Der Markt zeigt längst wo die Reise hingeht - in den Vollsozialismus

Fidel @, Mittwoch, 31.08.2016, 14:22 vor 3468 Tagen 4113 Views

Hallo,

50 Prozent eines Jahrganges studieren mittlerweile, davon wollen
50 Prozent direkt oder indirekt in Staatsdienste.

vom 28.08.16 Faz:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/studenten-wollen-zunehmend-in-den-staatsdienst-14...

vom 01.07.14 Faz:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutschlands-studenten-wollen-in-den-staatsdienst...

Von den übrigen werden viele in der freien Wirtschaft mehr oder weniger direkt von staatlichen Interventionen abhängen. Egal ob Architekten, Rechtsanwälte, Ärzte oder Sextherapeuten.....bedenkt man die Niedrigzinsrefinanzierung für Kfz auch Ingenieure...

Der Markt zeigt längst wo die Reise hingeht - in den Vollsozialismus.
Dem Wunsch entsprechen denn auch alle Parteien, in allen Programmen.

(Hört man sich die zaghaften Versuche der AfD in Sachen Rente an, wird klar, dass die ihren Kurs nicht wird durchhalten dürfen.)

Das feige Schweigen der Mehrheit gegenüber der Regierungspolitik, bis zum geheimen Kreuzchen in der Wahlkabine, erkläre ich damit.

Dass sich Italien nun billiger finanziert als die USA ist nur noch eine Fußnote.

Inschallah
Fidel

@Fidel - Ich stimme Dir zu

Sundevil @, Mittwoch, 31.08.2016, 14:41 vor 3468 Tagen @ Fidel 2572 Views

Leider hast Du wohl Recht mit Deinen Beobachtungen. Deutschland folgt dem Beispiel Venezuelas, mit dem kleinen Unterschied, dass Venezuela Bodenschätze hat.

Was für eine Konsequenz ist daraus zu ziehen?

Falkenauge @, Mittwoch, 31.08.2016, 16:06 vor 3468 Tagen @ Fidel 2476 Views

Eine Gesellschaft wird von denen gestaltet, die aus dem Bildungssystem hervorgehen, und sie gestalten sie aus den Gedanken, die sie dort gelernt haben.

Von wem wird das Bildungssystem gestaltet? Vom Staat, d.h. von der jeweils herrschenden "Elite". So bringt das staatliche Bildungssystem Menschen hervor, die aus den Interessen der Herrschenden nach staatlichen Untertanen und wirtschaftlichen Arbeitssklaven ausgebildet sind. Und so geht es weiter.

Diesen Zirkel kann man doch nur durchbrechen, liebe Leute, das wird viel zu wenig eingesehen, wenn dem Staat das Bildungssystem abgenommen und auf eigene unabhängige Füße gestellt wird.

Das Bildungssystem ist wie so manches überhaupt noch nicht in der Demokratie angekommen, sondern ein Relikt des Obrigkeitsstaates.

Henrik M. Broder: Merkelputsch und wie die Migranten die Themen bestimmen, mit denen sich die deutsche Politik beschäftigt (mTuL)

Leserzuschrift @, Mittwoch, 31.08.2016, 16:08 vor 3468 Tagen @ Fidel 3069 Views

Henrik M. Broder über den Merkelputsch und darüber, wie die Migranten in Deutschland die Themen bestimmen, mit denen sich die deutsche Politik beschäftigt.

http://www.welt.de/politik/article157913087/Die-Kanzlerin-ist-eine-tragische-Figur.html

Eine nachhaltige und zukunftsweisende Ressourcenverwendung und Diskussionen über die Zukunft dieses Landes bleiben darüber hinaus komplett auf der Strecke. Merkel und diejenigen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, haben es geschafft, Deutschland auf Jahre hinaus zu schwächen und es einer besseren Zukunft zu berauben.

Gruß
Faunus

Dysfunktionale Glaubenssysteme

Fidel @, Mittwoch, 31.08.2016, 16:26 vor 3468 Tagen @ Falkenauge 2395 Views

Hallo Falkenauge,

dysfunktionale Glaubenssysteme ändert man nicht zeitnah, das Handlungsfenster haben Parlamentarier vor Jahrzehnten zerlabbert.

http://www.fuw.ch/article/die-lektion-aus-dem-fall-venezuela/

Im Grunde haben wir keine Lehre aus der national sozialistischen Lemurenherrschaft gezogen.
Götz Aly hat das in seinem Schlusssatz genau getroffen: http://de.wikimannia.org/images/Interview-goetz-aly.pdf

Mein Land ist das nicht mehr <<

Inschallah
Fidel

Deinen Beitrag muss man ausführlich kommentieren.

SevenSamurai @, Mittwoch, 31.08.2016, 18:34 vor 3468 Tagen @ Fidel 2201 Views

> 50 Prozent eines Jahrganges studieren mittlerweile, davon wollen
[quote]50 Prozent direkt oder indirekt in Staatsdienste.
[/quote]

Wenn die Arbeitgeber sich nicht zunehmend asozial verhalten würden, wäre der Trend viel weniger stark.

