Nous sommes en guerre: Wir sind im Krieg!
Ich weiß, ich mache mich hier unbeliebt, wenn ich sage, dass man zwischen "Terrorismus" und Kriminalität unterscheiden sollte. Während "Terrorismus" mehr oder weniger eine Erfindung ist, um innen- wie außenpolitische Ziele zu erreichen, wird die Kriminalität unter den Teppich gekehrt. Der Einzelne spürt die Kriminalität, sie ist vor allem in den Großstädten ja nicht zu übersehen.
Über organisierte Kriminalität sprechen Behörden eigentlich gar nicht gerne. Und wir können davon ausgehen, dass es Abmachungen und Verbindungen zwischen Behörden und dem organisierten Verbrechen gibt. Früher oder später wird uns die kleine wie große Kriminalität um die Ohren fliegen, während die Politiker ständig mit "Terrorismus" beschäftigt sind.
George Orwell hat die Agenda - "Krieg ist Frieden" - mustergültig skizziert:
"Die Bespitzelung, der Verrat, die Verhaftungen, die Folterungen, die Hinrichtungen, die Verschleppungen werden nie aufhören. Es wird sowohl eine Welt des Schreckens als des Triumphes sein. Je mächtiger die Partei ist, desto weniger duldsam wird sie sein: je schwächer die Opposition, desto unerbittlicher die Gewaltherrschaft. Goldstein und seine Irrlehren [lies: RAF/IRA/Al-Qaida/ISIS-Terrorismus] werden ewig in der Welt sein. Jeden Tag, jeden Augenblick werden sie zunichte gemacht, beschimpft, verlacht, bespuckt werden - und doch werden sie immer bleiben. Das Drama, das ich mit Ihnen sieben Jahre hindurch aufgeführt habe, wird wieder und wieder, Generation um Generation, in immer raffinierteren Formen gespielt werden."
Deshalb würde ich davon absehen, die Strategie der Spannung bzw. divide et impera mitzumachen. Statt dessen sollte man beginnen, all jene relevanten Ereignisse der letzten Jahre ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Man sollte bald feststellen, dass nichts ist wie es (von Medien und Behörden) vermittelt wurde.
Nach dem Ereignis in Nizza, gab der franz. Premier François Fillon ein KomÂmuÂniÂqué heraus, darin stand unter anderem "Nous sommes en guerre." (Wir sind im Krieg).