Hallo,
aufgrund dieses Artikels habe ich mich nun hier auch registriert.
hier meine Gedanken zu dem obigen Thema:
Normal ist es so, dass der menschliche Körper sich in einem ständigen Umbau- und Erneuerungsprozess befindet. Ständig sterben Körperzellen ab und werden durch neue ersetzt.
So zum Beispiel wird die gesamte zelluläre Innenoberfläche des Darms alle 72 Stunden ausgetauscht. Um diese ständige Zellerneuerung aber zu gewährleisten, muss der Körper jeden Tag eine gewisse Energiemenge aufbringen.
Der Körper ist mit einem Wachstums- und einem Schutzmechanismus versehen. Wenn die einzelne Zelle bzw. der Zellverband, unser Körper, im Wachstumsmodus steht, kann er sich nicht gleichzeitig schützen. Wenn er sich im Schutzmodus befindet, kann er nicht gleichzeitig wachsen. Die Problematik ist, es gibt immer das Eine und das Andere, aber nie gleichzeitig.
Wenn wir uns im Schutzmodus befinden, wird sämtliches Blut aus dem Zentrum des Körpers in die Extremitäten geleitet, um diese gut zu durchbluten, für den Fall man müsste schnell vor einer Gefahr wegrennen oder auch kämpfen. Durch die fehlende Blutversorgung der Körpermitte werden alle inneren Organe auf einen Not-Modus eingestellt.
Beim Wachstumsmodus passiert genau das Gegenteil, das Blut konzentriert sich dann hauptsächlich in der Körpermitte und somit bei den inneren lebenswichtigen Organen.
Um auf den Punkt zu kommen, jeder tägliche Stress, sowohl körperlicher, emotionaler, psychischer, als auch geistiger Natur bewirkt, dass wir uns in die Schutzfunktion begeben. Jede Ruhe und Entspannung lässt uns in die Wachstumsphase eintreten.
Es ist praktisch immer ein hin und her. Wie ein Schalter, der ständig von + auf - und umgedreht geschaltet wird.
Wenn wir uns zu lange in der Schutzphase aufhalten, baut der Körper ab und abgestorbene Zellen werden nicht erneuert. Das nennt man dann im Grunde genommen "Alterungsprozess".
Da wir bisher alle altern, können wir sehr gut daraus erkennen, dass wir uns alle zu einem Missverhältnis in der Schutzphase aufhalten.
Es wurde von dem Biologen Bruce H. Lipton und auch anderen Wissenschaftlern festgestellt, dass auf der Zellebene, nicht der Zellkern, das Gehirn der Zelle ist, sondern die Zellmembran. Sie umhüllt die Zelle und trennt sie von der Umgebung. Durch die sogenannten Integralen Membran Proteine (IMPs) tritt sie mit der Umgebung in Kontakt. Die IMPs diffundieren ständig durch die Membran und von Außen nach Innen und umgekehrt. Sie geben Informationen an die Zelle weiter. Weiters legen sie sich um den DNA-Strang der Zelle und bedecken ihn wie einen "Ärmel".
Allerdings ändert sich die Form ständig, so dass gewisse Gene offen daliegen und andere wiederum abgedeckt sind. Die offenen Gene können von der Zelle gelesen werden, die abgedeckten sind wie nicht existent, weil nicht lesbar.
Die IMPs reagieren sehr sensibel auf die Umwelt. Versuche haben gezeigt, dass sie auf alles reagieren. Zum Beispiel, chemische Reaktionen, elektrische Ladungen, physikalische Beeinflussung, Licht, Schall und sogar Gedanken, das heißt, unsere bewussten und noch mehr sogar unsere unbewussten Gedanken beeinflussen sie.
Daraus folgt, dass durch die "Umwelt-Beeinflussung" sich die Informationen ständig, wahrscheinlich sogar im Millionstel-Sekunden-Bereich oder sogar noch schneller, ändern. Der "Ärmel" ändert sich auch ständig in seiner Größe und Form, so dass plötzlich Gene offen liegen, die zuvor abgedeckt waren.
Hier finden wir die Gründe für eine sogenannte "plötzliche" Krebserkrankung.
Was auf die Gene geschoben wird, ist nicht unbedingt ihre Schuld (schlechte Gene) sondern das Zusammenwirken mit der Umwelt.
Kommen wir zurück zum Wachstum und Schutz. Sind die Umweltfaktoren übermäßig ungünstig, so sind wir zu lange im Schutzfaktor und dadurch einem überdimensionalen Stress ausgesetzt. Die Folge davon, Aufdeckungen von Genen auf dem DNA Strang, die für uns unangenehme Folgen zeitigen, wie Krankheiten, rasches Altern und schließlich das Absterben des Körpers.
Was heißt das jetzt konkret? Viele Umwelteinflüsse können wir selber steuern: Lebenswandel, Ernährung, körperliche Ertüchtigung, unsere bewussten und unbewussten Gedanken....etc. Das, was andere uns in negativer Art und Weise mitteilen, können wir nicht verhindern, aber wir müssen es nicht annehmen und in unseren Körper und Geist integrieren.
Zum Beispiel, wenn "wir uns nun alt denken", dies ständig einreden, so dass wir schon davon träumen und es tief im Unterbewusstsein verankert ist, dann werden die IMPs sehr schnell dafür sorgen, dass diese "Befehle" ausgeführt werden und es werden Gene aufgedeckt, die dazu möglichst schnell beitragen.
So gesehen sind wir nicht machtlos, wir wussten es nur nicht und haben es auch bisher noch nicht heraus, wie wir auf einer konstruktiven Art und Weise unsere IMPs beeinflussen. Letztlich das Ergebnis könnte sein, dadurch in Zukunft alle Krankheiten vermeiden zu können und unsere Lebensspanne auf eine wohl unbestimmte Zeit verlängern zu können.
Das heißt, dass wir dann aber auch im Einklang mit der Natur leben müssten. Es müssten wohl auch himmlische Zustände sein, wo jeder dem anderen in Liebe zugetan ist und sich keinen Vorteil für sich sichert. All diese "Sünden" oder sogar besser ausgedrückt "Unreinheiten des Geistes" erzeugen nämlich Stress.
Und Stress führt zur Schutzreaktion und Abbau des Körpers und schließlich zum Tod.
Wachstum, Gesund sein, ewig leben, heißt somit stresslos zu sein. Das heißt heil und ganz zu sein, also heilig.
In diesem Sinne, versuchen wir den Weg so zu gehen.
Liebe Grüße
Phoebus
Ps.: Quelle: das Buch " Intelligente Zellen", wie Erfahrungen unsere Gene steuern. Von Bruce H. Lipton, Ph.D.; KOHA-Verlag, ISBN 978-3-936862-88-1
https://www.amazon.de/Intelligente-Zellen-Erfahrungen-unsere-steuern/dp/3867283079/?tag...
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