Ganz einfach?
Wenn mir etwas ganz einfach erschien, war ich meist auf dem falschen Dampfer. Dies galt bei mir vor allem für selbstgebastelte Welterklärungsmodelle.
I)
Kaufen, wenn der Preis niedrig ist, verkaufen, wenn er hoch ist.
Preise absenken durch Unruhen, Tumulte, Kriege.II)
Direkt an Unruhen, Tumulten, Kriegen verdienen (z.B. mit Waffenindustrie,
Asylindustrie & gegen Länder, Währungen, Währungsräume spekulieren...)III)
Am Wiederaufbau verdienen (zerbombte Infrastruktur aufbauen ist besser
für´s Wirtschaftswachstum, als vorhandene Infrastruktur betreiben)IV)
Nationalstaaten zurückdrängen & durch leichter korrumpierbare
supranationale Gebilde ersetzen und einfach den freien Markt walten lassen.
Das gibt großen Firmen mehr Spielraum und verlagert Gewinnanteile vom
Arbeiter auf den Firmeneigentümer.V)
Die Kaste der Reichen bzw. das US-Elitenherrschaftsmodell gewinnt.
Dass natürlich versucht wird, an allem zu verdienen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und Geschäftsanbahnungen tatkräftig mit allen möglichen Mitteln unterstützt werden, sei unumstritten. Ich will die Punkte aber nicht im Einzelnen kommentieren oder die konkrete Verwicklung von Herrn S. hinterfragen.
Die Geschäftsmodelle von I bis V funktionieren nicht, wenn die Welt in Flammen steht. Die Geschäftsmodelle funktionieren nur bei begrenzten Buschfeuern, die zwecks Preissteigerungen und Wiederaufbau der Infrastruktur zeitnah und planvoll wieder gelöscht werden. Da die Stinkreichen keinen Plan vom Löschen haben, machen sie lieber in Möbeln, Software, Fressalien, Telekomunikation und Klamotten.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider