Endlich wird angefangen, die größten EU-Steueroasen trockenzulegen: Irland, ... (mT)

DT @, Dienstag, 30.08.2016, 21:46 vor 3468 Tagen 4066 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 31.08.2016, 12:33

Aber was ist mit Luxemburg? Und dem größten Verbrecher, JC Juncker?
Dem Land ginge es ohne diese Steuertricksereien so schlecht wie der Wallonie oder dem nördlichen Frankreich. So aber haben sie ein fast 2x so hohes BSP pro Kopf wie Deutschland, ohne High-Tech Industrie und Produktivität (im Vergleich zur Schweiz).

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-in-irland-50-euro-steuern-fuer-eine-...


Zitat:

Apple in Irland: 50 Euro Steuern für eine Million Euro Gewinn

(Vollzitat gelöscht vom Moderator wegen Copyright)


Jetzt ist der Handelskrieg eröffnet. Die Amis wollen TTIP etc., die EU nicht, die Amis schießen gegen Bosch, VW, etc., jetzt geht's gegen Apple, Amazon und Co.

FUCK YOU, BESATZER!

Du bist ja eigentlich auch für eine echte europäische Republik. Gib' es ruhig zu! :) (oT)

BillHicks ⌂ @, Wien, Dienstag, 30.08.2016, 23:05 vor 3468 Tagen @ DT 2236 Views

- kein Text -

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Das alles ergibt keinen Sinn.

aprilzi @, tiefster Balkan, Mittwoch, 31.08.2016, 00:19 vor 3467 Tagen @ DT 3031 Views

Hi,

also die Flutung Deutschlands mit Migranten, die wie bekannt eine Soros-Veranstaltung ist, hat das Ziel Deutschland weniger wettbewerbsfaehig zu machen im Vergleich zur USA.

Im arabischen Raum haben Diktatoren wie Saddam und Gaddafi sehr erfolgreich ihre Laender modernisiert. Das ging den USA zu weit, also bombte man sie ins Chaos zurueck. Das ist die Ansicht eines Zarathustra und auch dottore scheint diese Sicht zu teilen.
Dieses Chaos verursacht Migrantenstoeme. Die faehigen Menschen, welche in diesem Chaos ihr Auskommen verloren haben, fliehen.
Dummerweise sind die Fluechtenden Muslime. Also Leute, die sich nicht anpassen werden, sondern selber zur Instabilitaet in den Aufnahmelaender beitragen werden.

Man versucht also ein Domino-Effekt zu generieren. Das Domino hat aber ein Nachteil. Es erfasst zur Zeit nur West-Europa und die USA, jedoch nicht Russland.
Und mehr faellt mir dazu nicht ein.

Gruss

Es kommt reichlich spät!

Kaladhor @, Münsterland, Mittwoch, 31.08.2016, 06:37 vor 3467 Tagen @ DT 2567 Views

Das sich - nicht nur - Irland mit äußerst günstigen "Konditionen" als idealer Sitz für viele ausländische Konzerne empfohlen hat, wissen wir doch alle bereits seit der Euro-Einführung.

Das genau dieses Verhalten mitunter auch eine Mitschuld an der finanziellen Schieflage des Landes hatte, wissen wir seit 2009.

Trotzdem wurde damals nichts dagegen unternommen, im Gegenteil, es wurde weiterhin von Brüssel geduldet, dass hier ein "Wettbewerb" bei der Unternehmensbesteuerung innerhalb der Eurozone ausgetragen wurde, zu Lasten der größeren Länder. Diesem ganzen Irrsinn hätte man noch vor der Euro-Einführung einen Riegel vorschieben und für alle Euro-Teilnehmer definierte Mindeststeuersätze bei der Unternehmensbesteuerung festschreiben müssen. Ja, im Grunde genommen, hätte man dieses sogar auf alle EU-Länder ausweiten müssen, um genau solchen Steuervermeidungsprogrammen von Anfang an das Wasser abzugraben.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Geduldet?

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Mittwoch, 31.08.2016, 08:43 vor 3467 Tagen @ Kaladhor 2179 Views

Zum Kernbestand nationaler Souveränität gehört die Steuerhoheit. Ohne die Macht, Steuern festzulegen und einzutreiben, kein Staat.

