Analysen der Gegenwart: Teil 1 - Religion

Tob @, Freitag, 02.09.2016, 14:51 vor 3466 Tagen 2911 Views

Analysen der Gegenwart: Teil 1 - Religion

Nächster Teil (demnächst): Die gewaltigen globalen Veränderungen der nächsten zwei Dekaden


Die Religionen entwickeln(?) sich zur Geißel der Menschheit. Warum?

Schlechte Menschen kann man einsperren. Eine Idee ist wie ein Virus, der sich immer weiter verbreitet. Nur ein Kraftakt kann sie stoppen. Die Religion ist eine Idee. Und sie ist eine verdammt schlechte Idee.

Die Religion ist der perfekte Nährboden für alle Probleme, die man sich denken kann. Die Religion fordert einen Glauben ohne Beweis; sie erzieht Kinder nicht zum Nachdenken und Bewerten, sondern zu blindem Gehorsam. Sie grenzt aus; sie erhebt einen alleinigen Anspruch auf Richtigkeit; sie wertet andere auf Grundlage der eigenen, falschen Ansichten; sie erhebt eine moralische Hoheitsdeutung; Ansprüche werden aufgrund tausend Jahre alter Geschichten erhoben, die nachweislich größtenteils aus anderen, noch älteren Geschichten zusammengeschrieben worden sind. Egal wie absurd, egal wie ein moralischer Mensch die Geschichten verurteilen würde: Auf diesen Geschichten beruhen viele grausame Taten, die heute begangen werden.

Ja, die Christen betreiben bei ihrem Glauben inzwischen eine Neubewertung, in der eindeutige Bibelstellen uminterpretiert werden, damit sie noch halbwegs akzeptiert werden können. Die schlechten, grausamen und falschen Handlungen, Empfehlungen und Regeln werden einfach ignoriert. Viele nennen das Rosinenpickerei.

Ist es verwunderlich, dass Menschen, die auf einem solchen Nährboden aufwachsen, handeln, wie sie es tun? Hat Terror nichts mit Religion zu tun? Wird die Religion von den Terroristen missbraucht? Wir müssen uns eines Fakts bewusst sein: Die Terroristen glauben _wirklich_ was sie sagen! Sie handeln mit ihren Taten genau im Rahmen ihres Glaubens. Dabei ist es völlig uninteressant, dass die meisten Menschen gleicher Religion nicht so handeln würden. Ihr Glaube ist der Nährboden ihrer Taten. Die Grundlage ihres Glaubens ist ihre Religion.

Es wird höchste Zeit für einen tiefgehenden Diskurs über die Rolle der Religion in der Gesellschaft. Das Christentum hat es unter großen Opfern geschafft, halbwegs akzeptabel zu handeln. Dies gelang nur dadurch, dass nicht unerhebliche Teile der Religion aufgegeben, umgedeutet und weggeredet wurden. Was ist eine Religion wert, die erst einen solchen Prozess durchlaufen muss, damit sie akzeptabel ist?

Wir müssen endlich Staat und Religion vollständig trennen.

Wir müssen uns höchst kritisch mit jeder Religion auseinander setzen.

Wir dürfen keine Diskriminierung im Namen der Religion akzeptieren. Verhalten, dass nicht akzeptabel ist, kann und darf niemals
durch Religion gerechtfertigt werden.

Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule (NRW):
§2.2 "Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung."
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_anzeigen?v_id=10000000000000000524#det371134

"Ehrfurcht ist ein hochsprachliches Wort für eine mit Verehrung einhergehende Furcht.
Sie bezieht sich immer auf einen übermächtigen (erhabenen) Adressaten, ob real oder fiktiv"
[Wikipedia]

Nein! Was wir als letztes in Schulen brauchen, ist eine "mit Verehrung einhergende Furcht" vor Gott! Das ist genau das Problem! Hier geht es keinesfalls nur um den Islam. Hier geht es um jede Art von Religion, die falsche Vorstellungen verbreitet und propagiert. Wie lange dürfen die Religionen sich noch über die Menschen erheben? Wie lange müssen wir noch hören, dass wir Menschen ohne Religion keine Moral hätten? Keine Hoffnung?
Keinen Sinn? Wie lange darf der Glauben dem Wissen im Weg stehen? Wie lange räumen wir den Menschen das Recht ein, ihren Glauben zu verbreiten, wie auch immer sie es wollen? Wie lange darf die Indoktrination von Kindern noch geschehen?

Kommt mir jetzt nicht mit unserer vom Christentum geprägten Kultur! Wir können verdammt noch mal froh sein, dass wir heute nicht mehr so leben müssen, wie es sich die Kirche wünscht. Wir brauchen keine abendländische, christliche Kultur, sondern eine Kultur, die sich endlich von der grausamen Vergangenheit lösen kann und die Religion auch in der grausamen Gegenwart in ihre Schranken verweist. Wir brauchen eine Kultur des Wissens, der Wissenschaft und Bildung.

