Wieder eine Neue/ein Neuer im DGF, willkommen.
Interessantes Thema, Gemüse einkochen, haltbar machen, um es auch während der kalten Jahreszeit essen zu können. Um auch gegen Stromausfälle gewappnet zu sein, hilft letztlich nur einkochen oder sauer einlegen. Einfrieren funktioniert halt nur mit Strom.
Hier noch ein paar Tipps zum selber Wurst machen, Veganer bitte wegschauen
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Hin und wieder gibt´s sog. Fleischbrät im Supermarkt, meistens in der Aluform um es im Backofen aufzubacken, eine beliebte Partyspeise mit frischem Brot und Senf und, und...
Aus diesem Brät lässt sich nach Belieben auch eigene Wust herstellen, zwar keine Salami aber Schinkenwurst, Jagdwurst, Pizzawurst, Spießbratenwurst, usw.
Für die Schinkenwurst füge man dem Brät kleine Stücke eines Stückes "Oberschale = Schnitzelfleisch" vom Schwein bei. Würzen mit Pfeffer und Salz und dann in kleine Einmachgläser, müssen keine Weckgläser sein.
Das Ganze ungefähr 60 Minuten bei den kleinen Gläsern (größerer Gläser bis zu 90 Min) bei ca. 75-80 Grad im Einkochapparat einkochen. Bitte sehr sauber arbeiten und die Gläser und Deckel zuvor gut säubern und unter fließend heißem Wasser spülen.
Die beste Zeit zum Verarbeiten von Fleisch im Privathaushalt sind das frühe Frühjahr und der späte Herbst. Die Wurst in Gläser dunkel und kühl lagern. Hat man sauber gearbeitet kommt man damit für Wochen/Monate gut über den Sommer und Winter.
Jagdwurst, hier wird ebenfalls Schnitzelfleisch verwendet, allerdings diesmal durch den Wolf gedreht und mit dem Brät vermengt und gewürzt. Pfeffer und Salz ist ein Muss, gerne auch Pfefferkörner, etc.,
Pizzawurst; hier hinein gehören Käsestückchen, getrocknete Tomaten, Paprika, Salami, etc. alles klein geschnitten und mit dem Brät vermengt, noch ein paar Gewürze dran, Basilikum und Oregano nicht vergessen und fertig ist die Wurstmasse zum Einkochen.
Den Anteil Fleisch/Brät muß jeder für sich selber raus finden, ich mache 1/3 Fleisch, 2/3 Brät.
Spießbratenwurst, eine Spezialität aus der Region um Idar-Oberstein. Man nehme Schweinekamm, wem das zu fett ist, auch ausgebeintes Kotelett, Stücke zu 250 - 300 g. Die werden in reichlich Pfeffer, Salz und Zwiebeln eingelegt, ein Tag. Das Fleisch - ohne die Zwiebeln - über offenem Feuer ohne Flamme = nur Glut, grillen und essen, schmeckt hervorragend mit frischem Salat und Stangenweißbrot. Was man nicht schafft, wird klein geschnitten und unters Brät gemengt. Die Zwiebeln in der Pfanne andünsten, nicht allzu intensiv und schon gar nicht braten; klein schneiden und unters Brät mengen. In Gläser abfüllen und im Einkochapparat wie oben garen.
Und wenn´s dann hin und wieder 1/2 Sau gibt, schön zerlegt im Angebot, dann gibt´s auch selbstgemachte Leberwurst, Schinken, und Wurstsuppe....u. v. a. m.
Alles eingekocht, nicht gefroren und trotzdem mehrere Wochen/Monate haltbar, und ein echtes Erlebnis. Wer Kinder oder Enkel hat, unbedingt mitwirken lassen, aber immer Obacht auf peinliche Sauberkeit.
Ich wünsche guten Appetit und @ Olivia, biete Quitte, Brombeer, Himbeer, Erdbeer, Quetsche, Holunderbeeren, Holunderblüten, Holunderblütensaft etc....
ein Spritzer Zitrone oder Limone sorgt als Antioxidans für eine lange natürliche Farbe der Marmelade, insbesondere bei Erdbeermarmelade.
Gruß
Balu
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Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.