Heiligabend ...
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 14:05
... in Merkel-Land wollte ich meinen Text eigentlich nennen,
hatte aber Zweifel, ob wir uns dann noch erinnern werden, wer das war.
Aber meine Prognosen enden fast immer dramatisch.
Hier also jetzt eine deutsche Übertragung von:
The Pogues Featuring Kirsty MacColl - Fairytale Of New York
https://www.youtube.com/watch?v=j9jbdgZidu8
unter dem schlichten deutschen Titel:
Heiligabend
Am Heiligabend war es,
unter der Brücke
lallt mich ein Penner an,
daß er bald nicht mehr kann.
Und dann sang er das Lied
vom Wirtshaus an der Lahn.
Ich hab’ mich taub gestellt
und hab’ an dich gedacht.
Hab’ hier ’nen Lottoschein,
fünf Richtige werden’s wohl sein.
Ich spür’ es in mir drin:
Dieses Jahr wird unser Jahr!
Ein frohes Fest wünsch’ ich dir.
Ich mag dich, Kleines.
Bald kommt ’ne bessere Zeit,
wenn uns’re Träume werden wahr.
Sie fahr’n Porsche,
die Ärsche.
Nehmen Botox gegen Falten.
Wir frier’n uns den Arsch ab,
hier gibt’s keinen Platz für die Alten.
Als du mich verführt hast
in der Heiligen Nacht,
hast du mir versprochen
Bayreuth wartet auf mich.
Du warst’n Stutzer!
Und du ’ne Schnalle!
Königin auf Malle.
Wenn die Band nicht mehr spielte,
dann schrien sie „Mehr“.
Uns’ Wolle am singen.
Die Berauschten am swingen.
Wir knutschten in ’ner Ecke
und tanzten durch die Nacht.
Und der Chor der Obdachlosen
singt kläglich „Stille Nacht“.
Und die Glocken klingen
in der Weihnachtsnacht.
Du bist’n Arsch
und ’n Trottel.
Du ’ne Schlampe mit ’ner Bottel.
Bist so verkommen,
liegst auf’m Bett nur benommen.
Du Dreckschwein.
Du Schwuchtel.
Lebst unter Muttis Fuchtel.
Frohes Fest du Rotzfresse,
hau ab,
eh’ ich mich vergesse.
Und der Chor der Obdachlosen
singt nochmal „Stille Nacht“.
Und die Glocken klingen
in der Weihnachtsnacht.
Ich könnt’ so erfolgreich sein!
Das könnten viele sein!
Meine Träume nahmst du mir,
als ich damals nahm dich.
Ich nahm sie an mich, Kleines,
denn ich behüte deine
genausogut wie meine.
In meinen Träumen gibt es nur dich.
Und der Chor der Weggehartzten
lallt nochmal „Stille Nacht“.
Und die Glocken klirren
in der eisigkalten Nacht.
Hier der Originaltext.
Von meiner Homepage.
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