Einspruch!

re-aktionaer @, Freitag, 02.09.2016, 16:02 vor 3466 Tagen @ Tob 2562 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.09.2016, 16:36

Wer ein soziales Leben auf rein rationaler Grundlage gestalten will, ist gottlos und landet somit zwangsläufig in der Hölle.
Um dies zu argumentieren, muss ich nicht mal wirklich selbst an Gott oder die Hölle glauben.
Sämtliche ethische Normen, die wir für unser Zusammenleben etabliert haben und die so ziemlich alle Koordinaten unserer Zivilisation bestimmen, beruhen auf irrationalen religiösen Grundsätzen.
Es gibt kein vernünftiges Argument für das Individuum, warum man sich dauerhaft einer ethischen Norm unterwerfen soll. Rational gesehen ist ethisches Verhalten irrational. Und ich garantiere Dir, dass all die Schrecklichkeiten, die im Namen der Religion begangen wurden, außerhalb der Religion genauso begangen werden würden - ich fürchte nur, sie unterlägen keinem Tabu mehr!

Warum ist es nicht OK, die eigenen Kinder zu töten oder den Nachbarn, wenn er nervt? Bei den Kindern, bzw. Embryonen haben wir ja schon rationale Fortschritte im ethischen Koordinatensystem gemacht - denn "mein Bauch gehört mir" schreit die emanzipierte Atheistin und killt den Zellhaufen - der ja nur ein Zellhaufen ist. Aber was macht sie selbst zu mehr als einen Zellhaufen? Wäre es nicht berechtigt, sie auch zu töten, wenn sie der Allgemeinheit zur Last fällt, so wie das Kind, das sie abgetrieben hat? Rational und areligiös betrachtet schon, denn spätestens ab 70 ist sie zu nichts mehr nutze - nicht mal zum Hüten der Enkelkinder, deren Eltern sie ja wegmachen ließ.
Das war noch ein harmloses Beispiel.

Wie wär es mit Organfarming mit deinen eigenen Klonen, die im besten Alter gekeult werden, um Dir neue Jugend zu geben? Oder endlich eine Cuisine Humaine, wo es Kleinkind im WOK gibt?
Von sexuellen Raffinessen red ich da noch gar nicht. Und wenn Du selbst der Zellhaufen bist? Tja - Pech - es gibt kein rational argumetierbares Anrecht auf Fairness oder Gleichberechtigung.
Auch Afrika könnte endlich mit einer besseren Spezies Mensch besiedelt werden, wie man überhaupt Reproduktion an Qualitätsmerkmale koppeln könnte...
Siehst DU, wohin der Zug dann fährt?

Deshalb ist das Indoktrinieren unserer Kinder mit den Basics von Religion die einzige Möglichkeit, uns vor der völligen Destruktion dessen, was wir im positiven als menschlich bezeichnen, zu bewahren. Abseits der elementaren instinktgewordenen Indoktrination steht es uns dann frei, über Religionen und ihre Auswüchse abzulästern und das eine oder andere zu hinterfragen. Das tue ich auch. Aber Gott bewahre uns vor seiner eigenen Inexistenz!

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass exakt diese Erkenntnis der Kern allen Herrschaftswissens innerhalb spiritueller wie auch politischer Machtsysteme ist - eine Gesellschaft, die Funktioniert, muss ein irrationales spirituelles System etablieren, das produktives Sozialverhalten mit der Summe menschlicher Instinkte abgleicht und die menschlichen Handlungen in Bahnen leitet, die gleichermaßen der Gesellschaft wie auch der Herrschenden Schicht nützlich sind.

Ohne solch ein System ist Kultur, geschweige denn Zivilisation, nicht möglich.
Die herrschende Schicht ist dabei - im Gegensatz zur Masse - als winzige Minderheit nicht zwangsläufig an diese ethischen Normen gebunden (einen gewissen Prozentsatz asoziale Arschlöcher kann man ja erwiesenermaßen mittragen). Frag nach bei Dutroux und Kundschaft.
Wer eine herrschende Schicht austauschen oder eine Gesellschaft zerstören will, muss daher auch zwangsläufig bei der Basis, der Religion, anfangen, da dies die elementarste ordnende Kraft neben der Biologie ist - Staat, Justiz und Politik sind nur der Lack. Wer aber die Religion zersetzt, zerstört die tragende Struktur. Das hat uns sogar schon Onkel Bezmenov in den 80er Jahren verklickert...

Wen wundert's also, dass exakt jene "rationalen" Kräfte, die seit 250 Jahren konstant daran arbeiten, die Macht der Kirche zurückzudrängen, ständig auf satanische Symbole rekurrieren - wie zum Beispiel die Freiheitsstatue, errichtet vom Freimaurer Eiffel, die meiner Meinung nichts anderes als den Erzengel Luzifer darstellt, der die Fackel gegen Europa hält im Sinne der Aufklärung, die bekanntlich im Englischen "Enlightenment" heißt.
Und wer sich mit Adam und Eva und mit Prometheus (vom Freimaurer Goethe mit einem schönen Gedicht bedacht) beschäftigt, erkennt sehr schnell ein Muster: Der Mensch befreit sich von Gottes Regeln, benutzt die Erkenntnis und den Verstand und landet augenblicklich in der Hölle.

Diese Leute werden uns also die Hölle auf Erden bereiten und einige wenige in den höchsten Rängen wissen es - nämlich jene, die auch wissen, dass nach dem "Enlightenment" eine neue "Darkness" kommen muss, die sich von der alten nur dadurch unterscheiden wird, dass es die heutigen "Aufheller" sein werden, die dann an die ethischen Regeln bestimmen werden.

