Große Bühne der Heuchler in Rio!

nereus @, Dienstag, 09.08.2016, 17:12 vor 3487 Tagen 5204 Views

Alle gegen die russische Schwimmerin Julia Jefimowa hieß das Motto und die verlogene westliche Wertegemeinschaft trat mal so richtig auf‘s Gaspedal.

"Es war der wichtigste Sieg dieser Olympischen Spiele". So betitelte ARD-Schwimm-Kommentator Tom Bartels das Frauen-Finale über 100 Meter Brust.
..
Als die Sportlerinnen ins Wasser des Aquatic Centers eintauchen, tobt die Halle und feuert Jefimowas Gegner an - genauso wie ARD-Kommentator Tom Bartels.
..
Dann geht das Rennen auf die letzten Meter und Bartels gibt ebenfalls alles: "Jefimowa oder King. Bitte King!" Dann schlägt Lilly King als Erste an. Die 19-Jährige wird vor Jefimowa und Landsfrau Katie Meili Olympiasiegerin. Auch der ARD-Mann ist völlig hin und weg: "Jaaaaa! Lilly King schlägt Julia Jefimowa."

Quelle: http://www.tz.de/sport/mehr/olympia-2016-rio-ere193340/olympia-2016-ard-mann-tom-bartel...

Was will man von einer Systempfeife auch erwarten?
Für Schwimm-Unkundige nur mal so am Rande.
In der DDR – das wissen nun auch die Bewohner der sichtbaren Milchstraße – wurde massiv gedopt. Die gedopten DDR-Schwimmerinnen von Renate Vogel bis Silke Hörner verbesserten mit nur zwei Unterbrechungen den Weltrekord über 100 m Brust von 01:12,91 min (1974) bis auf 01:07,91 min (1987).
Danach gab es die DDR nicht mehr und es tauchte auch keine Deutsche mehr in den Rekordlisten auf.
Eine, welche die alten Marken mehrfach unterbot war die Südafrikanerin Penelope Heyns.
Wie gelang ihr das Kunststück noch schneller zu schwimmen?

Schwimm-Olympiasiegerin Penny Heyns (Südafrika), die in den vergangenen eineinhalb Monaten in den Brust-Disziplinen 100 und 200 m sechs Weltrekorde aufstellte, hat während der Pan-Pazifik-Meisterschaften in Sydney erklärt, dass sie das muskelbildende Präparat Creatin nimmt. "Ich habe bei meiner Ernährung nicht immer auf das geachtet, was für den Körper optimal ist. Ich will alle Möglichkeiten nutzen", sagte die 24-Jährige.
Creatin steht nicht auf der Verbotsliste des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Prinz Alexandre de Merode, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des IOC, vertritt die Meinung, Creatin dürfe nicht "in einen Topf mit Testosteron oder anabolen Steroiden geworfen werden, weil es ein Nahrungsmittel ist".

Quelle: http://www.spiegel.de/sport/sonst/schwimmen-penny-heyns-schnell-durch-creatin-a-38548.html

Aha, so war und ist das also. Und was sagen „Experten“ dazu?

Deutschlands führender Dopingfahnder, Professor Dr. Wilhelm Schänzer, hat sich dafür eingesetzt, Kreatin auf die Verbotsliste des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zu bringen. "Für mich erfüllen die im Hochleistungssport gebräuchlichen Kreatin-Dosierungen den Tatbestand des Dopings", sagte der Leiter des Instituts für Biochemie der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Quelle: http://www.joerngiersberg.de/FAQ/creatin-auf-die-dopingliste

Die beste Zeit von Penelope Heyns unterboten dann Leisel Jones aus Australien und Jessica Hardy aus den USA.
Die allwissende Wikipedia teilt zu Hardy Interessierten u.a. mit.

