Neuvorstellung

printf @, Mittwoch, 24.08.2016, 15:20 vor 3473 Tagen 2373 Views

Hallo liebe Forengemeinde!

Seit einigen Jahren bin ich stiller Leser, habe aber in letzter Zeit das Gefühl,
zu manchen Diskussionen etwas Konstruktives beitragen zu können und konnte schließlich nicht mehr umhin, den Chef um eine Schreibberechtigung ersuchen.

Zu meiner Person:
Ich bin knapp 50, komme aus Österreich und wohne hauptsächlich in Wien.
Nebenbei verwalte ich aber auch noch einen mir von den Eltern übergebenen Klein-Bauernhof im südlichen Österreich, wo ich zusammen mit meiner Frau seit einigen Monaten mehr oder weniger erfolgreich das Anbauen diverser Gemüsesorten erprobe und das Landleben im Allgemeinen genieße.
Ich arbeite im IT-Bereich, wir betreuen die Systeme einiger namhafter österreichischen und internationalen Kunden.

Meine Interessen sind weniger stark börsenorientiert, erste Gehversuche in dieser Richtung mussten mangels Spielgeld wieder eingestellt werden.

Aktuell beschäftige ich mich neben dem Versuch, die Fülle an Gemüse aus dem Garten für den Winter haltbar zu machen, mit der Frage, wohin unsere Gesellschaft sich entwickelt und wie ich mich und meine Lieben durch die kommenden Turbulenzen bringe.
Dazu hoffe ich auf spannende Diskussionen hier im Forum.

Gruß
printf

Willkommen!

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Donnerstag, 25.08.2016, 00:31 vor 3473 Tagen @ printf 1597 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 25.08.2016, 01:18

Auch ein Ackerbürger, wie ich.

Kann man alles machen, wenn man mit den täglich nur 24 h hinkommt, die uns allen gegeben sind. Keine Sekunde länger, keine Ausnahme, für Niemanden. Nur der allerletzte Tag, der ist kürzer, für den Einen so, für den Anderen nicht so. Ein Tag Ungerechtigkeit nur.
[[zwinker]]

Nebenbei verwalte ich aber auch noch einen mir von den Eltern übergebenen
Klein-Bauernhof im südlichen Österreich, wo ich zusammen mit meiner Frau
seit einigen Monaten mehr oder weniger erfolgreich das Anbauen diverser
Gemüsesorten erprobe und das Landleben im Allgemeinen genieße.
Ich arbeite im IT-Bereich, wir betreuen die Systeme einiger namhafter
österreichischen und internationalen Kunden.

Es geht Vieles, wenn man will. Man muss nur immer, leider, irgendetwas Anderes weglassen.

Ich baue gerade an einem Trockenschrank. Weil ich zu viele Tomaten habe und weil ich das Handwerkeln wohl brauche. Das Geld für die PV-Anlage, für die Lüftung und sonstiges Material habe ich mir heute bei einer Abnahme verdienen müssen. Ich pruefe auch Bestandsunterlagen, alles nur wegen des Geldes. Meiner Frau habe ich vorhin Software für die Schule aufgespielt, aber aus anderen Gruenden.
[[freude]]

Schwupps, schon wieder ist ein Tag Geschichte.

Von Olympia beispielsweise habe ich wenig mitgekriegt - das ist so etwas, was ich weg lasse ohne Gram.


Meine Interessen sind weniger stark börsenorientiert, erste Gehversuche
in dieser Richtung mussten mangels Spielgeld wieder eingestellt werden.

Aktien habe ich auch keine mehr, seit Frühjahr letzten Jahres, hatte eigentlich immer Glück.

Ich kaufe nun viel Dingliches stattdessen. Ziehe Investitionen zeitlich vor, Ziel: Geld muss raus, sinnvoll, auch für Spaß, jawoll: Ich lebe jetzt, alle diese LPG'en "Frohe Zukunft" hier wurden bekanntlich betrogen um dieselbe.
[[freude]]

Aktuell beschäftige ich mich neben dem Versuch, die Fülle an Gemüse aus
dem Garten für den Winter haltbar zu machen, mit der Frage, wohin unsere
Gesellschaft sich entwickelt und wie ich mich und meine Lieben durch die
kommenden Turbulenzen bringe.

Verstehe. Aber viel kann man nicht machen, wenn Du das meinst, was nicht nur ich befürchte. Aber man wäre blöd, gar nichts zu machen.

Dazu hoffe ich auf spannende Diskussionen hier im Forum.

Gruß
printf

Dito!

Hannes

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Habe die Ehre

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 25.08.2016, 05:28 vor 3473 Tagen @ printf 1419 Views

wie man bei uns gewohnheitsmäßig sagt.
Freut mich, dass jemand aus der heimatlichen Ecke mitmacht, - aber es sind noch einige aus Österreich dabei.