Fortschritte ------ allerdings

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 02.09.2016, 16:20 vor 3466 Tagen @ re-aktionaer 2073 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.09.2016, 16:37

Fortschritte im ethischen Koordinatensystem gemacht- denn "mein Bauch
gehört mir" schreit die emanzipierte Atheistin und killt den Zellhaufen -

Das war in einem vergangenen Jahrtausend, als die emanzipierte Atheistin noch selber für den Unterhalt, die Unterkunft und die Ausbildung des Kindes aufkommen musste, wenn sie nicht einen dummen zahlkräftigen Trottel fand, dem sie die Vaterschaft aufhalsen konnte.

Da sind wir aber mittlerweile viel weiter in der Ethik, inzwischen werden die Kosten für die Kinder der Allgemeinheit aufgebrummt, deswegen sind die Rufe "Mein Gedbeutel gehört mir" auch wesentlich leiser geworden, sofern sie nicht ganz verstummt sind.

Bleibt nur noch die Frage: Wieso soll ich eigentlich für Kinder zahlen, mit denen ich überhaupt nichts zu tun habe? Kannst du mir das mal beantworten?


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Wieso sollen diese später für Dich bezahlen?

re-aktionaer @, Freitag, 02.09.2016, 16:27 vor 3466 Tagen @ Mephistopheles 2084 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.09.2016, 16:39

Da bist Du im Dilemma einer sozialen Ordnung namens Sozialstaat gefangen. Wären wir in Sippen organisiert, wärst Du weder verpflichtet, für die Kinder fremder Menschen zu zahlen, noch wären die Kinder fremder Menschen verpflichtet, dir eine Pension abzudrücken. Ich garantiere Dir aber eines - Kinderlosigkeit wäre dann ein ernsthaftes ökonomisches Problem, weil es in diesem Fall Hilflosigkeit bedeutet, wenn man mal alt ist. OK - wenn Du Multimillionär bist, nicht - dann kaufst Du dir das... aber das sind die meisten eben nicht.
Im Übrigen - darum geht es in diesem Thread nicht.

Antwort auf Einspruch

Tob @, Freitag, 02.09.2016, 16:46 vor 3466 Tagen @ re-aktionaer 2096 Views

Sämtliche ethische Normen die wir für unser Zusammenleben etabliert
haben und die so ziemlich alle Koordinaten unserer Zivilisation bestimmen,
beruhen auf irrationalen religiösen Grundsätzen.

Das Gegenteil ist der Fall: Die Religionen basieren auf zusammengetragenen Geschichten, die teilweise die Moral und das Recht früherer Menschen widerspiegeln. Wenn man genug davon zusammenträgt und als Regelwerk definiert, so erhält man eine Religion.

Es gibt kein vernünftiges Argument für das Individuum, warum man sich
dauerhaft einer ethischen Norm unterwerfen soll. Rational gesehen ist
ethisches Verhalten irrational.

Doch das gibt es sehr wohl! Kooperation ist kein Nullsummenspiel. Funktionierende Kooperation beruht auf Werten und Moral, die das Zusammenleben regeln. Andernfalls wäre jeder ein Einzelkämpfer.

Und ich garantiere Dir, dass all die
Schrecklichkeiten, die im Namen der Religion begangen wurden, außerhalb
der Religion genauso begangen werden würden -

Das ist kein Argument. Es gibt auch Autounfälle ohne Alkoholeinfluss. Aber Alkohol hat trotzdem einen enormen Einfluss.

ich fürchte nur, sie
unterlägen keinem Tabu mehr!

Wo liegt denn das Tabu der Religionen? Noch bei den Hexenverbrennungen oder dem modernen Köpfen bzw. mit Benzin anzünden und qualvoll verbrennen lassen? Dem zu Tode Schlagen und Foltern des IS bzw. der Inquisition?

Warum ist es nicht OK die eigenen Kinder zu töten oder den Nachbarn, wenn
er nervt.

Siehe oben, kein Nullsummenspiel. Außerdem erfordert Moral nur Intelligenz und keinen Nutzen.

Bei den Kindern, bzw. Embryonen haben wir ja schon rationale
Fortschritte im ethischen Koordinatensystem gemacht- denn "mein Bauch
gehört mir" schreit die emanzipierte Atheistin und killt den Zellhaufen
der ja nur ein Zellhaufen ist. Aber was macht sie selbst zu mehr als einen
Zellhaufen?


Und der Papst verbietet die Kondome und überlässt den Menschen damit den diversen Geschlechtskrankheiten. Kein Argument! Der Tod gehört doch schon immer zur Kirche

Wäre es nicht berechtigt sie auch zu töten, wenn sie der
Allgemeinheit zur Last fällt, so wie das Kind, das sie abgetrieben hat?
Rational und areligiös betrachtet schon, denn spätestens ab 70 ist sie zu
nichts mehr nutze - nicht mal zum Hüten der Enkelkinder, deren Eltern sie
ja wegmachen ließ.

Nochmal: Moral erfordert keinen Nutzen.

