Es ist mal wieder ziemlich viel Geld im US-Kriegsministerium verschwunden

nereus @, Montag, 29.08.2016, 08:34 vor 3472 Tagen 6408 Views

Erinnert Ihr Euch noch?

Einen Tag (!) vor den Anschlägen am 11. September 2001 stand US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor der Kamera und tat so, als wüsste er nicht, wo die sagenhafte Summe von 2,3 Billionen (2.300 Milliarden) US-Dollar aus dem Budget des Pentagon geblieben ist. Am nächsten Tag zerstörte der Anschlag auf das Pentagon zufälligerweise die Unterlagen, die den unglaublichen Geldverlust hätte aufklären können. Seitdem herrscht Schweigen in den Medien.

Quelle: http://uncut.news.ch

Und nun hat sich Ähnliches ereignet, allerdings ist die Summe inzwischen höher, es sind ja auch 15 Jahre vergangen.

Eine Untersuchung des Generalinspekteurs des US-Verteidigungsministers hat ergeben, dass 6,5 Billionen Dollar (engl. „trillion“ oder 6500 Milliarden) ohne irgendwelche Belege aus dem generellen Fonds der U.S. Army verschwunden sind. Niemand will sagen können, wohin sich das Geld verflüchtigt hat. US-Bundesbehörden sind spätestens seit 1996 per Gesetz verpflichtet, sich regulären Finanzprüfungen zu unterziehen. Das Pentagon konnte sich dem bisher „exceptional“ entziehen.
Es hat in den letzten 20 Jahren nie Rechenschaft über all die Billionen Dollar der US-Steuerzahler ablegen müssen, die es erhielt.
Wurde das viele Geld „privatisiert“ oder in Operationen „investiert“, (z.B. Umstürze oder Korruptionen von Regierungen), von denen weder der US-Steuerzahler noch die Weltöffentlichkeit etwas erfahren sollte?

Quelle: http://www.spatzseite.com/

Daniel Neun, der normalerweise gut informiert ist, bestätigt das „fehlende Geld“.

Laut einem Bericht vom Generalinspekteur des U.S.-Verteidigungsministeriums („Pentagon“) hat allein die Armee der Vereinigten Staaten von Amerika im Finanzjahr 2015 „nicht angemessen belegte…Anpassungen“ („adjustments“) in Höhe von gigantischen 6,5 Billionen Dollar bezüglich ihrer jahrzehntelangen Ausgaben von Steuergeldern vorgenommen.
Laut dem Bericht verschwanden allein im dritten Quartal des Finanzjahres 2015 mindestens „16.513 von 1,3 Millionen Aufzeichnungen“ („records“) über Ausgaben aus dem Budget-Aufzeichnungssystem des Pentagon („Defense Departmental Reporting System-Budgetary (DDRS-B)“. Das Verschwinden der Aufzeichnungen konnte die Finanzverwaltung des Pentagon, der „Defense Finance and Accounting Service“ (DFAS) in Indianapolis, nicht erklären. Stattdessen erklärte die Finanzverwaltung des U.S.-Verteidigungsministeriums, sie könne nicht einmal dokumentieren wie im eigenen Budget-Aufzeichnungssystem DDRS-B Einträge überhaupt vorgenommen bzw wieder verschwinden würden.

Quelle: https://www.radio-utopie.de/2016/08/28/u-s-armee-keine-belege-ueber-65-billionen-dollar...

In Deutschland verschwinden Akten zu Verbrechen und in den USA Akten zu viel Geld.
Und da Geld und Verbrechen eineiige Zwillinge sind, stellt sich jetzt die Frage:

Folgt in Bälde 9/11 Numero 2?

mfG
nereus

"Ziemlich viel" ist für 6500 Milliarden Dollar ja wohl eine Untertreibung

BerndBorchert @, Montag, 29.08.2016, 09:49 vor 3472 Tagen @ nereus 4080 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 29.08.2016, 09:57

Hast Du auch offizielle oder Mainstream links dazu, ich finde nur VT-links.

Hier ein CBS Bericht über die 2001 im Pentagon vermissten 2300 Milliarden Dollar, zugegeben von Rumsfeld selber:

https://www.youtube.com/watch?v=xU4GdHLUHwU

Unglaublich, dass die US Steuerzahler sich das gefallen lassen.

Übrigens ein für jeden verständliches Motiv für das Pentagon und seine profitierenden Hintermänner (z.B. Rüstungsindustrie), 9/11 mit zu inszenieren.

Bernd Borchert

immer eine Frage des Betrachtungswinkels ;-)

nereus @, Montag, 29.08.2016, 10:45 vor 3471 Tagen @ BerndBorchert 3983 Views

Hallo Bernd!

Doch, das gibt’s auch offiziell und zwar von Reuters.