Am 1. August 2008 verkündete die USADA, dass Hardy am 4. Juli 2008 bei den Olympiatrials 2008 positiv auf die verbotenen Substanz Clenbuterol getestet wurde.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jessica_Hardy

Kann Leisel Jones auch ohne Hilfsmittel so flott unterwegs gewesen sein?
Sie wurde nie, soweit ich das in Kürze recherchieren konnte, positiv getestet.
Aber das wurden Usain Bolt und Michael Phelps ja bislang auch nicht und die hatten die gedopten Weltrekorde in ihren Disziplinen förmlich pulverisiert.
Wer's glaubt daß dies alles ohne "künstlichen Schub" geht, darf gerne weiter träumen. Es liegt halt an den Hebelverhältnissen und dem Gleiten durch's Wasser. [[euklid]]

Und wo steht der Weltrekord im 100 m Brustschwimmen der Frauen heute?
Bei 01:04,35 min und der wird gehalten von Rūta Meilutytė aus Litauen.
Auch sie „scheint“ sauber – zumindest offiziell.

Einen Tag später gewann sie Litauens erstes Schwimm-Gold bei den Spielen, als jüngste Olympiasiegerin auf dieser Strecke mit 15 Jahren und 133 Tagen - womit sie den Rekord der DDR-Athletin Ute Geweniger von 16 Jahren und 153 Tagen unterbot. Ute Geweniger gab später zu, dass ihre Leistungen mit Hilfe von Dopingmitteln zustande gekommen waren. Und Ruta Meilutyte?

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/sport/olympia/schwimmerin-meilutyte-verdaechtiger-leistungss...

Geweniger schwamm damals 01:08,51 min, die Litauerin war inzwischen über 4 Sekunden schneller. 4 Sekunden – das sind ca. 6 m, also 3 Körperlängen!!
Und die Siegerin von gestern war nur unwesentlich langsamer.

Naja, und dann mußte auch noch die Franzi – die ich wegen ihrer Kompetenz, neben den völlig bescheuerten Reportern, eigentlich schätze – ihren Senf dazu abgeben.

"Das geht ja gar nicht. Eine solch komische Situation habe ich noch nie erlebt. Was muss diese Russin Efimowa für ein Mensch sein? Das kann ihr doch gar keinen Spass mehr machen. Die ist ja völlig isoliert und tritt dennoch mit einer solchen Arroganz auf."

Ach, Franzi.
Du und die siebenfach vergoldete Medien-Kollegin Kristin, ihr wißt doch, wie es damals lief und wie es heute NUR GEHEN kann.
Was soll dann das blöde Gelaber?
Bei der Kristin ist es amtlich bewiesen und wie war das damals eigentlich bei Dir?

Sinnbild für die Doppelmoral und den verpassten Schnitt ist Schwimm-Ikone Franziska van Almsick. Die Ex-Weltrekordlern hat ihre gesamte Karriere unter Trainern bestritten, die mehr oder weniger tief in das DDR-Staatsdoping verstrickt waren (Dieter Lindemann, Gerd Eßer und Norbert Warnatzsch). Zuletzt stieg sie unter großem öffentlichen Applaus zur stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Sporthilfe auf.

Quelle: http://www.fr-online.de/home/doping-auferstanden-aus-ruinen,1472778,3369698.html

Ja, die größten Heuchler besitzen noch nicht einmal den Anstand wenigstens zu schweigen.

mfG
nereus

Um ganz korrekt zu sein: Franzi von Almsick schwamm für einen West-Berliner Verein (mT)

DT @, Dienstag, 09.08.2016, 17:40 vor 3487 Tagen @ nereus 3875 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 09.08.2016, 17:43

(Neukölln), als sie 1992 Olympiasiegerin wurde.
Sie wuchs aber im DDR Schwimmsystem auf:

https://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_van_Almsick


Karriere als Sportlerin

Franziska van Almsick, von Fans und Medien auch „Franzi“ genannt, wurde in Ost-Berlin geboren und begann als Fünfjährige mit dem Schwimmen. Mit sieben Jahren wurde sie ins Ost-Berliner Schwimm-Trainingszentrum aufgenommen, wo sie die Jüngste war. Sie kam bald darauf in eine Kinder- und Jugendsportschule (KJS) der DDR, und bereits mit elf Jahren gewann sie bei der Kinder- und Jugendspartakiade neun Goldmedaillen. Nach Jugend-Wettkämpfen der DDR gewann sie bei Junioren-Europa- und Weltmeisterschaften. Seit 1996 trainierte van Almsick bei der SG Neukölln Berlin mit Cheftrainer Norbert Warnatzsch, davor beim SC Berlin mit Dieter Lindemann.

1992 gelang ihr der erste Weltcup-Sieg über 100 m Freistil und sie schwamm einen Kurzbahn-Weltrekord über 50 m Freistil. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann sie die Silbermedaille über 200 m Freistil, Silber mit der 4×100-m-Lagen-Staffel und Bronze über 100 m Freistil und der 4×100-m-Freistil-Staffel. Nach Barcelona avancierte sie zum ersten gesamtdeutschen Sportstar nach der deutschen Wiedervereinigung, ihr Bekanntheitsgrad wurde vergleichbar mit dem eines Popstars.

In der Saison 1993, in der sie Weltcup-Gesamtsiegerin wurde, stellte sie drei Weltrekorde auf. Bei den Europameisterschaften in Sheffield gewann sie sechs Goldmedaillen. Sie wurde für ihre Leistungen zur Welt-Sportlerin des Jahres gewählt.

Dramatisch war ihr Auftritt bei den Schwimmweltmeisterschaften 1994 in Rom. In ihrer Paradedisziplin 200 m Freistil konnte sie sich zunächst als Neunte im Halbfinale nicht für das Finale qualifizieren. Ihre Mannschaftskollegin Dagmar Hase, die sich qualifiziert hatte, trat daraufhin nicht im Finale an und ihr Platz wurde für van Almsick frei. Das Finale wurde dann zu einem Triumph für die Berlinerin: sie wurde Weltmeisterin, wobei sie gleichzeitig einen neuen Weltrekord aufstellte.

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta ging sie über 200 m Freistil als große Favoritin an den Start, gewann dann aber „nur“ die Silbermedaille. Dies war der Beginn einer Jagd nach einem Olympiasieg, der ihr bis zum Karriereende 2004 nicht gelingen sollte. Zur sportlichen Enttäuschung wurden für sie die Olympischen Spiele 2000 in Sydney, von denen sie nach Deutschland zurückkehrte, ohne an einem Einzelfinale teilgenommen zu haben; mit der Staffel gewann sie eine Bronzemedaille. Wurde sie in den früheren Jahren von den deutschen Massenmedien noch in den Himmel gelobt, so fielen diese jetzt über sie her. Die Berliner Boulevard-Zeitung B.Z. nannte sie Franzi van Speck.[3] Das Karriereende schien für sie nah.

Bei den Schwimmeuropameisterschaften 2002 in ihrer Heimatstadt Berlin gewann van Almsick fünf Goldmedaillen, unter anderem den Titel über 200 m Freistil, wobei sie ihren eigenen Weltrekord von 1994 nochmals verbesserte und zur Favoritin für die Olympischen Spiele 2004 avancierte. Für dieses Comeback wurde sie 2002 erneut zur Sportlerin des Jahres gewählt, mit mehreren Auszeichnungen für das Comeback des Jahres geehrt[4][5] und auch wieder von der Presse gefeiert[6]. Ihr damaliger Weltrekord hielt bis zu den Schwimmweltmeisterschaften 2007, bei denen die Italienerin Federica Pellegrini diesen um 17 Hundertstelsekunden unterbot.[7][8]

Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann sie zwei Bronzemedaillen mit der 4×200-Meter-Freistilstaffel (mit neuem Europarekord) und der 4x100-Meter-Lagenstaffel, außerdem erreichte sie Rang 5 über 200 m Freistil. Danach beendete sie ihre Karriere als aktive Sportlerin.

Franziska van Almsick erschwamm auf europäischer Ebene 18 Goldmedaillen und zwei Titel bei Weltmeisterschaften.


