OT Suche passendes Antibiotikum bei Borreliose

Waldläufer @, Montag, 15.08.2016, 18:09 vor 3481 Tagen 10275 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.08.2016, 18:47

Ich habe eine Bitte an alle Teilnehmer des Forums. Ich suche ein oder (besser???) eine Kombination von mehreren Antibiotika, die bei Borreliose helfen können. Ich möchte "können" explizit erwähnen, denn individuell gibt es große Unterschiede bei Verträglichkeit und Wirksamkeit. Es gibt kaum solide Studien, auf die sich gestützt werden kann. Ich meine damit nicht empirische Aufzeichnungen einzelner, sehr engagierter Ärzte, sondern Studien, die belegen, bei Borelium spielmanii (nur als Beispiel) empfiehlt sich: das Antibiotika x.

Borreliose ist eine wirklich sehr schlimme Krankheit. Und eigentlich müsste sie das gar nicht sein, würde sie rechtzeitig erkannt werden.
Borrelien imitieren sehr viele verschiedene Krankheitsbilder (z.B.: Halbseitige Gesichtslähmung, Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Migräne, Hautveränderungen, Fersenschmerzen, MS, verschiedene Erkrankungen der Psyche, Geruchs- und Geschmacksveränderungen, tiefe Erschöpfung ohne erkennbare Ursache, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Probleme mit den Augen, schubweise leichte Fieberatacken, Herzrhythmusstörungen, Acrodermatitis chronica atrophicans usw. und so fort.)

Ich bin selber nicht betroffen, aber ein sehr enges Familienmitglied ist es. Die Borelliose besteht seit 18 Jahren (ein sehr langer Leidensweg). Vor 4 Jahren ist die Ursache der Multisystemkrankheit erst erkannt worden. Kurz vor dem Beinahe-Tod hat Antibiotika geholfen, das paradoxerweise wegen etwas anderem gegeben worden ist. Die schlimmste Auswirkung in unserem Falle sind Herzprobleme (Vorhofflimmern, sehr hoher Blutdruck - besonders der diastolische); aber auch sehr schmerzhafte Muskelverspannungen, Gelenkprobleme und taube Füße.

Antibiotika hilft spürbar, aber es heilt die Krankheit nicht. Eines der Probleme ist, dass die Ärzte sehr knapp dosieren (das Familienmitglied wiegt ca. 120 kg) und vielleicht auch zu kurz verschreiben und vielleicht ist Doxycyclin auch für ein späteres Krankheitsstadium nicht so gut geeignet. Gut geholfen hat der Wirkstoff Rocephin, leider nur i.V. und das ist sehr schwierig zu realisieren. Und leider kommen die Beschwerden immer wieder.

Ich bin kein Fan von Heilpraktikern, nichtsdestotrotz halte ich viel von Heilpflanzen.
Hat jemand Erfahrung (am liebsten positive) mit Artemisinin oder auch mit Resveratrol...so als Ergänzung? Wenn ja, welches ist die beste Bezugsquelle? Ausprobiert wurde schon Uncaria Tomentosa (Katzenkralle), das kostet nur und hilft nicht.
Welche Nahrungsergänzung könnte von Vorteil sein (neben Vit. D; Magnesium)?

Heilung ist in einem späten Stadium der Krankheit vielleicht sehr schwierig oder unmöglich. (?)
Trotzdem hoffen wir noch eine Möglichkeit auf Heilung zu finden, weil es fast nicht erträglich ist, ständig in Angst zu leben.

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Ich empfehle dir folgendes Antibiotikum........

ottoasta @, Montag, 15.08.2016, 18:53 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 10052 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.08.2016, 19:33

...........da die Krankheit schon so lange besteht, hilft Doxyzyklin nicht mehr, eventuell ist nochmal eine frische Infektion (eventuell unerkannt!) dazu gekommen.
Im sehr frühen Stadium ist Doxy gut, später, wenn sich die Borrelien zurückgezogen haben, hilft es nicht mehr.
Borrelien teilen sich z.B. nur wenig in größeren Abständen, nur dann ist eine Bekämpfung möglich.
Frau Dr. Hopf-Seidl (leider praktiziert sie nicht mehr) empfiehlt eine 'Schaukeldosierung'.

Im Spätstadium benötigt man ein Antibiotikum, welches ins Gewebe geht.

Da gibt es, mit geringsten Nebenwirkungen, nur eines:

Azithromycin, also 'Zithromax' (Medikamentenname). Aber bitte nur das Original, kein Generikum, es kommt auch auf die galenische Zubereitung an!

Nach Dr. Hopf-Seidl also:
An 3 Tagen je 1 Tbl. a 500 mg, dann 3 Tage aussetzen, dann wiederholen, bis zu 6 Wochen oder event. noch länger, je nach Verträglichkeit.

Wurde schon ein Labor gemacht? Titer? Wichtig ist auch ein Lymphozytentransformationstest LTT Borrelien! Arzt sollte wissen, welches Labor!

Achtung:
Fast alle Antibiotika und andere Medikamente können die QT-Zeit am Herz verlängern.
Das Long-QT-Syndrom (LQTS, früher QT-Syndrom) ist eine seltene, lebensgefährliche Krankheit, die bei sonst herzgesunden Menschen zum plötzlichen Herztod führen kann.

Dabei ist Azithromycin noch am harmlosesten!

Aber, gilt immer für alle Medis:
Grundsätzlich vorher ein Ruhe-EKG machen lassen, von einem Arzt, der das auch interpretieren kann!
Erst dann, wenn EKG hier OK, Medikament einnehme!

Das wegweisende und namensgebende Krankheitszeichen des Long-QT-Syndroms ist eine Verlängerung der QT-Zeit im Elektrokardiogramm (EKG) mit einer frequenzkorrigierten QT-Zeit (QTc) von über 440 Millisekunden (ms). Für das Long-QT-Syndrom typisch ist anfallsweise auftretendes Herzrasen (Tachykardie), oft in Form der lebensbedrohlichen Torsade-de-pointes-Tachykardien. Diese Herzrhythmusstörungen können zu Schwindelattacken, plötzlicher Bewusstlosigkeit (Synkope) und zum Herzstillstand durch Kammerflimmern führen. Viele Patienten leiden aber unter keinerlei Beschwerden, bleiben also asymptomatisch.

Also, nicht leichtfertig Antibiotika einnehmen! Vorher unbedingt Arzt, Kardiologen konsultieren!

Viel Erfolg!
Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Eigene Erfahrungen?

Waldläufer @, Montag, 15.08.2016, 19:05 vor 3481 Tagen @ Ankawor 8702 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.08.2016, 19:36

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=317311

Die Pflanze wächst praktisch überall


Ist das die großblättrige Pflanze oder der Knöterich mit den kleineren Blättern?

Ich weiß, wächst 100 Meter neben unserem Haus.

Mich interessieren eigene Erfahrungen (!) und dann, wie man es verwendet/ zubereitet.

Danke! (wenig Zeit)

--
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(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

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-Werner Heisenberg

Reinfälle mit fast allen Ärzten

Waldläufer @, Montag, 15.08.2016, 19:24 vor 3481 Tagen @ ottoasta 9025 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.08.2016, 19:39

Also, wir waren vor 4 Jahren bei einer der Ärzte, die auf der "Liste" von Frau H.S. stand. War einer der Reinfälle. LTT negativ, aber die beiden Tests vom Arzt waren positiv (Elisa/ Western-blot)... Die Ärzte sagen trotzdem, es wäre ausgeheilt; sie mögen kein Antibiotika verschreiben. Trotzdem hilft bei ständig steigendem Blutdruck (will gar nicht schreiben, wie viel!) nur noch Antibiotika. Da helfen keine Blutdrucksenker und Betablocker und ähnliches mehr... In dieser Phase nehmen die Schmerzen zu, an den Beinen ist wieder Acrodermatitis chronica atrophicans zu sehen...das schaukelt sich so auf.

Kardiologe ist der nächste Reinfall: Er sagt, er glaubt nicht, dass die B. Ursache der Herzbeschwerden ist, und verdoppelt glatt die Medikamente für das Herz. Da wir die Nummer aber schon ein paar Mal mitgemacht haben, wissen wir, dass paar Tage Antibiotika reichen, um alles in Richtung "Grünen Bereich" zu verbessern.

Es ist einfach nur ein Spießrutenlauf mit den meisten Ärzten.

Ja, QT-Zeiten ist vielleicht ein Problem. Dieses Antibiotika hatten wir noch nicht.

Ich habe keine Zeit mehr im M. Danke!

--
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(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

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Kannst du Englisch lesen?

Ankawor, Montag, 15.08.2016, 19:28 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 8330 Views

bearbeitet von Ankawor, Montag, 15.08.2016, 19:40

Da ich keine Borreliose habe, kann ich nicht mit eigenen Erfahrungen dienen. Wenn du Englisch lesen kannst, findest du unter dem Link jede Menge Erfahrungsberichte. Sonst ist Google Translator dein Freund. <img src=" />

Borreliose

Leserzuschrift @, Montag, 15.08.2016, 19:28 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 9107 Views

Servus aus Namibia,

mein Vater (80) hatte beim letzten Besuch bei mir in Namibia sich durch einen Zeckenbiss mit Borreliose (Zeckenfieber) angesteckt. Symptome: Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall und Rote Punkte verteilt über den ganzen Körper. Habe meinen Vater ins Krankenhaus gebracht, dort wurde er zwei Tage stationär aufgenommen und konnte seinen Rückflug planmäßig antreten. Wenn gewünscht, kann ich seine Krankenakte und die verwendeten Medikamente weiterleiten. Diese Art von Zeckenfieber ist bei uns gängig.

Mit freundlichem Gruß aus Swakopmund/Namibia

Borreliose frühzeitig erkannt

twc-online @, Montag, 15.08.2016, 19:53 vor 3481 Tagen @ Leserzuschrift 9071 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 15.08.2016, 19:57

...
mein Vater (80) hatte beim letzten Besuch bei mir in Namibia sich durch
einen Zeckenbiss mit Borreliose (Zeckenfieber) angesteckt. Symptome:
Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall und Rote Punkte verteilt über den
ganzen Körper. Habe meinen Vater ins Krankenhaus gebracht, dort wurde er
zwei Tage stationär aufgenommen und konnte seinen Rückflug planmäßig
antreten. Wenn gewünscht, kann ich seine Krankenakte und die verwendeten
Medikamente weiterleiten. Diese Art von Zeckenfieber ist bei uns gängig.
...

Bei deinem Vater ist die Borreliose zum Glück frühzeitig erkannt worden. Da ist es wohl sehr oft so, dass die Behandlung unproblematisch ist.

Mein Vater (Jäger) hat nach hunderten Zeckenbissen im Laufe seines Lebens einmal die Wanderröte um einen Zeckenstich bekommen. Arztbesuch, Antibiotika bekommen (weiß nicht mehr, welches), keine Probleme mehr gehabt. Blutuntersuchung (Antikörper oder so) soll ergeben haben, dass früher schon unentdeckte Borreliose ohne Komplikationen ausgeheilt ist.

Bei einem entfernten Bekannten (Sportler, schwarzer Gürtel, usw.): Borreliose zu spät erkannt. Folge: Körperlich sehr stark eingeschränkt und arbeitsunfähig.

Die verschleppten bzw. unentdeckten Borreliosefälle sind wohl viel problematischer und viel komplizierter zu behandeln als die rechtzeitig erkannten und richtig behandelten Fälle. Zur richtigen Behandlung dieser verschleppten Fälle kann ich nichts sagen.

Elisa / Blot ?

Diego2 @, Montag, 15.08.2016, 20:52 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 8338 Views

Also, wir waren vor 4 Jahren bei einer der Ärzte, die auf der "Liste" von
Frau H.S. stand. War einer der Reinfälle. LTT negativ, aber die beiden
Tests vom Arzt waren positiv (Elisa/ Western-blot)...

War der IGG oder der IGM Antiköper Elisa / WB positiv ?

Wenn bei chronischer Borreliose Antibiose dann richtig: zB. Rocephin über 3 Wochen intravenös.

http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte/Leitlinien.pdf

Eigene Erfahrungen

Nordlicht @, Montag, 15.08.2016, 21:45 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 9334 Views

Moin Waldläufer,

meine Frau ist seit sieben Jahren von dieser üblen Krankheit betroffen. Im folgenden ein kurzer Kommentar von ihr, weitere Infos gerne auf Anfrage.

