Wer kauft sich jetzt noch (privat) einen Diesel?

Hasso, Dienstag, 23.08.2016, 22:29 vor 3474 Tagen 6480 Views

bearbeitet von Hasso, Dienstag, 23.08.2016, 23:13

Diese interessante Frage wurde vor ein paar Tagen aufgeworfen, aber nicht beantwortet.
Finde aber den "Urheber" nicht mehr (DT?), trotz bester Gelber Suchfunktion.

Ich werde regelmäßig von BMW angerufen: "Wie wäre es mit einem schönen Neuwagen?"

Meine immer gleich lautende Antwort:
"Sehr gerne... aber nur, falls mein guter alter BMW-Diesel (Bj. 2008) unplanmäßig zu Schrott gehen sollte... aber dann wird es ein BMW-Benziner.
Ansonsten fahre ich den Diesel bis zum H-Kennzeichen[[zwinker]]
Habe echt keinen Bock mehr drauf, ständig von den MSM beschimpft und geächtet zu werden, trotz "Grüner Plakette" und bester Verbrauchswerte!"

BMW, Daimler und VW machten bis dato (über den Daumen) rund 60% ihres Umsatzes mit Diesel-Fahrzeugen.
BMW und Daimler habe ich im Depot... gut im PLUS. Balsam für mich Börsen-Loser...

Deshalb meine On-Topic-Wirtschaftsfrage... siehe Betreff.
Es geht in der Frage ausdrücklich um Privatkäufer -gebraucht oder neu-. Firmen- oder Leasingflotten sich außen vor.

Bitte keine E-Auto-Hinweise... ich muss ab und zu 700-800 km "am Stück" mit 110 km/h Realschnitt inkl. Pausen fahren[[freude]]
Habe echt keinen Bock auf abseits liegende "AB-Schnell-Ladestationen", wo ich 30-40 Minuten dem "Gepinkel" zuschauen muss[[sauer]]
Altbekannter "Tesla-Abturner"[[freude]]

Hat jemand Erleuchtung zum Thema?
Gute Nacht
Hasso

Vielleicht macht ja gerade jetzt - gegen den Trend - Diesel kaufen Sinn? (oT)

Arbeiter @, Dienstag, 23.08.2016, 23:51 vor 3474 Tagen @ Hasso 3565 Views

- kein Text -

Reibe den MSM doch die Daten des UBA unter die Nase

Martin @, Mittwoch, 24.08.2016, 04:08 vor 3474 Tagen @ Hasso 4107 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 14:26

https://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/luftschadstoff-emissionen-in-deutsch...

Der NOx-Ausstoß durch Diesel-Fahrzeuge (inkl. Lkw) hat sich von 1999 bis 2014 um über 60 % reduziert, der Anteil an allen NOx-Quellen ist von 50 % auf 40 % gesunken. In der gleichen Zeit hat sich der Diesel-Anteil bei Neuzulassungen in etwa verdoppelt. Alles noch ohne Euro6.

All das spricht nicht dafür, dass Diesel-Pkw ein Problem sind, selbst Euro6 für Pkw lässt sich aus der Entwicklung kaum begründen (auf der Seite des UBA werden ja auch die Lkw als Hauptverursacher gesehen). Da es auch um die städtische Belastung geht: Wer einen Pkw-Diesel kauft, hat üblicherweise hohe Kilometerleistungen, und die fährt er nicht in Städten, Taxifahrer ausgenommen. Und selbst in den Städten ging trotz steigendem Diesel-Anteil NOx zurück.

Die MSM-Schreiberlinge und die ominöse 'Deutsche Umwelthilfe' fallen zwar gerne über (tatsächliche) Emissionswerte bei den großen deutschen Herstellern her, ob diese überhaupt für die tatsächliche Belastung eine signifikante Rolle spielen, interessiert sie dabei nicht, auch nicht, dass die 'Gefährlichkeit' von NOx bei den aktuellen Grenzwerten schlecht belegt ist.

Hasso. Du sprichst mir aus der Seele

Albert @, Mittwoch, 24.08.2016, 07:10 vor 3474 Tagen @ Hasso 3987 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 13:17

Hallo Hasso.
Du sprichst mir aus der Seele. Mit dem 12 Jahre alten hochwertigen Wohnmobil (einst etwa 140000 Euro) erlebe ich bereits die Nachteile von Umweltzonen, obschon dieses erst 100000 km gelaufen hat und technisch wie neu ist.
Seit ner Weile liebäugele ich auch mit einem neuen Auto. Landcruiser 2.7 im Visier. Euro 5. So ein Ding kostet schnell 50000,-. Da ich 2019 evtl. Schon mit Diskriminierung in Städten rechnen muss, ist ein Kauf mir zu unsicher. Ich bleibe also lieber beim Alten. Ein Gedanke kommt noch hinzu. In Griechenland wurden Autos über 2 Liter beim Bankrott plötzlich extrem besteuert. Wer will bei Merkels Garantien, den Bankenrettungen und Asylkurs den Bankrott für uns ausschließen? Was ist dann mit Autos über 2 Liter Hubraum? Auch ein Camaro 2016 gehört zu meinen Träumen. Aber als Zweitwagen würde ich den dann abmelden. Beim Hauptauto geht das nicht.