Auch Britta Steffen wurde in der DDR (Schwedt) geboren und schwamm später für Neukölln, sie gewann Gold bei den Olymp. Spielen 2008:

https://de.wikipedia.org/wiki/Britta_Steffen


Um ganz korrekt zu sein: während des Kalten Krieges haben die Sportreporter ähnlich gebiast berichtet, DDR und Rußland war damals "bäh". Wir durften nicht stolz auf "unsere deutschen Mitbürger" wie Marita Koch oder Uwe Hohn sein. Dabei hat Ebse Gienger genauso gedopt mit Steroiden, das hat er selber zugegeben:

[image]

Es geht immer noch etwas korrekter ;-)

nereus @, Mittwoch, 10.08.2016, 07:58 vor 3487 Tagen @ DT 2801 Views

Hallo DT!

Du schreibst: Um ganz korrekt zu sein: Franzi von Almsick schwamm für einen West-Berliner Verein .. (Neukölln), als sie 1992 Olympiasiegerin wurde.

Franzi war nie Olympiasiegerin, weder auf einer Einzelstrecke noch mit einer Staffel.
Das kann man auch Deiner Quelle entnehmen. [[zwinker]]

Aber der entscheidende Punkt waren und sind nun einmal die Trainer.
Wikipedia schreibt für van Almsick dazu: Seit 1996 trainierte van Almsick bei der SG Neukölln Berlin mit Cheftrainer Norbert Warnatzsch, davor beim SC Berlin mit Dieter Lindemann.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_van_Almsick

Schauen wir mal nach.
Dieter Lindemann: Im Berliner Dopingprozess 1998 wurden u.a. die Trainer Dieter Lindemann, Volker Frischke, Rolf Gläser und der Arzt Bernd Pansold angeklagt, minderjährige Schwimmerinnen gedopt zu haben. Die Verfahren gegen Lindemann und Frischke, welche die Schwimmerin Sylvia Gerasch seit 1982 mit Anabolika gedopt haben sollen, wurden wegen geringfügiger Schuld eingestellt. Der zuvor entlassene Lindemann klagte auf Wiedereinstellung und musste, da er eine Abfindung ablehnte, vom DSV wieder eingestellt werden.

Norbert Warnatzsch: Während der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking wurden Vorwürfe gegen drei vormalige Trainer der DDR, darunter Warnatzsch, bekannt, sie sollen entgegen einer abgegebenen Ehrenerklärung zur DDR-Zeit Dopingmittel an Athleten verabreicht haben. Warnatzsch war 1977 an einem Großversuch mit dem Anabolikum Oral-Turinabol an minderjährigen Nachwuchsschwimmern beteiligt. Bereits 1997 ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen Warnatzsch, stellte das Verfahren jedoch später wegen „geringer Schuld“ und Zahlung einer Geldstrafe wieder ein.

Also, die Sachlage ist relativ klar, auch wenn es juristisch später recht tief gehängt wurde.
Es ist auch erklärbar, warum die betreuten Sportler später diverse Satire zu Protokoll gaben.

Die Geschichte, die der Kraulspezialist Steffen Zesner, 29, den Kripo-Beamten aus Berlin vortrug, klang erstaunlich. Klar habe er von seinem damaligen Betreuer Gerd Eßer diese blauen Pillen bekommen. Aber statt sie zu schlucken, habe er sie gesammelt und "dem Trainer später zurückgegeben".

oder

Die Anekdote, die die Brustschwimmerin Sylvia Gerasch, 28, zu Protokoll gab, klang lustig. Ihr Trainer Dieter Lindemann habe ihr rosafarbene Tabletten gegeben, doch sie habe sie nicht eingenommen. Erinnern konnte sie sich, daß viele Sportler die männlichen Hormonpräparate im Trainerzimmer in ein Aquarium geworfen hätten. Darauf seien die Fischweibchen bunter geworden - die Guppys hatten sich ihren männlichen Artgenossen angeglichen.

