Im Durchschnitt überlebten jene, die den Wirkstoff Enzalutamid einnahmen 18,4 Monate, verglichen mit 13,6 Monaten jener, … (+Vorschlag)
… die ein Placebo nahmen.
Moin moin,
damit kostet die Lebensverlängerung über im Durchschnitt knapp 5 Monate 18.000 €.
Vermutlich gibt es Männer (wenige?), die sehr von der Therapie profitieren und andere, denen das Mittel nichts bringt oder sogar schadet.
Bei einer entsprechenden Aufklärung zu der Medikation könnte ein Patient, auf seinen Wunsch, die exakten Daten zur Wirksamkeit erfahren und dann selbst entscheiden.
Eventuell ist es möglich die unterschiedliche Wirksamkeit bei verschiedenen Patienten zu identifizieren. Nur das wird die Pharmabranche niemals wollen, da es ihnen das Geschäft verdirbt.
Unser vegetatives Nervensystem reagiert überaus sensibel auf Stress jeglicher Art. Es bestände die Möglichkeit den Cortisolspiegel im Nachturin vor und nach Beginn der Medikation zu messen. Andere Messverfahren halte ich für weniger geeignet, da der Hormonspiegel stark schwankt. Steigt er nach Beginn an und bleibt hoch, könnte man den Patienten nach z.B. 4 Wochen nochmals fragen, ob er das Medikament weiter einnehmen möchte. - Stets kann er selbst entscheiden.
Entsprechende Messungen bei den Studien zur Zulassung eines Medikamentes sollten obligatorisch werden. Innerhalb sehr kurzer Zeit fallen enorme Datenmengen an, die belegen könnten, ob ein solcher Test von Fall zu Fall eine Relevanz besitzt. Ohne signifikante Ergebnisse könnten diese Tests nach z. B. zwei Jahren eingestellt werden.
Der Vorschlag macht natürlich nur Sinn, wenn der Weltuntergang nicht schon vor der Tür steht.
Gruß Vatapitta
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Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/