Dass hier nun gejubelt wird, weil die EU mit einem linken Trick (Steuern als "Beihilfe" deklarieren, weil man für Beihilfen im Gegensatz zu Steuern zuständig ist), finde ich absolut erstaunlich.

Ist es wirklich so einfach, hochgebildete Leute mit ein paar "Haltet den Steuerhinterzieher"-Parolen zu Jubelpersern zu machen? Seht ihr nicht, dass Apple hier legale Möglichkeiten genutzt hat - und nun per Aushebelung des Rückwirkungsverbotes von einer Institution, die dafür gar keine Prokura hat, abgestraft werden soll?

--
Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Missverständnis?

Kaladhor @, Münsterland, Mittwoch, 31.08.2016, 09:01 vor 3467 Tagen @ PPQ 2149 Views

Hallo PPQ,

Zum Kernbestand nationaler Souveränität gehört die Steuerhoheit. Ohne
die Macht, Steuern festzulegen und einzutreiben, kein Staat.

Bin ich ganz dabei.

Dass hier nun gejubelt wird, weil die EU mit einem linken Trick (Steuern
als "Beihilfe" deklarieren, weil man für Beihilfen im Gegensatz zu Steuern
zuständig ist), finde ich absolut erstaunlich.

Sehe ich genauso, und letztlich optimal als Nebelkerze verwendbar. Das "dumme" Volk ist ja jetzt beschäftigt mit seiner Aufregung, dann kann man im Hintergrund irgendeine andere Schweinerei durchwinken.

Ist es wirklich so einfach, hochgebildete Leute mit ein paar "Haltet den
Steuerhinterzieher"-Parolen zu Jubelpersern zu machen? Seht ihr nicht, dass
Apple hier legale Möglichkeiten genutzt hat - und nun per Aushebelung des
Rückwirkungsverbotes von einer Institution, die dafür gar keine Prokura
hat, abgestraft werden soll?

Ich habe - glaube ich - mit keinem Wort ausgesagt, dass ich dieses Vorgehen gegen Apple gut heiße. Ich habe vielmehr daraufhin gewiesen, dass sich die Versäumisse von vor der Euro-Einführung nun rächen (bzw. bereits gerächt haben).
Ganz klar, wie sich ein Staat genau finanziert, ist zuallererst einmal Sache des jeweiligen Staates. Wenn man aber ein Konstrukt ins Leben hieft, bei dem mehrere Länder eine einzige Währung benutzen sollen, dann ist es ganz einfach zwingend erforderlich, vorab gewisse Mindeststandards bei der Steuergesetzgebung zu definieren, um ein gegenseitiges Ausspielen zu verhindern. Staaten sind schließlich keine Unternehmungen, und es gibt nicht umsonst eine Unterscheidung zwischen Staats- und Handelsrecht!

Es hätte dies in einer einfachen Verordnung stattfinden können, ähnlich den unzähligen Verordnungen im Aggrarbereich (siehe oft zitierte Gurkenverordnung). Dieses wurde aber unterlassen und global agierenden Konzernen somit die Möglichkeit gegeben, auf legalem Wege seine Steuerlast zu reduzieren. Sich jetzt hinzustellen, sich groß aufzuspielen und irgendwelche Fantasiesummen als Steuernachzahlungen zu fordern, ist einfach nur lächerlich, und ich hoffe sehr, dass sich Apple entsprechend zur Wehr setzen wird (auch wenn ich mit den Produkten dieses Konzerns nix anfangen kann).

Man sollte sich vor allem mal durch den Kopf gehen lassen, welch ein Signal gegeben würde, wenn die EU-Kommission in diesem Fall Erfolg hätte. Investitionen in Europa würden doch schlagartig einbrechen, da man keinerlei Rechtssicherheit mehr bezüglich der Besteuerun hätte. Statt dessen würde die Willkür einziehen.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Unterschrieben

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Mittwoch, 31.08.2016, 09:08 vor 3467 Tagen @ Kaladhor 2029 Views

Hallo Kaladhor,

das unterschreibe ich Wort für Wort.