Gruß,

Nordlicht

----------------------------------------------------------------------------

Hallo Waldläufer,

ich hatte 2009 eine Infektion mit Borreliose, dies wurde vier Monate später festgestellt. Bekam Doxi, unterdosiert und nur für zwei Wochen. Die beiden folgenden Jahre habe ich mich so dahingeschleppt, irgendwie. Dann bin ich vier Jahre durch die Hölle gegangen.

Es gibt kein Antibiotikum, das bei B. zur Heilung führt. AB wirken nur im Blutkreislauf, nicht in die Zellen hinein. Naturheilkundliche Mittel helfen, Symptome zu lindern.

Ich weiß von einem Fall, bei dem eine Kur mit Knoblauchkapseln Heilung gebracht hat, als ich mit dem Betroffenen sprach, war er seit zwei Jahren symptomfrei. Bei mir haben drei Kuren keinen Erfolg gebracht. Ein anderer hat es mit Wasserstoffperoxid geschafft (Gunnar Torbohm - kugeln). Ein weiterer Kollege-im-Leid hatte in Folge der B. Schilddrüsenkrebs bekommen, den konnte er mit Germanium heilen, die B. aber nicht. Von weiteren Heilerfolgen habe ich in den letzten sieben Jahren nicht gehört bzw. gelesen.

MMS (falls CrisisMaven mitliest: Ja, MMS!) hilft, aber als Einzeltherapeutikum führt es auch nicht zur Heilung, ebenso kolloidales Silber.

Es gibt sehr viele natürliche Mittel, die die Symptome abmildern können.

Herzprobleme in diesem Zusammenhang sind i. d. R. auf eine Übersäuerung zurückzuführen. Borrelien geben ständig Gifte ab, wenn sie absterben, dann geben sie noch viel mehr Gifte ab, dies führt zur Übersäuerung des gesamten Organismus. Übersäuerung führt zu Herzrasen, wenn das auftritt, einen Teelöffel Natron in einem Glas Wasser geben. Natron neutralisiert die Säuren. Im allgemeinen bei Natron-Einnahme darauf achten, eine Stunde Abstand zum Essen einzuhalten. Bei der Frage, Herz retten oder dem Magen schaden, ergibt sich die Antwort von allein.

Katzenkralle hilft nur eine bestimmte Art, so weit ich weiß, gibt es dafür auch nur eine Bezugsquelle. Ich habe es selbst nicht ausprobiert, ansonsten habe ich wohl alles durch.

Sich mit Diagnostik aufzuhalten ist nicht zielführend, sondern nur Zeit- und Geldverschwendung. Wenn der Betroffene seit 18 Jahren infiziert ist, weiß er selbst, ob das Ungeziefer noch da ist.

Ich bin seit vier Monaten bei einem Heiler in Behandlung - und mache Riesenfortschritte.

Zu weiteren Fragen gebe ich gerne per PN an @Nordlicht Auskunft.

--
30 Jahre sind genug - Sezession jetzt!

Kolloidales Silber...

Wildheuer @, Schurkenstaat im Herzen Europas, Dienstag, 16.08.2016, 09:34 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 8138 Views

Grüss dich Waldläufer,

da Borreliose ihren Ursprung in bestimmten Bakterien hat (gem. dieser Quelle: "Die Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst."), so könnte kollodiales Silber womöglich eine Milderung bringen, was aber in diesem Thread mit der Aussage "aber als Einzeltherapeutikum führt es auch nicht zur Heilung, ebenso kolloidales Silber" relativiert wurde.

Hier im Gelben gibt es zum kolloidalem Silber ein paar weiterführende Informationen:
http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=kolloidal

Mit den besten Wünschen
vom Wildheuer

Eine Idee zur Borreliose

Leserzuschrift @, Dienstag, 16.08.2016, 12:06 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 8133 Views

Laut diesem Buch (S.118, rechts unten) ist [https://de.wikipedia.org/wiki/Berberin]Berberin[/link] wirksam gegen [https://de.wikipedia.org/wiki/Treponema_pallidum]Treponema pallidum[/link]. Dieser Erreger gehört wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Borrelien]Borrelien[/link] zur Familie der [https://de.wikipedia.org/wiki/Spiroch%C3%A4ten]Spirochäten[/link], es wäre also denkbar, dass Borrelien ebenfalls darauf ansprechen.

Aus einem Artikel über die Meisterwurz: "Die heute immer weiter Verbreitung findende Lyme-Borreliose (Borrelia burgdorferi) wird durch Spirochäten (Bakterien) übertragen und im Normalfall mit Antibiotika behandelt.

Im Akutfall ist die Behandlung mit einem Antiprotozoikum wie Metronidazol vorgesehen,
allerdings mit unterschiedlichen Erfolgen. Hydroxychloroquin scheint hier noch besser zu wirken, aber die hohe Resistenzbildung bei dem chemisch sehr ähnlichen Medikament Chloroquin in Malariagebieten zeigt auch hier die Grenzen für die Zukunft.
Die Meisterwurz mit sehr wahrscheinlich Einzeller abtötenden Eigenschaften, wäre ein hilfreiches Mittel, da es keine Nebenwirkungen mit sich bringt. V.a. in Kombination
mit der eindeutig gegen Einzeller wirkenden und gleichzeitig antibiotischen Berberitzenwurzelrinde könnte dies eine erfolgversprechende Therapie darstellen."

Am Ende des Artikels befindet sich die eMail der Autorin; vielleicht kann sie dich ja weiter beraten.

Wie lange Rocephin?

Waldläufer @, Dienstag, 16.08.2016, 12:17 vor 3481 Tagen @ Diego2 7502 Views

War der IGG oder der IGM Antiköper Elisa / WB positiv ?

Ich weiß nicht mehr, der letzte Test ist schon eine Weile her und die Unterlagen habe ich nicht bei der Hand. Ich glaube, der IGM war höher...ohne Garantie.

Ich kann mich noch sinngemäß an die letzten Sätze erinnern, die unter dem Laborbericht gestanden haben: Man muss von einer schon länger bestehenden B. ausgehen. Diese kann ausgeheilt sein, weil Antikörper oft längere Zeit nachweisbar sind.
Für Ärzte bedeutet das sinngemäß, die Hände in den Schoß zu legen, wenn sich der Patient nicht laut genug beschwert. (So habe ich zumindest es erlebt.)

Die Situation war ja folgendermaßen: schwerste Muskel-Rücken-Schulterschmerzen, Atemnot, Erstickungsanfälle (nachts im Sitzen schlafen....der Orthopäde hat übrigens nach über 5 Monaten Wartezeit nichts auffälliges feststellen können und sinngemäß gefragt, ob er sich das nicht ein wenig einbilden tut...), nicht mehr (medikamentös, auch i.V.!) drückbarer, sehr viel zu hoher Blutdruck, Vorhofflimmern, sehr viel zu hoher Blutdruck, Herzleistung 25 Prozent; auch hat kaum noch irgendein Blutwert gepasst...

Dann: Antibiotika wegen äußerlich festgestelltem (nur auf einer äußeren Verletzung nachweisbarer!) MRSA-Keim. Und plötzlich, schon wenige Stunden nach der ersten Antibiotikagabe, Nachlassen der Schmerzen, nach ganz wenigen Tagen deutliche Beruhigung des Herzens...
Irgendwas bakterielles musste es ja sein, sonst hätte das Antibiotika ja keine Wirkung gezeigt.

Wenn bei chronischer Borreliose Antibiose dann richtig: zB. Rocephin über
3 Wochen intravenös.

Reichen bei 120 kg Körpergewicht 2g pro Tag? (Beim Tierarzt muss der Hund immer zuerst auf die Waage...[[freude]] )

Irgendwo habe ich gelesen, dass Borrelien einen Teilungszyklus von 28 Tagen haben, reichen da 21 Tage oder wären da nicht 28 oder 30 Tage besser?

http://www.borreliose-gesellschaft.de/Texte/Leitlinien.pdf

Ich kenne die Leit-(d)-linien.

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-Werner Heisenberg

Meisterwurz

Waldläufer @, Dienstag, 16.08.2016, 12:31 vor 3481 Tagen @ Leserzuschrift 7769 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 12:37

Danke!
Meisterwurz habe ich bis dato noch nicht gehört....Das will was heißen, kenne ich mich eigentlich mit Heilpflanzen gut aus.

Das muss ich in Ruhe durchlesen. Auch das PDF...

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Resveratrol

Waldläufer @, Dienstag, 16.08.2016, 12:55 vor 3481 Tagen @ Ankawor 7666 Views

Da ich keine Borreliose habe, kann ich nicht mit eigenen Erfahrungen
dienen. Wenn du Englisch lesen kannst, findest du unter dem Link jede Menge
Erfahrungsberichte. Sonst ist Google Translator dein Freund. <img src=" />

Eines der Probleme ist im Mom. ein Blutverdünner, der wegen Vorhofflimmern gegessen wird. (Gegenindikation)

Und irgendwie gibt es im hiesigen Sprachraum keine wirklichen Erfolgsberichte. Ich frage mich schon seit Jahren, warum das so ist. Greifen doch chronisch Borreliose-Kranke nach jedem Zipfelchen, das helfen könnte.

Ich habe mich wirklich sehr viel mit der Problematik befasst, schon seit mehreren Jahren.

Der Grund wird sein: In den USA sind es andere Erregertypen (meist: Borrelia burgdorferi sensu stricto, wenig: Borrelia mayonii. ) Dort gibt es keine Hautveränderungen (Acrodermatitis chronica atrophicans), dafür überwiegend Gelenkprobleme. In Europa sind es:
Borrelia sensu lato: B. garinii, B. afzelii, B. valaisiana, B. spielmanii, die ja auch in Kombination auftreten können. Es wurden Zecken gefunden, die verschiedene Erregertypen in sich trugen! Und in Europa gibt es eine unendliche Vielzahl an Symptomen.

Es gibt Stimmen, die da sagen, jeder B.-Typ hat andere Krankheitsbilder und erfordert andere Medikamente. Ich weiß nicht, ob das stimmt; aber für mich enthält es eine gewisse Logik.

Ist alles nicht so einfach, weil es keinerlei wirklich solide, große Studien darüber gibt. Und dabei habe ich gelesen, zählt man Borreliose zu den häufigst auftretenden Infektionskrankheiten. Man spricht von zwischen 200 000 und 800 000 Neuinfektionen jedes Jahr. Bei einer Studie nennt man knapp 20 Prozent Antikörpernachweis in den Probanden. (!)

--
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Antibiotika Fasigyn und Minocyclin

Leserzuschrift @, Dienstag, 16.08.2016, 13:51 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 8422 Views

Lieber Waldläufer,

habe zwar keine eigenen Erfahrungen, wie von dir gewünscht, aber vielleicht hilft dir folgende Info/Link der Schweitzer Zeckenliga weiter. Der Vortrag handelt zwar um den Zusammenhang zwischen MS und Bordellen

Neues zur chronischen Neuroborreliose mit aussergewöhnlichen Aspekten.

http://www.zeckenliga.ch/downloads/zusammenfassung-vortrag-fritzsche.pdf

Der Autor Dr. Markus Fritzsche empfiehlt zwei unterschiedliche Antibiotika, und zwar Fasigyn und Minocyclin. In dem Fragenteil schreibt er dazu folgendes:

"2. Frage: Welches Antibiotikum war gegen die Zystenformen wirksam?
Antwort (Dr. Fritzsche):
Es handelt sich um Fasigyn (Tinidazol). Dies wurde von derselben norwegischen Gruppe unter- sucht. Es wurden Zysten aus Borrelien angezüchtet und die Zysten dem Fasigyn ausgesetzt. Das Fasigyn konzentriert sich in den Zysten. Vom Fasigyn weiss man mit Sicherheit, dass es sehr gut ins Hirn, durch Membranen und Zellen eindringt. In vitro wirkt das Fasigyn, in vivo hat man noch keine Erkenntnisse. Das andere Antibiotikum ist das Minocyclin, welches gut hirn- und liquorgängig und gut gegen Borrelien wirksam ist. Es wirkt auch bei MS-Patienten, weil es eine entzündungs- hemmende Wirkung hat. Wenn jemand bei MS also nicht an Borrelien glaubt, kann er trotzdem das Minocyclin nehmen und er hat einen positiven Effekt. ..... Das Minocyclin ist ein günstiges Antibiotikum, dessen Patent bereits abgelaufen ist.

Wenn du mit den Antibiotika bereits Erfahrung hast, wäre es schön, wenn du dem DGF dein Wissen hierzu kurz mitteilen könntest.

Warum so viele Sachen studieren?