Das war noch ein harmloses Beispiel.
Wie wär es mit Organfarming mit deinen eigenen Klonen, die im besten
Alter gekeult werden um Dir neue Jugend zu geben? Oder endlich eine Cuisine
Humaine, wo es Kleinkind im WOK gibt?
Von sexuellen Rafinessen red ich da noch gar nicht. Und wenn Du selbst der
Zellhaufen bist? Tja - Pech - es gibt kein rational argumetierbares Anrecht
auf Fairness oder Gleichberechtigung.
Auch Afrika könnte endlich mit einer besseren Spezies Mensch besiedelt
werden, wie man überhaupt Reproduktion an Qualitätsmerkmale koppeln
könnte...
Siehst DU wohin der Zug dann fährt?

Oh Gott, ich hoffe das meinst du alles nicht ernst! Als ob Atheisten mordend, kindermissbrauchend, mutierend und kannibalisierend durch die Lande ziehen würden [[freude]]

Deshalb, ist das Indoktrinieren unserer Kinder mit den Basics von Religion
die eizige Möglichkeit uns vor der völligen Destruktion dessen, was wir
im positiven als Menschlich bezeichnen zu bewahren. Abseits der elemtaren
instinktgewordenen Indoktrination steht es uns dann frei, über Religionen
und ihre Auswüchse abzulästern und das eine oder andere zu hinterfragen.
Das tue ich auch. Aber Gott bewahre uns vor seiner eigenen Inexistenz!

Was war zuerst: Der Mensch oder die Religion?

Im übrigen bin ich der Meinung, dass exakt diese Erkenntnis der Kern
allen Herrschaftswissens innerhalb spiritueller wie auch politischer
Machtsysteme ist - Eine Gesellschaft die Funktioniert, muss ein
irrationales spirituelles System etablieren, das produktives
Sozialverhalten mit der Summe menschlicher Instinkte abgleicht und die
menschlichen Handlungen in Bahnen leitet, die gleichermaßen der
Gesellschaft wie auch der Herrschenden Schicht nützlich sind.
Ohne solch ein System ist Kultur, geschweige denn Zivilisation nicht
möglich.

Das wäre in der Tat traurig.

Die Herrschende Schicht ist dabei - im Gegensatz zur Masse - als winzige
Minderheit nicht zwangsläufig an diese ethischen Normen gebunden (einen
gewissen Prozensatz asoziale Arschlöcher kann man ja erwiesenermaßen
mittragen). Frag nach bei Dutroux und Kundschaft.
Wer eine herrschende Schicht austauschen oder eine Gesellschaft zerstören
will muss daher auch zwangsläufig bei der Basis, der Religion anfangen, da
dies die elementarste ordnende Kraft neben der Biologie ist - Staat, Justiz
und Politik sind nur der Lack.

Eigentlich ist es auch hier umgekehrt: Die Religion war schon immer DAS Mittel der Unterdrückung.

Wer aber die Religion zersetzt, zerstört
die tragende Struktur.
Das hat
uns sogar schon Onkel Bezmenov in den 80er Jahren verklickert...

Wen wunderts also, dass exakt jene "rationalen" Kräfte, die seit 250
Jahren konstant daran arbeiten die Macht der Kirche zurückzudrängen,
ständig auf satanische Symbole rekurrieren - wie zum Beispiel die
Freiheitsstatue, errichtet vom Freimaurer Eiffel, die meiner Meinung nichts
anderes als den Erzengel Luzifer darstellt, der die Fackel gegen Europa
hält im Sinne der Aufklärung, die bekanntlich im Englischen
"Enlightenment" heisst.
Und wer sich mit Adam und Eva und mit Prometheus


Hier haben wir schon die Bodenhaftung verloren! Schade...

(vom
Freimaurer Goethe mit einem schönen Gedicht bedacht
) beschäftigt,
erkennt sehr schnell ein Muster: Der Mensch befreit sich von Gottes Regeln
benutzt die Erkenntnis und den Verstand und landet augenblicklich in der
Hölle.
Diese Leute werden uns also die Hölle auf Erden bereiten und einige
wenige in den höchsten Rängen wissen es - nämlich jene, die auch wissen,
dass nach dem "Enligthenment" eine neue "Darkness" kommen muss, die sich
von der alten nur dadurch unterscheiden wird, dass es die heutigen
"Aufheller" sein werden, die dann an die ethischen Regeln bestimmen werden.

Und ich dachte schon die Hölle auf Erden wäre der IS, Boko Haram, Al-Nusra, Al-Quaida....

Bitte weiterdenken, es gibt hier nichts zu wissen...

re-aktionaer @, Freitag, 02.09.2016, 18:05 vor 3466 Tagen @ Tob 2074 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.09.2016, 18:50

Die Religionen basieren auf zusammengetragenen
Geschichten, die teilweise die Moral und das Recht früherer Menschen
widerspiegeln. Wenn man genug davon zusammenträgt und als Regelwerk
definiert, so erhält man eine Religion.

Das ist kein Widerspruch zu dem, was ich gesagt habe. Klar kupfern sie alle ab, weil es Mythen und Regeln gibt, die verdammt nah an unserer biologischen Natur sind und daher gut funktionieren, wenn man eine Gesellschaft zusammenhalten und organisieren will. Feiertage, Zyklen, Fastengebote - macht alles Sinn - und natürlich organisiertes Ficken!!! Ganz, ganz wichtig - sonst gehen hier die Verteilungskämpfe ums Erbgutverteilen los, was Unmengen an Männerleben und Energie bindet und im evollutionären Sinn nur den Rücksichtlosesten und agressivsten Männchen die Weitergabe ihrer Gene ermöglicht.

