Der Waffenlieferant von Ali Sonboly wurde gefunden ..

nereus @, Mittwoch, 17.08.2016, 11:52 vor 3480 Tagen 5709 Views

.. aber die Geschichten drumherum sind wieder grandios [[freude]]

Ein 31-jähriger Deutscher soll dem Amokläufer von München die Waffe samt Munition geliefert haben. Nun ist der Mann in Marburg gefasst worden. Auch eine mögliche Komplizin nahm die Polizei nach SPIEGEL-Informationen fest.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/amoklauf-in-muenchen-mutmasslicher-waffenverkaeuf...

Nun könnte Klarheit in die Hintergründe des Massakers kommen.
Was gibt es dazu an neuen Erkenntnissen?

Nach Angaben des slowakischen Innenministeriums wurde die Tatwaffe von München im Jahr 2014 in einer Glock-Fabrik in der Slowakei hergestellt. Danach sei sie von mehreren Firmen weiterverkauft worden und habe mehrmals den Besitzer gewechselt, teilte ein Ministeriumssprecher dem SPIEGEL mit. Genaueres könne man wegen der laufenden Ermittlungen derzeit nicht sagen.

Damit scheint die rückgebaute Theaterwaffe vom Tisch, oder?
Wozu gab es denn dann überhaupt diese Meldung?

Die Ermittler stellten dem jetzt gefassten mutmaßlichen Waffenhändler nach eigenen Angaben eine Falle:
Bei der Anbahnung eines Scheingeschäfts habe der Beschuldigte gesagt, dem 18-Jährigen bei zwei Treffen in Marburg zunächst im Mai die bei dem Amoklauf verwendete Pistole und dann vier Tage vor dem Amoklauf Munition verkauft zu haben.
Diese Angaben würden durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München und des Bayerischen Landeskriminalamts gestützt.

Bitte ganz in Ruhe diesen Text durchlesen und nachdenken!
Während eines Scheingeschäftes hat der Waffenverkäufer ausgeplaudert, daß er die Pistole an Sonboly verkauft habe und später noch die dazu gehörige Munition.
Das sagt also der Typ während eines Geschäfts mit einem anderen Typ.
Wozu soll sich eine zwielichtige Gestalt bei einem zwielichtigen Geschäft mit einer anderen zwielichtigen Gestalt DERARTIG belasten?
Damit macht er sich erstklassig erpressbar.

Wer soll diesen Käse glauben?
Und das BKA bestätigt das auch noch, damit der Unsinn ein amtliches Siegel bekommt.

Demnach war Ali Sonboly im Mai in Marburg und dann nochmals am 18.07., also am Montag.
Das müßte sich recherchieren lassen – mindestens über die Familie, die Hausbewohner, ggf. Taxifahrer usw.., denn nach Marburg muß man irgendwie physisch kommen. Das sind schlappe 500 km, mal mehr mal weniger, je nach Strecke und mit dem Zug dauert es ähnlich lang.
Sonboly muß also am Montag mindestens 10 h lang unterwegs gewesen sein.
Wenn es irgendeinen Zeugen gibt (Hausbewohner), der Sonboly am Montag tagsüber mehrfach in kürzeren Abständen gesehen haben, bricht das Kartenhaus in sich zusammen.
Allerdings besteht sehr wohl die Möglichkeit, daß er tatsächlich in Marburg gewesen war.

Die bayerischen Ermittler teilten auch neue Erkenntnisse über den Ablauf nach dem Amoklauf in München mit. Demnach betrat Sonboly, nachdem er das Gelände des Einkaufszentrums verlassen hatte, eine nahegelegene Wohnanlage durch eine unversperrte Haustür.

Der SPIEGEL vergißt zu erwähnen, daß Ali schon vom Parkdeck zur Wohnanlage von Zeugen gesehen worden sein soll, was nicht ganz unwichtig ist.

"Im Treppenhaus hatte der Täter nacheinander Kontakt mit mehreren Anwohnern, die von ihm glücklicherweise weder bedroht noch angegriffen wurden", schrieben die Staatsanwaltschaft München I und das Bayerische Landeskriminalamt in ihrer Mitteilung. Sonboly habe sich im Anschluss in der Tiefgarage des Wohnhauses versteckt. Nach längerer Zeit habe er die Garage verlassen, traf dann auf Polizisten und erschoss sich vor deren Augen.

Wie schön!
Der Massenmörder hatte wohl den Mord-Modus mittlerweile deaktiviert.
Haben die Anwohner denn nicht unmittelbar danach die Polizei verständigt?
Offenbar nicht, denn es dauerte nochmals 2 Stunden bis sich der „Einzelgänger“ erschoss.
Also, im McDonalds griff eine Zeugin nach dem bimmelnden Telefon, obwohl sie das in Lebensgefahr brachte, aber in einem Wohnhaus scheuen die Zeugen den Anruf bei der Polizei, weil er plötzlich unbedrohlich durch die Landschaft lief.
Wie wahrscheinlich ist das, liebe Wahrscheinlichkeitsexperten? [[freude]]

Normalerweise wäre binnen 10 bis 15 Minuten das SEK angerückt, hätte die Wohnanlage umstellt und innerhalb von 20 bis max. 45 Minuten das Problem geklärt.
Allerdings wissen wir amtlich aus den damaligen Meldungen, daß man irgendwie zufällig auf den Täter stieß und der sich dann urplötzlich erschoss.
Am Anfang hatte man gar einen Toten gefunden!
Wenn man einen Toten findet, müßte der nach normalem menschlichen Ermessen bereits tot sein, oder?[[sauer]]
Von einem Notruf oder Hinweis aus der Bevölkerung wurde nichts mitgeteilt, was aber schlüssig gewesen wäre.
Also hat keiner der Zeugen das Telefon in die Hand genommen, obwohl Hubschrauber kreisten, die Signalhörner hupten, im Großraum OEZ Chaos herrschte und ab 18.30 Uhr live in allen Medien vom Schusswechsel ganz in der Nähe berichtet worden war.

