Krisenvorsorge, Aufruf zur Lagerhaltung, allgemeine Wehrpflicht

J. v. Liebig @, Sonntag, 28.08.2016, 12:02 vor 3471 Tagen 6470 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 28.08.2016, 13:50

Hallo,

was hat es zu bedeuten, Aufruf zur Lagerhaltung, Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht?
Es wundert mich, dass dieses Thema im "Gelben" bisher nicht behandelt wurde, oder ist mir etwas entgangen?

Gerade die ältere Generation reagiert auf diese Nachrichten reflexartig:
"Ist da was?" (is dor wat?) "Gibt es etwas, was wir nicht wissen?"

Seit wann ist die (heutige) Regierung in der Lage, Entwicklungen zu erkennen?

Dass die allgemeinen Nachrichten zum Konditionieren, und nicht ansatzweise zum Informieren dem "Bürger" transferiert werden, ist wohl nicht Neues.

Gruß in die Runde,

J.v. L.

Gesunder Menschenverstand

LLF @, Sonntag, 28.08.2016, 12:34 vor 3471 Tagen @ J. v. Liebig 5737 Views

Hallo,

was hat es zu bedeuten, Aufruf zur Lagerhaltung, Rückkehr zur allgemeinen
Wehrpflicht?

Lagerhaltung: Wenn es einen Terroranschlag gibt, dann können nicht mehr alle Supermärkte Just In Time beliefert werden.
Wehrpflicht: Die heutige Polizei reicht nicht aus, um flächendeckende Kontrollen durchzuführen. Für solche 24-Stunden-Checkpoints braucht man Wehrpflichtige.

Es wundert mich, dass dieses Thema im "Gelben" bisher nicht behandelt
wurde, oder ist mir etwas entgangen?

Wird jeden Tag behandelt.

Gerade die ältere Generation reagiert auf diese Nachrichten reflexartig:
"Ist da was?" (is dor wat?) "Gibt es etwas, was wir nicht wissen?"

Seit wann ist die (heutige) Regierung in der Lage, Entwicklungen zu
erkennen?

Die Mitarbeiter in Innenministerium sind nicht blöd, aber sie werden von der rot-grünen Opposition nicht ernstgenommen.

DaSS die allgemeinen Nachrichten zum Konditionieren, und nicht ansatzweise
zum Informieren dem "Bürger" transferiert werden, ist wohl nicht Neues.

Es gibt genügend Informationen, aber die sind oft versteckt. Gute Nachrichten werden vom Chef verkündet, schlechte Nachrichten von den Untergebenen.

Neue Bedrohungssituation...

J. v. Liebig @, Sonntag, 28.08.2016, 14:10 vor 3471 Tagen @ LLF 5234 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 28.08.2016, 16:01

Neue Bedrohungssituation...

Hallo LLF,
auf dem ersten Blick gebe ich Dir recht, das ist natürlich so. Ab warum auf einmal diese Erkenntnis der Bundesregierung, die sonst ja gerne gegen die Interessen der Bevölkerung handelt?
Wenn wir uns die Probleme im Laufe der letzten 1,5 Jahre importiert haben, würde man es keinesfalls zugeben.

Wie wäre folgendes Szenario, von denen man sicherlich zahlreiche "spinnen" kann:

Die USA haben einmal LAUT überlegt, ob man nicht einen begrenzten Konflikt in Europa mit dem Osten führen könnte, ohne gleich mit A-Waffen zum Ende der Zivilisation auszuholen. Dann geht am nächsten Tag die Sonne in Washington wieder auf, Russland und Europa verbrennen sich ähnlich wie Iran und Irak in den 80ern.

Kennst Du die Interviews mit G. Friedman von Geopolitical Futures? Interessant ist nicht nur was er sagt, sondern besonders, was er nicht sagt. Man hat nicht das Gefühl, dass sich diese "Think Thanks" große Denkverbote auferlegen.
Ich möchte gar nicht recht haben, sondern nur einmal anstoßen.