U.S. | Fri Aug 19, 2016 5:34pm EDT

U.S. Army fudged its accounts by trillions of dollars, auditor finds

By Scot J. Paltrow | NEW YORK

The United States Army’s finances are so jumbled it had to make trillions of dollars of improper accounting adjustments to create an illusion that its books are balanced.
The Defense Department’s Inspector General, in a June report, said the Army made $2.8 trillion in wrongful adjustments to accounting entries in one quarter alone in 2015, and $6.5 trillion for the year. Yet the Army lacked receipts and invoices to support those numbers or simply made them up.
As a result, the Army’s financial statements for 2015 were “materially misstated,” the report concluded. The “forced” adjustments rendered the statements useless because “DoD and Army managers could not rely on the data in their accounting systems when making management and resource decisions.”
Disclosure of the Army’s manipulation of numbers is the latest example of the severe accounting problems plaguing the Defense Department for decades.

Quelle: http://www.reuters.com/article/us-usa-audit-army-idUSKCN10U1IG

Und bei RT steht’s auch: https://www.rt.com/usa/356562-pentagon-account-trillion-audit/

Paul Craig Roberts erwähnt es ebenso – ich würde mal sagen, das sollte reichen. [[zwinker]]

Wenn die ZEIT und der SPIEGEL sich zurückhalten, könnte das diverse Gründe haben.
Man sagt das Land zwischen Rhein und Oder sei besetzt - aber nicht vom bösen Iwan. [[freude]]

mfG
nereus

Auf den Punkt gebracht

QuerDenker @, Montag, 29.08.2016, 11:18 vor 3471 Tagen @ nereus 3960 Views

Hallo nereus,

The Defense Department’s Inspector General, in a June report, said the
Army made $2.8 trillion in wrongful adjustments to accounting entries in
one quarter alone in 2015, and $6.5 trillion for the year. Yet the Army
lacked receipts and invoices to support those numbers or simply made them

Dazu ein 'punktueller' Vergleich:
Peter Hartcher schreibt in seinem Buch - Bubble Man: Alan Greenspan and the Missing 7 Trillion Dollars - wie schon der Titel ausdrückt von '7 trillions', die beim 'Platzen' der 'dot-com'-Blase 'zerplatzten'.

As a result, the Army’s financial statements for 2015 were “materially
misstated,” the report concluded. The “forced” adjustments rendered
the statements useless because “DoD and Army managers could not rely on
the data in their accounting systems when making management and resource
decisions.”

Zitat: 'materially misstated' und 'could not rely' [[freude]]
Wo bleiben die Helferlein des IAS-Boards? [[zwinker]]

Beste Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Wenn 6.500 Milliarden verschwunden sind, dann müssen sie erst einmal dort hin gelangt sein

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 29.08.2016, 13:14 vor 3471 Tagen @ nereus 3466 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 29.08.2016, 13:33

Paul Craig Roberts erwähnt es ebenso – ich würde mal sagen, das sollte
reichen. [[zwinker]]


Natürlich.
Was mich allerdings mehr interessiert: Wie sind denn die 6.500 Milliarden dort hin gelangt?
Das ist die erste Frage, die mir die Polizei oder Versicherung stellt, wenn ich mein Auto oder meinen Hausrat als verschwunden melde: Gehört Ihnen das überhaupt?

Ich habe selbstverständlich nicht die geringsten Zweifel, dass die 6.500 Milliarden verschwunden sind, bei solch honorigen Herren, die das bezeugen. [[freude]]

Mich würde nur interessieren, wie kommt das Pentagon in den Besitz von 6.500 Milliarden?!?


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Jährlicher US Haushalt 4 Bill. Dollar, davon für die sog. "Verteidigung" 0,5 Bill.

BerndBorchert @, Montag, 29.08.2016, 13:46 vor 3471 Tagen @ Mephistopheles 3474 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 29.08.2016, 13:53

https://de.wikipedia.org/wiki/Haushaltsplan_der_Vereinigten_Staaten

Wenn Du den Infos (immerhin Reuters) nicht traust, was sagst Du zu dem Rumsfeld Eingeständnis von 2001? (damals 2,3 Bill. entspricht ziemlich genau 6,5 Bill. jetzt, im Verhältnis zum Haushalt)

Weil es so unglaublich ist (wegen der gigantischen Zahl und wegen der Frechheit, das so unverfroren zuzugeben), poste ich es nochmal:
https://www.youtube.com/watch?v=xU4GdHLUHwU

Video ein fake?

Und an alle Leser, die denken, wir vertun uns mit billions (US englisch) und Billionen (deutsch): nein, er geht um "2.3 trillion dollars" bzw. "6.5 trillion dollars".