Wenn man aber 90 % Bauern braucht, ist es besser, man sorgt dafür, dass sich die friedfertigen vermehren und man schickt die aggressiven in den jungen Heldentod - zu Ehren Gottes... und beseitigt ggf. Herrscherkonkurrenz. Das ist natürlich gemein, darum - verklicker solche Regeln mal allen Teilnehmern einer Gesellschaft rational - da macht Dir keiner mit, weil man lässt sich nicht gern verarschen. Somit muss es der Wille eines höheren Wesens sein, das alle zuscheißt - spätestens post Mortem - die sich nicht an diese Regeln halten.

Es gibt kein vernünftiges Argument für das Individuum, warum man sich

dauerhaft einer ethischen Norm unterwerfen soll. Rational gesehen ist
ethisches Verhalten irrational.

Doch das gibt es sehr wohl! Kooperation ist kein Nullsummenspiel.

Es mag Situationen geben, in denen Kooperation eine Win-Win-Angelegenheit ist, aber das ist weit seltener der Fall, als Kooperation geschieht. In der Regel ist kooperatives Verhalten immer zum Nachteil einer Seite und wird nur deshalb vollzogen, weil man einer irrationalen ethischen Norm unterliegt.

Funktionierende Kooperation beruht auf Werten und Moral, die das
Zusammenleben regeln. Andernfalls wäre jeder ein Einzelkämpfer.

Ja. Und? Dann ist halt eben jeder ein Einzelkämpfer. Und der Stärkste hat gewonnen und darf alle Weibchen begatten - zurecht. Rational gesehen hat der Stärkere jedes Recht, mit dem Schwächeren zu machen, was er will. Weil er stärker ist und weil es keinen Grund gibt, Rücksicht zu nehmen. Der Schwächere kann ihm ja nicht schaden. Wo ist nach rationaler Wertung gesehen hier das Problem? Das Gefühl, hier Mitleid mit dem Schwachen zu empfinden, ist nur Indoktrination... bedank dich bei deren religiösen Scheiß-Vorfahren, die dir diese Gefühle anerzogen haben.

Und ich garantiere Dir, dass all die
Schrecklichkeiten, die im Namen der Religion begangen wurden,

außerhalb > > der Religion genauso begangen werden würden - >
Das ist kein Argument. Es gibt auch Autounfälle ohne Alkoholeinfluss.
Aber Alkohol hat trotzdem einen enormen Einfluss.

Klar. Aber - um bei deinem Vergleich zu bleiben - würdest Du Alkohol verbieten, würden die Leute sich mit was anderem dicht machen und Unfälle bauen. Das was der IS aufführt (übrigens größtenteils Kinder aus dem Sekulären Westen, die die Religion erst später abbekamen... seltsam nicht?) haben die roten Khmer in den 70ern mit Leichtigkeit getoppt. Religion dient hier nur als Legitimation. Das kannst Du aber mit jedem System so machen. Wer ein Psychopat ist, der findet schon einen Grund.

ich fürchte nur, sie

unterlägen keinem Tabu mehr!


Wo liegt denn das Tabu der Religionen? Noch bei den Hexenverbrennungen
oder dem modernen Köpfen bzw. mit Benzin anzünden und qualvoll verbrennen
lassen? Dem zu Tode Schlagen und Foltern des IS bzw. der Inquisition?

OK. Mal langsam. Alle von Dir angeführten Beispiele sind Schandtaten, die mit einer Begründung, einem höheren Ziel innerhalb eines ethischen Systems, begangen wurden. Im Rationalismus braucht es keine Begründung, sondern nur die Möglichkeit. Das mag dir jetzt als perverse Logik reinkommen, aber um Dir ein Beispiel zu geben: Der Inquisitor konnte nicht einfach so mal eine Frau verbrennen lassen. Es ist nämlich im Katholizismus unter normalen Umständen ein Tabu, jemanden zu töten. Er musste nachweisen, dass sie eine Hexe ist. Im tabulosen Atheismus muss er gar nichts. Wenn er will, lässt er mal eben ne Frau abfackeln, einfach so, weil er kann. Und genau das geschieht dort auch oft.

Warum ist es nicht OK die eigenen Kinder zu töten oder den Nachbarn, wenn

er nervt.

Siehe oben, kein Nullsummenspiel. Außerdem erfordert Moral nur
Intelligenz und keinen Nutzen.

Hä? Kannst Du mir das bitte erklären? Eine Handlung ohne Nutzen ist per se irrational. Oder ist das so ein Stehsatz, der gut klingt und deshalb nicht weiter begründet werden muss?

Bei den Kindern, bzw. Embryonen haben wir ja schon rationale
Fortschritte im ethischen Koordinatensystem gemacht- denn \"mein Bauch
gehört mir\" schreit die emanzipierte Atheistin und killt den Zellhaufen > > der ja nur ein Zellhaufen ist. Aber was macht sie selbst zu mehr als

einen > > Zellhaufen? > >

Und der Papst verbietet die Kondome und überlässt den Menschen damit den
diversen Geschlechtskrankheiten.