Die ganze Politik ist hanebüchen. Hoffe, die EU und unsere Politiker bekommen sie bei den nächsten Wahlen so richtig auf die Rübe.

Das Schlimmste an den letzten Jahren ist für mich die Erkenntnis, dass Deutschland nicht mehr unser Land ist. Wir hier gefühlt nur geduldet sind und selbst geplante Vertreibung und Genozid im Prinzip nicht mehr 100 % auszuschließen sind. Dass die Politik macht, was sie will. DDR reloaded. Dass ich auch meinem Immobilienbesitz nicht mehr traue in solcher Rechtslage, wo ständig Verträge gebrochen werden. Ein Bekannter von mir hat statt in Deutschland einige Millionen in Uruguay investiert. Auch er traut dem komischen NWO-Versuchsballon EU mit dem Extra-Leckerbissen Islamisierung nicht mehr. Dank Falkenauge wissen wir ja, wer diese Politik betreibt. Der Österreicher hatte wohl doch recht, als er sagte, wehe wir verlieren den Krieg. Jetzt scheint Zahltag.
Liebe Grüße

Ps. Ich plane zwar noch nicht konkret das Auswandern. Bereite es aber parallel als Option vor.

Ich fahre auch einen 14 Jahre alten Diesel, einen der ersten "abgasgereinigten".

Olivia @, Mittwoch, 24.08.2016, 12:10 vor 3473 Tagen @ Albert 2996 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 13:19

Der fährt immer noch super. Ist derzeit noch (grüne Plakette) in den Umweltzonen zugelassen, innen noch so tip top in Ordnung (trotz bisweilen schlechter Behandlung) und man sitzt einfach so gut, dass ich ihn gar nicht abgeben mag. Trotzdem kann der Tag kommen und ich "informiere" mich bereits. Klar war nur ein neuer Diesel angedacht, obwohl ich nicht mehr so viel und lange fahre. Aber nun? Also tue ich gar nichts außer mich zu informieren.

Vom WoMO habe ich inzwischen Abstand genommen (zu unbeweglich und zu auffällig) und schaue nach kleinen, unauffälligen Bussen, die noch stadttauglich sind und sich wie ein PKW fahren. Das erste Mal werde ich mich mit Gebrauchten beschäftigen. Vorher habe ich immer neu gekauft und die Autos dann 10 Jahre gefahren. Danach kam ein Neuer..... aber jetzt?

Empfehlungen zu Kleinbussen und deren Spritverbrauch nehme ich gerne entgegen. Am liebsten Diesel. :-))))

Wie alt muss ein Auto eigentlich sein, um die H-Plakette zu bekommen?

--
For entertainment purposes only.

H-Kennzeichen

Dieter, Mittwoch, 24.08.2016, 15:17 vor 3473 Tagen @ Olivia 2744 Views

bearbeitet von Dieter, Mittwoch, 24.08.2016, 15:34

Wie alt muss ein Auto eigentlich sein, um die H-Plakette zu bekommen?

Erstzulassung vor mindestens 30 Jahren, guter Zustand, relativ im Originalzustand.

Vorteil solcher Dieselfahrzeuge: Die fahren garantiert auch mit Pflanzenöl, Frittenöl, Heizöl usw.

Vor ca. 4 Jahren hatte ich eine dieselbetriebene 15 KW-Maschine angetestet, die ich seit ca. 30 Jahren eingelagert hatte, anzuwerfen mit ner Handkurbel, war ein wenig schweißtreibend. Ich hatte keinen neuen Diesel eingefüllt, es war noch ein Rest im Tank. - und das Ding sprang ohne Probleme an, ein guter alter Saugdiesel, habe nicht mal vorgeglüht, wie das bei manch anderen älteren Motoren üblich ist.

Gruß Dieter

Du kannst Dir ja beides kaufen. Wir enteignen Dich sowieso

Sundevil @, Mittwoch, 24.08.2016, 07:17 vor 3474 Tagen @ Hasso 4291 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 14:17

Laut Statistiken sind etwa 1.8 Mio Einwanderer nach Europa/Deutschland gekommen. 1.2 Mio stehen bereits wieder vor den Toren der Behörden.
Da man das ja irgendwie bezahlen muss und die sozialen und wirtschaftlichen Vorteile der Immigration erst in den nächsten 5 Jahren realisieren, also wenn die Unterstützung der Fremdarbeiter durch ihren Familiennachzug in die Gänge kommt und man die Qualität der Jobs im Arbeitsmarkt an die gute Ausbildung der Zuwanderer angepasst hat.

Gerade in Deutschland ist man ja vollkommen unvorbereitet darauf gewesen, plötzlich eine Million Ärzte und Ingenieure mehr zu haben. Das kam ja vollkommen unvorbereitet und dank Merkels grandioser Idee auch noch schlagartig, aber alternativlos!

Daher muss man die Überbrückungsphase fremd-finanzieren, und um die qualifizierten Arbeiter im Land zu halten, muss man ihnen einen gewissen Lebensstandard sichern, sonst gehen sie womöglich wieder weg. Das haben wir bereits in den letzten Jahren mit gut ausgebildeten deutschen Ärzten und Ingenieuren gehabt.
Ich schlage vor, dies entweder über Banken oder eben über drastische Abgaben und Enteignung der Bevölkerung zu machen. Am besten wäre es, die Banken könnten selbständig Enteignungen vorantreiben und über fremde Staaten das Inkasso betreiben. Mir fallen da gleich ein paar Staaten ein.[[freude]]
Daher ist es gleich, ob Du Dir jetzt ein oder zwei Autos kaufst. Wir nehmen es Dir eh weg. Das befiehlt nicht nur der humanitäre Imperativ, sondern gebietet auch das Militär, welches die "freiwillige Enteignung" bereitwillig unterstützen wird.