Ich finde das äußerst sonderbar.

Die Ermittler aus München erklärten, sie hätten bislang mehr als 3100 Hinweise und Spuren erfasst, eine Vielzahl davon sei noch in Bearbeitung. Rund 250 Zeugen seien vernommen worden.

Will man uns hier mitteilen, daß die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind und ggf. noch Zeugen vernommen werden, wie ich das in einem anderen Thread schon mal thematisierte.
Wenn dem so ist – und warum sollte es nicht so sein – wie konnte man aber dann schon am frühen Sonnabend (23.07.) ganz sicher davon ausgehen, daß es NUR ein Einzeltäter war.
DAS WAR zu diesem Zeitpunkt noch VÖLLIG UNMÖGLICH!

Und jetzt noch ein kleines Schmankerl am Schluß.
Sonboly soll in der Tiefgarage ein ganzes Magazin auf ein Auto verschossen haben. Warum wird nicht erklärt, ich hätte da aber eine Lösung.
Im Focus wurden Zeugen zitiert, die ganz sicher waren, daß in der Tiefgarage geschossen worden war und vermuteten ein Maschingewehr. Diese Zeugen waren sich auch ganz sicher, daß es sich um mehrere Täter handeln würde.

Nun muß dieser Widerspruch irgendwie aus der Welt.
Wie geht das?
Der Einzeltäter schießt völlig sinnfrei auf ein Auto sein Magazin leer.
Ach so, jetzt wird es aber mit den Magazinen eng, denn er hatte ja nur zwei.

Der Wahnsinn feiert Hochkonjunktur in der größten Irrenanstalt der Welt!

mfG
nereus

Ali Somnambuli mit schlafwandlerischer Sicherheit,...

FESTAN, Mittwoch, 17.08.2016, 12:29 vor 3479 Tagen @ nereus 4377 Views

nur getoppt von den "Sicherheitsbehörden" der BRD. Den Mossad hielten sie ja in Schach! Nun auch medial.

Sommerferien in Bayern ab 30.07.

XERXES @, Mittwoch, 17.08.2016, 12:56 vor 3479 Tagen @ nereus 4481 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 13:16

Dem Vernehmen nach ging er ja noch zur Schule. Hat diese also am 18.07. geschwänzt.....oder doch nicht?...[[zwinker]]

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Händler illegaler Waffen sind heutzutage wohl Volldeppen

mabraton @, Mittwoch, 17.08.2016, 14:08 vor 3479 Tagen @ nereus 4110 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 16:17

Hallo nereus,

[ironie]
Du musst Dir das vorstellen wie bei einem guten Weinhändler. Der erzählt seinen Kunden auch, wem er welchen Wein verkauft hat. Das kurbelt das Geschäft an.
Übertragen auf unseren Waffenhändler hört sich das dann in etwa so an: "Bei diesem Bordeaux vergessen Sie alles. Den pfeift sich die SPD-Fraktion am Abend vor wichtigen Abstimmungen rein".
[/ironie]

Gleichzeitig vergräbt er seine besten "Tropfen" an einer Verkehrsinsel in Köln. [[euklid]]

Jetzt gehe ich mal den Ausgang dieser Truman-Show suchen....

Beste Grüße
mabraton

Woher hat ein Bub mit einem solchen Hintergrund 4.350,- Euronen?

XERXES @, Mittwoch, 17.08.2016, 14:22 vor 3479 Tagen @ nereus 4281 Views

Täter zahlte Tausende Euro für Waffe

http://www.tagesschau.de/inland/muenchen-waffenlieferant-gefasst-103.html

Abgesehen davon, dass es die Waffe neu für ca. € 700,- gibt, gibt es doch sicherlich noch ganz andere Möglichkeiten, wenn man schon mal den Zugang zum Dark Net hat.

--
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some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Das könnte noch interessant werden

nereus @, Mittwoch, 17.08.2016, 15:08 vor 3479 Tagen @ XERXES 4862 Views

Hallo XERXES!

Wenn er (Ali) an jenem Montag noch schulpflichtig war, kann er aufgrund des Zeitrahmens nicht in der Schule gewesen sein. Dies müssten die Klassenkameraden und die Lehrer bestätigen oder eben auch nicht.
Und ich bleibe dabei, Hausbewohner, ELTERN!!, Freunde/Bekannte sollten diese Abwesenheit bestätigen können oder auch nicht.

Wenn er mit dem Bus gefahren war ..

Am 20. Mai war der Amokschütze den Ermittlungen zufolge mit einem Reisebus nach Marburg gefahren und hatte die Waffe von dem 31-Jährigen gekauft. Vier Tage vor dem Amoklauf fuhr der 18-Jährige erneut nach Marburg und kaufte die Munition: 350 Schuss.

Quelle: http://hessenschau.de/panorama/waffenlieferant-des-muenchner-amok-schuetzen-in-marburg-...

