Die Flexxi-Steuer, so absurd wie genial, was dahinter stecken könnte.

eddie09 @, Dienstag, 16.08.2016, 09:38 vor 3482 Tagen 4809 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 12:21

Hallo,

ja, wieder einmal scheint aus dem Tollhaus der Politik eine Idee geboren zu sein, der den reziproken Wert an Fäkalien im Hirn der Politiker zur Durchführbarkeit der Idee darstellt. Politiker mögen Lügner, Betrüger, gewissenlos, und korrupt sein. Sie sind aber nicht doof.

Die Einführung einer Flexxi-Steuer hat durchaus terroristische Züge, denn der geldwerte Vorteil, den ein Konsument durch Preissenkungen hätte, wird in eine Steuer umgewandelt. Somit entzieht die Politik dem Markt ein wichtiges Regulativ, durch Preissenkungen Umsatz zu stimulieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Produkte, die bei Einführung sehr teuer sind, werden durch Massenproduktion nicht billiger. Werden sie, mal theoretisch gedacht, billiger, greift der Staat zu und kassiert die Wertschöpfung ab. Die Modell kann nicht funktionieren, denn das Motiv Preise abzusenken, entfällt. Es wird nicht zu Preissenkungen kommen. Ein einmal festgestellter Preisindex bliebe also erhalten.

Was also kann dahinter stecken?

Wenn ein einmal festgestellter Preisindex für lange Zeit erhalten bleibt, dann verhindert das DEFLATION. Und jetzt kommt’s.

Der festgestellte Preisindex wird jährlich nach oben angepasst. Das genau erzeugt INFLATION.

Jetzt haben wir es. Mit diesem Modell soll die INFLATION erzeugt werden, auf die wir seit Jahren warten. Staatlich verordnet und garantiert.

Gruß

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Klingt irgendwie nach Kommunismus. Kann doch nicht sein in der EUdSSR ;-) (oT)

Sylvia @, Dienstag, 16.08.2016, 09:53 vor 3482 Tagen @ eddie09 2721 Views

- kein Text -

Nicht nur Inflation soll damit erzeugt werden.

Balu @, Dienstag, 16.08.2016, 11:51 vor 3482 Tagen @ eddie09 3212 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 19:32

Die Einführung einer Flexxi-Steuer hat durchaus terroristische Züge,
denn der geldwerte Vorteil, den ein Konsument durch Preissenkungen hätte, wird in eine Steuer umgewandelt. Somit entzieht die Politik dem Markt ein wichtiges regulativ, durch Preissenkungen Umsatz zu stimulieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Produkte, die bei Einführung sehr teuer sind, werden durch Massenproduktion nicht billiger. Werden sie, mal
theoretisch gedacht, billiger, greift der Staat zu und kassiert die
Wertschöpfung ab. Die Modell kann nicht funktionieren, denn das Motiv
Preise abzusenken, entfällt. Es wird nicht zu Preissenkungen kommen. Ein
einmal festgestellter Preisindex bliebe also erhalten.

Nicht nur, dass es wohl kaum zu Preissenkungen kommen wird, es wird bei hohen Preisen bleiben. Warum sollte ein Anbieter sich seine durch Innovationen und Effizienzsteigerungen ständig steigende Marge kaputt machen? Noch dazu hätte er nix davon, weil kein Umsatzwachstum zu erzielen wäre, es ginge also nur zum Vorteil eines Dritten, des Staates - wie wahrscheinlich ist das denn, dass der Kapitalismus für einen Dritten positive Ergebnisse liefern würde?

Es wäre also auch eine Möglichkeit, den Fluß des Geldes in die eine Richtung aufrecht zu erhalten, unabhängig von Konkurrenz und wachsendem Angebot. So macht man Kapitalismus pur, die staatlich legitimierte Angebotsoligopolisierung zu stabilen Preisen. Der Staat ginge auf Dauer sogar leer aus, denn als erstmaliger Anbieter eines neuen Produktes würde ich dessen Preis so hoch setzen und halten wollen, wie nur möglich. Jede Kostensenkungsmaßnahme würde ich gegenüber den staatlichen Überwachungsorganen dermaßen verschleiern, dass ausschließlich mir das Margenwachstum zugute käme.

Wenn ein einmal festgestellter Preisindex für lange Zeit erhalten bleibt, dann verhindert das DEFLATION. Und jetzt kommt’s. Der festge-stellte Preisindex wird jährlich nach oben angepasst. Das genau erzeugt INFLATION.