Jetzt mal Spaß beiseite.

WACO @, Mittwoch, 24.08.2016, 07:42 vor 3474 Tagen @ Sundevil 3737 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 07:48

Moin Sundevil,

hast Du nicht auch so ein ungutes Gefühl, gewissen Entscheidungsträger
könnten hier mitlesen und deine "Ideen", mangels eigener Fantasie,
aufgreifen?[[sauer]]
Nur mal so gefragt.[[zwinker]]
Man sollte es denen ja auch nicht zu einfach machen!![[freude]]

Grüße

Entschuldige. Aber ich meine das ernst!

Sundevil @, Mittwoch, 24.08.2016, 08:05 vor 3474 Tagen @ WACO 3685 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 08:17

Du glaubst doch nicht, ich mache das hier zum Spass!

Nein, ich möchte die sozialistische Reform unter Angela Merkel vorantreiben. (Ich hab das übrigens schon 2010 ganz genau beschrieben. Sogar ein kleines Spiel dazu entworfen, so dass man auch mal Merkel-Diktator spielen kann.)
Was jetzt mit der Refudgie Krise kommt ist nur die Umsetzung. Damals habe ich das noch nicht vorhergesehen, die Auswirkungen sind aber genauso wie ich sie beschrieben habe.

Wie Millionen anderen, so gefällt mir die Idee, anderen etwas wegzunehmen - da ich selber nichts habe. Wir verabscheuen alle, die etwas mehr haben, weil die es durch geschicktes Agieren den Armen weggenommen haben.

Außerdem braucht keine Regierung für ihre Verbrechen eine Beratung. Das bekommen die schon selber hin. Aber vielleicht hast Du recht und die haben mein Buch gelesen!

Warum denn nicht?

Blut-Svente @, Mittwoch, 24.08.2016, 07:57 vor 3474 Tagen @ Hasso 3395 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 14:21

Moin Hasso,

ich habe vor kurzem einen 2l Diesel von einem WA aus Leipzig käuflich
erworben. Ich versuche mir abzugewöhnen, jede Sau, die durchs Dorf getrieben
wird, ernst zu nehmen und entgegen früher auf viele Jahre im Voraus zu
planen. Da mein Einsatz nicht sonderlich hoch ist, da ich generell nur
Gebrauchte fahre, wäre auch hier ein "Totalverlust" verschmerzbar.
Ich kaufe Fahrzeuge nie unter Zeitdruck, werfe meine Angel aus
und irgendwann kriege ich das, was ich mir vorstelle, zu einem
guten Preis.

Ich erfreue mich aber erst mal an dem kultivierten Motor, der mit 5,5l im Schnitt
den Kraftstoff recht effizient ausnutzt.
Als Schmankerl hat er eine Standheizung [[freude]] ab Werk und ein nettes Soundpaket.

Derzeit habe ich auch noch eine ital. Freundin, rot, 150 kg schwer und
hört auf den Namen Vespa. Durch die 22Ps mit Kl1 zu fahren und der
Unterhalt kostet nen Lutscher. Und für den Spaß in der Eifel oder
Sauerland wären da noch 150PS auf 2 Rädern.[[freude]]

Glück auf!
Svente

--
Wenn man einen Deutschen mit ein paar Konservendosen in den Urwald jagt, kommt er mit einer Lokomotive wieder heraus...
Ephraim Kishon

Immer wieder ein Diesel, natürlich keinen Benziner

Dieter, Mittwoch, 24.08.2016, 09:16 vor 3473 Tagen @ Hasso 3725 Views

bearbeitet von Dieter, Mittwoch, 24.08.2016, 13:22

Hallo Hasso,

mich rufen ja keine Autoverkäufer an, mein letzter Neuwagenkauf ist schon wirklich Jahrzehnte her.
Ich nehme immer so Kisten wie Deine, also hochwertige Technik, vom Vorbesitzer nicht übermäßig belastet und zu einem Preis, der pro Jahr einen Wertverlust im sehr niedrigen 3stelligen Bereich erwarten läßt. Die fahre ich dann meistens 5-6 Jahre, oft ohne nennenswerte Reparatur und dann verkaufe ich diese wieder.

Und für mich kommen nur Dieselfahrzeuge infrage, zumal mind. ein Fahrzeug voll im Gelände belastbar sein muß oder einen schweren Hänger ziehen muß. Und wenn ich mir die mageren Drehmomente bei Benzinern so vorstelle ......, dann möchte ich so manche Bergstrecke mit Hänger nicht fahren. In dem Zusammenhang ist übrigens anzumerken, daß BMW bei den 6-Zylindern das magerste Drehmoment hat.

Und ansonsten: Umweltzonen in Städten interessieren mich nicht. Sollte ich mal in eine Stadt fahren, die derartige Vorgaben hat, was soll's, riskiere ich halt nen Ordnungsgeld, es ist halt wie Falschparken. Und sollten die Maßnahmen immer radikaler von den Städten vorangetrieben werden, was soll's? Ich bin nicht gezwungen, in eine derartige Stadt zu fahren.

