Familiennachzug: Spätaussiedler/Migranten

Dieter, Donnerstag, 11.08.2016, 20:07 vor 3485 Tagen 4308 Views

bearbeitet von Dieter, Donnerstag, 11.08.2016, 20:22

Hallo,
wenn ich die Vorschriften richtig verstanden habe, dann wird beim Familiennachzug bei Spätaussiedlern inzwischen ein Test in deutscher Sprache verlangt, bei Familienangehörigen von Migranten meines Wissens nicht.

Zweierlei Recht! Vermutlich gewollt.

Gruß Dieter

Bitte eine Quelle dafür (oT)

Moderator @, Donnerstag, 11.08.2016, 20:23 vor 3485 Tagen @ Dieter 2066 Views

- kein Text -

Quelle für nachzuweisende Sprachkenntnisse bei Spätaussiedlern

Dieter, Donnerstag, 11.08.2016, 20:28 vor 3485 Tagen @ Moderator 3204 Views

http://www.kiew.diplo.de/contentblob/1743970/Daten/122542/pdf_angehoerige_spaetaussiedl...

dort heißt es u.a.:
Es dürfen jedoch nur Personen einbezogen werden, die durch Vorlage des Zeugnisses „Start Deutsch 1“ des Goethe-Instituts oder im Rahmen eines „Sprachstandstests“ des Bundesverwal-tungsamtes unter Verwendung des Testformats „Start Deutsch 1“ Grundkenntnisse der deutschen Sprache nachweisen. Bei Ehegatten muss darüber hinaus die Ehe seit mindestens drei Jahren bestehen.

Bei Nachzügler von Familienangehörigen bei Migranten/Asylanten wissen wir ja, daß keinerlei Bildung oder Sprachen vorausgesetzt werden.

Gruß Dieter

Die hast du richtig verstanden...

-Quantenfeldtheorie- @, Freitag, 12.08.2016, 17:41 vor 3484 Tagen @ Dieter 1807 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 12.08.2016, 17:46

Hallo Dieter,

danke für dieses Thema.

Das ist ein Grund, warum ein Teil unserer Familie noch in Russland lebt und dort auch sterben wird, während der andere Teil in Deutschland ein definitiv besseres Leben hat. Alle hier angekommen, in Brot stehend nach Tag 1.
Mir geht es nicht darum, dass ich es "unfair" finde, da die betroffenen Personen hier in Deutschland wirklich keinen Stich machen würden, zumindest nicht in unserer Gesellschaft der Gehirnakrobaten.

Es scheint hier offenkundig höherwertig zu sein, wenn man aus "Kriegsgründen" "vertrieben" wurde, als wenn man in die Rubrik Aussiedler fällt. Ist es ja auch, nur gibt es da ein paar Probleme:

Arbeitshypothese: Es gibt noch keine Transporter der Marke "Star Trek".

- Wer hier aufschlägt, ist vorher durch trölf andere Länder gereist, in denen allen KEIN Krieg herrscht. (Siehe Arbeitshypothese)

Unser Asylgesetz ist da erfrischend eindeutig, wie man da gesetzeskonform verfahren sollte.

Tip: Falsch ist, die Leute einfach über die Grenze zu lassen. Das Thema, dass es sich größtenteils um Wirtschaftsmigration handelt, habe ich hierbei nichtmal angeschnitten.

https://www.youtube.com/watch?v=55ZhC1LoPM0

Der Punkt ist, dass bei bei den Aussiedlern direkt die Papierkriegmesslatte so extrem hoch gelegt wird, dass viele schon gar keine Lust mehr darauf haben, sich jahrelangem Dokumentenaustausch und Sprachkursen zu stellen, nur für die Aussicht auf ein besseres Leben. Nicht die Garantie, lediglich eine Möglichkeit, welche eintreten kann oder nicht.

VG,
QFT

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Rybezahl, Sonntag, 14.08.2016, 00:06 vor 3483 Tagen @ -Quantenfeldtheorie- 1403 Views

Hallo Quantenfeldtheorie!

Das ist ein Grund, warum ein Teil unserer Familie noch in Russland lebt
und dort auch sterben wird, während der andere Teil in Deutschland ein
definitiv besseres Leben hat. Alle hier angekommen, in Brot stehend nach
Tag 1.
Mir geht es nicht darum, dass ich es "unfair" finde, da die betroffenen
Personen hier in Deutschland wirklich keinen Stich machen würden,
zumindest nicht in unserer Gesellschaft der Gehirnakrobaten.

Es scheint hier offenkundig höherwertig zu sein, wenn man aus
"Kriegsgründen" "vertrieben" wurde, als wenn man in die Rubrik Aussiedler
fällt. Ist es ja auch, nur gibt es da ein paar Probleme:

Arbeitshypothese: Es gibt noch keine Transporter der Marke "Star Trek".

So ist es. Ein Spätaussiedler, dem von den bürokratischen Strukturen der Status "Flüchtling" zuerkannt wird, wird auch so behandelt, mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn nicht, dann wird er wie ein Spätaussiedler behandelt.
Das kann man kritisieren oder nicht, ändern allemal. Aber so isses derzeit halt...

- Wer hier aufschlägt, ist vorher durch trölf andere Länder gereist, in
denen allen KEIN Krieg herrscht. (Siehe Arbeitshypothese)

Unser Asylgesetz ist da erfrischend eindeutig, wie man da gesetzeskonform
verfahren sollte.

Tip: Falsch ist, die Leute einfach über die Grenze zu lassen. Das Thema,
dass es sich größtenteils um Wirtschaftsmigration handelt, habe ich
hierbei nichtmal angeschnitten.

Es war ja immer noch Orban, also ein "Außengrenzer", der um Hilfe bat (wer andere Informationen hat, immer her damit). Im Nachhinein kann man natürlich überlegen, ob man nicht lieber doch ein paar Tornados vorbeischicken hätte sollen. Wer braucht schon Orban.
Hat man aber nicht gemacht...

Gruß!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

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