Zunächst mal wird es eine gewaltige Preiserhöhung geben, weil Anbieter ihre alten Produkte mittels geringer Änderungen als neu auf den Markt bringen werden um den Preis nach oben zu bringen und dort zu halten. Das wird ein schlagartiger Inflationsschub werden. (kennen wir von Pharma)

Hernach wird niemand seine Preise senken, nur um dem Staat die Säckel voll zu machen, im Gegenteil, s. o. Der Staat wird sich als Preistreiber herausstellen, in dem er wie von dir erwähnt, jährlich sein Steueraufkommen erhöht durch Erhöhung des Preisindexes.

Eine clevere Maßnahme um die Bürger weiter zu verarmen, den Kapitalismus weiter zu fördern und den Fluß der Reparationsleistungen an die Besatzer aufrecht zu erhalten.

Wer hat uns verraten? "Es waren die Sozialdemokraten"

Gruß
BAlu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Eine eigene Behörde wäre dem angemessen

eddie09 @, Dienstag, 16.08.2016, 12:14 vor 3482 Tagen @ eddie09 2643 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 12:29

Mindestens 1 000 Mitarbeiter mit astronomischen Pensionsansprüchen(Flüchtlinge). Dann wird die PIA (Preisindex-Aufsichtsbehörde)ins Leben gerufen.

Ich werde mich gleich mal als Preisindexaufseher-Anwärter (PIA-A)bewerben.

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

nein, nein, nein, ein Politkommissar pro Anbieter eines Produktes

Balu @, Dienstag, 16.08.2016, 12:24 vor 3482 Tagen @ eddie09 2431 Views

muß schon sein!

Also, demnächst steht in jeder Bäckerei, Metzgerei, etc. ein Politkommissar und zieht im Namen dex dickex Gabix, sofort die Flex-Tax ein - in den linken Säckel natürlich.

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Der offizielle Einstieg in die Planwirtschaft durch den fetten Gabriel. (mT)

DT @, Dienstag, 16.08.2016, 12:22 vor 3482 Tagen @ eddie09 3026 Views

Gerne auch bei Autos, so war das damals mit der Abwackprämie, mit Steinkohle, Hersteller von alten Handies, Hersteller von alten Schreibmaschinen, etc.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/kommentar-zu-gabriels-flexi-steuer-vorschlaege-gr...

Wäre interessant, wo die Studie ist, von welchem Think-Tank die kommt, wo die Vorschläge ausgearbeitet wurden. Findet jemand die Originalquelle, damit wir wissen, welche Hintertanen dahinter stecken?

Ja, wäre interessant, auf welchem Misthaufen die gewachsen ist

Balu @, Dienstag, 16.08.2016, 12:31 vor 3482 Tagen @ DT 2590 Views

das impliziert aber, dass sie dem Ort, an dem man medizinisch das Hirn eines Menschen verortet, dex dickes Gabix, nicht entsprungen sein kann.[[hüpf]]

Nun,
gewährt man einem Affen genug Zeit, könnte - zumindest statistisch - irgendwann so was raus kommen wie Beethoven´s 9te. [[top]]

Das gilt natürlich nur für hochentwickelte Lebewesen wie Affen, für Amöbex u. ä. muß man andere Zeiträume zugrunde legen.[[zigarre]]

Wer steckt also dahinter?

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

....aber beschwert Euch nicht, wenn ihr bei der nächstern Wahl das Kreuz im falschen Kästchen gemacht habt.

eddie09 @, Dienstag, 16.08.2016, 12:33 vor 3482 Tagen @ DT 2594 Views

Wir haben schon die Chance, diesen Klamauk zu beenden.

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Sicher, sicher ....

NST ⌂ @, Südthailand, Dienstag, 16.08.2016, 13:08 vor 3482 Tagen @ eddie09 2551 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 13:21

Wir haben schon die Chance, diesen Klamauk zu beenden.

Sicher, sicher ....

genau so sicher wie dieser Klamauk das Licht der Welt erblickte, verschwindet er wieder .....

Solange es noch demokratische Wähler gibt, die ihre Stimme in einer Wahlurne versenken, ändert sich gar nichts, die Siggis und Muttis treiben es nur noch toller. Die Demokratie ist schliesslich alternativlos. [[top]]
Gruss

--
Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]] ©n0by
Seit 2020 Facebook Mitarbeiter+Forentroll

Das Thema wird wohl schon länger diskutiert, siehe den Vorschlag von Direktor Kemal Dervis, Vereinte Nationen

Albrecht @, Dienstag, 16.08.2016, 17:44 vor 3481 Tagen @ DT 2085 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 18:28

Die Steuern werden beim Absinken des Ölpreises mehr angehoben, als sie beim gleichen späteren Anstieg des Ölpreises gesenkt werden!
Der Ölpreis würde also nur noch steigen.