Gruß Dieter

Volle Zustimmung

Schweizerkäse @, Mittwoch, 24.08.2016, 22:07 vor 3473 Tagen @ Dieter 2257 Views

Hallo Dieter,

ich sehe es ähnlich und habe mich, bei Kurzbesuchen in Deutschland, noch nie um diese Umwelt-Dingens-Plakette geschert.

Manche Autos, von mir, hatten sie, andere wieder nicht. Wurde bisher noch nie angehalten und ich bin schon an vielen Polizeistreifen vorbeigefahren.

Es interessiert mich schlichtweg nicht, so lange die Strafen bezahlbar sind.

So schaut es aus!
Gruss

Erleuchtung: Wer kauft sich jetzt überhaupt noch ein Auto privat?

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 24.08.2016, 09:17 vor 3473 Tagen @ Hasso 3995 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 09:24

Hat jemand Erleuchtung zum Thema?
Gute Nacht
Hasso

Wenn, dann Geschäftswagen.
Die 30 Euro, die eine Gewerbeanmeldung kostet, können es doch echt nicht sein.
Rede mit deiner Vermieterin und mache ein Schild an die Haustür hin.
Sag ihr, dass die Damen, die dich immer besuchen, das gewerblich machen. [[freude]]
Und dann bestellst du dir noch für ca. 100 Euro eine Homepage.

Dann ist das FA erst einmal vollauf mit zufrieden, und du kannst die nächsten 7 - 8 Jahre Verluste machen. (länger gebe ich dem System sowieso nicht mehr).

Du glaubst gar nicht, was du alles für dein Geschäft benötigst, von dem du bisher angenommen hast, du hättest nur privat Verwendung dafür.
Und wenn du enteignet werden solltest, dann kannst du das ebenso von der Steuer absetzen.

Gruß Mephistopheles

PS: Ich meine meinen Tipp ebenfalls im Ernst! Meph.

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Die Möglichkeiten sind vielfältig - Kreativität ist gefragt

Echo @, Mittwoch, 24.08.2016, 09:55 vor 3473 Tagen @ Mephistopheles 3619 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 09:59

Dem muss ich zustimmen. Auch für die angesprochenen "erfolglosen" Gewerbetreibenden gibt es einige Jahre sehr attraktive Gestaltungsmöglichkeiten, von denen die wenigsten derzeit überhaupt ahnen. Ein guter Steuerberater hat mir die genannte Vorgehensweise bestätigt und noch unzähliche weitere Kniffe verraten. Wenn man die Sache mit dem Gewerbe auf die Spitze treibt, ist selbst die Hochzeit von der Steuer absetzbar weil Geschäftsessen; das Neugeborene ist stiller Teilhaber; und die Hälfte des Gartens für Kundengespräche reserviert. Bedeutet: Mit Nebengewerbe kann selbst ein Arbeitnehmer noch jede Menge Steuern sparen. Wobei ich selber zur Kombination mit eigenständigen Gesellschaftsformen tendiere, weil man dann das Auto zurückvermietkaufen kann und am Ende dreifache Steuerabzüge erhält (Vorausgesetzt die Nutzung ist zu 90% gewerblich, was je nach Art des Gewerbes durchaus möglich ist). Selbst eine heiße Schnitte mit Verlustvortrag könnte man in die Sache mit einbauen. Ich probiere derzeit einige der Dinge persönlich aus, weil ich es leid bin dass die Sozialisten mein Geld verprassen.

Viel zu viel Arbeit, kann nach hinten los gehen

Schweizerkäse @, Mittwoch, 24.08.2016, 22:14 vor 3473 Tagen @ Echo 2309 Views

Hallo Echo,

Deine Ideen sind sicher interessant und ich wünsche viel Glück. Doch die "Steuertricks" machen viel zu viel Arbeit.

Zuerst muss man ja Gewinn haben, damit man steuerlich etwas zurückbekommen kann und wehe Du übertreibst es.

Alle "gesparten" Steuern, sind 10 Jahre später noch rückzahlbar, mit Zinsen. Da reicht es, wenn der Finanzbeamte wechselt.

Meine Empfehlung: Weniger verdienen oder auswandern und keinesfalls versuchen, das System zu überlisten.

Gruss

So ist es! (oT)

Olivia @, Donnerstag, 25.08.2016, 10:10 vor 3472 Tagen @ Schweizerkäse 1760 Views

- kein Text -

--
For entertainment purposes only.

bin anderer Meinung

Dieter, Mittwoch, 24.08.2016, 10:29 vor 3473 Tagen @ Mephistopheles 3624 Views

Hallo Mephistopheles,
da bin ich anderer Meinung, habe 30 Jahre Unternehmer-Eigenschaft bis vor kurzem hinter mir, kenne mich mit Steuern und Prüfungen recht gut aus, und kam vor Jahren schon zu der Erkenntnis, daß es für mich am billigsten ist, den Wagen (gebraucht), den man täglich benutzt, privat zu kaufen, sodaß außer der Haftpflicht steuerlich nichts abzusetzen ist und ggf. für betriebliche Fahrten der Firma als Dienstfahrt in Rechnung zu stellen, oder in der Rubrik V+V veranlaßte Fahren steuerlich geltend macht.

