Tollwut ist grundlose Panikmache

Schweizerkäse, Samstag, 20.08.2016, 18:18 (vor 3477 Tagen) @ gwg4243 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.08.2016, 18:28

Hallo,

Danke für die Rückmeldung.

Ich würde einen Tierarzt fragen.

Ja, wenn es denn einmal einen Tierarzt gäbe, der ehrlich und ohne Eigeninteressen seine Meinung sagt.

Anderes Thema, aber vielleicht auch interessant:

Der aktuelle Tierarzt wollte mir unbedingt eine Blutanalyse auf Herzwurm empfehlen. Doch mein Hund wurde 3 Mal im letzten Jahr entwurmt. Ausserdem kommt hinzu, dass sich der Herzwurm frühestens 6 Monate nach dem Befall nachweisen lässt und auch nur ab min. 3 Würmern. Wir haben jetzt August, der Test würde also nur für einen Herzwurmbefall vor dem Februar nachweisen. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass es hier in der Schweiz, im Winter 2015/16 irgendwo Mücken gab, die Herzwurmlarven hätten übertragen können. Irgendwie war mir die Logik des Tierarztes nicht plausibel zu machen.

Die Tollwutimpfung ist, nach meiner Ansicht, in Nordwesteuropa völlig unnötig und eine reine Panikmacherei. In einer Statistik habe ich gelesen, dass zwischen 1977-1995, also noch in der aktiven Zeit, für die Tollwut, nur 200 Menschen in ganz Westeuropa erkrankten.

Es gibt wahrscheinlich viele Krankheiten, wie Staupe bspw. die für unsere Stadthunde 100x gefährlicher und wahrscheinlicher ist als die Tollwut.

In den USA gibt es auch zahlreiche Studien, welche mindestens eine dreijährige Immunisierung bestätigen.

Der Report der American Animal Hospital Association Canine Vaccine Taskforce in JAAHA (39 March/April 2003) enthält folgende Empfehlung für Tierärzte (engl.):

"Misunderstanding, misinformation and the conservative nature of our profession have largely slowed adoption of protocols advocating decreased frequency of vaccination’; ‘Immunological memory provides durations of immunity for core infectious diseases that far exceed the traditional recommendations for annual vaccination."

Kurz: Falsche Informationen und Missverständnisse führen dazu, dass weiter geimpft wird, obwohl die Gültigkeit/Immunität für infektiöse Krankheiten weit über die Dauer der jährlichen Impfung hinaus gehen.

Irgendwo gab es auch eine Studie, die bei Tollwut einen beinahe lebenslangen Impfschutz bestätigte.

Eine (Tollwut-)Impfung vorzutäuschen, halte ich für eine sehr
schlechte Idee
.

Das ist auch gar nicht meine Absicht [[ironie]] Lasse mich es so formulieren: Wir sind alle Erwachsen und müssen für unser Handeln einstehen, notfalls auch vor Gericht. Darum kann ich diese schlechte Idee keinesfalls empfehlen.

Würde für jeden Menschen, eine bestimmte Impfung Pflicht, würde sich dann auch jeder Mensch impfen lassen?

Mich jedenfalls, müsste man fast mit der Todesstrafe bedrohen, bevor ich mich noch einmal impfen lasse.

Das mögen Eltern für ihre Kinder anders entscheiden. Doch für mich selbst, bin ich verantwortlich und werde es mir selbst nicht antun. Im Zweifel entscheide ich aber für den Hund mit.

Doch ich behalte mir diese Option nur für den Notfall vor.

Bei einem Grenzübertritt wurde ich, selbst mit Hund, bisher noch nie kontrolliert und wenn, dann habe ich mit Sicherheit alle erforderlichen Dokumente dabei.

Gruss
Schweizerkäse


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