Mein Tipp, die politische Großwetterlage hat sich gedreht, ohne dass wir es bisher wissen. Es liegt eine neue Bedrohungssituation vor. Das ist die Grundlage für die Empfehlung zur "Bevorratung".
Das einzige, was in diesem Szenario nicht stimmig ist, ist die schwache Bundeswehr.


Gruß v.L.

Zu wenig und zu spät

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 28.08.2016, 15:03 vor 3471 Tagen @ J. v. Liebig 4864 Views

Kennst Du die Interviews mit G. Friedman von Geopolitical Futures,
interessant ist nicht nur was er sagt, sondern besonders, was er nicht
sagt. Man hat nicht das Gefühl, dass sich diese "Think Thanks" große
Denkverbote auferlegen.
Ich möchte gar nicht recht haben, sondern nur einmal anstoßen.

Mein Tipp, die polititsche Großwetterlage hat sich gedreht, ohne dass wir
es bisher wissen. Es liegt eine neue Bedrohungssituation vor. Das ist die
Grundlage für die Empfehlung zur "Bevorratung".
Das einzige, was in diesem Szenario nicht stimmig ist, ist die schwache
Bundeswehr.


Die Bundesregierung kann ihr Katastrophenschutzkonzept überarbeiten und über eine wiederaufnahme der Wehrpflicht diskutieren, aber es ist zu wenig zu spät. Diese Zivilisation ist nicht bereit den Existenzkampf fortzuführen und auch wenn das Zeitalter der islamischen Kriege 2025 wahrscheinlich vorbei ist, so wächst die Bevölkerung Schwarzafrikas bis dahin um über 300 Millionen. Das wird einen Barbarensturm auslösen und in Europa werden dann nicht mehr genug Menschen sein welche mit Vorräten aus Milchpulver und Gemüse in Dosen ihre Restgesellschaften noch am laufen halten könnten. Es sind anesthetische und therapeutische Maßnahmen.
http://postcollapse.blogspot.de/2016/08/vorratshaltung.html#more

Der sieht das zumindest realistisch.
Die Bundesregierung kann nicht mehr effektiv regieren, sondern nur noch therapeutisch und ansthetisch reagieren.
Sie hat keine Wirkmacht mehr, sie kann den Verlauf der Ereignisse nicht mehr gestalten, sondern wird von ihnen überrollt.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Bundesregierung?

gwg ⌂ @, Metropole OWLs, Sonntag, 28.08.2016, 15:50 vor 3471 Tagen @ Mephistopheles 4186 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 28.08.2016, 16:04

Die Bundesregierung kann nicht mehr effektiv regieren, sondern nur noch
therapeutisch und ansthetisch reagieren.
Sie hat keine Wirkmacht mehr, sie kann den Verlauf der Ereignisse nicht
mehr gestalten, sondern wird von ihnen überrollt.

Gibt es die Bundesregierung überhaupt noch? In jeder Bananenrepublik gibt es
Fraktionen, die konkurrieren/kooperieren. - Je nach Interessenlage. Ist jemand
der Gruppierung, die zur Zeit von Frau Merkel-Sauer repräsentiert wird, in die
Parade gefahren? Wenn ja: Zu spät, zu wenig. Wenn jetzt nicht schnell etwas
Durchgreifendes geschieht, sind dies nur palliative Maßnahmen.

--
Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!

Der Iwan wird sich nicht verbrennen lassen, ohne Feuer zu speien

Ankawor, Sonntag, 28.08.2016, 16:19 vor 3471 Tagen @ J. v. Liebig 4153 Views

bearbeitet von Ankawor, Sonntag, 28.08.2016, 16:25

Die USA haben einmal LAUT überlegt, ob man nicht einen begrenzten
Konflikt in Europa mit dem Osten führen könnte, ohne gleich mit A-Waffen
zum Ende der Zivilisation auszuholen. Dann geht am nächsten Tag die Sonne
in Washington wieder auf, Russland und Europa verbrennen sich ähnlich wie
Iran und Irak in den 80ern.