Als Unternehmer ist man doch dermaßen abhängig von der Staatskrake ....


Gruß Dieter

Ist haargenau auch meine Erkentnis nach 30 Jahren....

Olivia @, Mittwoch, 24.08.2016, 12:37 vor 3473 Tagen @ Dieter 3246 Views

Hallo Mephistopheles,
da bin ich anderer Meinung, habe 30 Jahre Unternehmer-Eigenschaft bis vor
kurzem hinter mir, kenne mich mit Steuern und Prüfungen recht gut aus, und
kam vor Jahren schon zu der Erkenntnis, daß es für mich am billigsten
ist, den Wagen (gebraucht), den man täglich benutzt, privat zu kaufen,
sodaß außer der Haftpflicht steuerlich nichts abzusetzen ist und ggf.
für betriebliche Fahrten der Firma als Dienstfahrt in Rechnung zu stellen,
oder in der Rubrik V+V veranlaßte Fahren steuerlich geltend macht.

...............

Als Unternehmer darfst Du nämlich bei privater Nutzung eines Dienstfahrzeuges ordentlich Steuern auf die "Nutzung" zahlen. Gerade in GmbHs eine "feine" Sache. Dazu solltest Du dich unbedingt mit den Gesetzen zur "verdeckten Gewinnausschüttung" beschäftigen. Es ist nämlich Dein Genick, das ggf. brechen wird. Schon mancher Steuerberater hat seinen Klienten ins "Unglück" gestürzt. Und immer wieder mit den gleichen "Verlockungen". "Mit Speck fängt man Mäuse"... Und falls schon solche "Konstruktionen" vorhanden sind, so schnell wie möglich schauen, dass man wieder "heil" da heraus kommt.

Die Dinge so SIMPEL wie möglich halten......

--
For entertainment purposes only.

Gefährlicher Meph-Tipp... Warnung an Nachahmer

Hasso, Mittwoch, 24.08.2016, 19:05 vor 3473 Tagen @ Mephistopheles 2773 Views

bearbeitet von Hasso, Mittwoch, 24.08.2016, 19:24

Wenn, dann Geschäftswagen.
Die 30 Euro, die eine Gewerbeanmeldung kostet, können es doch echt nicht
sein.
Rede mit deiner Vermieterin und mache ein Schild an die Haustür hin.
Sag ihr, dass die Damen, die dich immer besuchen, das gewerblich machen.
[[freude]]
Und dann bestellst du dir noch für ca. 100 Euro eine Homepage.

Dann ist das FA erst einmal vollauf mit zufrieden, und du kannst die
nächsten 7 - 8 Jahre Verluste machen. (länger gebe ich dem System sowieso
nicht mehr).
PS: Ich meine meinen Tipp ebenfalls im Ernst! Meph.

Hallo Meph,
sicher meinst Du das Ernst... trotzdem möchte ich Nachahmer warnen.
Obwohl es mit der Dieselfrage wenig zu tun hat.

War selber sieben Jahre Freiberufler und habe im Schnitt sogar ganz gute Gewinne versteuert.
Trotzdem wurde mein Dienstwagen (100% dienstliche Nutzung, weil ein zweiter 100%-Privatwagen vorhanden war) ständig "geprüft"... hatte aber immer wasserdichte Fahrtenbücher.
Als ich dem Finanzamt 2015 mitteilte, dass ich Feierabend mache, ging es noch mal los[[sauer]]
Wieder wurde mein Dienstwagen und der MWSt-pflichtige Verkauf des Diesels an mich selber genau überprüft... alles palletti, meine Unterlagen und Rechnungen waren wieder perfekt. Trotzdem war es für mich echt nervig[[sauer]]

Deshalb schließe ich mich der Meinung von @Dieter und @Olivia voll an!
Würde ich heute genau so machen.

Und dann hatte ich noch eine ganz penible Überprüfung der Rentenversicherung.
Die fanden es gar nicht witzig, dass ich ab 2008 (wg. Freiberufler-Status) nichts mehr an sie überwiesen habe.
Sehr viel Stress und Papierkrieg... dann kam nach Monaten endlich das nette Schreiben der Deutschen Rentenversicherung, dass ich alles richtig gemacht habe[[top]]

Nur als kleiner Hinweis, was "schlaue Selbständige" so alles erwartet.
Viel Glück und beste Grüße
Hasso

Du hast ja recht. Man sollte sich aber trotzdem nicht dümmer stellen, als man ist

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 25.08.2016, 08:49 vor 3472 Tagen @ Hasso 2011 Views

Hallo Meph,
sicher meinst Du das Ernst... trotzdem möchte ich Nachahmer warnen.
Obwohl es mit der Dieselfrage wenig zu tun hat.

Wurde von mir dahingehend beantwortet: Wer kauft sich überhaupt noch ein Auto?

Ich nutze seit Jahren Carsharing. Dafür bekomme ich natürlich eine Rechnung incl.Mwst. Da war es zuerst so, dass das FA alle Fahrten als gewerblich akzeptiert hat, da ja Leihwagen.
Dann kamen sie damit, 30% Privatanteil. Fahrtenbuch hatte ich natürlich nicht, aber ich habe meine Kundenlisten vorgelegt. Wenn ich einen Kunden verprovisioniert bekomme, dann muss ich ja wohl dort gewesen sein.
Dann haben wir uns auf 10% geeinigt, aber in Zukunft muss ich Fahrtenbuch führen.
Das ist auch nicht die Welt, wird am Ende wohl bei ungefähr 10% bleiben.