Bernd Borchert

Selbstverständlich glaube ich das. Ich habe doch felsenfestes Vertrauen in die Politik (diesmal ohne Ironie)

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 31.08.2016, 21:38 vor 3469 Tagen @ BerndBorchert 2345 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.09.2016, 14:34

https://de.wikipedia.org/wiki/Haushaltsplan_der_Vereinigten_Staaten

Wenn Du den Infos (immerhin Reuters) nicht traust, was sagst Du zu dem
Rumsfeld Eingeständnis von 2001? (damals 2,3 Bill. entspricht ziemlich
genau 6,5 Bill. jetzt, im Verhältnis zum Haushalt)

Weil es so unglaublich ist (wegen der gigantischen Zahl und wegen der
Frechheit, das so unverfroren zuzugeben), poste ich es nochmal:
https://www.youtube.com/watch?v=xU4GdHLUHwU

Video ein fake?

Selbstverständlich glaube ich das, und bei meinem felsenfesten Vertrauen in die Politik der Demokraten würden bei dem Auftauchen eines solchen Guthabens die Welt erzittern von dem Geschrei
- nach dringend notwendigen Steuersenkungen bei den einen
- und danach, dieses unerwartete Guthaben endlich mal für dringend notwendige soziale Wohltaten zu verwenden.

Habt ihr da etwas in dieser Richtung vernommen?
Ich auch nicht.
Was bei mir zu der Schlussfolgerung führt, wenn ich an die verschwundenen Trillionen glauben soll, dass es sich bei diesem Geld nur um das lang ersehnte Nettogeld handeln kann, Geld, das entstanden ist wie eine Jungfrauengeburt ganz ohne den Samen des Teufels, also in wörtlichem wie übertragenem Sinne unschuldig, oder schuldloses Geld.

Würde mich auch sehr wundern, wenn irgendeiner der Vielen, die dieses Geld akzeptieren, da gute amerikanische $$, damit in den USA auch irgendwelche rechtsgültigen (nach US-Recht) Geschäfte machen kann.

Sinn würde das nur machen, wenn die USA beabsichtigen, damit ihre weltweiten Helfershelfer zu bezahlen, ohne dass diese Gelder irgendwo in einem Haushaltstitel auftauchen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ich kann es mir auch nicht erklären, aber Netto-Geld kann es nicht sein

BerndBorchert @, Mittwoch, 31.08.2016, 22:24 vor 3469 Tagen @ Mephistopheles 2287 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 31.08.2016, 22:48

Wie stelltst Du Dir das vor? das Pentagon druckt sich Dollarnoten ohne Zustimmung von Treasury und FED?

Oder Netto-Buchgeld? Wie soll das gehen?

Sinn würde das nur machen, wenn die USA beabsichtigen, damit ihre
weltweiten Helfershelfer zu bezahlen, ohne dass diese Gelder irgendwo in
einem Haushaltstitel auftauchen.

Aber es taucht ja irgendwo in den Büchern auf, sonst gäbe es ja keinen Fehlbetrag.

6,5 Billionen, das ist praktisch der gesamte Militärhaushalt seit 2001.

Bei den 2,3 Billionen von Rumsfeld wurde vermutet, dass das Ganze einfach erfunden war. Kommt mir aber auch nicht plausibel vor, vor allem weil ich überzeugt bin, dass 9/11 als false-flag inszeniert wurde und Rumsfeld, der das ja einen Tag vor 9/11 öffentlich eingestanden hat, ein Teil des Inszenierungs-Teams war. Warum sollten die Inszenierer das tun?

Eine Lösung wäre: Ein großer Teil des Militärhaushalts wird tatsächlich unterschlagen. Von wem? von den Generälen, von Ministern/Politikern, von der Rüstungsindustrie, und last-not-least: direkt von den Organisationen der Hintermänner der 9/11 Inszenierung: der NWO-Verschwörung. Das Geld fließt diesen Organisationen durch heimliche Überweisungen zu, und genau das sind die Fehlbeträge, die verdeckt werden müssen. (Es würde übrigens bedeuten: Der US-Steuerzahler zahlt seine eigenen Diktatoren)

Auch wenn nur sagen wir 20% der 6,5 Billionen unterschlagen worden wären, hätte sich das gelohnt - natürlich. Die anderen 80% Buchungen sind dann ok, aber weil das Ganze nicht stimmig ist, werden die 80% auch den unstimmigen Ausgaben zugezählt.

Bernd Borchert

ein Artikel von 2013
http://www.thefiscaltimes.com/Articles/2013/11/18/How-Pentagon-Cooks-Books-Hide-Massive...

Weil es so ungaublich ist, nochmal das Rumsfeld Eingeständnis 2300 Mrd. USD, einen Tag vor 9/11:
https://www.youtube.com/watch?v=IVpSBUgbxBU

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