Ankawor, Dienstag, 16.08.2016, 14:16 vor 3481 Tagen @ Waldläufer 7614 Views

Das verstehe ich manchmal nicht, wohl weil ich ein Mann der Tat bin und eher weniger der Worte. [[freude]]

Wenn der Buhner da in mehreren Publikationen berichtet, dass er mit der Knöterichwurzel 75 % der Kranken komplett und weitere 20 % teilweise von Borreliose geheilt hat, und wenn ich dann diese Krankheit hätte, würde ich, statt weitere zig Studien reinzuziehen und wochenlang drüber zu diskutieren, mir einfach einen Spaten kaufen, zur nächsten Knöterich-Dickung gehen und mir so eine Wurzel ausgraben, trocken, reiben und runterschlucken.

Es ist ein Pflanzenmittel, von dem keine Nebenwirkungen berichtet werden (die Oxalsäure kann man bei den geringen Mengen wohl vernachlässigen).

Was kann man verlieren? Offensichtlich viel, denn die Betroffenen, denen ich die Infos gegeben habe, ziehen es vor, weiterhin die seit Jahren nichts helfenden Antibiotika zu schlucken.

Aber ich bin kein Missionar, deshalb erwähne ich es immer nur einmal. Ich selbst bewege mich aber inzwischen viel unbefangener durch Wald und Feld und habe keine Zeckenpanik.

Achso, was mir noch einfällt: Neulich wurde hier irgendwo die Verbindung zu MS hergestellt oder angedeutet. Interessanterweise werden in der Literatur von Buhner und auch anderen Borrelien auch mit MS und Parkinson in Verbindung gebracht. Da ich kein Experte bin, kann ich das aber nur erwähnen und nichts weiter dazu beitragen. Wer es wissen will, müsste da mal selbst nachforschen.

Rocephin 2 g iv wirkt

Leser23 @, Dienstag, 16.08.2016, 15:06 vor 3481 Tagen @ Leserzuschrift 7738 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 16:49

Vorweg:

Die Bezeichnung korrekt ist Lyme – Borreliose.

Die Lyme - Borreliose (engl. Lyme-Disease) ist zum ersten Mal 1975 nahe der Städte "Lyme" und "Old Lyme" im US-Bundesstaat Connecticut beschrieben worden. Es wäre vielleicht nichts ungewöhnliches daran, wenn sich nicht wenige Kilometer weiter weg, auf "Plum Island", eine zentrale US-Einrichtung zur Erforschung und Entwicklung von Biowaffen befände. Unter anderem gab es auf diesem Gelände auch ein Biowaffen- Programm, welches vorsah, Zecken mit verschiedensten Krankheitserregern zu infizieren und anschließend in rauher Menge über dem Gegner abzuwerfen und die gegnerischen Truppen damit indirekt zu schwächen oder umzubringen.

http://www.politikforen.net/showthread.php?139598-Zecken-Borreliose-Eine-US-amerikanisc...


Lesestoff:
https://metager.de/meta/meta.ger3?focus=web&eingabe=lyme+biowaffe&encoding=utf8...

Dies ist insofern wichtig nicht unerwähnt zu lassen, weil man ansonsten diverse Fragen selbst nie beantwortet bekommt.

Medizinischer Aspekt
------------------------------
Borreliose hat einen völlig untypischen Krankheitsverlauf.
Dies macht die Diagnose tatsächlich schwer, da es bei verschiedenen Menschen zu völlig unterschiedlichen Symptomen führt.

Einmal sind es rheumatische Beschwerden, andernfalls neurologische Beeinträchtigungen (Stoffwechselprodukt der Borrelien wird als Nervengift eben dort, wo sie sich eingenistet haben).

Borreliose kann tödlich verlaufen, ich habe Menschen daran sterben sehen (Schluckmuskellähmung und Ersticken bei Nahrungsaufnahme).

Die allen voranstehende Kreuzdiagnostik wird zu Multipler Sklerose (MS) gezogen

Wirtschaftlicher Aspekt
------------------------------
letztgenannter Punkt bringt den finanziell nicht unabhängigen Arzt in eine besondere Lage: (Gesundheit und Tod, bringen den Doktor um sein Brot...)
Während sich Borreliose abhängig vom Zeitpunkt einigermaßen behandeln lässt, geht bei MS gar nichts. Einige Ärzte sind aus finanziellen Gründen leider geneigt, den Patienten schnell den MS Stempel aufzudrücken.
Es gibt dabei sogar „Rückvergütungsregelungen oder „Kopfprämien“ von weiterführenden Einrichtungen (Neuro-), die den überweisenden Ärzten als Einnahmen dienen. (DLF berichtete)

Diagnose
------------------------------
Allein hier tun sich Abgründe auf, die man nicht für möglich hält.
Einmal ist die von den untersuchenden Laboren zurückgegebene Fehlerquote nur mit etwas zu vergleichen. Note 6 im Abitur!
Man hat den Eindruck, daß sie gar nicht wissen, wonach sie suchen.

Der Erreger selbst wird bei der gängigen Blutuntersuchung, aber auch bei Lumbalpunktion, nicht direkt nachgewiesen!

Was die Labore aber nachweisen, ist DIE REAKTION des Körpers auf die jeweiligen Erreger!

http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1626685/Biowaffen-gegen-Ze...

Körperliche Eigenheiten werden dabei, ich unterstelle mal ohne Absicht, nicht berücksichtigt.
Denn:

Nicht jeder Körper reagiert auf die Erreger identisch!

Eine schöne Metapher dazu ist die mit der Feuerwehr.
Was die Labore nachweisen, ist per Satellitenaufnahme aus einer bestimmten Region die Anzahl und Häufigkeit Feuerwehren, die unterwegs sind und schließen daraus, daß es in dieser Region gewaltige Feuer geben muss, die man aber direkt nicht sehen kann, weil sie z.B. unterirdisch stattfinden.

Wenn es aber eine Region (Körper) gibt, die einfach keine Feuerwehren (körpereigene Reaktion auf Borrelien) losschickt, dann behaupten die Labore, daß da kein Feuer (Erreger) wäre und man deshalb auch keine Medikamente benötige!

Das führt zu einer Absurdität an sich:

Wie zu lesen, werden etliche Menschen ohne jegliche Medikamente mit einer Borreliose fertig.
Der Körper erkennt den Eindringling reagiert drauf und besiegt damit die Krankheit.

Das Labor erkennt die „Reaktion“ des Körpers auf den Eindringling und bestätigt dem Arzt, daß dieser nun Medikamente geben dürfe.

Wenn also der Organismus grad im Kampf mit dem Krankheitserreger Borrelien ist, und dies womöglich allein schafft, bekommt er noch „fragwürdige“ Unterstützung vom Antibiotikum, welches nun mal EKLATANTE Nebenwirkungen beinhaltet!

An sich ist also nur in dem Fall, wenn der Körper diesen Kampf zu verlieren droht, das Medikament zu geben – da der Nutzen nur dann den Nebenwirkungs- Nachteil überwiegt!

Nun gibt es aber Organismen (Menschen), die erkennen den „Feind“ Borrelien nicht und reagieren nicht!

Hier setzt die Fragestellung von ganz oben an, denn biowaffenkampftechnisch besitzt genau das eben auch Charme, denn die beste Waffe ist doch die, die selbst oder deren Einsatz nicht erkannt wird!

Würde ich die Biowaffenentwicklung beauftragen, wäre genau das ein wichtiger Passus innerhalb dieser Aufgabenstellung.

Bio-Waffen-Referendum hin oder her oder vielleicht genau wegen dem Referendum?
Erinnerung, erste Fälle in Lyme und der benachbarter Biowaffenentwicklungsstandort!

MS kommt da wie gerufen!
Da muss man an dieser Stelle nicht mehr weiter rätseln oder gar Medikamente geben, da machen wir gar nichts und schreiben den Patienten ab respektive verdienen uns via Sozialsystem Krankenkassen/Pflichversicherungssystem dumm und dusselig daran!

Unzähligen Borreliosepatienten wird mutmaßlich die angemessene medikamentöse Versorgung versagt, da sie als MS (oder auch Rheuma-) Patienten „abgelegt“ wurden!

(Zahlreiche Rechtschreibfehler korrigiert)


Therapie
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Doxy., egal wann, zu geben, verstehe ich persönlich nicht.
Was demgegenüber bewiesenermaßen funktioniert, ist Rocephin intravenös.
In der Literatur liest man, daß Ärzte bei sich selbst wesentlich höhere Dosierungen als empfohlen nahmen und dies mit abschließendem Erfolg.
Ganz grob 14 tage 2g pro Tag dann Pause für den Zyklus einer sich womöglich erholenden Generation Borrelien (ca. 21 Tage) dann noch mal 10 Tage gleiche Dosis.

Dies hat den Charme, daß der Magen im Gegensatz zu Doxy. verschont bleibt!

Für den Fall einer durch Borrelien hervorgerufenen neurologischen Erkrankung immer Vitamin B Komplex nach Rezeptur nehmen

Nebenwirkungen sind eklatant, der erhoffte Nutzen muss also klar in Relation zum etwaigen Schaden abgewogen werden!

Knoblauch
ist die m.W. einzig wirksame antibiotisch wirkende Nahrungsergänzung.
Da sich Ärzte oft gegen die Rocephintherapie wehren, las ich von vielen exzessiven Knoblauchkonsumenten. Man scheint damit ein probates Mittel zu haben und man sollte es per se nie aus den Augen verlieren, also mit Knoblauch auch im Leben ansonsten niemals sparsam umgehen!


Mögliche Heilung
------------------------------
Diese erfolgt nicht, wie man es von eine Grippe kennt.
Der Organismus reagiert angeblich auch noch dann, wenn nichts mehr „drin“ sei, so daß man dann irrtümlich noch mal Medikamente nehmen würde trotz nicht bestehender Erfordernis.

Titer zeigen eine gehabte Entzündung an, die man mit eine akuten Entzündung gern mal verwechselt.

Ein Genesungsprozess kann sich auch mal über Jahre hinziehen, gewisse Dinge können aber auch irreversibel bleiben.


Spezielle Eigenheit
------------------------------
Borreliose ist u.U. persistent d.h. wiederkehrend nach Ausheilung ohne erneutem Zeckenbiss!
Ursächlich ist hierbei die Dauer der Ersterkrankung.
Borrelien sind also Organismen, die ihrerseits dort, wo sie siedeln sich vermehren, sofern man sie nicht dabei (mittels Antibiotika) stört. Das ist nebenbei auch die einzige Wirkung des Antibiotika selbst, die Unterbindung des Fortpflanzungsprozesses der Eindringlinge. (Etwaige Parallelen zu Ländern und Gesellschaftssystemen sind hier rein zufällig.)

Lässt man sie also „allein“ vermehren sie sich und werden immer mehr, besiedeln sämtliche Teile des Körpers (wegen der Überwindung, der Blut Hirn Schranke auch das Hirn)

(Genau hier ist mir nicht klar, wie Doxycyclin, eine Tablette, diese Blut Hirn Schranke wirksam überwindet und den Erreger wirksam bekämpfen soll.)

Ist also der Körper proppenvoll, vermögen es diese Borrelien auch in Bereiche vorzubringen, wo das Blut nicht hinkommt.

Kommt aber das Blut nicht dort hin, kommt auch das Medikament nicht dort hin.

Mutmaßlich ist also eine lange erfolgte Nichtbehandlung der Borreliose wegen der Fehldiagnose MS dann tatsächlich Ursache, einer nicht mehr medikamentös ausheilbaren Borreliose.

Nochmal:
Wegen der laborspezifischen Eigenheit, nur nach der körpereigenen Reaktion des Körpers auf die Borrelien zu suchen, kann das Labor bei Körpern, die den Erreger nicht als Feind erkennen, nie etwas finden!
Der Mensch siecht dahin und die erforderliche Behandlung wird ihm aufgrund der schulmedizinischen Standes, und dem Taschenspielertrick verweis auf MS etwas Unerklärlichem, Autoimmunem, Unheilbarem verwehrt!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Borreliose ist heilbar

satsangi @, Dienstag, 16.08.2016, 19:39 vor 3480 Tagen @ Waldläufer 7843 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 16.08.2016, 20:01

Hallo Waldläufer

Es gibt keinen Grund zur Angst.

Seit Jahrzehnten muss ich an meinem Körper Zecken entfernen, ca. 5 pro Jahr, gestern war es die 6.

Borreliose ist heilbar; Zu diesem Fazit kommt Wolf-Dieter Storl, Ethnobotaniker und selbst
Borrelioseopfer, nach intensiver und breit angelegter Forschung.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Karde und die Überhitzungstherapie.

http://www.narayana-verlag.de/Borreliose-natuerlich-heilen-Wolf-D-Storl/b4536?gclid=CPn...