War selber sieben Jahre Freiberufler und habe im Schnitt sogar ganz gute
Gewinne versteuert.
Trotzdem wurde mein Dienstwagen (100% dienstliche Nutzung, weil ein
zweiter 100%-Privatwagen vorhanden war) ständig "geprüft"... hatte aber
immer wasserdichte Fahrtenbücher.
Als ich dem Finanzamt 2015 mitteilte, dass ich Feierabend mache, ging es
noch mal los[[sauer]]

Betrachte das als deinen Beitrag zum Gemeinwohl.
MIt jeder Prüfung, wo nichts dabei rauskommt, bewahrst du deinen Nächsten, den du genauso lieben sollst wie dich selbst, und bei dessen Prüfung vielleicht doch etwas herausgekommen wäre, vor einer Prüfung. Auch ein Finanzamtsprüfer kann nicht an 2 Orten gleichzeitig sein.

Wieder wurde mein Dienstwagen und der MWSt-pflichtige Verkauf des Diesels
an mich selber genau überprüft... alles palletti, meine Unterlagen und
Rechnungen waren wieder perfekt. Trotzdem war es für mich echt
nervig[[sauer]]

Deshalb schließe ich mich der Meinung von @Dieter und @Olivia voll an!
Würde ich heute genau so machen.

Carsharing kostet mich genau NULL, NULLNULL, wenn ich es nicht nutze.
Ist das bei euren Gebrauchten genauso?

Nur als kleiner Hinweis, was "schlaue Selbständige" so alles erwartet.
Viel Glück und beste Grüße
Hasso

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Der Diesel ist tot, nur weiß das jetzt noch keiner ;-)

Mr.Dux @, Mittwoch, 24.08.2016, 12:45 vor 3473 Tagen @ Hasso 3411 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 13:41

Der Diesel ist tot, nur weiß das jetzt noch keiner <img src=" />

So wie ich das hier raus lese, könnte ich mir meine Meinung wohl sparen, ich sags aber trotzdem mal: Der Diesel ist tot, nur weiß das jetzt noch keiner. <img src=" /> Wer jetzt einen Diesel kauft, wird wohl sein Auto in ein paar Jahren verschenken müssen, weil es keiner mehr haben will. Unabhängig vom zukünftigen Aufkommen der Elektromobilität, wird wohl der privat genutzte Diesel als erstes vom Markt verschwinden, sprich Privatleute werden entweder auf einen Benziner ausweichen oder in ein paar Jahren auf ein Elektroauto.

Dem Diesel wird in den nächsten Jahren mehr und mehr der Garaus gemacht, sprich Fahrverbot in Städten kommt sicher (nur will das jetzt noch keiner wahrhaben). Ebenso kommt die Preisanpassung von Diesel an Benzin, wodurch man dann an der Tankstelle keinen Vorteil mehr hat (nur glaubt das jetzt noch keiner). Die Folgen davon werden für den Diesel dramatisch sein, sprich die Besitzer auch aktueller Dieselmodelle werden extreme Wertverluste hinnehmen müssen. Die Folgen für die deutschen Autobauer werden ebenfalls dramatisch sein, was aber auch noch keiner wahrhaben will, weil wir einfach noch auf viel zu hohem Ross leben. Aber die Zukunft kann man eben immer erst rückblickend verstehen, doch die Winks mit dem Zaunpfahl sind an allen Ecken zu finden. Man muss nur offen dafür sein.

So meine Meinung und mit dieser kann nun jeder anfangen, was er will.

Beste Grüße Mr.Dux

Du sprichst die Meinung des VW-Managements aus, die überlegen, den Diesel "abzuschaffen".

Olivia @, Mittwoch, 24.08.2016, 13:29 vor 3473 Tagen @ Mr.Dux 2959 Views

Der Diesel ist tot, nur weiß das jetzt noch keiner <img src=" />

So wie ich das hier raus lese, könnte ich mir meine Meinung wohl sparen,
ich sags aber trotzdem mal: Der Diesel ist tot, nur weiß das jetzt noch
keiner <img src=" /> Wer jetzt einen Diesel kauft, wird wohl sein Auto in ein paar
Jahren verschenken müssen, weil es keiner mehr haben will.

............

Das wissen bereits viele, dass genau dieses geplant ist. Deshalb hat Hasso doch seinen Thread eröffnet.

Ich glaube aber kaum, dass man die Menschen, die nicht im Zentrum Europas wohnen, so schnell davon überzeugen kann, ihre alten Diesel zu verschrotten.
Wir Diesel-Fans werden dann wohl umziehen müssen. :-))

--
For entertainment purposes only.

Kurzer Nachtrag zu: Der Diesel ist tot, nur weiß das jetzt noch keiner ;-)

Mr.Dux @, Mittwoch, 24.08.2016, 13:44 vor 3473 Tagen @ Hasso 3285 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 24.08.2016, 14:08

Kurzer Nachtrag zu: Der Diesel ist tot, nur weiß das jetzt noch keiner <img src=" />

Das ist natürlich alles politisch so gewollt und hat Nix mit Klimaschutz und Feinstaub zu tun. Zudem mutet die ganze Sache auch ziemlich schizophren an, wenn man bedenkt, was für politische Klimasauereien klammheimlich sonst so unterstützt werden, wie Chemtrails und Co. Hierbei spielt natürlich die deutsche Politik als Entscheidungsträger absolut keine Rolle, da solche Entscheidungen von anderen Eliten entscheiden werden.