Was stört dich daran? Sind ja nicht Deine Geschlechtskrankheiten! Juckt es dich? Völlig irrational, sich daran zu stoßen. Nach katholischer Logik könnte man sogar sagen - recht so, strafe Gottes - denn sie dürfen ohnehin nur innerhalb der Ehe vögeln. Hätten sie sich daran gehalten, gäbe es keine Geschlechtskrankheit. Insofern ist das sogar konsistent.

Kein Argument! Der Tod gehört doch schon
immer zur Kirche

Aber nicht das Morden aus Bequemlichkeit und reinem Egoismus.

Wäre es nicht berechtigt sie auch zu töten, wenn sie der
Allgemeinheit zur Last fällt, so wie das Kind, das sie abgetrieben > hat? > > Rational und areligiös betrachtet schon, denn spätestens ab 70 ist sie > zu > > nichts mehr nutze - nicht mal zum Hüten der Enkelkinder, deren Eltern > sie

> > ja wegmachen ließ.


Nochmal: Moral erfordert keinen Nutzen.

Nochmal: Warum?

Das war noch ein harmloses Beispiel.
Wie wär es mit Organfarming mit deinen eigenen Klonen, die im besten
Alter gekeult werden um Dir neue Jugend zu geben? Oder endlich eine > Cuisine > > Humaine, wo es Kleinkind im WOK gibt?
Von sexuellen Rafinessen red ich da noch gar nicht. Und wenn Du selbst > der > > Zellhaufen bist? Tja - Pech - es gibt kein rational argumetierbares > Anrecht
auf Fairness oder Gleichberechtigung.
Auch Afrika könnte endlich mit einer besseren Spezies Mensch besiedelt
werden, wie man überhaupt Reproduktion an Qualitätsmerkmale koppeln
könnte...
Siehst DU wohin der Zug dann fährt?


Oh Gott, ich hoffe das meinst du alles nicht ernst! Als ob Atheisten
mordend, kindermissbrauchend, mutierend und kannibalisierend durch die
Lande ziehen würden [[freude]]

Sie tun es nur deshalb nicht, weil sie keine echten Atheisten sind! Sie sind mit den moralischen Vorstellungen von Jahrtausenden großgezogen worden und haben diese so verinnerlicht, dass sie ihnen als rationale Ziele erscheinen. Du bist ein Musterexemplar dessen.
Dass Religion ein großer Hokuspokus ist und Macht sichert - einverstanden - aber was tun wir ohne? Wie sieht Machtausübung ohne irrationale ethische Standards aus? Mir graut vor diesem Gedanken.

> > Deshalb, ist das Indoktrinieren unserer Kinder mit den Basics von

Religion

die eizige Möglichkeit uns vor der völligen Destruktion dessen, was

wir > > im positiven als Menschlich bezeichnen zu bewahren. Abseits der
elemtaren

instinktgewordenen Indoktrination steht es uns dann frei, über

Religionen

und ihre Auswüchse abzulästern und das eine oder andere zu

hinterfragen.

Das tue ich auch. Aber Gott bewahre uns vor seiner eigenen Inexistenz!
Was war zuerst: Der Mensch oder die Religion?

Das ist der erste Gedanke von Dir, den ich gerne offen erörtern würde, weil es eine gute Frage ist, inwieweit Tabu und Moral vererbte biologische Mechanismen sind um unser Herdenleben zu regeln. Konrad Lorenz, den ich sehr schätze, hat ja einiges zu dem Thema erforscht. Das Ding mit solchen Instinkten ist halt - sind sie stark genug um unsere Ratio immer zu besiegen? Wir überwinden ja auch diverse Ekelschranken etc... Wären wir also - im vollen Bewusstsein über die subjektive Sinnlosigkeit unseres moralischen Handelns - schwach genug, diesem Instinkt (so er existiert) nachgeben zu müssen, oder würden wir ihn nicht eher schnell überwinden - wie man ja, bekanntermaßen die Hemmung einen Menschen zu töten, sehr rasch überwinden kann, bei entsprechender Übung.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass exakt diese Erkenntnis der Kern
allen Herrschaftswissens innerhalb spiritueller wie auch politischer
Machtsysteme ist - Eine Gesellschaft die Funktioniert, muss ein
irrationales spirituelles System etablieren, das produktives
Sozialverhalten mit der Summe menschlicher Instinkte abgleicht und die
menschlichen Handlungen in Bahnen leitet, die gleichermaßen der
Gesellschaft wie auch der Herrschenden Schicht nützlich sind.
Ohne solch ein System ist Kultur, geschweige denn Zivilisation nicht
möglich.


Das wäre in der Tat traurig.

Ja. Ist es eh. Um so schöner, dass es Gott gibt! :-)

Die Herrschende Schicht ist dabei - im Gegensatz zur Masse - als

winzige

Minderheit nicht zwangsläufig an diese ethischen Normen gebunden(einen
gewissen Prozensatz asoziale Arschlöcher kann man ja erwiesenermaßen
mittragen). Frag nach bei Dutroux und Kundschaft.
Wer eine herrschende Schicht austauschen oder eine Gesellschaft > zerstören
will muss daher auch zwangsläufig bei der Basis, der Religion anfangen, > da
dies die elementarste ordnende Kraft neben der Biologie ist - Staat, Justiz
und Politik sind nur der Lack.


Eigentlich ist es auch hier umgekehrt: Die Religion war schon immer DAS
Mittel der Unterdrückung.

