Die Übernahme von Medivation dürfte sich für Pfizer lohnen

Vatapitta @, Montag, 22.08.2016, 09:38 vor 3476 Tagen 1962 Views

Moin moin,

Meditation stellt ein Krebsmedikament mit großen Potential her.

Ob sich die 3643,72 € für die 4 Wochendosis auch für den Patienten lohnen, konnte ich noch nicht
herausfinden.


Gruß Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Im Durchschnitt überlebten jene, die den Wirkstoff Enzalutamid einnahmen 18,4 Monate, verglichen mit 13,6 Monaten jener, … (+Vorschlag)

Vatapitta @, Montag, 22.08.2016, 16:36 vor 3475 Tagen @ Vatapitta 1532 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 22.08.2016, 17:26

… die ein Placebo nahmen.


Moin moin,

damit kostet die Lebensverlängerung über im Durchschnitt knapp 5 Monate 18.000 €.

Vermutlich gibt es Männer (wenige?), die sehr von der Therapie profitieren und andere, denen das Mittel nichts bringt oder sogar schadet.

Bei einer entsprechenden Aufklärung zu der Medikation könnte ein Patient, auf seinen Wunsch, die exakten Daten zur Wirksamkeit erfahren und dann selbst entscheiden.

Eventuell ist es möglich die unterschiedliche Wirksamkeit bei verschiedenen Patienten zu identifizieren. Nur das wird die Pharmabranche niemals wollen, da es ihnen das Geschäft verdirbt.

Unser vegetatives Nervensystem reagiert überaus sensibel auf Stress jeglicher Art. Es bestände die Möglichkeit den Cortisolspiegel im Nachturin vor und nach Beginn der Medikation zu messen. Andere Messverfahren halte ich für weniger geeignet, da der Hormonspiegel stark schwankt. Steigt er nach Beginn an und bleibt hoch, könnte man den Patienten nach z.B. 4 Wochen nochmals fragen, ob er das Medikament weiter einnehmen möchte. - Stets kann er selbst entscheiden.


Entsprechende Messungen bei den Studien zur Zulassung eines Medikamentes sollten obligatorisch werden. Innerhalb sehr kurzer Zeit fallen enorme Datenmengen an, die belegen könnten, ob ein solcher Test von Fall zu Fall eine Relevanz besitzt. Ohne signifikante Ergebnisse könnten diese Tests nach z. B. zwei Jahren eingestellt werden.


Der Vorschlag macht natürlich nur Sinn, wenn der Weltuntergang nicht schon vor der Tür steht. [[zwinker]]

Gruß Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Lebensverlängerung

Wiener Ninja @, Wien, Montag, 22.08.2016, 18:05 vor 3475 Tagen @ Vatapitta 1601 Views

damit kostet die Lebensverlängerung über im Durchschnitt knapp 5 Monate
18.000 €.

Im Prinzip gebe ich Dir recht, aber wenn es so weit ist, will niemand 5 Monate früher sterben (wenn die Lebensqualität einigermassen ist, was aber durch Palliativtherapie oft ermöglicht werden kann). Daher kämpfen die Ärzte um jedes Monat und 5 Monate ist da gar nicht wenig (auch wenn es nur Schnitt ist, und für den einzelnen oft weniger).
Das mit den Tests wird sicher versucht, sofern es Hinweise für eine Aussicht auf Erfolg gibt, da die Konkurrenz gross ist, und eine gezieltere Therapie ein Riesenvorteil fürs Marketing wäre. Aufs blinde solche Tests dazuzumachen, würde die klinische Entwicklungsphase noch teurer machen, das tun sich die Firmen nicht an. Was erwartest Du? Nur weil es um Gesundheit geht, warum sollte eine Gewinnorientierung nicht im Vordergrund stehen? Ist es unethisch, einen Gewinn anzustreben?
Ich kenne leider kein alternatives Modell, zB geplante Staatsforschung. Aus Russland habe ich noch kein konzurrenzfähiges Medikament gesehen. Sorry, ist stark vereinfcht, aber es ärgert, wenn immer auf die böse Pharmawirtschaft drauflosgehackt wird.
lg
Wiener Ninja

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Wenn immer die Klügeren nachgeben, wird das passieren, was die Dummen wollen

(Beitrag gelöscht vom Moderator – Was soll der Quatsch?) (oT)

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 22.08.2016, 19:14 vor 3475 Tagen @ Wiener Ninja 1069 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 22.08.2016, 19:36

- kein Text -

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

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