Auch, wenn ich in Siebenbürgen lebe, - aufgewachsen bin ich im 15. Hieb.
Dass Du mit Aktien nicht viel am Hut hast, ist naturbedingt. Jeder, der einen Bezug zur Erde - z.B. als Landwirt - gefunden hat, entwickelt andere Wertvorstellungen, - er investiert in Grund und Boden. Jeder, der das mit klarem Verstand macht und dabei einige Spielregeln einhält, kann nicht verlieren, sondern nur gewinnen. Aber das mit Sicherheitseffekt. Der Nachteil: Man muss da auf Jahrzehnte hinaus denken.

Was die Haltbarkeit des Gemüses betrifft, da können Dir mit Sicherheit Leute wie Hannes gute Tipps geben, - natürlich gibt auch das Internet was her. Auch ich habe vor Jahrzehnten eine Zeitlang Bio-Gemüse gemacht, wodurch ich auch noch Erfahrungen und Erinnerungen habe. Auch, was die Aufbewahrung in Erdmieten und Kellern betrifft.

Also, - auf zu neuen Ufern!
Gruß - Helmut

Willkommen - Genau mit dieser Frage beschäftige ich mich auch.

Olivia @, Donnerstag, 25.08.2016, 10:43 vor 3472 Tagen @ printf 1349 Views


Aktuell beschäftige ich mich neben dem Versuch, die Fülle an Gemüse aus
dem Garten für den Winter haltbar zu machen, mit der Frage, wohin unsere
Gesellschaft sich entwickelt und wie ich mich und meine Lieben durch die
kommenden Turbulenzen bringe.

..........

Lediglich das "Gemüse" fehlt mir, aber das "Einkochen" habe ich auf meinen Lernzettel geschrieben, die ersten WECK-Gläser sind bereits bestellt und auch ein Urgetüm von emailliertem Einkochtopf ist schon eingetroffen (danach habe ich erfahren, dass es auch im Backofen gehen soll)..... aber mit Elektrizität und das andere funktioniert auch mit fossilen Brenn-Stoffen. Das Marmelade-Kochen habe ich seit 2009 bereits erfolgreich praktiziert (wird auch von Nichtmarmelade-Essern gelobt). Die Mengen sind allerdings klein, weil der Wildwuchs von Beeren in unserem Garten überschaubar ist.

Willkommen!

--
For entertainment purposes only.

Einkochen ist gar nicht schwer

printf @, Freitag, 26.08.2016, 17:31 vor 3471 Tagen @ Olivia 1150 Views


Aktuell beschäftige ich mich neben dem Versuch, die Fülle an Gemüse

aus

dem Garten für den Winter haltbar zu machen, mit der Frage, wohin

unsere

Gesellschaft sich entwickelt und wie ich mich und meine Lieben durch

die

kommenden Turbulenzen bringe.

..........

Lediglich das "Gemüse" fehlt mir, aber das "Einkochen" habe ich auf
meinen Lernzettel geschrieben, die ersten WECK-Gläser sind bereits
bestellt und auch ein Urgetüm von emailliertem Einkochtopf ist schon
eingetroffen (danach habe ich erfahren, dass es auch im Backofen gehen
soll)..... aber mit Elektrizität und das andere funktioniert auch mit
fossilen Brenn-Stoffen. Das Marmelade-Kochen habe ich seit 2009 bereits
erfolgreich praktiziert (wird auch von Nichtmarmelade-Essern gelobt). Die
Mengen sind allerdings klein, weil der Wildwuchs von Beeren in unserem
Garten überschaubar ist.

Willkommen!

Danke für den netten Willkommensgruß!

Einkochen ist gar nicht schwer, aber ein großer Topf hilft, das stimmt.

Wenn Du Lust hast, können wir uns gerne "im Hintergrund" weiter über verschiedene Methoden der Haltbarmachung austauschen.

Gruss
printf

Ja, grüß Gott, der Herr, die Dame.

Balu @, Donnerstag, 25.08.2016, 13:00 vor 3472 Tagen @ printf 1360 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 25.08.2016, 13:16

Wieder eine Neue/ein Neuer im DGF, willkommen.

Interessantes Thema, Gemüse einkochen, haltbar machen, um es auch während der kalten Jahreszeit essen zu können. Um auch gegen Stromausfälle gewappnet zu sein, hilft letztlich nur einkochen oder sauer einlegen. Einfrieren funktioniert halt nur mit Strom.

Hier noch ein paar Tipps zum selber Wurst machen, Veganer bitte wegschauen [[zwinker]].

Hin und wieder gibt´s sog. Fleischbrät im Supermarkt, meistens in der Aluform um es im Backofen aufzubacken, eine beliebte Partyspeise mit frischem Brot und Senf und, und...