.. dann kann auch dies rekapituliert werden und es müßte Zeugen für diese Fahrten geben. Er wird ja wohl nicht alleine im Bus gesessen haben.

Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit, daß er tatsächlich persönlich das „Zeugs“ abgeholt hat, zu welchem Zweck auch immer. Die Dienste sind Meister im Verwirren und Einspinnen.

Nun muß man aber feststellen, daß die Busfahrt von München nach Marburg nicht ca. 5 h in Anspruch nimmt, sondern eine Fahrt alleine 9 bis 10 h dauert.
Ich hätte mich über eine direkte Linie auch ein wenig gewundert - da wird wohl einiges noch an Ortschaften/Umwegen mitgenommen.

Die Fernbusstrecke zwischen München und Marburg an der Lahn ist zwar etwas länger, doch die Fernbusse von FlixBus, DeinBus.de und megabus.com machen es durch eine komfortable Busfahrt wieder wett.

Quelle: https://www.busliniensuche.de/busverbindungen/marburg-an-der-lahn/muenchen/

Ja ja, es dauert fast doppelt so lange wie mit der Bahn. So viel zum Begriff "etwas" in der Werbeindustrie.[[freude]]

Rückwirkend kann man nicht mehr suchen, aber wenn am Montag, dem 22.8. von München nach Marburg fahren wollte, müßte man um 03.10 Uhr in München starten, um dann gegen 12:35 Uhr in Marburg zu sein. Bei schnellem Geschäft könnte man ab 14.05 Uhr von Marburg wieder abfahren, um dann gegen 00:10 Uhr in München zu sein.
Wäre er später gestartet, hätte es nicht geschafft, denn dann wären 10 Minuten für den Kauf übrig geblieben und das darf man getrost ausschließen. Die Reise hätte dann wenigstens 1,5 Tage in Anspruch genommen.
Wer mal schauen will, bitte hier entlang: https://shop.flixbus.de/

Also, die Fahrerei könnte sich noch als ziemlich spannend erweisen.
Und sollten die Eltern nicht mitbekommen haben, daß der „Stubenhocker“ sich plötzlich zu später Stunde entfernt bzw. heimkehrt oder gar eine Nacht abwesend war?
Herr und Frau Sonboly, das könnte ihr Auftritt werden!

Und das hier ist auch recht speziell.
Als die Zollfahnder den Fund vom Waffenhändler präsentieren, steht ein Vermummter mit Rautenzeichen a la Merkel in geringem Abstand.

[image]

Quelle: http://hessenschau.de/panorama/pressekonferenz-zur-festnahme-des-marburger-waffenhaendl...

Was hat denn dieser Auftritt zu bedeuten?
Drohte etwa in Hessen auch wieder ein Amoklauf oder hat man dort gerade Burka-Fasching gefeiert. [[zwinker]]

mfG
nereus

Auf Pressedeppen ist Verlass

mabraton @, Mittwoch, 17.08.2016, 16:26 vor 3479 Tagen @ mabraton 3485 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 16:32

Hallo nereus & alle,

aus dem liveticker:

Der 31-Jährige habe die Ermittler in einer ersten Vernehmung auf eine in einem Waldstück bei Köln vergrabene Kiste hingewiesen, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Alexander Badle. Darin seien eine Maschinenpistole, vier halbautomatische Pistolen und Munition gefunden worden.

Jetzt stellt sich die Frage, woher die Info mit der Verkehrsinsel kam. Ich schiebe es mal auf die Presse. Sollte sich zeigen, dass die Aussage der Polizei geändert wurde, wäre das ein Verdachtsmoment.

@nereus
Meine Bitte, rüste doch in Deinen sprachlichen Formulierungen mal etwas ab. An diesem Beispiel lässt sich zeigen, dass Darstellungen durch Schludrigkeit oder im Lauf durch die bürokratischen Mühlen verdächtig erscheinen genau so gegeben ist.

Beste Grüße
mabraton

Gute Frage!

mabraton @, Mittwoch, 17.08.2016, 16:31 vor 3479 Tagen @ XERXES 3947 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 16:55

Hallo Xerxes & alle,

wie wäre es, wenn wir einen Fragenkatalog zusammenstellen und diesen Journalisten, bspw. Junge Freiheit/Kopp-Verlag/..., zur Verfügung stellen?

Beste Grüße
mabraton

Die Deppenfrage ist diesmal schwer zu beantworten ;-)

nereus @, Mittwoch, 17.08.2016, 17:17 vor 3479 Tagen @ mabraton 3543 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 17:24

Hallo mabraton!

Du schreibst: Jetzt stellt sich die Frage, woher die Info mit der Verkehrsinsel kam. Ich schiebe es mal auf die Presse.

Leider falsch. [[zwinker]]
Das meldet die WELT:

Bei dem 31-Jährigen stellten die Ermittler noch andere Waffen sicher. Er habe in einer ersten Vernehmung auf eine in einem Waldstück an einer Autobahn bei Köln vergrabene Kiste hingewiesen, sagte Badle. Zunächst war von einer Verkehrsinsel die Rede, diese Angabe korrigierten die Ermittler jedoch später. In der Kiste seien eine Maschinenpistole, vier halbautomatische Pistolen und Munition gefunden worden.

Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article157712034/Mutmas...

Es war also nicht die Presse, sondern es waren die Ermittler!

Sollte sich zeigen, dass die Aussage der Polizei geändert wurde, wäre das ein Verdachtsmoment.