Siehe hier:
Keine Frage: Klimaschutz kostet, irgendjemandem tut es immer weh. Deswegen finde ich den Vorschlag von Kemal Dervis, Direktor des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, ganz charmant. Warum nicht eine CO2-Steuer einführen – aber zugleich dafür sorgen, dass sie bei steigenden Ölpreisen nicht über das Ziel hinausschießt. Dervis schreibt:

Eine Option wäre, eine an den Ölpreis gekoppelte flexible Preisgestaltung einzuführen. So könnte für die CO2-Steuer für jeden Rückgang um 5 Dollar pro Barrel um einen festgesetzten Betrag erhöht und für jeden Anstieg um 5 Dollar dann um beispielsweise zwei Drittel dieses Betrags gesenkt werden.

Quelle:

Zeit-online, 15. Januar 2015: Her mit einer Steuer auf Öl


Es geht den Politikern darum, zukünftige Preissenkungen nicht mehr dem Verbraucher zukommen zu lassen, sondern damit den Steuersäckel weiter zu füllen, um zweifelhafte Projekte zum Schaden unseres Landes zu finanzieren.
Multikulti ist teuer und muss finanziert werden.
Es geht nie um Umweltschutz! Wenn es um Umweltschutz ginge, müsste dem Abholzen der Regenwälder Einhalt geboten werden. Das würde dem Klimaschutz wirklich dienen.

Gruß
Albrecht

--
SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Gabriel hat keine Lust, als Kanzlerkandidat unterzugehen

Leserzuschrift @, Dienstag, 16.08.2016, 13:48 vor 3482 Tagen @ eddie09 2620 Views

Indem er 90 % der Deutschen mit dieser Aktion gegen sich aufbringt, nimmt er sich selbst als Kandidat aus dem Rennen. Und zwingt Olaf Scholz, der ja schon abgesagt hatte, doch noch in die Rolle des Wahlverlierers.

Dadurch vermeidet er (Gabriel) das Risiko, wg. einem richtig schlechtem Wahlergebnis als Parteichef zurücktreten zu müssen.

Mit besten Grüßen
jwo

Nach dem ETP-Modell rechne ich schon mit staatlich verordneten

Centao @, Dienstag, 16.08.2016, 13:57 vor 3482 Tagen @ eddie09 2769 Views

und notdürftig versteckten Energieabnahmepreisen, bei den im internationalen Wettbewerb stehenden Handelsgut - Treibstoff für Kfz. Das verlängert das Spiel eventuell.., wenn es noch finanzielle Spielräume gibt. In Venezuela gibt es diese offensichtlich nicht.

Wenn Gabriel also große Teile der primären Energielieferanten (hier) für T+L vertritt, was er tun muss, wird diese flexible Steuerart, als Spielart von festen Abnahmepreisen kommen, um die Infrastrukturkosten der Großindustrie für die primäre Energie- und Kraftstoffversorgung T+L bis zum Tag X [G.O.] zu decken. Margen haben die derzeit ohnehin keine mehr..

Das Sparargument bleibt ein Hilfsvehikel, da private Pkw-Nutzer im Gros kaum mehr Geld für Zusatzfahrten haben. "Unnütze Fahrten" und Sparargumente für den privaten Pkw-Bereich sind volkswirtschaftlich gesehen im Kern pure grün-rote Ideologie. Lediglich die Zuwanderung um 2 Mill. p.a. führt übrigens in D seit 2015 eben zu gesteigertem Verkehrs- und Müllaufkommen.

Die Möglichkeit der Wettbewerbsverbesserung für den Standort D in Europa, die sich daraus ergibt, sich Infrastruktur länger erhalten zu können, gegenüber den zahlungsschwächeren Anreinern sind nach dieser Lesart enorm.

Gruß,
CenTao


Exkurs:

Norwegen möchte ab 2025 Verbrenner verbieten.., wenn die Batterietechnik bis dahin keine adäquaten und massenhaft verfügbaren Energiespeicher - ist der Individualverkehr auf das Fahrrad beschränkt.. Das tun die nicht wegen der Klimaerwärmung in nordisch kühlen Gefilden.., sondern weil sie sich chemische T+L Energieträger dann kaum mehr leisten können..

Hintergrund - Ende des Ölzeitalters von Louis Arnoux (englisch)

el_mar @, Dienstag, 16.08.2016, 14:38 vor 3482 Tagen @ Centao 2523 Views

Twilight of the oilage

[image]

Saludos

el mar

--
Ave Big Pharma, morituri te salutant

nix genial, da nur Teuerung und keine Inflation

Phoenix5, Dienstag, 16.08.2016, 15:51 vor 3482 Tagen @ eddie09 2465 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 16:10

Hallo Eddie09!