Aus diesem Brät lässt sich nach Belieben auch eigene Wust herstellen, zwar keine Salami aber Schinkenwurst, Jagdwurst, Pizzawurst, Spießbratenwurst, usw.

Für die Schinkenwurst füge man dem Brät kleine Stücke eines Stückes "Oberschale = Schnitzelfleisch" vom Schwein bei. Würzen mit Pfeffer und Salz und dann in kleine Einmachgläser, müssen keine Weckgläser sein.
Das Ganze ungefähr 60 Minuten bei den kleinen Gläsern (größerer Gläser bis zu 90 Min) bei ca. 75-80 Grad im Einkochapparat einkochen. Bitte sehr sauber arbeiten und die Gläser und Deckel zuvor gut säubern und unter fließend heißem Wasser spülen.

Die beste Zeit zum Verarbeiten von Fleisch im Privathaushalt sind das frühe Frühjahr und der späte Herbst. Die Wurst in Gläser dunkel und kühl lagern. Hat man sauber gearbeitet kommt man damit für Wochen/Monate gut über den Sommer und Winter.

Jagdwurst, hier wird ebenfalls Schnitzelfleisch verwendet, allerdings diesmal durch den Wolf gedreht und mit dem Brät vermengt und gewürzt. Pfeffer und Salz ist ein Muss, gerne auch Pfefferkörner, etc.,

Pizzawurst; hier hinein gehören Käsestückchen, getrocknete Tomaten, Paprika, Salami, etc. alles klein geschnitten und mit dem Brät vermengt, noch ein paar Gewürze dran, Basilikum und Oregano nicht vergessen und fertig ist die Wurstmasse zum Einkochen.

Den Anteil Fleisch/Brät muß jeder für sich selber raus finden, ich mache 1/3 Fleisch, 2/3 Brät.

Spießbratenwurst, eine Spezialität aus der Region um Idar-Oberstein. Man nehme Schweinekamm, wem das zu fett ist, auch ausgebeintes Kotelett, Stücke zu 250 - 300 g. Die werden in reichlich Pfeffer, Salz und Zwiebeln eingelegt, ein Tag. Das Fleisch - ohne die Zwiebeln - über offenem Feuer ohne Flamme = nur Glut, grillen und essen, schmeckt hervorragend mit frischem Salat und Stangenweißbrot. Was man nicht schafft, wird klein geschnitten und unters Brät gemengt. Die Zwiebeln in der Pfanne andünsten, nicht allzu intensiv und schon gar nicht braten; klein schneiden und unters Brät mengen. In Gläser abfüllen und im Einkochapparat wie oben garen.

Und wenn´s dann hin und wieder 1/2 Sau gibt, schön zerlegt im Angebot, dann gibt´s auch selbstgemachte Leberwurst, Schinken, und Wurstsuppe....u. v. a. m.

Alles eingekocht, nicht gefroren und trotzdem mehrere Wochen/Monate haltbar, und ein echtes Erlebnis. Wer Kinder oder Enkel hat, unbedingt mitwirken lassen, aber immer Obacht auf peinliche Sauberkeit.

Ich wünsche guten Appetit und @ Olivia, biete Quitte, Brombeer, Himbeer, Erdbeer, Quetsche, Holunderbeeren, Holunderblüten, Holunderblütensaft etc....
ein Spritzer Zitrone oder Limone sorgt als Antioxidans für eine lange natürliche Farbe der Marmelade, insbesondere bei Erdbeermarmelade.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Danke für den Tipp!

printf @, Freitag, 26.08.2016, 17:44 vor 3471 Tagen @ Balu 1118 Views

Wieder eine Neue/ein Neuer im DGF, willkommen.

Interessantes Thema, Gemüse einkochen, haltbar machen, um es auch
während der kalten Jahreszeit essen zu können. Um auch gegen
Stromausfälle gewappnet zu sein, hilft letztlich nur einkochen oder sauer
einlegen. Einfrieren funktioniert halt nur mit Strom.

Hier noch ein paar Tipps zum selber Wurst machen, Veganer bitte wegschauen
[[zwinker]].

Hin und wieder gibt´s sog. Fleischbrät im Supermarkt, meistens in der
Aluform um es im Backofen aufzubacken, eine beliebte Partyspeise mit
frischem Brot und Senf und, und...

.. snip ..

Gruß
Balu

Danke für die wertvollen Hinweise zum Wurst machen!

Ich hab' mir ja schon ein Buch dazu gekauft, muss aber gestehen, dass mir die Sache etwas zu kompliziert ist. Und wir haben auch (noch) keine Schweine hier am Hof. Aber wer weiß, vielleicht nächstes Jahr…
Zunächst möchten wir uns aber im kommenden Frühjahr ein paar (männliche) Küken zulegen und diese, sobald sie groß genug sind, im Tiefkühlschrank zwischenlagern. Dies erscheint uns momentan überschaubar.

Gruß
printf

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