Weitergedacht

Tob, Donnerstag, 25.08.2016, 11:32 (vor 3473 Tagen) @ eddie092337 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 25.08.2016, 13:04

Wenn die EZB Schulden aufkauft, dann bleibt doch der Schuldner bestehen. Es
wechselt doch lediglich der Gläubiger.

Ja die Schulden bleiben bestehen, aber was sind Schulden wert, die man bei sich selbst hat? Wenn alle Zinsen an einen selber gehen? Nichts.

Die Kosten für die europäische Staatenentschuldung zahlen wir alle durch einen abwertenden Euro, der unsere internationale Kaufkraft mindert. Ganz groß ist das Geschäft für die Schweiz/SNB, die zig Milliarden in amerikanische Aktien steckt und damit Vermögenswerte ohne Gegenleistung erhält. Die Anleger fliegen trotzdem auf den Franken, so who cares... Sehr geschickt das ganze.

Wenn die EZB jetzt noch anfängt, Aktien aufzukaufen, dann sind wir auf einem 1a-Weg in den Kommunismus, da dann irgendwann alle Unternehmen dem Staat gehören. Siehe dazu auch Japan, wo die BOJ schon sehr viele Anteile innehat.

Ist halt eine weitere Fortführung des Linksdrifts unserer Gesellschaften, in denen fair & gerecht bedeutet, das Geld anderer den eigenen "Petprojects" zuzuschustern. Ist ja im Moment ganz hipp in unserer Gesellschaft, Linke Positionen zu vertreten. Wir sind ja alle gute Menschen (und ignorieren dafür gerne die Folgen).


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