Meiner Meinung nach vollkommen undenkbar, dass der Iwan das Gleiche macht wie der Iran und der Irak.

Warum sollte Russland nicht nur in der Realität durch einen Krieg mit Europa den Untergang riskieren, sondern überhaupt eine solche Abmachung mit den USA vereinbaren? Um den American Way of Life nicht zu gefährden?

Aber sogar wenn Putin dem Obama zusagen würde, nur sich in Europa gegenseitig die Köpfe einzuschlagen und es eine allumfassende Vernichtung in Europa und Russland gäbe, würden am Ende als letzte Handlung noch die Atomwaffen auf die USA fliegen. So viel ich weiß ist das sogar automatisiert und kann nicht verhindert werden, auch bei Vernichtung der Befehlsketten. Hab jedenfalls mal sowas gelesen.

Wehrpflicht

Rybezahl, Sonntag, 28.08.2016, 15:49 vor 3471 Tagen @ LLF 3927 Views

Wehrpflicht: Die heutige Polizei reicht nicht aus, um flächendeckende
Kontrollen durchzuführen. Für solche 24-Stunden-Checkpoints braucht man
Wehrpflichtige.

Hallo,

die Frau von der Leine forciert die Wiedereinführung der Wehrpflicht nach eigener Aussage nicht (viel Spaß beim Lesen [[freude]]). Man kann sie aber wieder einführen (theoretisch in den nächsten 24 Stunden), da im Grundgesetz weiterhin installiert und derzeit nur ausgesetzt.

Gruß von
Rybezahl.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Viel zu viel Aufregung darum

Kaladhor @, Münsterland, Sonntag, 28.08.2016, 16:39 vor 3471 Tagen @ J. v. Liebig 4028 Views

Man sollte mal die Kirche im Dorf stehen lassen und die Aufregung abklingen lassen.

Mal ganz ehrlich, was ist denn genau gemacht worden? Es sind die Verhaltensmaßnahmen für den Katastrophenfall überarbeitet worden, nach dem die letzte Überarbeitung noch aus den 80er Jahren stammte. Wenn man sich jetzt mal die Mühe machen würde, und sich die allgemeinen Ausgangslagen ansieht und miteinander vergleicht, dann fallen einige, größere Unterschiede auf:

- Wetterereignisse: In den 80er Jahren waren solche Extremwetterereignisse wie wir sie heute zu Genüge kennen (Tornados im Flachland, Starkregen mit Überschwemmungen usw.) nahezu unbekannt, dementsprechend war es auch nicht erforderlich, dazu irgendwelche Verhaltenstipps zu geben.

- Kommunikation/Medien: Telefoniert wurde mit dem Schnurtelefon von der Post/Telekom zu hause und unterwegs wurden Telefonzellen benutzt. Mobile Telefonie war noch in den Anfängen und unbezahlbar teuer. Weit verbreitet waren auch noch Radios - bevorzugt portable Transistorradios mit Batteriebetrieb. Heute sieht das Bild vollkommen anders aus, da mittlerweile nahezu jeder mindestens ein Handy besitzt und benutzt..und nicht nur zum telefonieren.

- Wehrpflicht: In den 80ern gab es diese noch, mittlerweile wurde sie ausgesetzt. Daher ist es nur verständlich, dass man im Falle des Falles diese auch wieder einsetzt.

- Vorratshaltung: Dazu muss man nur mal vergleichen, wie Strom abhängig der Haushalt in den 80ern war und wie das heute aussieht. Ebenso die Supermarkt-Landschaft. Ohne Strom funktioniert kein Kassensystem, keine Kühlung.

Grüße
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Letzte Bearbeitung 1995

Rybezahl, Sonntag, 28.08.2016, 17:57 vor 3471 Tagen @ Kaladhor 3289 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 28.08.2016, 18:10

Mal ganz ehrlich, was ist denn genau gemacht worden? Es sind die
Verhaltensmaßnahmen für den Katastrophenfall überarbeitet worden, nach
dem die letzte Überarbeitung noch aus den 80er Jahren stammte.

Hallo!