Somit kommt der Tod vom Diesel nicht aus heiterem Himmel, sondern ist von langer Hand geplant. Der Kuchen der Automarken bzw. Autohersteller wird in den kommenden Jahrzehnten neu aufgeteilt werden. Und da Europa in den nächsten Jahren extrem destabilisiert werden soll, so werden sich dem Niedergang auch einige deutsche Autohersteller anschließen. Massenarbeitslosigkeit ist die Folge. In etwa so wie es Nokia erging, als das iPhone von Apple im Jahre 2007 vorgestellt wurde. Aufzuhalten ist diese Entwicklung genausowenig, wie die zukünftige Arbeitslosigkeit durch die Einführung von Robotern in der Wirtschaft.

Die Welt wird sich in den nächsten Jahren schneller verändern, als wir es aus der Vergangenheit gewohnt waren. Davon bin ich überzeugt ...

P.S. @ Olivia: Selbst die derzeitigen Diesel-Fans werden ihre Dieselautos früher oder später freiwillig abgeben. Entweder weil die Rahmenbedingungen europaweit extrem verschlechtert, unattraktiv und teuer werden oder weil eine neuere Technik so überzeugt, dass man freiwillig sein altes Gerät austauscht, siehe Röhrenfernseher und heutige Flachbildschirme. Das ging rasend schnell. Heute sind es wohl nur noch Idealisten, die ne Röhre zuhause stehen haben.

Ist aber nur meine Meinung ... In diesem Sinne beste Grüße Mr.Dux

Die Röhre ist für kühle Rechner 1. Wahl

Dieter, Mittwoch, 24.08.2016, 15:07 vor 3473 Tagen @ Mr.Dux 3158 Views

siehe Röhrenfernseher und heutige
Flachbildschirme. Das ging rasend schnell. Heute sind es wohl nur noch
Idealisten, die ne Röhre zuhause stehen haben.

Hallo,
auch kühle Rechner nehmen die Röhre. Ich nehme hervorragende Röhrengeräte, die meine Mieter (oft mit Amtsunterstützung) ausrangieren, weil sie sich nen dicken Flachbild kaufen. Dann verschrotte ich meine älteren kleineren TVs, bekomme schließlich kostenlos was besseres.

Aber auch gebraucht gibt es massenhaft für sehr kleines Geld ein Prima Bild und Ton.

Gruß Dieter

Hier läuft....

Holger66 @, Nettetal, Mittwoch, 24.08.2016, 22:57 vor 3473 Tagen @ Dieter 2380 Views

....auch noch ein monsterschwerer Metz Linea von 2008, den ich voriges Jahr mit nur wenigen Betriebsstunden auf der Uhr geschenkt bekam. Deutsches Qualitätsprodukt von großer Solidität mit knackscharfem Bild und guter Klangqualität, was für mich als "Goldohr" wichtig ist. Da sind vernünftige Lautsprecher verbaut, nicht so kleine Quäken, wie in den Flachbildgeräten.

Und einen VHS-Recorder habe ich auch noch. Und einen UKW-Tuner von Onkyo und noch anderen alten Kram....

NATO single fuel policy

lassetas @, Mittwoch, 24.08.2016, 20:53 vor 3473 Tagen @ Hasso 2601 Views

Guten Abend,

mit Erstaunen las ich vor kurzem, daß die Nato, ich meine sogar BW, Ausschreibungen für ein Dieselkrad vergeben hatte, nicht an eine deutsche Firma.
Möglicherweise ist das Verhältnis Diesel (mit Kerosin etc.) zu Benzin schon dermaßen im Ungleichgewicht, daß der private Verbrauch gesenkt werden muß, wenn Unternehmen Barbarossa II gelingen soll?
Hatten die neuen Nato-Mitglieder im Osten nicht noch schweres Gerät mit Benzinmotoren im Einsatz?
Ich habe keine Datenbasis für diese Vermutung, kann die Größenordnungen schlecht einschätzen.
Gruß,
lassetas

Was spricht eigentlich gegen den Kauf eines Erdgas oder LPG Autos

Soham @, Mittwoch, 24.08.2016, 21:34 vor 3473 Tagen @ Hasso 2298 Views

Wenn ich richtig informiert bin, bietet Kia für alle seine Benzinmotoren eine Werksumrüstung auf Gas mit voller Werksgarantie für 2.000 € an. Von den Unterhaltskosten sollte das bestimmt nicht teurer werden als ein Diesel. Scheint mir im Hinblick auf die Dieseldiskussionen eine vernünftige Alternative, die ich als langjähriger Dieselfahrer beim nächsten Autokauf auf jedenfall genau prüfen werde.

Grüße Soham

Fahre nur Diesel und würde jederzeit wieder kaufen und im EU-Ausland anmelden

Schweizerkäse @, Mittwoch, 24.08.2016, 22:02 vor 3473 Tagen @ Hasso 2490 Views

Hallo Hasso,

ich bin überzeugter Diesel Fahrer. Mercedes E-Klasse Baujahr: 2006.