Beste Grüsse
satsangi

Fasigyn ist in der Schweiz nicht mehr zugelassen, aber hier......

ottoasta @, Dienstag, 16.08.2016, 21:04 vor 3480 Tagen @ Leserzuschrift 8323 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 12:37

..........geht es weiter, z.B. als PDF Datei von Dr. Hopf-Seidel:

www.dr-hopf-seidel.de/mediapool/87/.../data/Hopf-Seidel-Tinidazol.pdf

Hier wieder in Kombination mit Zithromax usw.!

oder hier

Die Nitroimidazole sind eine Gruppe von Antibiotika, die in der Medizin eingesetzt werden. Sie können als Tablette verabreicht werden und wirken bakterizid gegen fast alle anaeroben Bakterien (außer Aktinomyzeten und Propionibakterien) und viele Protozoen. Der wichtigste Vertreter ist Metronidazol, neuere Varianten sind Tinidazol und Nimorazol. In Deutschland ist Nimorazol als Naxogin[1] auch nicht mehr im Handel. Tinidazol war als Simplotan (Pfizer) erhältlich, wurde mittlerweile in Deutschland aber vom Markt genommen.

von hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nitroimidazole

www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Tinidazol

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Weil die meisten Ärzte sich mit B. nicht auskennen,

Waldläufer @, Mittwoch, 17.08.2016, 17:29 vor 3479 Tagen @ Ankawor 7313 Views

und das Familienmitglied sicher nicht mehr am Leben wäre.

Das verstehe ich manchmal nicht, wohl weil ich ein Mann der Tat bin und
eher weniger der Worte. [[freude]]

Ich würde mir nicht verzeihen können, wenn ich einen Ratschlag gebe, der zum Tode führt.

Wenn der Buhner da in mehreren Publikationen berichtet, dass er mit der
Knöterichwurzel 75 % der Kranken komplett und weitere 20 % teilweise von
Borreliose geheilt hat, und wenn ich dann diese Krankheit hätte, würde
ich, statt weitere zig Studien reinzuziehen und wochenlang drüber zu
diskutieren, mir einfach einen Spaten kaufen, zur nächsten
Knöterich-Dickung gehen und mir so eine Wurzel ausgraben, trocken, reiben
und runterschlucken.

Eine einzelne Mahlzeit wird da wohl nicht ausreichen. Borrelien sind "Langsam-Bakterien", die Dauerformen bilden können. Ebenso wie AIDS Slow-Vieren sind. Man muss den Knöterich sicherlich über mehrere Wochen essen.
Ich habe in 2 Quellen gelesen, dass, wenn Blutverdünner eingenommen werden müssen, der Knöterich nicht gegessen werden sollte, weil er ebenso einen blutverdünnenden Effekt hat.

Es ist ein Pflanzenmittel, von dem keine Nebenwirkungen berichtet werden
(die Oxalsäure kann man bei den geringen Mengen wohl vernachlässigen).

Was kann man verlieren? Offensichtlich viel, denn die Betroffenen, denen
ich die Infos gegeben habe, ziehen es vor, weiterhin die seit Jahren nichts
helfenden Antibiotika zu schlucken.

Man kann das Leben verlieren oder einen Dauerschaden an Niere oder Leber sich einhandeln...
Ich brauche hier vielleicht 30 min, um 3 tödlich giftige "Pflanzenmittel" herbeizuholen. Ist das ein Argument?

Es ist ein gewaltiger Irrtum, dass Antibiotika nicht helfen. Ohne wäre das Familienmitglied ganz sicher tot! Es ist das einzige was wirklich hilft! Es hilft nur nicht dauerhaft und sicher gibt es Gründe dafür. Entweder zu kurz gegeben, zu wenig gegeben, das falsche gegeben oder ...??? Deshalb lese ich und suche.

Das Hauptproblem sind wohl die Persisterformen: http://www.bca-clinic.de/de/our-opinion-studies/biofilms-and-persister-forms/

Aber ich bin kein Missionar, deshalb erwähne ich es immer nur einmal. Ich
selbst bewege mich aber inzwischen viel unbefangener durch Wald und Feld
und habe keine Zeckenpanik.

[[smile]] Wir haben alle keine Zeckenpanik. Ich hatte allein in diesem Jahr schon ca. 8 (festgebissene) Zecken. Dieses Jahr gibt es sehr viele.

Ich habe mich wohl weiter oben im Thread wirklich falsch ausgedrückt. Ich habe (gar) keine Angst vor Zecken, aber ich habe panische Angst um das Leben des Familienmitgliedes!

Achso, was mir noch einfällt: Neulich wurde hier irgendwo die Verbindung
zu MS hergestellt oder angedeutet. Interessanterweise werden in der
Literatur von Buhner und auch anderen Borrelien auch mit MS und Parkinson
in Verbindung gebracht. Da ich kein Experte bin, kann ich das aber nur
erwähnen und nichts weiter dazu beitragen. Wer es wissen will, müsste da
mal selbst nachforschen.

Ich möchte nicht wissen, wieviele falsche MS Diagnosen es gibt...

Es gibt zu sehr viele Krankheiten Verbindungen. Man hat vor Jahren in Tschechischen Krankenhäusern (neurologischen Abteilungen) Patienten mit psychischen Problemen auf B. getestet. Ich habe die konkreten Zahlen vergessen, aber ich weiß noch, es war ein sehr hoher Anteil an positiv getesteten.

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Überhitzungstherapie

Waldläufer @, Mittwoch, 17.08.2016, 17:39 vor 3479 Tagen @ satsangi 7469 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.08.2016, 18:24

Es gibt keinen Grund zur Angst.
Seit Jahrzehnten muss ich an meinem Körper Zecken entfernen, ca. 5 pro
Jahr, gestern war es die 6.

Das ist von mir doof formuliert gewesen (Ich habe sehr wenig Zeit und sollte besser Korrektur lesen!). Ich habe keine Angst vor Zecken, sondern um das Leben des Familienmitgliedes. Hätte ich Angst vor Zecken, sollte ich hier nicht wohnen, da ich fast den ganzen Tag im Freien bin (bei mir waren es dieses Jahr 8 [[smile]] ).

Borreliose ist heilbar; Zu diesem Fazit kommt Wolf-Dieter Storl,
Ethnobotaniker und selbst
Borrelioseopfer, nach intensiver und breit angelegter Forschung.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Karde und die Überhitzungstherapie.

Karde hat gar nicht geholfen!

Überhitzungstherapie klingt sehr vielversprechend, nur mit den zur Zeit herrschenden Problemen mit dem Herzen ist das evtl. ein zu hohes Risiko. Unter Antibiotika erholt sich das Herz immer wieder!!! Der Blutdruck sinkt; und das Vorhofflimmern muss weg sein.

http://www.narayana-verlag.de/Borreliose-natuerlich-heilen-Wolf-D-Storl/b4536?gclid=CPn...

Danke!

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Wurde die Karde richtig angewendet? (oT)

satsangi @, Donnerstag, 18.08.2016, 17:35 vor 3478 Tagen @ Waldläufer 6946 Views

- kein Text -

Mittelalterliches Antibiotikum, das laut Wissenschaftlern auch "bis zu 90% der MRSA-Keime tötet"

Reikianer @, Samstag, 20.08.2016, 21:22 vor 3476 Tagen @ Waldläufer 7223 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.08.2016, 22:14

Hallo Waldläufer,

kann nicht beurteilen, ob das in diesem Fall passend wäre, aber die Inhaltsstoffe dieses Antibiotikums sind natürlich (Knoblauch, Zwiebeln, Wein, Galle von Ochsen) und es soll selbst problematische MRSA-Keime töten:

http://www.bbc.com/news/uk-england-nottinghamshire-32117815

http://www.iflscience.com/health-and-medicine/garlic-onions-and-cow-stomach-medieval-re...

Vielleicht könnte das auch als vermutlich nebenwirkungsfreier add-on helfen? Sicher besser, als Abflussreiniger aka MMS zu sich zu nehmen:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=198259
http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=mms+crisismaven&x=0&y=0

Beste Grüße

Karde

Waldläufer @, Mittwoch, 24.08.2016, 14:19 vor 3473 Tagen @ satsangi 6577 Views

Ja, wenn ich wüsste, ob wir da einen Fehler gemacht haben?

Das war eine Tinktur und eigentlich ist er nach Anweisung verfahren.

Es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten: Entweder war es ein Borreliosetyp/ -art, die sich von der Karde nicht beeinflussen lässt, oder aber, es wurde dazu ein Lebensmittel häufig gegessen, dass die Wirkung der Karde evtl. aufgehoben hat, oder...?

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Heilung bei Borreliose

Waldläufer @, Mittwoch, 24.08.2016, 14:49 vor 3473 Tagen @ Nordlicht 7675 Views

...ich hatte 2009 eine Infektion mit Borreliose, dies wurde vier Monate
später festgestellt. Bekam Doxi, unterdosiert und nur für zwei Wochen.
Die beiden folgenden Jahre habe ich mich so dahingeschleppt, irgendwie.
Dann bin ich vier Jahre durch die Hölle gegangen.

Es gibt kein Antibiotikum, das bei B. zur Heilung führt. AB wirken nur im
Blutkreislauf, nicht in die Zellen hinein. Naturheilkundliche Mittel
helfen, Symptome zu lindern.

Doch, Heilung durch Antibiotika gibt es! Ich weiß 3 Personen, die geheilt wurden. Aber in deren Fällen ist das A. rechtzeitig und hoch genug dosiert und lange genug gegeben wurden. Meistens sind das Personen, die an einen Arzt geraten, der selber B. hatte oder hat, oder einer seiner Angehörigen! Es ist eine Schande, wie gering der Wissensstand der meisten Ärzte über B. ist.

Ich weiß von einem Fall, bei dem eine Kur mit Knoblauchkapseln Heilung
gebracht hat, als ich mit dem Betroffenen sprach, war er seit zwei Jahren
symptomfrei. Bei mir haben drei Kuren keinen Erfolg gebracht.

Wir essen von Haus aus sehr viel Knoblauch. Ich weiß nicht, ob das Einfluss hat.

Ein anderer
hat es mit Wasserstoffperoxid geschafft (Gunnar Torbohm - kugeln).

Deshalb würde mich der Wirkstoff Artemisinin (Artemisia annua) interessieren, ob das bei jemandem geholfen hat. Da handelt es sich, glaube ich, um eine Peroxidreaktion. Ich werde die Pflanze nächstes Jahr mal auspflanzen. Ich hatte die Pflanze schon mal im Garten, sie wächst in unserem Klima und hilft gegen Malaria (und sie soll auch gegen bestimmte Krebsarten helfen ???)

Ein weiterer Kollege-im-Leid hatte in Folge der B. Schilddrüsenkrebs bekommen,
den konnte er mit Germanium heilen, die B. aber nicht. Von weiteren
Heilerfolgen habe ich in den letzten sieben Jahren nicht gehört bzw.
gelesen.

MMS (falls CrisisMaven mitliest: Ja, MMS!) hilft, aber als
Einzeltherapeutikum führt es auch nicht zur Heilung, ebenso kolloidales
Silber.

Da habe ich irgendwelche Vorurteile...

Es gibt sehr viele natürliche Mittel, die die Symptome abmildern
können.

Herzprobleme in diesem Zusammenhang sind i. d. R. auf eine Übersäuerung
zurückzuführen. Borrelien geben ständig Gifte ab, wenn sie absterben,
dann geben sie noch viel mehr Gifte ab, dies führt zur Übersäuerung des
gesamten Organismus. Übersäuerung führt zu Herzrasen, wenn das auftritt,
einen Teelöffel Natron in einem Glas Wasser geben. Natron neutralisiert
die Säuren. Im allgemeinen bei Natron-Einnahme darauf achten, eine Stunde
Abstand zum Essen einzuhalten. Bei der Frage, Herz retten oder dem Magen
schaden, ergibt sich die Antwort von allein.

An eine Übersäuerung glaube ich net so recht. Wir essen eigentlich sehr vielfältig, auch roh, auch gekocht, sehr vieles selber gemacht.

Der Familienangehörige war damals zu einer Herzkatheteruntersuchung. Der Arzt meinte damals sinngemäß: "Komisch, organische Schäden sind keine zu erkennen, die das Krankheitsbild rechtfertigen würden. Er selber würde eine Biopsie bei sich machen lassen..." Nun, Borrelien sind in solchem Gewebe nur zu etwa 20 Prozent anzüchtbar. Ob sich da ein solcher Eingriff lohnt? ....In einer Würzburger Studie (lt. Ärztezeitung) wurden bei ca. 300 Probanden ca. bei 1 Prozent Befall des Herzens nachgewiesen.