Nicht unbedingt, denn der WDR meldet wiederum:

Der 31-Jährige, der dem Münchner Amokläufer die Waffe geliefert haben soll, habe die Ermittler in einer ersten Vernehmung auf eine in Köln an einem Waldstück vergrabene Kiste hingewiesen, sagte der Sprecher der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft, Alexander Badle, am Mittwoch (17.08.2016). "Er hat konkrete Angaben dazu gemacht, wo diese Kiste aufbewahrt wird, nämlich in der Nähe einer Autobahn im Nahbereich Köln", erläuterte Badle. Dort auf einer Verkehrsinsel sei die Kiste vergraben gewesen.
"In dieser Kiste, die wir dann gestern Abend im wahrsten Sinne des Wortes gehoben haben, sind dann nochmal aufgefunden worden: eine Maschinenpistole und vier weitere halbautomatische Pistolen nebst Munition."

Quelle: http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/amoklaeufer-muenchen-waffen-koeln-100.html

Offenbar befindet sich die Verkehrsinsel in der Nähe eines Waldstückes.
Autobahnzu- und -abfahrten inkl. Verkehrsinseln können sich sehr wohl in Waldnähe befinden.
Und wenn man da nachts heranfährt, halte ich dort ein Deport für gut möglich.

An diesem Beispiel lässt sich zeigen, dass Darstellungen durch Schludrigkeit oder im Lauf durch die bürokratischen Mühlen verdächtig erscheinen genau so gegeben ist.

An diesem Beispiel offenbar nicht, da muß ich die Presse und die Polizei jetzt mal in Schutz nehmen.
Aber ich nehme mir Deinen Rat dennoch zu Herzen. [[zwinker]]

mfG
nereus

Weshalb gibt er das Versteck überhaupt preis?

XERXES @, Mittwoch, 17.08.2016, 18:19 vor 3479 Tagen @ nereus 3184 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 18:25

Vor allem beim ersten Verhör? Zu einem solchen Zeitpunkt kann es noch keinen "Deal" mit dem Staatsanwalt (Dauer der Haft) geben.

Oder hat man die Kaufquittungen für das Waffenarsenal gefunden...? [[euklid]]

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Völlig grotesk

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 17.08.2016, 19:32 vor 3479 Tagen @ XERXES 3220 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 19:45

Oder ist er wirklich so dämlich?

Oder hat man die Kaufquittungen für das Waffenarsenal gefunden...?
[[euklid]]

Wenn im persönlichen Umfeld nichts Belastbares zu finden wäre, dann könnte er sich ja später vor Gericht damit herausreden, dass er sich mit der Lieferung an den Amokläufer nur hätte wichtig tun wollen und er außerdem eine Beschissaktion an dem potentiellen Kunden geplant hätte und dabei wohl an die Falschen geraten wäre.

Also entweder hatte der keinen Plan B und ist strunzblöde, oder die ganze Aktion ist ein riesen Fake!

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Die wollen uns beschäftigen ;)

mabraton @, Mittwoch, 17.08.2016, 19:36 vor 3479 Tagen @ nereus 3032 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 19:46

Hallo nereus,

Es muss sich um eine Verkehrsinsel handeln, an der kein Verkehr zu erwarten ist, warum auch immer...
Ich lege das Thema mal zu den Akten.

Beste Grüße
mabraton

mal abgesehen von den Aussagen der Staatsanwaltschaft ..

nereus @, Donnerstag, 18.08.2016, 08:46 vor 3479 Tagen @ mabraton 2754 Views

.. habe ich mal ne Frage an die Photo-Shopper und Bild-Spezialisten hier im Forum.

Im Internet geistert eine Kritik an diesem Foto herum, welches hier schon einmal in einem anderen Zusammenhang eingestellt wurde, an der ggf. etwas dran sein könnte.

[image]

Das dieses Bild ..

Hier die Originalquelle: http://www.bild.de/news/inland/anschlag/muenchen-ali-david-sonboly-erschoss-neun-mensch...

.. etwas sonderbar ist, dürfte bekannt sein.
So etwas aus den unscharfen Videos zu extrahieren, halte ich für schwer bis unmöglich.
Wenn nun ein „Spezialist“ erklärt, doch, das geht, frage ich gleich zurück:
Warum hat man denn dann den Täter nicht in Frontseite dargestellt, wo aller Welt – auch den dümmsten Zweiflern auf diesem Planeten – der ultimative Beweis seiner Täterschaft erbracht werden würde.
Für solche „Porträts“ boten die Videos mehr als genügend Gelegenheiten.

Egal, es geht um eine eventuell hineinkopierte Waffe, die er in der linken Hand trägt.
Bei der Kritik wird argumentiert, daß im Bereich zwischen Griff und Lauf die Fuge zwischen den beiden Betonplatten, -abschnitten nicht mehr bündig zu sein scheint und diese nach unten versetzt wäre, was für ein nachträgliches Einfügen spräche.
Weiterhin fällt mir auf, das seine recht Hand, in der er das Magazin trägt, schwarz umrandet ist, was man aber erst beim Vergrößern bemerkt.
Was dieser Rand an einer blauen Jeans zu suchen hat, abseits des Magazins, erschließt sich mir nicht.