Das stimmt so nicht. Die letzte Bearbeitung des Zivilschutz-Konzeptes fand unter der Regierung Schröder im Jahre 1995 statt.

Konzeption Zivile Verteidigung.
(PDF-Datei, alternativ hier.)

Darin heißt es z.B. auf Seite 47:

"Die staatliche Notfallvorsorge sichert insbesondere die Minimalversorgung für die gesamte Bevölkerung mit Trinkwasser für mindestens 14 Tage nach den Vorgaben des Wassersicherstellungsgesetzes und der zu seiner Konkretisierung erlassenen Rechtsvorschriften in der jeweils gültigen Fassung. [...]
Die Bevölkerung soll durch geeignete Maßnahmen angehalten werden, zur Eigen-/Erstversorgung bis zur Installation staatlicher Einzelmaßnahmen für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Wasser pro Person und Tag in nicht gesundheitsschädlicher Qualität vorzuhalten.
"

Das wirklich interessante steht aber im Absatz darüber:
"Ist nach Feststellung der Bundesregierung eine Grundversorgung der Bevölkerung über den freien Markt nicht mehr gewährleistet, erfolgt eine Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Lebensmitteln im Wege einer geordneten Produktion und Verteilung der Lebensmittel durch hoheitliche Bewirtschaftung der Lebensmittelerzeugung und Lebensmittelverteilung."

Na dann.

In dem Dokument wird auch auf das Bundesamt für Zivilschutz und Katastrophenhilfe verwiesen (S. 19):
"Er [der Bund, Anm. Rybezahl] ergänzt und verstärkt dieses Potential Zivilschutzbezogen und trägt damit zu einem gemeinsamen Verbundsystem der Gefahrenabwehr und Hilfeleistung bei (integriertes Hilfeleistungssystem). Insbesondere die Ressourcen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Bundesanstalt THW verstärken die Vorhaltungen
der Länder.
"

Bei Interesse einfach das verlinkte Dokument durchlesen.


Es grüßt der
Rybezahl.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

95 war noch der Dicke dran! (oT)

Langmut @, Sonntag, 28.08.2016, 18:00 vor 3471 Tagen @ Rybezahl 2614 Views

- kein Text -

Stimmt, mein Fehler. Danke. (oT)

Rybezahl, Sonntag, 28.08.2016, 18:02 vor 3471 Tagen @ Langmut 2512 Views

- kein Text -

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Ob nun 80er oder 1995....

Kaladhor @, Münsterland, Sonntag, 28.08.2016, 18:22 vor 3471 Tagen @ Rybezahl 3106 Views

Ok, letzte Bearbeitung war 1995 .... aber selbst dieser Zeitpunkt ist kaum mit heute zu vergleichen. Gegenüber den 80ern ist da eigentlich nur der V-Fall als weniger wahrscheinlich angenommen worden.

Einschränkungen durch den internationalen Terrorismus waren aber auch 1995 noch in weiter Ferne, ebenso katastrophale Auswirkungen von Extremwetterereignissen, die ja nachweislich in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Für eine Woche Stromausfall reicht es

Rybezahl, Sonntag, 28.08.2016, 18:30 vor 3471 Tagen @ Kaladhor 3497 Views

Ok, letzte Bearbeitung war 1995 .... aber selbst dieser Zeitpunkt ist kaum
mit heute zu vergleichen. Gegenüber den 80ern ist da eigentlich nur der
V-Fall als weniger wahrscheinlich angenommen worden.

Einschränkungen durch den internationalen Terrorismus waren aber auch
1995 noch in weiter Ferne, ebenso katastrophale Auswirkungen von
Extremwetterereignissen, die ja nachweislich in den letzten Jahren stark
zugenommen haben.

Hallo Kaladhor!

Ja, ganz deiner Meinung. Fällt der Strom eine, zwei oder auch drei Wochen aus, dann ist das alles sehr vernünftig. Nach 3 Monaten...

Für die Presse war das vorher preisgegebene Dokument natürlich eine richtig schöne Schlagzeile:
Bundesregierung ruft zu Hamsterkäufen auf. Das macht Klickzahlen.
Und der Wirtschaft tut es auch noch gut. [[freude]]

Es grüßt
Rybezahl.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

In den 80ern gab es auch den Kalten Krieg

CalBaer @, Sonntag, 28.08.2016, 19:34 vor 3471 Tagen @ Kaladhor 3089 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 28.08.2016, 19:38

- Wetterereignisse: In den 80er Jahren waren solche Extremwetterereignisse ...

Schon alles vergessen? Wir sind nur um Haaresbreite an einem Atomkrieg vorbeigekommen. Dagegen ist ein Tornado oder Hochwasser (zumal regional begrenzt) ueberhaupt nicht vergleichbar. Dafuer braucht man keine Lebensmittelvorraete und Wehrpflicht. Sinnvoll ist das nur fuer einen flaechendeckenden Vorfall wie Krieg (sehr unwahrscheinlich) oder ein Zusammenbrechen des Finanzsystems durch ploetzliche Waehrungsumstellung (heute am wahrscheinlichsten).

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Sinnvoll für wen?

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 28.08.2016, 20:48 vor 3471 Tagen @ CalBaer 3324 Views

- Wetterereignisse: In den 80er Jahren waren solche

Extremwetterereignisse ...

Schon alles vergessen? Wir sind nur um Haaresbreite an einem Atomkrieg
vorbeigekommen. Dagegen ist ein Tornado oder Hochwasser (zumal regional
begrenzt) ueberhaupt nicht vergleichbar. Dafuer braucht man keine
Lebensmittelvorraete und Wehrpflicht. Sinnvoll ist das nur fuer einen
flaechendeckenden Vorfall wie Krieg (sehr unwahrscheinlich) oder ein
Zusammenbrechen des Finanzsystems durch ploetzliche Waehrungsumstellung
(heute am wahrscheinlichsten).

Also sinnvoll für diejenigen, die am schnellsten Horden bilden können (die brauchen gar nicht mal bewaffnet zu sein), weil die werden dann die Vorräte abgreifen, welche sich die Kartoffeln zugelegt haben.
Ein Trupp von 30-50 jungen Männern mit Äxten, Spaten, Küchenmessern, also alles, was für 10 € im Baumarkt so rumlieht, bekommt alles, was sie nur wünschen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Genau, die gehen in die Eigentumswohnungen, statt…

Rybezahl, Sonntag, 28.08.2016, 20:54 vor 3471 Tagen @ Mephistopheles 3639 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 29.08.2016, 13:55

Genau, die gehen in die Eigentumswohnungen, wo die Kartoffeln hocken, statt in die leeren Supermärkte. Und wozu das alles? Damit die bösen Eindringlinge zwei Wochen länger durchhalten?
Merkst du gar nicht, wie absurd diese "Idee" ist?

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Wegen einer Woche Bankferien bilden sich nicht gleich bewaffnete Horden

CalBaer @, Sonntag, 28.08.2016, 21:01 vor 3471 Tagen @ Mephistopheles 3469 Views

Nun mal Butter bei die Fische. Die Lieferketten werden im Falle einer unankeguendigten Waehrungsumstellung fuer einige Tage flaechendeckend unterbrochen sein, sodass ein kleiner Vorrat durchaus Sinn macht. Danach laeuft alles wieder wie gehabt.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Hallo...? Samstag Abend kleiner Krisen-Vorgeschmack bei Kaufland

Hasso, Sonntag, 28.08.2016, 21:53 vor 3471 Tagen @ CalBaer 4561 Views

bearbeitet von Hasso, Sonntag, 28.08.2016, 22:25

Nun mal Butter bei die Fische. Die Lieferketten werden im Falle einer
unankeguendigten Waehrungsumstellung fuer einige Tage flaechendeckend
unterbrochen sein, sodass ein kleiner Vorrat durchaus Sinn macht. Danach
laeuft alles wieder wie gehabt.

Hallo Calbear,
Dein Optimimus in allen Ehren, aber gestern (Sa. gegen 17.30 Uhr) bekam ich einen kleinen Krisen-Vorgeschmack bei Kaufland.
Und Kaufland ist kein "Krauter", sondern bei uns Platzhirsch neben Globus.
Hat schon "REAL" platt gemacht.

Draußen waren lächerliche 35-36 Grd C... die Kühlregale bei Kaufland waren aber großteils leer geräumt (in den Müll?), der Rest mit Vorhängen abgedeckt.
Es sah total chaotisch aus... wie im traurigen Jelzin-Russland[[sauer]]
Begründung: Kühlung überlastet... wegen "heiß draußen"[[freude]]

Da kam schon leichte Panik auf[[freude]]
Ich habe zwar alles bekommen, was ich wollte, aber nur mit der Hilfe total nervösen Kaufland-Personals.

Dabei war gar kein Krieg... sondern nur schöner Spätsommer.
Beste Grüße
Hasso

Leere Regale - alles schon selbst erlebt

CalBaer @, Montag, 29.08.2016, 02:37 vor 3470 Tagen @ Hasso 3547 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 29.08.2016, 02:41

Als gelernter DDR-Buerger spreche ich aus Erfahrung. In der Sowjetunion oder Rumaenien war es noch viel schlimmer. Mit entspr. Vorratshaltung ueberlebt man das schon, deswegen brechen nicht gleich Revolten aus. Wir westlichen Konsumenten sind nur nicht mehr daran gewoehnt, alles ist jederzeit verfuegbar, auf Mausklick, "just in time" wird jeder Wunsch befriedigt. Die meisten haben verlernt, Vorraete anzulegen. Aber daran gewoehnt man sich sehr schnell. Wer ueberleben will, passt sich halt an.

Ein paar Tipps:
- wenn die Ladenregale leer sind, keine Zeit vertroedeln, Lage sichten, Verkaufspersonal nach Lieferzeiten ausquetschen, dann schnell weiter zum naechsten Geschaeft (schnellste Route auswendig lernen, damit bist Du erstmal lange beschaeftigt, also gar keine Zeit fuer Revolten)
- sobald eine Menschenschlange gesichtet wurde, sofort anstellen (da gibt's irgendwas), auch wen Du es niemals brauchst, kaufen und dann tauschen
- persoenliche Freundschaften mit Verkaufspersonal aufbauen, die geben dann Tipps, zu welchen Zeiten welche Lieferungen kommen oder legen Dir sogar etwas zurueck (nahe Verwandte im Einzelhandel sind besonderer Vorteil)
- und natuerlich, harte Devisen oeffnen ueberall Tueren und Warenlager

Viele lassen sich sowieso mit jeder Bullshit-Propaganda beruhigen. Man wird einfach jeden Abend im ARD-Brennpunkt ein paar Aufnahmen mit Lastwagen voller Waren zeigen, die auf dem Weg zu den Geschaeften sind. Dazu Aufnahmen von gluecklichen Empfaengern der Waren. Der Michel denkt sich, alles wird gut. Zwei Wochen kann man die Leute problemlos hinhalten, die DDR-Buerger wurden so sogar 40 Jahre lang hingehalten. "Unterbrochene Lieferketten" waren Alltag im Ostblock, aber deswegen steht nicht gleich alles still.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Ihr wisst gar nicht, wovon ihr redet. Eine Unterbrechung der Lieferketten ist ein Systemabbruch.

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 28.08.2016, 22:42 vor 3471 Tagen @ CalBaer 4204 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 28.08.2016, 22:57

Nun mal Butter bei die Fische. Die Lieferketten werden im Falle einer
unankeguendigten Waehrungsumstellung fuer einige Tage flaechendeckend
unterbrochen sein, sodass ein kleiner Vorrat durchaus Sinn macht. Danach
laeuft alles wieder wie gehabt.

Ja, und zwar so: 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Ihr wisst gar nicht, wovon ihr redet.