Katzenkralle hilft nur eine bestimmte Art, so weit ich weiß, gibt es
dafür auch nur eine Bezugsquelle. Ich habe es selbst nicht ausprobiert,
ansonsten habe ich wohl alles durch.

Hat bei ihm auch nicht geholfen.

Sich mit Diagnostik aufzuhalten ist nicht zielführend, sondern nur Zeit-
und Geldverschwendung. Wenn der Betroffene seit 18 Jahren infiziert ist,
weiß er selbst, ob das Ungeziefer noch da ist.

Ich bin seit vier Monaten bei einem Heiler in Behandlung - und mache
Riesenfortschritte.

Zu weiteren Fragen gebe ich gerne per PN an @Nordlicht Auskunft.

Danke!

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Ötzi soll schon B. gehabt haben

Waldläufer @, Mittwoch, 24.08.2016, 15:13 vor 3473 Tagen @ Leser23 6577 Views

Vorweg:

Die Bezeichnung korrekt ist Lyme – Borreliose.

Die Lyme - Borreliose (engl. Lyme-Disease) ist zum ersten Mal 1975 nahe
der Städte "Lyme" und "Old Lyme" im US-Bundesstaat Connecticut beschrieben
worden. Es wäre vielleicht nichts ungewöhnliches daran, wenn sich nicht
wenige Kilometer weiter weg, auf "Plum Island", eine zentrale
US-Einrichtung zur Erforschung und Entwicklung von Biowaffen befände.
Unter anderem gab es auf diesem Gelände auch ein Biowaffen- Programm,
welches vorsah, Zecken mit verschiedensten Krankheitserregern zu infizieren
und anschließend in rauher Menge über dem Gegner abzuwerfen und die
gegnerischen Truppen damit indirekt zu schwächen oder umzubringen.

http://www.politikforen.net/showthread.php?139598-Zecken-Borreliose-Eine-US-amerikanisc...


Lesestoff:
https://metager.de/meta/meta.ger3?focus=web&eingabe=lyme+biowaffe&encoding=utf8...

Dies ist insofern wichtig nicht unerwähnt zu lassen, weil man ansonsten
diverse Fragen selbst nie beantwortet bekommt.

Keine Ahnung, ob man sowas glauben kann.
Denn es gibt da ein entscheidendes Gegenargument: Laut Wikipedia ist beim Ötzi Borreliose nachgewiesen worden!

Medizinischer Aspekt
------------------------------
Borreliose hat einen völlig untypischen Krankheitsverlauf.
Dies macht die Diagnose tatsächlich schwer, da es bei verschiedenen
Menschen zu völlig unterschiedlichen Symptomen führt.

Einmal sind es rheumatische Beschwerden, andernfalls neurologische
Beeinträchtigungen (Stoffwechselprodukt der Borrelien wird als Nervengift
eben dort, wo sie sich eingenistet haben).

Borreliose kann tödlich verlaufen, ich habe Menschen daran sterben sehen
(Schluckmuskellähmung und Ersticken bei Nahrungsaufnahme).

Ich kenne jemanden, da ist der Verdauungstrakt betroffen! Ist eine ganz verrückte Krankheit!

Die allen voranstehende Kreuzdiagnostik wird zu Multipler Sklerose (MS)
gezogen

Wirtschaftlicher Aspekt
------------------------------
letztgenannter Punkt bringt den finanziell nicht unabhängigen Arzt in
eine besondere Lage: (Gesundheit und Tod, bringen den Doktor um sein
Brot...)
Während sich Borreliose abhängig vom Zeitpunkt einigermaßen behandeln
lässt, geht bei MS gar nichts. Einige Ärzte sind aus finanziellen
Gründen leider geneigt, den Patienten schnell den MS Stempel
aufzudrücken.
Es gibt dabei sogar „Rückvergütungsregelungen oder „Kopfprämien“
von weiterführenden Einrichtungen (Neuro-), die den überweisenden Ärzten
als Einnahmen dienen. (DLF berichtete)

Ich denke nicht, dass das ein Arzt absichtlich macht. Die Ä. haben einfach kein Wissen über B. Und es gibt so gut wie keine Studien, es lässt sich halt mit "Dreifuffzig-Antibiotika" kein Geld verdienen.

Diagnose
------------------------------
Allein hier tun sich Abgründe auf, die man nicht für möglich hält.
Einmal ist die von den untersuchenden Laboren zurückgegebene Fehlerquote
nur mit etwas zu vergleichen. Note 6 im Abitur!
Man hat den Eindruck, daß sie gar nicht wissen, wonach sie suchen.

Das ist eines der Hauptprobleme. Die Ärzte haben Bedenken, zu behandeln, weil die ordentliche Diagnostik durch Laborfehler nicht gegeben ist!

Der Erreger selbst wird bei der gängigen Blutuntersuchung, aber auch bei
Lumbalpunktion, nicht direkt nachgewiesen!

Doch, es gibt direkte Erregernachweise...in der Haut, in der Rückenmarkflüssigkeit...aber dieser klappt nur selten und wird deshalb nur selten gemacht.

Was die Labore aber nachweisen, ist DIE REAKTION des Körpers auf die
jeweiligen Erreger!

http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1626685/Biowaffen-gegen-Ze...

Körperliche Eigenheiten werden dabei, ich unterstelle mal ohne Absicht,
nicht berücksichtigt.
Denn:

Nicht jeder Körper reagiert auf die Erreger identisch!

Weil es auch mindestens 6 oder gar 8 unterschiedliche Typen gibt!

Wie zu lesen, werden etliche Menschen ohne jegliche Medikamente mit einer
Borreliose fertig.
Der Körper erkennt den Eindringling reagiert drauf und besiegt damit die
Krankheit.

Ich habe gelesen, dass nachgewiesen ist, dass der Erreger nach der Frühmanifestation bis zu 8 Jahren latent vorhanden sein kann, ohne Probleme zu machen!!!

Wenn also der Organismus grad im Kampf mit dem Krankheitserreger Borrelien
ist, und dies womöglich allein schafft, bekommt er noch „fragwürdige“
Unterstützung vom Antibiotikum, welches nun mal EKLATANTE Nebenwirkungen
beinhaltet!

Nebenwirkungen sind weniger schlimm als der Tod. Und im Falle des Familienmitgliedes war es so!

Unzähligen Borreliosepatienten wird mutmaßlich die angemessene
medikamentöse Versorgung versagt, da sie als MS (oder auch Rheuma-)
Patienten „abgelegt“ wurden!

Was demgegenüber bewiesenermaßen funktioniert, ist Rocephin
intravenös.
In der Literatur liest man, daß Ärzte bei sich selbst wesentlich höhere
Dosierungen als empfohlen nahmen und dies mit abschließendem Erfolg.
Ganz grob 14 tage 2g pro Tag dann Pause für den Zyklus einer sich
womöglich erholenden Generation Borrelien (ca. 21 Tage) dann noch mal 10
Tage gleiche Dosis.

Dies hat den Charme, daß der Magen im Gegensatz zu Doxy. verschont
bleibt!

Das ist halt das i.V.! Und die weite Fahrt dahin, jeden Tag. Aber das hilft.

Knoblauch
ist die m.W. einzig wirksame antibiotisch wirkende Nahrungsergänzung.
Da sich Ärzte oft gegen die Rocephintherapie wehren, las ich von vielen
exzessiven Knoblauchkonsumenten. Man scheint damit ein probates Mittel zu
haben und man sollte es per se nie aus den Augen verlieren, also mit
Knoblauch auch im Leben ansonsten niemals sparsam umgehen!

Wir essen viel Knoblauch. (antibiotikaähnliche Wirkungen haben auch Meerrettich und Kapuzinerkresse....z.B. bei Blasenentzündungen)

Danke

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Wenn man nur genau wüsste...

Waldläufer @, Mittwoch, 24.08.2016, 15:18 vor 3473 Tagen @ ottoasta 6429 Views

Mein Bruder sollte Ti. aus den USA mitbringen. Aber er meinte, die hätten dort so davor gewarnt und ihm abgeraten.

Irgendwo habe ich gelesen, dass es das in Frankreich noch geben soll?

Wieso sind die Zulassungen so unterschiedlich?

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Noch was

Nordlicht @, Donnerstag, 25.08.2016, 21:43 vor 3471 Tagen @ Waldläufer 6997 Views

Moin Waldläufer,

hier noch ein Kommentar meiner Frau, vielleicht hilft Dir - oder jemand anderem - das eine oder andere Detail ein bisschen weiter:

------------------------------------------------------

Hallo Waldläufer,

ja, es ist richtig, daß Antibiotika Borreliose heilen können, wenn sie rechtzeitig gegeben werden. Bei mir waren 4 - 5 Monate seit der Infektion vergangen, eine viel zu lange Zeit, aber damals wußte ich das nicht.

Viel Knoblauch essen mag einen positiven Einfluß haben; um einen therapeutischen Effekt zu erzielen, müßte man mehrere Knollen pro Tag essen - nach meinen damaligen Recherchen. Einen Versuch mit Knoblauchkapseln würde ich an Stelle Deines Familienangehörigen unbedingt machen.

Pflanzen der Artemisia-Familie sind antibakteriell, werden immer wieder bei B. und Malaria empfohlen. Dazu gehört z.B. auch Wermut. Hab ich auch versucht, als Tinktur, selbst angesetzt, auch gekaufte. Hat nicht geholfen. Therapeutika für Malaria richten bei B. nichts aus, nach meiner Erfahrung, dann schon eher Mittel gegen Syphillis. B. gehört zur gleichen Familie wie S., das wurde - glaube ich - schon hier erwähnt. Ich denke aber, daß Artemisia zu schwach ist. Wenn man sich scheut, Wasserstoffperoxid einzunehmen, kann man ihn auf die Haut sprühen oder im Wasser in der Badewanne einwirken lassen.

Die Karde wird oft erwähnt, ich habe sie mehrmals ausprobiert (mal eine gekaufte Tinktur aus guter Quelle, dann eine Pflanze von einer Bekannten selbst im Garten gezogen und die Tintur hergestellt), sie hatte nicht den geringsten Effekt. Irgendwann habe ich irgendwo gelesen, daß sie bei B. sogar kontraindiziert sein soll, kann die Quelle aber nicht wiederfinden.
Storl schließt nach meinem Eindruck von sich auf andere (Beispiel: Garten umgraben sei bei B. therapeutisch sinnvoll - wie willst du den Garten umgraben, wenn du gar nicht auf den Füßen bist? Einerseits. Andererseits ist es nicht jedermanns Sache). Gerade die B. ist eine sehr "individuelle" Krankheit, es gibt keine allgemein-gültige Therapie. Letztendlich kann nur jeder selbst versuchen, sich zu heilen, weil kein anderer Mensch einen so gut kennt wie man sich selbst.

Zu den Herzproblemen:
Hab ich fast seit Beginn der Infektion, hatte auch einen anaphylaktischen Schock. Ist nicht schön. Wenn die Ernährung gut, also natürlich ist (d. h., unter weitestgehender Vermeidung von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln), seid Ihr schon mal recht weit vorne. Aber dann wundert mich das hohe Körpergewicht des Betroffenen. Meiner Ansicht nach kann man sich bei einer natürlichen Ernährung kein Übergewicht anfuttern. Das Gewicht wird doch das Herz noch zusätzlich belasten (?). Vielleicht gibt es noch ein anderes Problem? Ist der Darm saniert worden? Selbst wenn die Ernährung überwiegend basisch ist, ist der Körper durch die Toxine, die die B. abgeben, ständig übersäuert. Und das kann sich auf das Herz auswirken. Ist nicht bei allen B.-Fällen so, aber bei vielen. Hab von zwei Männern um die 40 Jahre gelesen, die beim Spaziergang tot umgefallen sind. Todesursache: Herzversagen, meinten die Mediziner, tatsächliche Ursache: B.
Ich bin dem Industrie-Brot gegenüber sehr skeptisch. Es gibt an die 100 Backzutaten, die nicht deklarierungspflichtig sind. Denke, daß sich neben dem schlechten Weizen sehr viele Dinge im Brot tummeln, die auf den Sondermüll, aber nicht in den menschlichen Körper gehören. (Beziehe ich auch auf Brot aus Bioläden.) Ich backe seit 1 1/2 Jahren unser Sauerteig-Brot selbst.