Kann sich bitte eine Fachkraft das Bild mal vornehmen?

mfG
nereus

Ein Bild ist immer eine Manipulation - heute nur technisierter als früher.

nvf33 @, Donnerstag, 18.08.2016, 11:37 vor 3479 Tagen @ nereus 2698 Views

Hallo nereus,
mit großem Interesse verfolge ich hier Deine Beiträge, vielen Dank dafür. Und ja, ich arbeite als Fachkraft für Computergraphik - auch wenn man mir das hier kürzlich nicht glauben wollte, als ich meine Fachkompetenz dazu nutzte, die Offenheit einer Frage auszuloten (bei dem sehr "entschärften" Attentätervideo aus mutmaßlich München).

Zu Deiner Frage: Mit genügend Aufwand kann man jedes Foto so exakt "stellen" oder "fälschen", dass es auch mit großem Aufwand unmöglich wird, "Echtheit" oder "Falschheit" zu bestimmen. Technisch kann man heute in 2D visuell perfekte Illusionen herstellen.
Ein schönes Beispiel dafür ist der neue Fell-Renderer von NVIDIA, der in dem Bärenfilm mit Leonardo di Caprio ("The Revenant") zum Einsatz kam (siehe hier bzw das Bild hier, das komplett ohne Fotoapparat auskam, und ohne die in Hollywood obligatorischen, oft indischen "Pixelputzer":
[image])
Was für Videos gilt, stimmt für das in Frage stehende Bild um so mehr.
Bei BILD kann man davon ausgehen, dass dort sehr fähige Bildbearbeiter tätig sind. Und auch wenn Experten heute vor allem Ambivalenzbeseitigung erwartet wird, muss ich Dir als solcher für das vorliegende Bild also mitteilen, dass ein seriöser Profi zugeben sollte, es nicht sicher wissen zu können.

Im Grunde ist die Frage nach Echtheit ja eine Vertrauensfrage. Und Vertrauen ist ein Ausdruck eines Gesamtheitsempfinden, das nicht von einzelnen Details abhängt. Und wenn eine Sache unleugbar schiefläuft derzeit, dann ist es der Umgang mit dem Vertrauen.
Ein Bild ist immer eine Manipulation: Es ist Ausdruck der Absicht seines Erzeugers. Dieser Aspekt eines Bildes ist immer wahr. Wenn man fragt, ob ein Bild "echt" ist, fragt man allerdings danach, ob man die Absicht des Bilderzeugers teilen wollen oder sollen.

Der perverseste Verirrung derzeit ist m.E. der Versuch, das persönliche Urteil allein auf Fakten zu gründen. Das ist der Gipfel der Selbstverleugnung. Ein Bild ist nie mehr als eine Geste, die wir mögen können oder nicht. Wer die offizielle Version in dem BILD-Bild erkennen möchte, wird es tun. Und wer nicht, wie Du, eben nicht. Wer es wie BILD schafft, Gefühlen treffend und punktgenau Ausdruck zu verleihen, ist eine Autorität auf unserer Welt.
Die daraus folgende Freiheit in Bezug auf Recht und Unrecht empfinde ich persönlich als große Spannung, und meine simpleren Sehnsüchte würde sich hier Eindeutigkeit wünschen. Aber so ist auf dieser Welt - alle unsere Regungen und Urteile sind Ausdrücke unseres Charakters! R. Gutjahr z.B. halte ich für außerordentlich geltungsbedürftig und damit leicht manipulierbar - wie sehr allerdings, weiß ich nicht.

Unstrittig (und wenigstens halbwegs charakterunabhängig) bleibt m.E. nur, dass Komfort-Deutungsangebote der konventionellen Medien nicht mehr so breit ankommen wie z.B. vor 10 Jahren.

Es bleibt nur, tiefer zu graben nach dem Licht der Erkenntnis!
Viele Grüße und weiterhin gutes Gelingen dabei wünscht
nvf33

Tragedy and hope

nereus @, Donnerstag, 18.08.2016, 14:32 vor 3478 Tagen @ nvf33 2276 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 18.08.2016, 15:23

Hallo nvf33!

Danke für Deine Hinweise, auch den zu den angeblichen Kompressions-Problemen.

Ehrlich gesagt, ich hatte diese für plausibel gehalten, weil hier einige diese Ansicht mit Verve vertraten und mir ein Bekannter, der leidenschaftlich gerne fotografiert (aber dennoch kein Experte ist), diese Begründung als möglich erachtete.

Nun behauptest Du, das es dieses Problem so nicht (mehr?) gäbe.
Also sollte man das McDonald‘s Video doch wieder unter einem anderen Gesichtspunkt betrachten.
Oder man läßt es gleich sein, weil man sich dann in eine Endlosschleife hinein zoomt, aus der es kein Entrinnen mehr gibt.[[zwinker]]

Du schreibst nun: Mit genügend Aufwand kann man jedes Foto so exakt "stellen" oder "fälschen", dass es auch mit großem Aufwand unmöglich wird, "Echtheit" oder "Falschheit" zu bestimmen. .. Bei BILD kann man davon ausgehen, dass dort sehr fähige Bildbearbeiter tätig sind. Und auch wenn (von) Experten heute vor allem Ambivalenzbeseitigung erwartet wird, muss ich Dir als solcher für das vorliegende Bild also mitteilen, dass ein seriöser Profi zugeben sollte, es nicht sicher wissen zu können.