Sag ich ja. Und so elegant und effizient! Meist ohne Gewalt - einfach nur durch gründliche Indoktrination von Kindesbeinen an. Herrlich! Ich hatte 2005 die Freude das Begräbnis des Papstes zu erleben. 1 Mio Polen ziehen durch Rom - es wird nicht gerauft, gesoffen oder gestohlen - und das alles ohne Security! Mach das mal mit Atheismus! Ich denke, das haben sie nicht mal in Woodstock hinbekommen.

Wer aber die Religion zersetzt, zerstört
die tragende Struktur.
Das hat
uns sogar schon Onkel Bezmenov in den 80er Jahren verklickert...

Wen wunderts also, dass exakt jene \"rationalen\" Kräfte, die seit 250
Jahren konstant daran arbeiten die Macht der Kirche zurückzudrängen,
ständig auf satanische Symbole rekurrieren - wie zum Beispiel die
Freiheitsstatue, errichtet vom Freimaurer Eiffel, die meiner Meinung > nichts
anderes als den Erzengel Luzifer darstellt, der die Fackel gegen Europa
hält im Sinne der Aufklärung, die bekanntlich im Englischen
\"Enlightenment\" heisst.
Und wer sich mit Adam und Eva und mit Prometheus

Hier haben wir schon die Bodenhaftung verloren! Schade...

Nein, das nennt man Kulturwissen und Assoziationsfähigkeit. War mal im humanistisch-christlichen Bildungskanon ganz angesagt, wurde aber dem rationalistischen Ideal der späteren kommerziellen Verwertbarkeit von Wissen unterworfen. Man bildet heute nicht mehr, man bildet aus. Und für Zusammenhänge und Assoziationen gibt's ja die Wikipedia und Hyperlinks. Das reicht auch aus. So wie man früher auch einen Pfarrer hatte, um die Bibel zu lesen... alles andere war ja Verschwörungstheorie.

(vom > > Freimaurer Goethe mit einem schönen Gedicht bedacht) > beschäftigt,
erkennt sehr schnell ein Muster: Der Mensch befreit sich von Gottes > Regeln
benutzt die Erkenntnis und den Verstand und landet augenblicklich in > der
Hölle.
Diese Leute werden uns also die Hölle auf Erden bereiten und einige
wenige in den höchsten Rängen wissen es - nämlich jene, die auch

wissen,

dass nach dem \"Enligthenment\" eine neue \"Darkness\" kommen muss, die

sich

von der alten nur dadurch unterscheiden wird, dass es die heutigen
\"Aufheller\" sein werden, die dann an die ethischen Regeln bestimmen

werden.

Und ich dachte schon die Hölle auf Erden wäre der IS, Boko Haram,

Al-Nusra, Al-Quaida....

Aber nein. Das geht wesentlich schlimmer. Glaube mir. Wir erleben es gerade.
Kombiniere IS mit Gender Studies - dann kommt es in etwa hin.

Freiheitsstatue

nemo, Freitag, 02.09.2016, 17:49 vor 3466 Tagen @ re-aktionaer 2325 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 02.09.2016, 18:53

Wen wundert's also, dass exakt jene "rationalen" Kräfte, die seit 250
Jahren konstant daran arbeiten, die Macht der Kirche zurückzudrängen,
ständig auf satanische Symbole rekurrieren - wie zum Beispiel die
Freiheitsstatue, errichtet vom Freimaurer Eiffel, die meiner Meinung nichts
anderes als den Erzengel Luzifer darstellt, der die Fackel gegen Europa
hält im Sinne der Aufklärung, die bekanntlich im Englischen
"Enlightenment" heißt.


Die Freiheitsstatue ist ein Bildnis der griechischen Hexengöttin Hekate.

Sie ist die Göttin der Magie, Theurgie und Nekromantie. Alle alten Darstellungen
zeigen sie mit Krone und Fackel. Manchmal ist auch ein Hund dabei. Und manchmal
wird sie als drei Frauen dargestellt. Wie in Shakespeares Macbeth.

Gruß
nemo

Oder Helios

re-aktionaer @, Freitag, 02.09.2016, 18:14 vor 3466 Tagen @ nemo 2058 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.09.2016, 18:52

Helios.. könnte auch gemeint sein...
Aber warum stelle ich Helios in den Hafen einer Stadt, die aus Pariser Sicht dort ist, wo die Sonne untergeht? Hätte man die Freiheitsstatue in Istanbul aufgestellt... OK.
Und warum macht man eine Statue von Hekate oder Helios und nennt sie dann Freiheitsstatue?
Ist da nicht eher Luzifer oder Prometheus treffender, der die Menschheit von der Macht Gottes befreit?

Ich möchte bitte anmerken, dass diese Erkenntnis ausschließlich auf meinem Mist gewachsen ist. Es traf mich wie ein Blitz, als ich das Musee des Arts et Metiers in Paris besuchte und die ollen Freimauerer dort eine Replik von Miss Liberty in einer Entweihten Kirche exakt so aufstellten, dass sie die Fackel gegen den Altar hielt. Im Hintergrund all die Segnungen der Moderne wie Autos und Flugzeuge, aufdrapiert im Kirchenschiff. Und ein gewaltiges Focaultsches Pendel - welches den gleichnamigen Roman von Umberto Eco bennent, welcher wiederum exakt dort beginnt. Zufälle gibt's!
Hier ein Bild von der Musealisierten Kirche. Tolles Museum übrigens.