Ich bin auch vorwärts und rückwärts von Ärzten untersucht worden, "organisch alles in Ordnung". Einer sagte mir nach einer Herzuntersuchung zum Abschied: "Bleiben Sie gesund", während ich mich kaum auf den Beinen halten konnte.

Unterstützung für das Herz:
Wie ich schon schrieb, Natriumhydrogencarbonat. Kaufe ich in 5-kg-Gebinden. Kann man nämlich nicht nur einnehmen, sondern auch in die Badewanne geben, um es über die Haut einwirken zu lassen, und Wäsche damit waschen, gemischt mit Kernseifenflocken, Waschsoda und ätherischen Ölen. Spart einen Haufen Geld und Chemikalien aus den industriellen Waschmitteln. (Natron nicht mit Metall in Berührung bringen, Holz-, Porzellan- oder Plastiklöffel nehmen.)

Magnesium für das Herz. Nicht einnehmen, denn dann fressen die B. das sofort weg, der Körper kriegt nix ab. Auf die Haut sprühen. 30 g auf 1 l Wasser, ich nehme destilliertes Wasser, das man auch trinken kann. Trinkbares dest. Wasser gibt es in einigen Supermärkten, es muß "nach DIN 43530 und VDE 0510" draufstehen.

Strophantin für das Herz:
Es gibt Tabletten (oder Kapseln) nur auf Verschreibung vom Arzt. Wenn Ihr einen "guten" habt, dann den fragen. Sind sehr teuer. Rezeptfrei gibt es in der Apotheke ein homöopathisches Mittel, Strophaktiv. Ausprobieren.
Hier ein Link zu Strophantin: http://www.melhorn.de/Herzinfarkt/

Cannabis sativa, ebenfalls als homöopathisches Mittel in der Apotheke, auch zur Unterstützung für das Herz. Warum für dieses Mittel Cannabis aus der Sativa-Gruppe genommen wurde, ist mir nicht klar, weil die Pflanzen aus der Indica-Gruppe eine stärkere Heilwirkung haben. Medizinisches Cannabis-Öl wird aus letzterer Pflanzengruppe gewonnen. Aber da kommt das bundesdeutsche Volk ja nicht ran.

Weißdorn als Tee zur Herzstärkung.

Kampfer ebenfalls für das Herz.


Du schreibst, daß Dein Angehöriger Blutverdünner einnimmt, die u. U. mit anderen Medikamenten kollidieren können. Ich vermute, es handelt sich um allopathische Blutverdünner. Meinen Recherchen zufolge ist der Wirkstoff in solchen Medikamenten Rattengift. Natürliche Alternativen sind z.B. OPC, Bromelain und Roßkastanientinktur. Letztere kann man nicht kaufen (soweit ich weiß), man muß sie selbst herstellen. Noch gibt es keine Kastanien, und eine Tinktur muß 6 Wochen stehen. Ich kann Dir etwas von meiner fertigen Tinktur abfüllen und/oder getrocknete, zerkleinerte Roßkastanien zuschicken. Übrigens: MMS wirkt auch blutverdünnend.

Habt Ihr schon Frequenztherapie ausprobiert? Ich habe den Diamond Shield Zapper,
wurde von A. Baklayan entworfen, der auch einige Bücher zu Parasiten geschrieben hat. Hilft meiner Erfahrung nach, wenn es einem ganz besonders dreckig geht.

Meisterwurz wurde hier erwähnt, habe eine Tinktur im Schrank stehen, habe sie aber nicht wirklich ausprobiert, weil ich nicht glaube, daß ein einziges Mittel in der Lage ist, das Ungeziefer zu vertreiben.

Vom Riesenknöterich hatte ich vor längerem gelesen, habe die Variante aber wieder aus den Augen verloren.

Mit Meerrettich versuchen es auch einige, schon zum Frühstück dick auf das Butterbrot gestrichen. Habe ich übersprungen.

Beim Mittelalter-Rezept mit Ochsengalle haben mich die Beschaffungsprobleme abgehalten: Wie komme ich an einen Wein irgendwo aus England von irgendeinem bestimmten Hang, und wo nehme ich Ochsengalle her?

Es gibt eine ganze Menge Anhänger der Vitamin-C-Salz-Therapie. Habe ich damals ein paar Wochen lang ausprobiert. Soll wohl Erfolge bringen, den Berichten nach. Aber: Das Vitamin C wird hochdosiert in Form von Ascorbinsäure eingenommen. Ascorbinsäure ist schädlich. Und mit natürlichen Rohstoffen, wie z. B. Acerola-Kirschpulver, kommt man nicht auf die erforderliche Dosierung.
http://borreliose-abhilfe.de/

Lärchenharz: Habe von einer Betroffenen gelesen, daß sie sich mit einer Lärchenharztinktur (muß man auch selbst herstellen) geheilt hat. Einzelheiten des Krankheitsverlaufes wurden aber nicht genannt. Auch dieser Versuch ging bei mir ins Leere. Aber man kann mit Lärchenharz eine gute Salbe herstellen. Einige Bekannte, die meine Salbe ausprobiert hatten, bezeichnen sie als Wundersalbe (sowohl für innere Schäden als auch bei Hautverletzungen).

Waffenöl einer bekannten Firma einnehmen, es handelt sich hier um medizinisches Weißöl. Schmeckt gar nicht so schlecht, wie man vermuten würde, hat aber nichts gebracht.

Heilung mit Petroleum. Den Versuch habe ich übersprungen, die Einnahmemodalitäten waren nicht in meinem Sinne (Abstände zum Essen und zu Getränken).

Stevia-Tinktur eine halbe Stunde vor Einnahme von AB soll Biofilme auflösen können.

Dimethylsulfoxid - DMSO - ist als solches sich ein Heilmittel, wird darüberhinaus als Wirkverstärker für andere Mittel verwendet.


Viele Informationen zu B. finden sich bei
http://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/


Zum Thema Nahrungsergänzung:
Ist ein sehr weites Feld. Wichtig bei B. sind Magnesium, Zink, der ganze Vitamin B-Komplex und Vitamin D3: Es wird vielfach die Meinung vertreten, daß ein D3-Wert von 50 - 80 ng/l gut sei. Mag für Gesunde ausreichen (aber wer ist heutzutage schon gesund?), für Nicht-Gesunde ist er in meinen Augen viel zu niedrig, sollte bei 150 liegen. HP Lorenz Geßwein, der sich ausführlich mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) befaßt hat, strebt bei CFS-Patienten einen Wert von 180 - 230 ng/l an. (Lorenz Geßwein: Wieder neue Kraft, Hochheim 2012). Das chron. Erschöpfungssyndrom tritt häufig in Folge der B. auf, wird als solches aber oftmals gar nicht diagnostiziert.
D3 immer zusammen mit K2 geben.


Noch ein Wort zur Photonen-Therapie:
Habe ich auch durchlaufen, außer tiefen Löchern im Geldbeutel und weiterem massiven physischen Abstieg hat es nichts gebracht. Abstieg, weil die Heilpraktikerin mich ein Jahr lang mit Beschwichtigungen hingehalten hat, es sei alles in Ordnung, mein desolater Zustand ließe sich so und so erklären, ich möge doch noch dieses Nahrungsergänzungsmittelchen und jenes nehmen, zu beziehen über sie (klar, kriegt ja bei jeder "Verschreibung" Prozente). Tja, damals hatte ich noch keine Orientierung.


In Bezug auf MMS haben viele Menschen Vorurteile. Wenn man täglich dem Verrecken ins Auge sieht, Hilfe von außen nicht zu erwarten ist und alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, verschwinden solche Vorurteile wie Tautropfen in der Morgensonne.
MMS kann man nicht mal einfach so hopplahopp nehmen, man muß sich darüber belesen und damit befassen, was die Kritiker offenbar selten tun.
Zwei Bücher zum Thema:
Dr. med. Antje Oswald: Das MMS-Handbuch. Gesundheit in eigener Verantwortung. Schnaittach, 2013 (man lese und staune: eine Ärztin)
Dr. Andreas Ludwig Kalcker: CDS / MMS Heilung ist möglich. Nijmegen 2014


Ärztlicherseits wird vielfach die Wanderröte als Kriterium einer Infektion herangezogen. Ich hatte bei keinem der vielen Zeckenstiche eine Wanderröte.


Hier wurde Metronidazol erwähnt. Meinen Recherchen zufolge war dieses Mittel im Rattenversuch krebserregend.


Es wird immer wieder die Frage aufgeworfen, warum erwischt es den einen und den anderen nicht, den einen schlimmer, der andere kommt glimpflich davon. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß die Ursache hierfür am Immunsystem liegt, und zwar einerseits genetisch gesehen, der eine hat von vornherein eine stärkere Abwehr als der andere, zum anderen am Gesamtzustand des Betroffenen zum Zeitpunkt der Infektion. Zum dritten tarnen die B. sich, sodaß Immunzellen sie nicht unbedingt erkennen. Hinzu kommt noch die Sortenvielfalt, mit der der Betroffene infiziert wurde. Bei mir waren es gleich 5 Sorten. Dann gibt es noch die Co-Infektionen, wie z. B. Yersinnien, Chlamydien, Rickettsien etc. pp., die ärztlicherseits i. d. R. nicht überprüft werden und die eine Genesung zusätzlich erschweren bzw. verhindern. Wobei die Diagnostik ebenfalls ein schwieriges Kapitel ist, was hier ja auch schon bemerkt wurde. Neben den verschiedenen Labortests gibt es noch die Möglichkeit der Dunkelfeld-Mikroskopie. Aber wenn das Ergebnis negativ ausfällt, bedeutet dies nur, daß in diesem Blutstropfen kein Ungeziefer unterwegs war.


B. hat es wohl schon immer gegeben, ob die Symptome früher so schlimm waren wie heute, kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise wurde ein Siechtum nicht einer Borreliose zugeordnet. Oder aber die Symptome sind heute heftiger, weil es sich bei den heutigen B. um eine Biowaffe (wie hier auch schon erwähnt wurde) handelt, nämlich eine Kreuzung von Borrelien mit dem Herpes-Virus.


Ach ja, was Konstantin kürzlich auch schon erwähnte, mal in sich gehen, vielleicht ist die Seele mit dunklen Schleiern verhangen.


Verweise auf Bezugsquellen kann ich Dir zusenden (Knoblauch-Kapseln, Natriumhydrogencarbonat, Magnesiumchlorid Hexahydrat, Lärchenharz), um Konflikte mit der Forumsregel 1.1 zu vermeiden.

Alles hier Beschriebene beruht auf meinen Erfahrungen. Bitte ggf. selbst recherchieren.

Herzliche Grüße und die besten Wünsche
Henrietta

--
30 Jahre sind genug - Sezession jetzt!

Stand der Borreliose-Forschung

Literaturhinweis @, Montag, 05.09.2016, 18:47 vor 3460 Tagen @ Waldläufer 6623 Views

Ich habe mir auf diesen Hilferuf hin das Schrifttum mal genauer angesehen.

Die Sache ist aber komplexer, als daß man sie so im Vorbeigehen abhandeln könnte. Das meiste, was im Internet frei zugänglich ist, gibt jedenfalls den Forschungsstand, auch gerade der Antibiotikatherapie, nur unzureichend wieder. Von den Verschwörungstheorien mal ganz zu schweigen (die auch keinen gesund machen, ihm aber Recherchezeit stehlen) oder den Gerüchten über bestimmte Wundermittel, für die jegliche Studien ebenso fehlen wie auch nur Ansätze eines plausiblen Wirkmechanismus (außer gewisser Placebo-Effekte, die aber i.d.R. nur auf die Symptome und nicht ursächlich wirken, was bei der weitgehend okkulten chronischen Borreliose auch nicht von Vorteil sein muß).

Wollte aber schon mal drauf hingewiesen haben, daß ich dem Thema, das ja regelmäßig durch's Forum geistert, früher schon einen Beitrag gewidmet hatte:

Volkskrankheit Borreliose: Literatur-Empfehlungen (Behandlung, Diagnosen, Differential-Diagose, Neuropathologie)

Wie gesagt, das ist keine Empfehlung, eine ausführlichere, wissenschaftlich belastbarere, Antwort folgt noch.

--
Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

Sehr schwieriges Thema; meine Buchempfehlung

Waldläufer @, Mittwoch, 12.10.2016, 09:58 vor 3424 Tagen @ Literaturhinweis 5775 Views

Volkskrankheit
Borreliose: Literatur-Empfehlungen (Behandlung, Diagnosen,
Differential-Diagose, Neuropathologie)

-von Jutta Zacharias
Labordiagnostik: "Informationen und Interviews zur Diagnostik und Therapiekontrolle der Lyme-Borreliose, insbesondere zu den in der Routinediagnostik angewendeten Methoden sowie weiterer Labordiagnostika, die ein Potential zur Erkennung einer Erregeraktivität aufweisen."