Das ist ein wenig niederschmetternd, aber die Realitäten sollte man zur Kenntnis nehmen.
Das Bild bzw. der Fake kann also aus Unfähigkeit oder aus voller Absicht heraus mit kleinen „Unebenheiten“ versehen worden sein, daß man nicht mehr in der Lage ist, die Gründe dafür zu finden, weil man die Intention der Bildmacher und Bildverbreiter nicht im Detail kennt.
Der aus der Wand tretende Ali wird von der VT-Fraktion als Fundstück gefeiert, um später von den Realos und Trojanern an die Wand genagelt zu werden, was einmal mehr beweist, daß die VT’ler nicht ganz „knorke“ unter der Haube sind.
Besonders pikant wird es, wenn dann die Fachleute aufeinandertreffen und jeder das Gegenteil des Anderen behauptet. Dann steht man als Interessierter mittendrin und harrt der Dinge.
So zerfleischen sich die Fraktionen nach dem Prinzip „Teile und Herrsche“ und am Ende kommt wie meist nichts heraus, was dann ja wohl auch die Absicht der "Unebenheit" gewesen war. [[sauer]]

Es bleibt nur, tiefer zu graben nach dem Licht der Erkenntnis!

Dann hoffe ich jemanden zu finden, der mir bestätigen kann, daß der Schütze vor McDonald’s „nur“ mit Platzpatronen schoss, so wie es ein Kommentator bei COMPACT gehört haben will.
Ja, liebe Systemfreunde, ich kenne die Bilder von dem jungen Mann im weinroten T-Shirt und der würde dort (an der Schranke) nicht gelegen haben, wenn es keine echte Munition gewesen wäre, nicht wahr?
Aber ich wußte bis gestern auch nicht, daß es in Nizza möglicherweise 2 verschiedene Ereignisse gegeben hat und das "Ministerium für Wahrheit" diese beiden später kramphaft miteinander zu verknüpfen versuchte.

@ nvf33, eine Frage hätte ich aber dann schon noch.
Kann man aus den bekannten unscharfen Parkplatz-Videos, wo „Klamotten-mäßig“ ein schwarzer Täter zu sehen ist, eine Vergrößerung zaubern, in der am Ende leuchtend rote Trägerriemen und eine blaue Jeans zu sehen sind?
Das wäre jetzt "hope" - wenn man es nicht könnte und mir wäre die verschobene Fuge piep-egal. [[freude]]

mfG
nereus

Die Frage nach dem MOTIV bleibt entscheidend!

nvf33 @, Donnerstag, 18.08.2016, 15:12 vor 3478 Tagen @ nereus 2309 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 18.08.2016, 15:48

..und zwar sowohl beim Bild als auch bei der Tat.
Vielen Dank für Deine freundliche Antwort derweil.
Das "Motiv" ist auch bei dem Attentätervideo ziemlich interessant. Offenbar gibt es zwei Auflösungsstufen, wie ja eine Leserzuschrift angab. Aber WARUM das? Wer hat da welche Auflösung warum in Umlauf gebracht?
So schlecht zu komprimieren ist chaosstiftend. Und Chaos hat die höchste Informationsdichte - so hoch, dass keiner sie aufnehmen kann, und jeder munter drauflos projizieren muss, aus dem eigenen heraus. Die echte Kunst besteht in der Auslassung...
Wer Chaos sät, treibt die Menschen in die Isolation, und das ist meinem Urteil nach nicht zielführend - ich meine durchaus, dass unser Leben hier Sinn und Ziel bedeutet.

Zu Deiner letzten Frage: Um einen "Täter" mit leuchtend roten Trägerriemen auf einem Bild zu erschaffen, braucht man überhaupt kein "reales" Ausgangsmaterial mehr. Wenn, dann nur als Inspirationsquelle. Es ist also möglich, die beschriebene "Bearbeitung" zu machen.

Witzig in dem Zusammenhang ist es, dass die CG-Demos wie z.B. die von NVIDIA oder auch die Hollywood-Filme immer extra Unebenheiten wie Du sie nennst einbauen, damit der unbedarfte/unbewusstere Mitmensch gleich gut erkennen kann, was er/sie denken soll. Das wird so konsequent gemacht (Böses z.B. mit finsteren Ausdrücken zu versehen, oder Wölfe suprarealistisch die Zähne fletschen zu lassen), dass einige meinen, die Wirklichkeit wäre auch entsprechend markiert. Ist sie tatsächlich meistens auch. Vielleicht sagt Dir in dem Zusammenhang das "Uncanny valley" etwas?

Die wirklich gefährlichen Lügner können mit dieser Vordergrundmarkierung natürlich ihrerseits wieder spielen...man kommt so in ein Spiegelkabinett der Unwahrheit, tiefer und tiefer. Wir sehen gerade lebhaft vor unser aller Augen, wie man mit dieser Masche an die Wand fährt.
Die Lüge erfordert nämlich die Wahrheit als Fundament - nicht umgekehrt. Der Lügner wird also der ewig Unselbständige bleiben, gefangen im Labyrinth von Selbst- und Fremdtäuschung.

Es leben die Wahrheit und die Freiheit!
nvf33

nochmals nachgefaßt

nereus @, Donnerstag, 18.08.2016, 15:27 vor 3478 Tagen @ nvf33 2287 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 18.08.2016, 15:47

Hallo nvf33!

Du schreibst zu meiner Frage: Um einen "Täter" mit leuchtend roten Trägerriemen auf einem Bild zu erschaffen, braucht man überhaupt kein "reales" Ausgangsmaterial mehr. Wenn, dann nur als Inspirationsquelle. Es ist also möglich, die beschriebene "Bearbeitung" zu machen.

Das war aber nicht meine Frage. [[zwinker]]

Dass nachbearbeitet werden kann, setze ich ohnehin voraus.
Mir ging es eher darum, ob man durch Vergrößerungen eines „auflösungsschwachen“ Videos oder Bildes, wo es auch an Farbdetails mangelt, diese OHNE farbliche Bearbeitung wieder ans „Tageslicht“ befördern kann.

Ich nahm bislang an, was auf einem Bild oder Video nicht drauf ist, kann auch durch Vergrößerungen nicht wieder herbei gezaubert werden. Grau oder schwarz in klein bleiben auch bei mehrfacher Vergrößerung grau oder schwarz.

Ist das falsch oder richtig?

mfG
nereus

Fragen, die mich beschäftigen:

Olivia @, Donnerstag, 18.08.2016, 15:34 vor 3478 Tagen @ mabraton 2399 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 18.08.2016, 18:56

1. Das wirkliche Alter dieses jungen Menschen. Er wirkt nämlich sehr groß und massig.
2. Der Freundeskreis. Aus welchen Menschen bestand er? Welche Nationalitäten waren in seinem Freundeskreis (wenn man ihn als Rassisten deklariert, sollte das sich doch in seinem Freundeskreis äußern).
3. Verhältnis zu den Eltern - Inwieweit hatten die Eltern überhaupt Kontakt zu ihm?
4. Werte und Einstellungen der Eltern?
5. Gründe für ein "Waffentraining" im Iran, zusammen mit dem Vater? - Ist doch schon irgendwie merkwürdig. Was haben die hier getan? Warum haben die ein Schießtraining gemacht? In einer Wohnung, mitten in München, werden sie ja wohl keine Anwendung dafür gehabt haben?
6. Das Geld! Wie kommt ein vermeintlich 17-jähriger, ohne einen Job, an so viel Geld? Ohne Job kommt man entweder über die Eltern daran oder über kriminelle Handlungen. Wie also ist er an das Geld gekommen?
7. Als er auf dem Dach stand, meinte ich, gehört zu haben, dass er sagte, er habe "noch nichts gemacht". Eine sehr merkwürdige Aussage, wenn er davor 9 Menschen erschossen haben soll. Außerdem kann ich mir sehr schlecht vorstellen, wie er mit einer Glock und einem einmaligen Schießtraining so schnell so viele Menschen tödlich treffen kann. DAS kommt mir am Merkwürdigsten vor. Schließlich hat er vor der (so passend gefilmten) Türe mit seinen Schüssen ja auch niemanden getroffen.

Ist schon eine sehr schräge Angelegenheit. Ich fände es auch hochinteressant zu klären, WER ihn zum Rassisten gemacht hat. Und GEGEN wen er rassistisch war.

An diese ganzen "Schnellradikalisierten" glaube ich nämlich nicht so ganz.

Erst gestern war in der Presse zu lesen, dass die Briten jetzt endlich einen HASSPREDIGER dingfest haben machen können, in dessen "Obhut" sich etliche "Attentäter" befanden, die bereits aktiv geworden waren. Der Kerl war Anwalt und schaffte es jahrelang, auf des Messers Schneide zu operieren und nicht in den Knast zu kommen. Jetzt hat er wohl 10 Jahre.

Ich gehe mal davon aus, dass wir hier in D auch eine Reihe solcher Vögel haben, die hier ihr Unwesen treiben. Also: WER hat den jungen Mann radikalisiert?

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For entertainment purposes only.

"Konfabulierende" Nachbearbeitung wäre denkbar

nvf33 @, Donnerstag, 18.08.2016, 17:48 vor 3478 Tagen @ nereus 2060 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 18.08.2016, 18:45

...

Ich nahm bislang an, was auf einem Bild oder Video nicht drauf ist, kann
auch durch Vergrößerungen nicht wieder herbei gezaubert werden. Grau oder
schwarz in klein bleiben auch bei mehrfacher Vergrößerung grau oder
schwarz.

Ist das falsch oder richtig?

Teils, teils. Wenn eine z.B. schwarze Fläche bei Vergrößerungen plötzlich Farben zeigt, ist das ein Artefakt, also "künstlich". Bei jpg an großen Kontrasten kann man das gut beobachten. Üblicherweise sind diese Artefakte aber nicht durch das Ausgangsbild bedingt, sondern durch den Kompressionsalgorithmus. PNG ist an scharfen Kanten besser, bei sehr bunten Bildern aber speicheraufwendiger.
Bei Videos funktioniert die Kompression anhand von Keyframes, d.h. es wird jedes n-te Bild hochaufgelöst gespeichert, und dazwischen rechnerisch interpoliert. Wenn man ein Video dann weit weg von einem Keyframe anhält, kann das sehr seltsam aussehen, und entweder Pseudodetails hinzufügen, oder Originaldetails schlucken. Das daraus etwas Deutbares wird wie in dem McDonalds-Video, ist m.E. eher ungewöhnlich. Aber solche Aussagen sind natürlich relativ zu bestehenden Gewohnheiten <img src=" />.

Was durch Bildbearbeitung gut geht, ist die Betonung von schwachen Kontrasten, aber man bewegt sich dabei an der Schwelle zur Manipulation, ganz wie in der Physik schwacher Effekte (bei Photonen z.B. konventionell akzeptiert).