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8761021.html

[[euklid]]

Jau, so war das damals.
Aber neben diesen vielen lustigen Begebenheiten gäbe es auch Ernsthaftes zu prüfen.
Die nachweislich gedopte Kornelia Ender schraubte den Weltrekord über Franzis Spezialstrecke, den 200 m Freistil, von 2:02,27 min (1975) auf 1:59,26 (1976).
Kristin Otto, von der sprach ich schon, schwamm auch mal Weltrekord 1984 und erreichte 1:57,75 min.
Und unser aller Lieblings-Franzi unterbot diese Zeiten 1994 mit 1:56,78 min und dann nochmals 2002 mit 1:56,64 min.

Wenn das alles ohne Pillen ging, warum hat dann einst die DDR das nötig gehabt und jetzt wieder NUR die Russen?
Methodisch und organisatorisch war damals die DDR im Hochleistungssport Weltklasse - doch leider eben nur da. [[freude]]

Und damit jetzt einmal der Stand der Dinge so richtig ins Auge springt, ziehe ich mal einen Vergleich!

Den aktuellen Weltrekord hält die Italienerin Federica Pellegrini mit 1:52,98 min, die sie 2009 schwamm, deren große Zeit aber gerade zu Ende geht.
Gestern siegte Katie Ledecky, USA in 1:53,73 Minuten.

Und nun werfen wir einen Blick auf das olympische Finale von 1972 (München) über 200 m Freistil bei den Männern, wo der legendäre Mark Spitz Weltrekord schwamm.

1 Mark Spitz USA 1:52,78
2 Steven Genter USA 1:53,73
3 Werner Lampe FRG 1:53,99
4 Michael Wenden AUS 1:54,40
5 Frederick Tyler USA 1:54,96
6 Klaus Steinbach FRG 1:56,65
7 Wladimir Bure URS 1:57,24
8 Ralph Hutton CAN 1:57,56

Mark Spitz hätte also knapp vor Pellegrini gewonnen [[freude]] , die gestrige Siegerin Ledecky hätte sich mit ihrem männlichen Kollegen Genter um die Bronzemedaille gezankt [[lach]] und Franzi hätte es immerhin mit Klaus Steinbach aufgenommen. [[top]]

Noch Fragen, Kienzle? [[zwinker]]

mfG
nereus

Das stimmt genau. Bei der Tour de France ist es genauso: (mT)

DT @, Mittwoch, 10.08.2016, 15:42 vor 3486 Tagen @ nereus 2150 Views

In den 80er Jahren gewann Bernard Hinault oftmals und schaffte grade so einen Schnitt von 40 km/h über die gesamte Strecke. Natürlich war er gedopt bis Oberkante Unterlippe.

Heute hat der Letzte bei der Tour de France einen 40 km/h Schnitt über die gesamte Tour gemittelt. Was sagt uns das?

Genau. ALLE gedopt. Klar. Wie bei Olympia. Daher schaue ich auch keinen Sport mehr und gehe lieber selber laufen und radfahren.

Die Franzi liest wohl hier mit? ;-)

nereus @, Freitag, 12.08.2016, 18:25 vor 3484 Tagen @ DT 1842 Views

Da haben sich gerade (kurz nach 18 Uhr) der Reporter und die Ex-Weltmeisterin auf der ARD am tollen Körper des Michael Phelps „berauscht“, weil er noch etwas athletischer wirkt als andere Schwimmer, die auch nicht nur auf der faulen Haut liegen, und da sagt die Franzi doch tatsächlich:

"So langsam komme ich ins Grübeln."

Was sie nicht zu Ende sprach, hätte natürlich die Steilvorlage für einen Sportreporter sein müssen.
Der geht jedoch - wie erwartet - überhaupt nicht darauf ein.

Wäre es um einen russischen Schwimmer gegangen, hätte man sicher die Übertragungszeit verlängert. [[sauer]]

Danke, Franzi, jetzt bringst Du die Welt der sportlichen Fairness langsam wieder in Ordnung. Es war auch bitter nötig. [[freude]]

mfG
nereus

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