Auch wenn die Kosten insgesamt vielleicht nicht niedriger sind wie beim Benziner, jede Woche an der Tankstelle, bin ich froh, dass ich nur Diesel-Kurse bezahlen muss. So habe ich einfach das Gefühl, zu sparen.

Zudem sollen Diesel Motoren länger halten.

Bin am überlegen, mir einen alten Mercedes Benz Baujahr: 1980-1990 Diesel zuzulegen.

Voraussetzung ist aber, dass die Steuern bezahlbar sind. Hierzu führe ich gerade eine Recherche in allen EU-Ländern durch.

Warum soll man nicht die Freizügigkeit wahrnehmen, die Letten, Polen, Rumänen, Tschechen und Bulgaren umgekehrt genießen?

Eine Firma ist schnell gegründet...

Es wundert mich, dass nicht mehr Deutsche und Schweizer diesen Trick 17 anwenden, um ihre alten Russschleudern noch länger zu fahren.

Gruss

Die Antwort auf die Frage nach dem "Warum"

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 25.08.2016, 05:47 vor 3473 Tagen @ Schweizerkäse 2228 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 25.08.2016, 05:51

Eine Firma ist schnell gegründet...

Es wundert mich, dass nicht mehr Deutsche und Schweizer diesen Trick 17
anwenden, um ihre alten Russschleudern noch länger zu fahren.

Weil sie es entweder nicht wissen, oder es ihnen zu umständlich ist. Wir als in Rumänien lebend melden unsere Autos in Bulgarien an. Früher ging das mit der jährlichen technischen Untersuchung so quasi unterm Ladentisch, das geht heute nicht mehr. Das bedeutet, einmal im Jahr mit den Kutschen nach Bulgarien zwecks Überprüfung zu fahren. Sind (einfache Distanz) ca. 300 km, - unbequem, aber rechnet sich schon aus dem Grund, weil Steuer und Versicherung nur max. ein Drittel der üblichen Kosten ausmachen.

Für die Fahrzeuge, die wir nur in RO verwenden (z.B. Nutzfahrzeuge), haben wir auch die Möglichkeit, die Überprüfung in RO machen zu lassen. Kostet ca. das Doppelte an Gebühren - im Vergleich zu BUL (ungefähr 70 €), wird aber in RO anerkannt. Was wir derzeit über offizielle Schreiben an verschiedene Länder, die uns interessieren, ausloten, ist die Frage, ob eine Untersuchung eines bulgarischen Fahrzeuges, die in RO durchgeführt wird, auch in den anderen Staaten anerkannt ist. Da scheiden sich bei den Experten die Geister. Ich warte auf die offiziellen Antworten der Ministerien.

Aber legal (auch als Privatperson) geht es nur über eine Firma. Besonderes in Österreich sind die Behörden da scharf drauf bei Kontrollen. Nur: Die Bulgaren sind da wesentlich geschäftstüchtiger und haben das erkannt. Firmengründung dauert 1 Tag, kostet ca. 500 €. Fahrzeug aus dem Ausland anmelden (PKW in unterer Klasse, also unter 2,5 lt. Hubraum) dauert 1 Tag, einschl. Umschreibung und allem PiPaPo. Kosten: ca. 350 € , dabei bereits inbegriffen 1 Jahr Steuer und 1 Jahr Versicherung.

Denke, dass die Leute in Deutschland gar nicht wissen, wie sie ausgenommen werden, - Modell Weihnachtsgans.

Für die großen PKW (z.B. den 2,8 lt. DB, den 2,5 lt. Jeep etc.) werden nach der Zulassung in BUL dann in RO bei einer seriösen Firma die Gaseinrichtungen eingebaut. Kostet komplett ca. 500 €. Mit ordnungsgemäßen Prüfpapieren usw. Das ist in jedem Land anerkannt, - haben wir schon mitgekriegt.

Trick 17 hilft bei der Umweltzone aber nicht

Martin @, Donnerstag, 25.08.2016, 08:34 vor 3472 Tagen @ Schweizerkäse 2127 Views

Die ausländische Rußschleuder muss wie jeder saubere Diesel eine Plakette haben. Wer aus dem Ausland kommt kann diese per 24h Service vorab bestellen.

Strafe 80 Euro

Schweizerkäse @, Donnerstag, 25.08.2016, 13:23 vor 3472 Tagen @ Martin 2029 Views

Hallo Martin,

Trick 17 war eher dafür gedacht, die hohen Steuern bei Dieselfahrzeugen zu minimieren.
Danke auch an Helmut für die sehr interessanten Ausführungen.

Wer keine Plakette hat, riskiert maximal eine Strafe von 80 Euro. Ausserdem kann man sein Auto auch ausserhalb der Stadt abstellen und mit der Flüchtlingsbahn ins Zentrum fahren.

Mir ist es nicht begreiflich zu machen, weshalb man sich nur wegen der Umweltzone einen Neuwagen für zehntausende Euro kaufen sollte.

In München: "Mit der Änderung der Bußgeldkatalog-Verordnung zum 01.05.2014 erhöht esich das Bußgeld auf 80 Euro, dafür entfällt der Punkt im Fahreignungsregister."

Gruss
P.S.: Eigene Erfahrung, ich wurde in 10 Jahren noch nie kontrolliert und bestraft!

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