Was will ich mit dem doppelten Gehalte, wenn ich a) 70 h pro Woche arbeiten muss und auch noch Sonntags belästigt werde (Smartphone, E-Mail) und b) jederzeit gefeuert werde, weil es so sehr zu der heutigen Unternehmens"kultur" gehört.

> Der Markt zeigt längst wo die Reise hingeht - in den Vollsozialismus.
[quote]Dem Wunsch entsprechen denn auch alle Parteien, in allen Programmen.
[/quote]

Unsinn.

Das grosse Geldrucken, mit dem sich einige ganz wenige die Taschen füllen, ohne für Fehler geradezustehen, sind doch gerade die Millionäre und Milliardäre.

Ich rede hier von FED, EZB, etc.

Da hat sich eine gewisse Schicht seit 2009 an der Börse bereichert, die jetzt dem Volk empfiehlt, den Gürtel enger zu schnallen.

> (Hört man sich die zaghaften Versuche der AfD in Sachen Rente an, wird
[quote]klar, dass die ihren Kurs nicht wird durchhalten dürfen.)[/quote]

Mit dem Schwachsinn stellt sich die AfD ins Abseits. Unser Problem ist nicht die Rente an sich, sondern die Tatsache, dass sich immer mehr aus der Zahlung verabschieden.

BEVOR die Rente gekürzt wird, muss erst der Schwachsinn Riester und Rürüp weg. ALLE Subventionen an die kriminellen Versicherungskonzerne, die mit Schröder gegen das Volk gehandelt haben, sind zur Rückzahlung verpflichtet.

DANN können wir über die Rente reden...

Übrigens: Warum redet die AfD nicht über die wirklich brennnenden Probleme wie Asylanten, die gar keine sind?

Ach ja: Die BundesreGIERung hat früher die Rentenkasse geplündert, die soll jetzt erst einmal aus dem Steuerüberschuss wieder hineinzahlen.

[quote]Das feige Schweigen der Mehrheit gegenüber der Regierungspolitik, bis zum
geheimen Kreuzchen in der Wahlkabine, erkläre ich damit.
[/quote]

Das ist in der Tat ein Problem. Aber wenn jetzt die AfD versucht, neoliberal zu werden, dann ist sie in der Tat wertlos.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Ein Punkt wurde hier nicht angesprochen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 31.08.2016, 19:42 vor 3468 Tagen @ Fidel 1948 Views

Es wird immer enger, was die guten Facharbeiter betrifft. Im Gegensatz dazu wächst das Akademikerproletariat. Grad noch die Mediziner sind gesucht, ansonsten siehts immer mehr "mau" aus bei Dipl.Mathematikern, Physikern, Sozialwissenschaften sowieso, usw.

Aber such mal einen guten Installateur, oder einen Elektriker, oder einen Schreiner, usw. Da werden mittlerweile (schwarz) Stundenlöhne gezahlt, dass einem die Ohren klingeln.

Es wird langfristig darauf rauslaufen, dass sich nur mehr die bestverdienende Elite eine anständige Facharbeit in Haus und Hof finanziell erlauben kann, - die anderen müssen sich mit Polen, Rumänen und sonst noch was rumschlagen, wo man niemals an gut ausgebildete Leute kommt, sondern immer nur an solche, die sich irgendwo was abgeguckt haben.

Aber auch die bekommen mittlerweile in Deutschland einen stolzen Preis bezahlt. Ein Nachbar, ein Rumäne, arbeitet jahrelang im Baufach, aber ungelernt, - bringt aber doch zu 90 % brauchbare Arbeit, - sein Stundensatz in Deutschland ist so zwischen 15 und 20 €. Und ist voll mit Arbeit ausgebucht.

Den Schwarzarbeit-Sumpf müsste man dringend trocken legen.

SevenSamurai @, Mittwoch, 31.08.2016, 19:47 vor 3468 Tagen @ helmut-1 1870 Views

Den Schwarzarbeit-Sumpf müsste man dringend trocken legen.

Dann würde z.B. die Rentenkasse profitieren.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Asoziale Arbeitgeber, kriminelle Versicherungen, korrupte Politik, Milliardäre dank ZB + Schwarzarbeit - alle Feindbilder bedient

Fidel @, Donnerstag, 01.09.2016, 11:10 vor 3467 Tagen @ SevenSamurai 1434 Views

Du lässt keinen Legitimationsgrund für den/die/das neuen Führer(in) aus.

" Wenn dann die große Krise und der Zusammenbruch eintreten, werden diese entmündigten Staatsmündel ohnehin wieder nach dem starken Mannund der alles regelnden Partei rufen. „Wie der Albatros als Vorbote des Sturms“, hat Ortega y Gasset geschrieben, „so tritt der Mensch der Tat stets am Horizont auf, wenn eine neue Krise ausbricht“ – und führt die Massen in die Barbarei zurück. "

...aus Roland Baaders , der papierene Selbstmord v. 2008
(--> So treffend die Diagnose, auch Gold würde nicht helfen.)


..ist natürlich alles Unsinn.

Heil ...(hängt von der Wahl ab)

Fidel

Bald auch die dicken Kanonen? ... Aktienkäufe durch EZB -- Unternehmen = Staatseigentum (oT)

Tob @, Donnerstag, 01.09.2016, 20:31 vor 3467 Tagen @ Fidel 1102 Views

- kein Text -

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