Denkbar wäre m.E. für das Parkplatzvideo, dass wenige Pixel mit der vermuteten Originalfarbe übrig waren, und der Bearbeiter diese Farbe dann extrapoliert hat nach der Vergrößerung, d.h. auf die Trägerriemen übertragen hat.
Jede größere Zeitung hat eine Bildredaktion, die sowas kann, nicht nur BILD.
BILD konkretisiert einfach niedere Instinkte, und lenkt sie ein bisschen. Dass das fast immer dämlich und selbstschädigend für die Leser ist, nun gut. Kühlere Gemüter würden sagen, es bekommt jede/r das, was er/sie verdient.

Wirklich tragisch finde ich aber die Lässigkeit, mit der einige Kreise die Schwächen anderer Leute ausnutzen und manchmal sogar ihr Leben darauf aufbauen.

Hoffe, das war jetzt eine Antwort auf Deine eigentlich Frage. <img src=" />

VG
nvf33

ich grätsche mal rein ;-)

nereus @, Donnerstag, 18.08.2016, 17:55 vor 3478 Tagen @ Olivia 2371 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 18.08.2016, 18:52

Hallo Olivia!

Du schreibst: .. Ich fände es auch hochinteressant zu klären, WER ihn zum Rassisten gemacht hat. Und GEGEN wen er rassistisch war.

Auch wenn es in Deinen Ohren absurd klingen mag.
Der Ali Sonboly dürfte weder ein Rassist gewesen sein, noch wurde er zum Rassisten gemacht.
Aber, er hatte ganz sicher ein paar uns unbekannte Freunde, die ihn in ein äußerst boshaftes Geschehen einwickelten.

Daher beantworte ich mal Deine Fragen aus meiner Sicht:

Frage 1: Er war 18 Jahre alt und das Bild mit den Schülern zeigt eine großen kräftigen Typen, der einen leichten Gehfehler zu haben schien. Wen wir dagegen auf den gefakten Videos und Bildern gesehen haben, ist eine andere Frage.
Möglicherweise wurden da „Körperteile“ hineinkopiert oder er hatte tatsächlich einen Auftritt auf dem Parkdeck.

Frage 2: Nicht die Eltern und bekannten Freunde sind von Interesse, sondern die, welche ihn in den letzten Wochen/Monaten bearbeitet haben.

Frage 3: Wenn er zu Hause wohnte, muß es zwangsläufig engen Kontakt gegeben haben. Aber durch das massive Abschirmen der Eltern werden wir darüber nichts erfahren. Interessant fand ich die Aussage des Vaters, der vom wochenlangen Klinikaufenthalt nichts gewußt haben will.

Frage 4: Werte ist gut. Es wäre zu hinterfragen, ob der Vater in krumme Geschäfte involviert war und er damit erpressbar wurde, so das er jetzt nicht kann, wie er ggf. möchte, um die Ehre seines Sohnes zu retten.

Frage 5: Aus irgendwelchen Gründen war man im Iran auf einem Schießstand (falls die Geschichte überhaupt stimmt) und der Ali, der schon am PC ballerte, durfte mal mit einer echten Knarre schießen.
Dort wurde er ganz sicher nicht zum Killer ausgebildet.

Frage 6: Diese Frage verstehe ich nicht. Der Vater hatte einen Exquisit-Limousinen-Fahrservice, wo ggf. hochpreisige Gäste durch die Gegend kutschiert wurden.
Da dürfte auch ordentlich Ertrag abgefallen sein und warum soll der Sohnemann nicht ein Konto von mehreren tausend Euro gehabt haben?
Und durch kleine Nebenjobs hat er die Kohle der Eltern/Verwandten noch etwas aufgebessert.

Frage 7: Das ist die BESTE Frage.
Das „nichts gemacht“ ist geradezu absurd, wenn er tatsächlich 9 Menschen umbrachte.
Dieser Regiefehler ist so dreist, daß es die Macher dennoch zuließen, was nur mit Wolfgang Eggerts „wirren“ Theorien – die keiner verstehen will - zu erklären ist, nämlich dass hier zwei Ereignisse miteinander verknüpft wurden.

Und noch etwas.
Es ist eine Frage die seltsamerweise NIE gestellt wird.
Wie soll ein unbeleckter junger Mann, der bislang völlig unauffällig durch die Gegend trabte, plötzlich zum Massenmörder werden?
Hier wäre die Psychologie mal gefragt – die bislang HOCHGRADIG versagt hat.
Ich behaupte, das ginge nur in einem echten Amok-Geschehen, also unbedingt spontan und aus einer extremen Erniedrigung/Beleidigung heraus.
Aber die Amokläufe, die man uns präsentiert, haben eine ganz besondere Schwäche.
Sie unterstellen massive Demütigung, die über viele Monate oder gar Jahre zu einem Rachefeldzug mutieren, wobei jedoch im Finale NIEMALS die Erniedriger erwischt werden sondern völlig fremde Personen.

Das ist HIRN-Fick vom Allerfeinsten! [[sauer]] [[sauer]]

Bitte verzeih mir, wenn ich etwas ungehalten schrieb, es richtet sich keinesfalls gegen Dich [[herz]], sondern AUSSCHLIESSLICH gegen diese Gott-verdammten Kreaturen der "Agenturen für's Grobe" , die immer noch ungestraft in unser aller Leben eindringen können. [[kotz]]

Jetzt kriege ich wieder einen Anschiss von @mabraton, aber ich werde es überleben. [[zwinker]]

mfG
nereus

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