Medizinische Kontroversen: "Die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursachte Lyme-Borreliose ist in der nördlichen Hemisphäre die häufigste zecken-übertragene Infektionskrankheit, an der in Deutschland jedes Jahr erneut etwa 230.000 Menschen erkranken. Die Lyme-Borreliose ist vom Grunde her ursächlich heilbar, vorausgesetzt sie wird rechtzeitig erkannt und ausreichend mit Antibiotika therapiert. Aber die Diagnostik, Behandlung und Therapiekontrolle dieser Infektionskrankheit ist nach wie vor mit zahlreichen Unwegsamkeiten und Problemen behaftet. Zudem sind zahlreiche Fragen bezüglich der Pathogenese, dem Krankheitsbild und -verlauf immer noch ungeklärt.
Vor diesem Hintergrund gibt es seit vielen Jahren heftige medizinische Kontroversen über fast alle wesentlichen Aspekte dieser Infektionskrankheit, die seit Anfang der 90er Jahre in den USA zu massiven öffentlichen Auseinandersetzungen führen.
Intention dieses Buchs ist es, die Gründe und Hintergründe dieser Kontroversen darzustellen, dabei auch aufzuzeigen, wie die Situation in Deutschland (Europa) aussieht - und vor allem deutlich zu machen, dass es einen enormen Handlungs- und Forschungsbedarf in diesem Bereich besteht."

sehr hilfreich auch für uns: Borreliose Wissen und Borreliose Jahrbuch (ganz aktuell ein bis 2 mal pro Jahr erscheinen sie neu!)

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

Borreliose als Volkskrankheit mit unspezifischen Symptomen ist ein klassischer Fall für sog. Differentialdiagnostik!

Literaturhinweis @, Mittwoch, 12.10.2016, 11:13 vor 3424 Tagen @ Waldläufer 6074 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.10.2016, 15:19

Medizinische Kontroversen: "Die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursachte Lyme-Borreliose ist in der nördlichen Hemisphäre die häufigste zecken-übertragene Infektionskrankheit, an der in Deutschland jedes Jahr erneut etwa 230.000 Menschen erkranken. Die Lyme-Borreliose ist vom Grunde her ursächlich heilbar, vorausgesetzt sie wird rechtzeitig erkannt und ausreichend mit Antibiotika therapiert. Aber die Diagnostik, Behandlung und Therapiekontrolle dieser Infektionskrankheit ist nach wie vor mit zahlreichen Unwegsamkeiten und Problemen behaftet.

Die Problematik bei der Genese und der Diagnose der Borreliose ist sehr, sehr vielfältig, hier nur ein paar Einzelheiten (ich hatte ja geschrieben, daß das Thema nicht so einfach zu 'knacken' ist, wenn man schon bei Medizinern nicht genügend Wissen voraussetzen darf).

Hier ein paar, nur ein paar, aber mit die wichtigsten, Aspekte (die Punkte werden dann jeweils unten weiter erläutert):

a) Die Symptomatik der Borreliose ist in weiten Teilen unspezifisch.

b) Das mit der geringen Spezifizität der Symptome gilt sowohl in der Inkubations- und der akuten Phase, wie auch im späteren chronifizierten Stadium. Ein Erythem ist nicht immer vorhanden und wird, falls vorhanden, nicht immer bemerkt.

Eine direkte Diagnose (Erregernachweis) ist aber in vielen Stadien der Erkrankung schwierig, z.B. ganz zu Anfang, wenn der Bakterientiter evtl. (noch) nicht nachweisbar ist und im chronischen Stadium, wenn die Borrelien sich 'eingegraben' haben.

c) Wegen der schweren Auswirkungen (von Arbeitsunfähigkeit bis Tod inkl. 'dazwischen' verstärkter Anfälligkeit für "opportunistische' Erkrankungen, d.h. Erkrankungen, die ohne die Borreliose-Erreger beim betreffenden Patienten gar nie oder viel später ausgebrochen wären oder einen weniger progressiven Verlauf genommen hätten), ist diese Krankheit ein klassischer Fall für die Differentialdiagnose.

ad a)
Unspezifisch heißt nicht, daß keine 'diagnostizierbaren' Symptome vorhanden sind, im Gegenteil. Denn ohne Symptome gehen Menschen nicht zum Arzt, siehe bestimmte schmerzlos verlaufende Lebererkrankungen (vgl. Fettleber oder Hepatitis). Ist auch besser so.

Unspezifisch heißt, daß diese Symptome auch bei vielen anderen, z.T. verbreiteteren, z.T. 'harmloseren' und 'Zivilisations'-Krankheiten auftreten.

ab b)
Die Diagnostik bei unspezifischen Symptomen gleicht daher in der 'modernen' Medizin oftmals einem Roulette-Spiel. Welcher Spieler setzt aber schon gleich zu Anfang auf "Zero"???

Welcher schlecht honorierte Arzt, der seine 'Großzügigkeit' auch noch bei 'Budget'-Überschreitung aus eigener Tasche (!) bezahlen muß, greift dann also gleich 'in die Vollen' und ließe alle Erkrankungen abklären, die auch diese(s) Symptom(e) haben? K(aum)einer ...

Dann setzt zudem bei der Anamnese, die ebenfalls wegen der Honorarsituation viel zu kurz ausfallen muß, der 'confirmation bias' ein, d.h. wenn 'Constant Fatigue Syndrome' zur Arbeitssituation des Betroffenen paßt, dann weiß man ja, 'liegt am Streß' usw. Eine Frage gibt dann die andere und am Ende steht die Nicht-Borreliose-Diagnose 'fest'.

ad c)
In solchen Fällen arbeitet(e) man (früher ...) mit der sog. 'Differentialdiagnose'.

Differenzialdiagnose machen die meisten aber nur noch bei ihrem Allrad-Arztwagen.

Differentialdiagnose bedeutet: man hat mehrere mögliche Krankheitsursachen zur Auswahl (die zu den selben Symptomen mehr oder weniger gut 'passen'). Man hat aber, jedenfalls bei progressiv verlaufenden oder potentiell tödlichen oder (Borreliose) zu nur schwer oder gar unbehandelbaren chronischen Formen neigenden Erkrankungen u.U. nicht genügend Zeit, eine vollständige Diagnose zu erstellen.

Dann therapiert man 'auf gut Glück' die schwerste der (aufgrund der Symptomatik) möglichen Erkrankungen.

Bessert sich der Zustand des Patienten drastisch und nachhaltig, 'so war's das' - die Heilung war gleichzeitig die (Differential-) Diagnostik!

Aber: da wegen des Budget-Problems der Hausarzt auch keine aufwendige Antibiotika-Therapie 'nur mal so' zu verschreiben sich getraut, wird das heute höchstens in reinen Privatpraxen oder in Tropeninstituten gemacht. Erstere unterliegen nicht den Budgeteinschränkungen des 'öffentlichen' "Gesundheits"unwesens und letztere sind vertraut damit, erstmal 'das Richtige' zu tun, auch wenn man nix Genaues weiß, weil z.B. ein hämorraghisches Fieber, das anfänglich auch nur mit Müdigkeit einhergehen kann, einem eine andere Wahl nicht läßt, es sei denn, man legt es auf einen weiteren Leichnam für die Forschung an.

---

Wenig hilfreich sind in solchen Diskussionen dann immer diese Verschwörungstheorien, die den Patienten ein weiter Mal ein Gefühl der Hilflosigkeit vermitteln.

Daß, wie im Eingangs-Zitat leise anklingend, zwischen verschiedenen geographischen Gebieten bzgl. Borreliose 'Glaubenskriege' toben, hat u.a. den einfachen Grund, daß in USA die dort vorgefundenen Borrellia sensu lato meist nicht die burgdorferii sensu stricto sind, und zudem die Übertragungswege ('Vektoren') sich unterscheiden - in deutschen Wäldern sind viele Hirsche und Rehe 'gut' und vorbeugend, in USA scheint es genau umgekehrt.

Bei Cholesterin und Statinen dagegen wird ein Forschungsprojekt in USA wie in Europa oder Asien zu nahezu ähnlichen Ergebnissen kommen, saubere Methodik vorausgesetzt (woran es in 80% der Studien leider mangelt).

Fazit: um mit auf mehrere Krankheiten zutreffenden Symptomen besser umgehen zu können, wäre den Ärzten zu wünschen, daß sie ein Semester weniger jedes einzelne Knöchelchen bis zur eigenen vegetativen Dystonie pauken müssen, und sie stattdessen lieber, etwa an einem jesuitisch geführten theologischen Kolleg, sich auch mal mit Hermeneutik befassen dürften.

Aus diesen genannten und noch manch anderen Gründen dauert der Literaturhinweis zu Borreliose halt ein bißchen länger.

--
Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

Danke für den ellenlangen Text!

Waldläufer @, Mittwoch, 12.10.2016, 11:55 vor 3424 Tagen @ Nordlicht 5981 Views

Hallo, ich habe den Text mittlerweile schon ein paar mal gelesen, immer unter einem anderem Aspekt.

ja, es ist richtig, daß Antibiotika Borreliose heilen können, wenn sie
rechtzeitig gegeben werden. Bei mir waren 4 - 5 Monate seit der Infektion
vergangen, eine viel zu lange Zeit, aber damals wußte ich das nicht.

Egal wie, trotzdem ist Antibiotika das, was wirklich Leben rettet!

Viel Knoblauch essen mag einen positiven Einfluß haben; um einen
therapeutischen Effekt zu erzielen, müßte man mehrere Knollen pro Tag
essen - nach meinen damaligen Recherchen. Einen Versuch mit
Knoblauchkapseln würde ich an Stelle Deines Familienangehörigen unbedingt
machen.

Knoblauch essen wir viel, ich habe ähnliches auch über Meerrettich gelesen.

Pflanzen der Artemisia-Familie sind antibakteriell, werden immer wieder
bei B. und Malaria empfohlen. Dazu gehört z.B. auch Wermut. Hab ich auch
versucht, als Tinktur, selbst angesetzt, auch gekaufte. Hat nicht geholfen.

Ja, haben Sie da nur Wermut verwendet oder auch A. annua (Wirkstoff Artemisinin), weil der ja eigentlich das Malaria Mittel ist (Wasserstoffperoxid-Reaktion) ... das würde mich sehr interessieren. Das wäre evtl. eine Option.

Therapeutika für Malaria richten bei B. nichts aus, nach meiner Erfahrung,
dann schon eher Mittel gegen Syphillis.

Da wäre noch Quensyl eine Möglichkeit. Da habe ich einen Erfahrungsbericht gelesen, der positiv war.

B. gehört zur gleichen Familie wie S., das wurde - glaube ich - schon hier > erwähnt. Ich denke aber, daß
Artemisia zu schwach ist. Wenn man sich scheut, Wasserstoffperoxid
einzunehmen, kann man ihn auf die Haut sprühen oder im Wasser in der
Badewanne einwirken lassen.


Das müsste dann der Wirkstoff Artemisinin sein und nicht Absinthin (Wermut).

> Zu den Herzproblemen:

Hab ich fast seit Beginn der Infektion, hatte auch einen anaphylaktischen
Schock. Ist nicht schön. Wenn die Ernährung gut, also natürlich ist (d.
h., unter weitestgehender Vermeidung von industriell verarbeiteten
Nahrungsmitteln), seid Ihr schon mal recht weit vorne. Aber dann wundert
mich das hohe Körpergewicht des Betroffenen.

Er ist auch über 2 m groß, da relativiert sich das.

Meiner Ansicht nach kann man
sich bei einer natürlichen Ernährung kein Übergewicht anfuttern.

Einsparungen gäbe es schon. (Bier und Schokolade)

Ich bin dem Industrie-Brot gegenüber sehr skeptisch. Es gibt an die 100
Backzutaten, die nicht deklarierungspflichtig sind. Denke, daß sich neben
dem schlechten Weizen sehr viele Dinge im Brot tummeln, die auf den
Sondermüll, aber nicht in den menschlichen Körper gehören. (Beziehe ich
auch auf Brot aus Bioläden.) Ich backe seit 1 1/2 Jahren unser
Sauerteig-Brot selbst.

Wir essen noch "richtiges" , ausschließlich.

Kennen Sie folgendes Buch: Food-Design: Panschen erlaubt....Leseprobe: http://www.kopp-verlag.de/websale8/?Ctx=%257bver%252f8%252fver%257d%257bst%252f40d%252f...