Jetzt, in diesem Moment, in der Nacht vom Sonntag auf Montag, befinden sich 10.000e LKW in ganz Europa unterwegs, damit morgen bei Geschäftseröffnung den Kunden frische Ware präsentiert werden kann. 1.000e von Zügen sind unterwegs, damit Manager morgen früh bei Geschäftsbeginn in ihrer Firma anwesend sind, und 1.000e von Flugzeugen sind unterwegs, damit die ganzen Geschäftsbesprechungen wie geplant stattfinden können.

Und das alles soll unangekündigt zum Stillstand kommen?

Ich sage dir, was dann passiert: Dann hocken morgen in der Frühe 100e Millionen vor den Fernsehgeräten, oder dem Radio, oder sind online unterwegs, um irgendwo plausible Erklärungen zu finden.
Um diese Aufgabe beneide sogar ich keine Regierung. Unangekündigt bedeutet nämlich, die Regierung weiß selber nicht, wie ihr geschieht.

Und wehe, die Erklärung ist nicht plausibel genug, oder, noch schlimmer, es gibt gar keine Erklärung.
Dann ist ab morgen früh, so etwa ab 7-8 Uhr, Chaos auf den Straßen, und wenn dann immer noch keine Erklärung kommt, dann bilden sich etwa ab 13, 14 Uhr, die ersten Horden, die plündernd losziehen.

Wobei natürlich jede Horde das Chaos verschlimmert, und diejenigen, die bis dahin ruhig geblieben waren, nun auch aktiv werden und sich zusammenrotten.

Aber, ich geb`s zu, man denkt besser nicht darüber nach. Da halten wir uns besser an das Mantra, es wird alles so bleiben, wie es ist in unserem Wolkenkuckucksheim, und das Chaos kann niemand wollen, also wird es auch nicht kommen.

Wer war das noch einmal mit: Die sicherste Garantie, dass etwas, das niemand will, dann tatsächlich eintrifft, ist, dass niemand es wollte?


Gute Nacht!
Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Dazu ein Link: Vorräte für 2-3 Jahre!

Ankawor, Montag, 29.08.2016, 05:50 vor 3470 Tagen @ Mephistopheles 4530 Views

Ich hatte mir vor einiger Zeit einen Text gespeichert, den ich hier wegen Copyright wohl nicht reinsetzen darf. Er kann aber auf folgender Seite gelesen werden:

Etwas runterrollen bis:

Was erwartet uns? Eine Reise durch die Zeit......

http://www.widerhall.de/55wh-zuk.htm

Dazu 1 Jahr praktische Erfahrungen mit "Bankferien"

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 29.08.2016, 09:23 vor 3470 Tagen @ Ankawor 3533 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 29.08.2016, 13:42

Ich hatte mir vor einiger Zeit einen Text gespeichert, den ich hier wegen
Copyright wohl nicht reinsetzen darf. Er kann aber auf folgender Seite
gelesen werden:

Etwas runterrollen bis:

Was erwartet uns? Eine Reise durch die Zeit......

http://www.widerhall.de/55wh-zuk.htm

Dazu passt ein Link zu Bosnien.
1 Jahr praktische Erfahrungen mit Bankferien.
Vorräte helfen nichts, wenn man sie nicht auch verteidigen kann.
https://viefag.wordpress.com/2015/11/27/bosnienkrieg-ein-jahr-in-der-hoelle-35-prepper-...


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Vielen Dank für den Link, kommt in meine Sammlung! (oT)

nesco, Montag, 29.08.2016, 10:13 vor 3470 Tagen @ Ankawor 2076 Views

- kein Text -

Wer frühzeitig Hamsterkäufe tätigt...

Rybezahl, Montag, 29.08.2016, 05:44 vor 3470 Tagen @ CalBaer 3766 Views

Wer frühzeitig Hamsterkäufe tätigt, der kann im Notfall von seinen Zuchterfahrungen profitieren. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass Meerschweinchen viel schmackhafter sind: Ragout, Mini-Schnitzel, oder auch ganz einfach "Vom Spieß".

Mahlzeit! [[freude]]

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

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