Der festgestellte Preisindex wird jährlich nach oben angepasst. Das
genau erzeugt INFLATION.

Wenn eine Ware im Warenkorb im Preis steigt, weil entweder das Angebot zurückgeht oder die Steuer raufgeht, dann haben wir es mit Teuerung zu tun. Inflation aus debitistischer Sicht ist das keine. Eine solche gäbe es nur, wenn dabei gleichzeitig die Löhne steigen würden (Lohn-Preis-Spirale) bzw. wenn mehr Kredite aufgenommen werden (= gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen mit diesen Krediten), als in der betreffenden Volkswirtschaft zurückgezahlt werden (bzw. alternativ würde auch ein Mehrangebot an Waren und Dienstleistungen die durch Kreditaufnahme generierte Inflation wieder wegschmelzen.). Inflation ist im Debitismus ein Zeitphänomen. Wird ein Kredit aufgenommen, wirkt das inflationär und werden mit diesem Kredit Waren und Dienstleistungen erzeugt oder im selben Zeitraum Kredite beglichen, wirkt das deflationär.

Bei einer reinen Teuerung passiert gar nix, außer einer verstärkten Deflation in allen anderen Bereichen, für denen den Leuten dann das Geld fehlt.

Was also kann dahinter stecken?

Im Kern wohl die Rettung der unfassbar dilettantisch initiierten und katastrophal kostspieligen Energiewende. Dahin werden die Mehreinnahmen fließen und gleichzeitig kann man mit dem Finger auf die Benzinpreise bei der Zapfsäule zeigen und sagen: "Hier bekommt ihr es auch nicht billiger!" Wie viele Deutsche informieren sich schon über Rohstoffpreise und wie viele würden begreifen, dass die Steuer den Preis hochtreibt und nicht die OPEC. In diese Richtung, vermute ich mal, geht die Überlegung.

Die Modell kann nicht funktionieren, denn das Motiv
Preise abzusenken, entfällt. Es wird nicht zu Preissenkungen kommen. Ein
einmal festgestellter Preisindex bliebe also erhalten.

So ist es. Die Idee allein ist ein weiteres Indiz dafür, dass wir von den dümmsten Politikern der letzten 1000 Jahre regiert werden. Dass Gabriels Lehrerin ihn mit 10 Jahren in die Sonderschule schicken wollte, zeigt nur, dass das Schulsystem damals noch in Ordnung war. Heute schleift man solche Deppen in Massen mit, die es dann mit genug Enthusiasmus, Skrupellosigkeit, Netzwerken und Speichellecken vielleicht auch mal zum Bundesminister für Wirtschaft (!) und Energie (!) bringen.

Beste Grüße
Phoenix5

WICHTIG: Es wirkt auch PROZYKLISCH! Einfach nur dumm.

inno @, Dienstag, 16.08.2016, 17:05 vor 3481 Tagen @ Phoenix5 2296 Views

Hi Phoenix5!

im Konjunturtief sinkt die Nachfrage, es sinken die Rohstoffpreise (Benzin billig).

Allgemeine Empfehlung wäre hier die Nachfrage eher zu stimulieren, also Steuersenkung.

Im Boom steigt die Nachfrage und die Rohstoffpreise steigen (Benzin wird teurer).

Empfehlung hier wäre, eher dämpfend auf die Nachfrage einzuwirken, also Steuern zu erhöhen (und die im Tief überdurchschnittlich aufgenommenen Staatsschulden wieder etwas zu vermindern).

Was macht die Flexi-Steuer?

Genau das Gegenteil!!!

Das zeigt doch die Dummheit und Widersprüchlichtkeit dieses Vorschlages.

So ist es. Die Idee allein ist ein weiteres Indiz dafür, dass wir von den
dümmsten Politikern der letzten 1000 Jahre regiert werden. Dass Gabriels
Lehrerin ihn mit 10 Jahren in die Sonderschule schicken wollte, zeigt nur,
dass das Schulsystem damals noch in Ordnung war. Heute schleift man solche
Deppen in Massen mit, die es dann mit genug Enthusiasmus, Skrupellosigkeit,
Netzwerken und Speichellecken vielleicht auch mal zum Bundesminister für
Wirtschaft (!) und Energie (!) bringen.

Beste Grüße
Phoenix5

Gruß,
i.

Eine Frage

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Dienstag, 16.08.2016, 16:42 vor 3481 Tagen @ eddie09 2270 Views

Wenn der Staat einen Verkaufspreis für eine Ware festlegt und jede Verbilligung durch Steuern abschöpfen würde, welcher Kaufmann würde die Ware dann noch unter dem festgelegten Verkaufspreis kalkulieren?

Rainer

--
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