War offenbar wirklich ein Missverständnis.

--
Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Selbstverständlich sind das Beihilfen

Orlando ⌂ @, Mittwoch, 31.08.2016, 09:59 vor 3467 Tagen @ PPQ 2024 Views

Denn der US-Konzern macht ja keine großartigen Geschäfte in Irland, sondern nutzt über Irland den Zugang zum Gemeinsamen Markt und auch Handelsabkommen der EU mit anderen Ländern. Die anderen Länder des Gemeinsamen Marktes haben aber nicht die Möglichkeit, Zölle zu erheben um ihren Steueranteil der Geschäfte des "irischen" Konzerns abzuschöpfen. Im Ergebnis ist das eine klare Begünstigung eines bestimmten Konzerns zu Lasten der anderen Wettbewerber im Gemeinsamen Markt.

Die Lobbybrut ...

politikus @, Mittwoch, 31.08.2016, 08:14 vor 3467 Tagen @ DT 2286 Views

... wird schon die geeigneten Mittel einsetzen, um das auf ein erträgliches Niveau abzufedern.

--
Ich traue den verlogenen selbstzensierten "Main-Stream-Qualitäts-Medien" schon lange nicht mehr!

Beunruhigende Entwicklung

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Mittwoch, 31.08.2016, 08:39 vor 3467 Tagen @ DT 2790 Views

Hallo DT,

da bist du aber schön reingefallen auf eine fette Propagandanummer der EU. Jaja, man liest überall, die lieben Kommissare nehmen sich den stinkreichen Ami-Konzern zur Brust...

Aber was passiert denn wirklich?

Die EU-Kommission, die keinerlei Prokura hat, sich in die Steuerhoheit souveräner Mitgliedsstaaten einzumischen, tut genau das. Sie erklärt Steuern einfach zu "Beihilfen" - und schon ist sie zuständig.

Diesen dreisten Rechtsbruch verkauft sie unseren Medien dann als "Kampf gegen Apple", obwohl es natürlich ein Kampf gegen die souveräne irische Regierung ist, demonstrativ soll die an die Kandare genommnen werden, um andere, die meinen, ihr Land noch selbst regieren zu wollen, abzuschrecken.

In Wirklichkeit hat die Kommisssion natürlich mit Apple überhaupt keine Beziehung - sie könnte allenfalls über Irland an die Penunzen rankommen.

Allerdings will Irland das ja gar nicht und wird sich vor Gericht dagegen wehren, weil es natürlich eine nächste Stufe der Einschränkung der (verbliebenen) nationalen Souveränität bedeuten würde, gestattete man der Kommission, die Steuersätze in den Mitgliedsländern quasi einheitlich festzulegen.

Liest man nirgendwo, weil dann nicht so gut als Propagandanummer funktioniert.

Ich staune, dass der einfache, ganz auf Reflex gebürstete Mechanismus "Haltet den Steuerhinterzieher" selbst hier funktioniert, wo sehr gebildete Menschen unterwegs sind.

Hintergrund der ganzen Affäre hier

--
Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Entweder souveräne Staaten oder zentralistische EU, beides geht nicht.

Dirk-MV @, Punta Cana, Mittwoch, 31.08.2016, 11:19 vor 3467 Tagen @ DT 1854 Views

Du solltest Dich entscheiden, was Du willst und ob Du etwas willst außer Unzufriedenheit zu äußern (vulgo meckern).
nur meine Meinung
mfg Dirk

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Klar geht das, mit entsprechenden Vereinbarungen, an die sich alle halten oder austreten. (oT)

Olivia @, Mittwoch, 31.08.2016, 13:25 vor 3467 Tagen @ Dirk-MV 1404 Views

- kein Text -

--
For entertainment purposes only.

Obwohl ich mich dem Leitspruch "F...B" nicht anschließe, gebe ich Dir in allen anderen Dingen Recht! Sehe das genauso.

Olivia @, Mittwoch, 31.08.2016, 13:22 vor 3467 Tagen @ DT 1733 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 31.08.2016, 13:27

Jetzt ist der Handelskrieg eröffnet. Die Amis wollen TTIP etc., die EU
nicht, die Amis schießen gegen Bosch, VW, etc., jetzt geht's gegen Apple,
Amazon und Co.

...........

Der Wirtschaftskrieg läuft bereits seit etlicher Zeit. Soros ist lediglich die Speerspitze. Es wurde wirklich alles versucht. Lehmann, der zu großen Teilen in Europa aktiv war, der Betrug an den gierigen Landesbanken (das hätte sicherlich Konsequenzen gehabt, wenn das jemand mit VS-Banken gemacht hätte) dann die verschuldete Südschiene und Herr Soros mit seinen permanenten "Ratschlägen" und seinen "Wetten", dann VW und die "Flüchtlinge" von Soros' Gnaden. Ich hoffe, dass die EU diesen Wirtschaftskampf nicht nur passiv "erleidet", sondern aktiv wird, denn die "interessierten" Kreise sind ja eh nur daran interessiert, sie kaputt zu machen.

Natürlich hätte man Länder wie Irland, Luxemburg, etc. gleich von Anfang an entweder steuerlich "an die Kandarre" nehmen müssen oder sie nicht in die EU lassen dürfen. Das hat man nicht getan (vmtl. auf Druck interessierter Kreise) und nun kassieren alle möglichen Großkonzerne über diese Ministaaten und ihre "Sonderregelungen" ab. Da bleiben nur zwei Lösungen übrig: Entweder diese Zwerge raus aus der EU und abschöpfen der "Gewinne" über Einfuhrzölle oder aber ein Austrocknen dieser Steueroasen. Ich persönlich bin für das Austrocknen. Die werden sich dann wohl die Londoner City suchen, um weiter zu machen. Ist eben ein mühsamer Prozess.

Habe kürzlich mit einem Iren über das "irische Wirtschaftswunder" gesprochen. Er meinte, die internationalen Konzerne würden sich dort engagieren "weil Englisch" gesprochen würde. Ich musste laut lachen und entgegnete nur: Wenn die Steuern angeglichen würden, dann wären die Konzerne auch im Nu weg. Irland ist eine Steueroase, die mitten in der EU sitzt. Also, warum schafft man die Schweiz ab und lässt solche Ministaaten wie Irland dann das Gleiche tun? Weil dort "nur" Großkonzerne sitzen?

Ich hoffe, sie nehmen den Kampf mit Apple auf. Gleichgültig, wie! Das wäre endlich mal etwas Positives, auch wenn es Ärger bringt. Aber diese Druckmäuserei ist ja wirklich zum Kot....

--
For entertainment purposes only.

Wenn das stimmen sollte, dann ist das nur ein weiterer Beleg dafür, dass das System am Ende ist

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 31.08.2016, 15:15 vor 3467 Tagen @ DT 1824 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 31.08.2016, 16:14

Wer bezahlt eigentlich netto Steuern?

Im Grunde nach sind das nur Unternehmen. Die Steuern, welche angeblich von Arbeitnehmern bezahlt werden, sind nur Augenwischerei.
Welche Steuern wollte denn ein Arbeitnehmer bezahlen, wenn er keinen Arbeitslohn erhält?
Diese Steuern zahlen ebenfalls die Unternehmen, der Staat behält sich nur einen Teil des Arbeitslohns ein, der von den Unternehmern erbracht wird.
Die Unternehmen holen sich das Geld dann wieder rein über die Preise, so dass wir in Europa den 2-5fachen Preis dessen bezahlen, was die Ware eigentlich wert ist.
"Trockenlegen der Steueroasen" bedeutet also nichts anderes, als dass der Staat versucht, sich eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen, was sich dann, wenn es gelingt, in nur noch höheren Preisen niederschlagen wird.

Ein Hinweis für das Ende des Systems ist es deswegen, weil der Staat es sich nicht mehr zutraut, die notwendigen Steuermehreinnahmen für den Betrieb der Staatsmafia auf direktem Wege über klassische Steuererhöhungen zu erschließen, sondern Umwege einschlägt, darauf bauend, dass die Dödels es sowieso nicht kapieren, dass es sich mit der Trockenlegung einer Steueroase um nichts anderes handelt als um eine Steuererhöhung.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.