Bildes / einer Videosequenz entscheiden können, ob ein Einbruch vorliegt, und daraufhin Polizei oder Nachbarn (evtl. einen akustischen Alarm) aktivieren. Vorteil: Falschalarme sind unwahrscheinlich. Sollte eine Kamera sofort deaktiviert werden würden die wenigen Bilder bis dahin reichen müssen.

Die relevante Anlage (Kameras, Zentrale, WLAN, Internet) müsste gegen Stromausfall gepuffert sein.

Ich würde also die wichtigste Info auf meinem Smartphone (irgendeine App)
speichern. Alles, was ich nicht sofort sehe, ist weniger relevant, da es dann eh zu spät ist - eine Cloud hilft höchstens bei der Aufklärung, aber nicht mehr zum Stören.

Gibt es für dieses Konzept gute Lösungen? Gibt es einfach Netzpuffer (die erforderliche Kapazität ist ja nicht besonders hoch)?

Das Konzept setzt allerdings eine einigermaßen gute Telefonverbindung voraus, auch wenn man sich im Ausland befindet.

Gruß

Schließe mich an

Kurt @, Dienstag, 27.09.2016, 09:28 vor 3442 Tagen @ Martin 2859 Views

Konzeptionell stelle ich mir eine Kamera vor, die mich im Fall eines
Einbruchs via Smartphone warnt/informiert. Ich müsste anhand des Bildes /
einer Videosequenz entscheiden können, ob ein Einbruch vorliegt, und
daraufhin Polizei oder Nachbarn (evtl. einen akustischen Alarm) aktivieren.
Vorteil: Falschalarme sind unwahrscheinlich. Sollte eine Kamera sofort
deaktiviert werden würden die wenigen Bilder bis dahin reichen müssen.

Ich hatte das vor vielen Jahren schon mal realisiert mit einer billigen Webcam, die bei Bewegungserkennung diverse Bilder auf einen Server hochgeladen und gleichzeitig eine SMS verschickt hat. Dies hatte den Vorteil, dass auch Zerstörung der Kamera oder Abbruch der Verbindung zumindest die bereits aufgenommenen Bilder=Beweismittel nicht mehr beeinträchtigen konnte. Ein Nachfolger dieser Webcam hatte sogar einen Video-Modus, der bereits 10 Sekunden vor der Bewegungserkennung begann aufzuzeichnen ("vierdimensionaler Hyperraum-Modus").

Das war aber alles schlussendlich ziemlich kompliziert einzurichten mit viel Bastelei, und Smartphones gab es damals auch noch nicht.

Da gibt es doch inzwischen bestimmt etwas Out of the Box?

Dann gab es auch mal einen Einbruchsschutz basierend auf Infraschall. Das war ein kleines Gerät, welches irgendwo im Haus platziert war und eine (unhörbare) stehende Schallwelle erzeugte. Irgendeine Veränderung an der Akustik durch Öffnung einer beliebigen Tür oder Einschlagen eines beliebigen Fensters führte angeblich unweigerlich zur Alarmauslösung aufgrund Veränderung der Resonanzfrequenz des Hauses. Wenn es diesbezüglich heutzutage etwas Funktionierendes gäbe, wäre das natürlich praktisch. Man müsste dann nicht lange überlegen, welche der diversen Seiten des Hauses man mit welchen Klapparatismen separat überwachen muss.

Grüße
Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

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