Gott und Teufel

nemo, Freitag, 02.09.2016, 19:09 vor 3466 Tagen @ re-aktionaer 1890 Views

Nicht die Pariser Sicht ist entscheidend, sondern die Sicht der USA. Hekate
steht nach Osten gewandt, dort wo die Sonne aufgeht und damit richtig.

Sie trägt das Licht der Erkenntnis und das Buch der Weltgesetze. Und dieses
Buch ist nicht die Bibel.

Aber es ist eigentlich egal, ob im Namen der Religion Macht über die Völker
ausgeübt wird oder über die Hochfinanz der Freimaurerei.

In meinen Augen haben beide versagt. Ich halte mich an die Weisheit
eines georgischen Schreiners, der sagte: „Sei du selbst, dann brauchst
du dich um Gott und Teufel nicht zu kümmern.“

Gruß
nemo

Gutes Argument

re-aktionaer @, Freitag, 02.09.2016, 19:23 vor 3466 Tagen @ nemo 1933 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.09.2016, 19:35

Allerdings halte ich folgende Indizien für gewichtiger:

1. Hekate kennt keine Sau und interessiert keine Sau.
Prometheus vulgo Luzifer ist eine zentrale mythische Figur - DER Gamechanger schlechthin.

2. Die Rolle Luzifers/Prometheus ist exakt jene der Aufklärung (engl. Enlightenment), und für die doofen unter den Freimaurern klingt das auch total verlockend. Die haben keine Ahnung, was es bedeutet. Die schlaueren schon, sehen aber in der Aufklärung eben nicht das große Werk zur Verbesserung der Menschheit, sondern ein Mittel zum Zweck - nämlich die christlich-europäische Kultur und Dominanz zu beseitigen und eine neue Ordnung - nämlich ihre – zu etablieren.

3. Warum stellt man "Hekate" in einer entweihten Kirche mit der Fackel gegen die Apsis/Altar? Glaube mir - ich war dort, der Anblick war derart eindeutig, dass mir die Gänsehaut kam.

4. Kurze Zeit darauf lese ich 'Das Focaultsche Pendel' von Eco und komme drauf, dass der Roman in exakt diesem Raum beginnt ... in dem Roman geht es ausschließlich um Geheimgesellschaften.

Für mich wird immer klarer, dass wir vor einer feindlichen Übernahme stehen, die in etwa 1789 begann, ihre kritische Phase zwischen 1914 und 1989 hatte und nun dabei ist, die letzten Widerstandsnester zu bekämpfen. Russland halte ich dabei für einen kolossalen Ausrutscher.

Was mich bei der Sache beunruhigt und eben nicht erfreut - der absolute Rationalist vulgo Herrscher / Satanist agiert psychopathisch, d.H. er nimmt keine Rücksicht. Er lässt ggf. die gesamte Welt über die Klinge springen. Wenn also diese Leute tatsächlich darauf hinarbeiten, ihre moralische Doktrin zu etablieren und es für notwendig erachten, zuvor alles wegzumachen, dann werden sie das tun. Das geht weit weit über alles hinaus, was wir an Wahnsinnstaten von der Kirche kennen.

Darüberhinaus habe ich den Eindruck, dass der europäische Mensch als solches, mitsamt seiner schöpferischen Intelligenz als Hindernis angesehen wird, das es restlos zu beseitigen gilt. Es genozidelt...

Religion ...

politikus @, Freitag, 02.09.2016, 19:45 vor 3466 Tagen @ Tob 1847 Views

... ist eine von Menschen für Menschen erfundene Gebrauchsanweisung für das Leben. Allerdings ungenau beschrieben. Soweit, so gut. Schlimm wird es erst, wenn Fundamentalisten für sich beanspruchen, die absolute Deutungshoheit, über diese ungenaue Gebrauchsanweisung zu haben. Religion ist auch das Schüren von Angst und damit kann man Menschen sehr gut manipulieren. Das wissen die Pfaffen, die Versicherungsvertreter und die Politiker nur zu genau.

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Ich traue den verlogenen selbstzensierten "Main-Stream-Qualitäts-Medien" schon lange nicht mehr!

Ja, mit alten Ansichten

Tob @, Freitag, 02.09.2016, 21:31 vor 3466 Tagen @ politikus 1636 Views

... ist eine von Menschen für Menschen erfundene Gebrauchsanweisung für
das Leben. Allerdings ungenau beschrieben. Soweit, so gut.

[[top]] Aber: nicht ungenau, sondern mit sehr, sehr alten Ansichten und Regeln.

Schlimm wird es
erst, wenn Fundamentalisten für sich beanspruchen, die absolute
Deutungshoheit, über diese ungenaue Gebrauchsanweisung zu haben.

So ist es. Und genau dadurch wird die Religion zum Nährboden. Wie gesagt, die Leute glauben wirklich, dass sie handeln müssen, wie sie es tun.

Religion
ist auch das Schüren von Angst und damit kann man Menschen sehr gut
manipulieren. Das wissen die Pfaffen, die Versicherungsvertreter und die
Politiker nur zu genau.

[[top]]

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