Weitere mögliche Aspekte
Hallo,
hier noch ein paar Aspekte, die mir schnell eingefallen sind:
Geburtenreichtum gibt es meiner Ansicht nach dort, wo es Armut gibt, vorzüglich also in "unentwickelten" Länderreien, aus einem einfachen Grund: Wer jetzt schon sicher weiß, dass seine Altersversorgung von den eigenen Kindern abhängt, der wird mehr als zwei Kinder zur Welt bringen. Die sollen die Alterversorgung übernehmen.
Darum verteilt der Bill Gates Hühner und kostenlose Impfungen, in der Hoffnung, dadurch den "Zwang" zu beseitigen, mehr als zwei Kinder zu zeugen, um so die Überbevölkerung zu verlangsamen.
Es gibt aber noch andere Gründe. Zum Beispiel darf man in einer liberalen Gesellschaft seine angeborene Sexualität straffrei ausleben (was Homosexualität betrifft), während das in den muslimischen Ländern (naher Osten; wo der Buddhismus stärkere Einflüsse hat(te), ist es wieder anders) nicht selten mit dem Tode bestraft wird. Also gründet man eine Familie und ist sein Leben lang unglücklich. Das beginnt sich durch das Internet erst langsam zu verändern.
Vielleicht hat auch die ganze Chemie, Umweltvergiftung und ähnliches eine Wirkung auf die Zeugungsfähigkeit.
Und dann spielt sicherlich noch ein pessimistischer Ausblick eine Rolle. Anders als in armen Ländern, sorgt der pessimistische Ausblick hier für weniger Geburten (der Sozialstaat wird es schon richten), statt für mehr.
Vielleicht animiert der starke Zuzug aber auch verstärkt dazu, gerade jetzt Kinder in die Welt zu setzen. Ich kenne da so Leute. Wer weiß...
Ich denke, die Gründe sind vielfältig und man müsste für jede Region eine Einzelbetrachtung anstellen. In der BRD liegt es meiner Ansicht nach maßgeblich am allgemeinen Wohlstand + liberaler Lebensweise + sehr dichte Besiedlung. In China zum Beispiel ist die Situation wieder anders zu betrachten.
Gruß vom
Rybezahl.
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