Das Buch ist wirklich hammerhart. Ich hatte im Gelben schon mal einen Link gepostet, ich weiß nicht, ob das wen interessiert.

Ich bin auch vorwärts und rückwärts von Ärzten untersucht worden,
"organisch alles in Ordnung". Einer sagte mir nach einer Herzuntersuchung
zum Abschied: "Bleiben Sie gesund", während ich mich kaum auf den Beinen
halten konnte.

Unterstützung für das Herz:
Wie ich schon schrieb, Natriumhydrogencarbonat.

Ganz ehrlich, ich habe, quasi als Vorkoster, das mal probiert. Mir wird schlecht davon und ich bekomme Sodbrennen. (Ich weiß, normal sollte es dagegen helfen.)

Cannabis sativa, ebenfalls als homöopathisches Mittel in der Apotheke,
auch zur Unterstützung für das Herz. Warum für dieses Mittel Cannabis
aus der Sativa-Gruppe genommen wurde, ist mir nicht klar, weil die Pflanzen
aus der Indica-Gruppe eine stärkere Heilwirkung haben. Medizinisches
Cannabis-Öl wird aus letzterer Pflanzengruppe gewonnen. Aber da kommt das
bundesdeutsche Volk ja nicht ran.

Ich glaube, C. sativa ist der lat. Name für die Gattung mit 2 (oder 3) Arten oder Unterarten (?), eher Unterarten, denn sogar C. ruderalis ist wohl einkreuzbar mit fortpflanzungsfähigen Nachkommen.

Du schreibst, daß Dein Angehöriger Blutverdünner einnimmt, die u. U.
mit anderen Medikamenten kollidieren können. Ich vermute, es handelt sich
um allopathische Blutverdünner. Meinen Recherchen zufolge ist der
Wirkstoff in solchen Medikamenten Rattengift.

Nein. Xarelto. Was mir große Bauchschmerzen bereitet, dafür gibt es keinen Antidot. Und nach meinen Recherchen erhöht des Mittel eher die Mortalität...

Natürliche Alternativen sind
z.B. OPC, Bromelain und Roßkastanientinktur. Letztere kann man nicht
kaufen (soweit ich weiß), man muß sie selbst herstellen. Noch gibt es
keine Kastanien, und eine Tinktur muß 6 Wochen stehen. Ich kann Dir etwas
von meiner fertigen Tinktur abfüllen und/oder getrocknete, zerkleinerte
Roßkastanien zuschicken. Übrigens: MMS wirkt auch blutverdünnend.

Da habe ich Bedenken, ganz ehrlich, diesen Ratschlag zu geben. Kastanien enthalten Saponine (gehen auch zum Wäsche waschen). Schadet das nicht mehr, als dass es nützt? Und MMS? Trau ich nicht... ich würde sowas eher selber probieren, als es unprobiert jemandem zu empfehlen.

Habt Ihr schon Frequenztherapie ausprobiert? Ich habe den Diamond Shield
Zapper,
wurde von A. Baklayan entworfen, der auch einige Bücher zu Parasiten
geschrieben hat. Hilft meiner Erfahrung nach, wenn es einem ganz besonders
dreckig geht.

Nein, da habe ich auch Vorurteile. Wie teuer wäre der Spaß und kann man das irgendwo ausprobieren? Probieren geht über studieren....aber ich bin zu 99 Prozent sehr skeptisch.

Meisterwurz wurde hier erwähnt, habe eine Tinktur im Schrank stehen, habe
sie aber nicht wirklich ausprobiert, weil ich nicht glaube, daß ein
einziges Mittel in der Lage ist, das Ungeziefer zu vertreiben.

Das steht auf meiner Liste ganz oben! Werde ich wohl bestellen.

Mit Meerrettich versuchen es auch einige, schon zum Frühstück dick auf
das Butterbrot gestrichen. Habe ich übersprungen.

Haben wir im Garten und essen ihn auch so wie etwa Senf zu Wurstbrot, Fleisch und so (natürlich auch zu Fisch) Rezept: 2 walnussgroße Stücken (fein gerieben), 1 saurer, großer Apfel (Boskop-auch gerieben), so nach Geschmack ein halber Becher Sahne, nach Geschmack eine Prise Zucker und auch wenig Salz.

Beim Mittelalter-Rezept mit Ochsengalle haben mich die
Beschaffungsprobleme abgehalten: Wie komme ich an einen Wein irgendwo aus
England von irgendeinem bestimmten Hang, und wo nehme ich Ochsengalle her?

Geht statt Ochsengalle Ziegengalle? [[hae]] [[smile]] ....glaube ich auch net so recht...

Es gibt eine ganze Menge Anhänger der Vitamin-C-Salz-Therapie. Habe ich
damals ein paar Wochen lang ausprobiert. Soll wohl Erfolge bringen, den
Berichten nach. Aber: Das Vitamin C wird hochdosiert in Form von
Ascorbinsäure eingenommen. Ascorbinsäure ist schädlich. Und mit
natürlichen Rohstoffen, wie z. B. Acerola-Kirschpulver, kommt man nicht
auf die erforderliche Dosierung.
http://borreliose-abhilfe.de/

Ich denke das ist gar nix.

Lärchenharz: Habe von einer Betroffenen gelesen, daß sie sich mit einer
Lärchenharztinktur (muß man auch selbst herstellen) geheilt hat.
Einzelheiten des Krankheitsverlaufes wurden aber nicht genannt. Auch dieser
Versuch ging bei mir ins Leere. Aber man kann mit Lärchenharz eine gute
Salbe herstellen. Einige Bekannte, die meine Salbe ausprobiert hatten,
bezeichnen sie als Wundersalbe (sowohl für innere Schäden als auch bei
Hautverletzungen).


Das habe ich auch noch nie gehört...da muss ich mal nachschlagen.

Waffenöl einer bekannten Firma einnehmen, es handelt sich hier um
medizinisches Weißöl. Schmeckt gar nicht so schlecht, wie man vermuten
würde, hat aber nichts gebracht.

Heilung mit Petroleum. Den Versuch habe ich übersprungen, die
Einnahmemodalitäten waren nicht in meinem Sinne (Abstände zum Essen und
zu Getränken).

Mineralöle jedwederlei Machart würde ich nie probieren oder empfehlen. Da sind im 2. WK viele dran gestorben. Das Zeug ist Gift!

Stevia-Tinktur eine halbe Stunde vor Einnahme von AB soll Biofilme
auflösen können.

Das schadet nicht, werden wir probieren...er hat eine zeit lang Steviaprodukte verwendet...ich weiß nicht mehr, ob er da gleichzeitig Antibiotika dazu gegessen hat, sonst würde das keinen Sinn machen (?)...Was ich noch vor kurzem gelesen habe: Ahornsirup gegen Biofilme- im Labor erfolgreich

Dimethylsulfoxid - DMSO - ist als solches sich ein Heilmittel, wird
darüberhinaus als Wirkverstärker für andere Mittel verwendet.


Viele Informationen zu B. finden sich bei
http://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/


Zum Thema Nahrungsergänzung:
Ist ein sehr weites Feld. Wichtig bei B. sind Magnesium, Zink, der ganze
Vitamin B-Komplex und Vitamin D3: Es wird vielfach die Meinung vertreten,
daß ein D3-Wert von 50 - 80 ng/l gut sei. Mag für Gesunde ausreichen
(aber wer ist heutzutage schon gesund?), für Nicht-Gesunde ist er in
meinen Augen viel zu niedrig, sollte bei 150 liegen. HP Lorenz Geßwein,
der sich ausführlich mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS)
befaßt hat, strebt bei CFS-Patienten einen Wert von 180 - 230 ng/l an.
(Lorenz Geßwein: Wieder neue Kraft, Hochheim 2012). Das chron.
Erschöpfungssyndrom tritt häufig in Folge der B. auf, wird als solches
aber oftmals gar nicht diagnostiziert.
D3 immer zusammen mit K2 geben.

Das sind Eingriffe in den Calziumstoffwechsel, damit spielt man besser auch nicht...wegen Verkalkung, Infarkten. Er isst D3 aber nur in Maßen.

Noch ein Wort zur Photonen-Therapie:
Habe ich auch durchlaufen, außer tiefen Löchern im Geldbeutel und
weiterem massiven physischen Abstieg hat es nichts gebracht. Abstieg, weil
die Heilpraktikerin mich ein Jahr lang mit Beschwichtigungen hingehalten
hat, es sei alles in Ordnung, mein desolater Zustand ließe sich so und so
erklären, ich möge doch noch dieses Nahrungsergänzungsmittelchen und
jenes nehmen, zu beziehen über sie (klar, kriegt ja bei jeder
"Verschreibung" Prozente). Tja, damals hatte ich noch keine Orientierung.


Da wäre ich von Hause aus schon sehr skeptisch!

In Bezug auf MMS haben viele Menschen Vorurteile. Wenn man täglich dem
Verrecken ins Auge sieht, Hilfe von außen nicht zu erwarten ist und alle
anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, verschwinden solche Vorurteile
wie Tautropfen in der Morgensonne.
MMS kann man nicht mal einfach so hopplahopp nehmen, man muß sich
darüber belesen und damit befassen, was die Kritiker offenbar selten tun.
Zwei Bücher zum Thema:
Dr. med. Antje Oswald: Das MMS-Handbuch. Gesundheit in eigener
Verantwortung. Schnaittach, 2013 (man lese und staune: eine Ärztin)
Dr. Andreas Ludwig Kalcker: CDS / MMS Heilung ist möglich. Nijmegen 2014

Da gab es schon viele Beiträge dazu. Hat es denn geholfen?

Ärztlicherseits wird vielfach die Wanderröte als Kriterium einer
Infektion herangezogen. Ich hatte bei keinem der vielen Zeckenstiche eine
Wanderröte.


Nein, er auch nicht.

Hier wurde Metronidazol erwähnt. Meinen Recherchen zufolge war dieses
Mittel im Rattenversuch krebserregend.

Das hatte ich genauso gelesen. Wie ist das Mit Tinidazol?
Empfehlenswert oder nicht? Ich glaube in Frankreich gibt es das, oder nicht? Warum wurde das aus dem Verkehr gezogen?

Es wird immer wieder die Frage aufgeworfen, warum erwischt es den einen
und den anderen nicht, den einen schlimmer, der andere kommt glimpflich
davon. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß die Ursache hierfür am
Immunsystem liegt, und zwar einerseits genetisch gesehen, der eine hat von
vornherein eine stärkere Abwehr als der andere, zum anderen am
Gesamtzustand des Betroffenen zum Zeitpunkt der Infektion. Zum dritten
tarnen die B. sich, sodaß Immunzellen sie nicht unbedingt erkennen. Hinzu
kommt noch die Sortenvielfalt, mit der der Betroffene infiziert wurde. Bei
mir waren es gleich 5 Sorten.

Da würde mich wahnsinnig sehr interessieren, wie das getestet wurde!!!

B. hat es wohl schon immer gegeben, ob die Symptome früher so schlimm
waren wie heute, kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise wurde ein
Siechtum nicht einer Borreliose zugeordnet. Oder aber die Symptome sind
heute heftiger, weil es sich bei den heutigen B. um eine Biowaffe (wie hier
auch schon erwähnt wurde) handelt, nämlich eine Kreuzung von Borrelien
mit dem Herpes-Virus.

Ich glaube, das ist mehr Verschwörungstheorie.

Aber, in den weiter unten von mir erwähnten Zacharias Büchern sind z.B. solche Dinge erwähnt: In Psychiatrien sind eine weit über dem Durchschnitt liegende Anzahl der Patienten Borreliose positiv. Das gleiche gilt analog für Rheuma, für MS, für ASR usw. Ich mag gar nicht darüber nachdenken.

Ach ja, was Konstantin kürzlich auch schon erwähnte, mal in sich gehen,
vielleicht ist die Seele mit dunklen Schleiern verhangen.

[[smile]]


Übrigens, der neueste Stand: Der behandelnde Arzt möchte eine Rückenmarkbiopsie machen, sonst kein Antibiotika (!!!!). Er meinte, das würde die Krankenkassen sonst so belasten, wenn die Ursache der Beschwerden eine andere wäre. (Dafür wollte er die Medikamente fast verdoppeln, die den Blutdruck senken.) Haben wir abgelehnt, denn das ist so als würde man einem Mann empfehlen, einen Schwangerschaftstest zu machen, weil sein Bauch dicker geworden ist. (Das letzte Antibiotika ist fast 2 Jahre her...also keine Dauermedikation!)

Besten Dank für die viele Mühe!

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

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