Nachdem ISIS zum Abschlachten von Christen aufgerufen hat, heute der nächste Terroranschlag (mTuL)

Leserzuschrift @, Sonntag, 07.08.2016, 13:07 vor 3489 Tagen 7048 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.08.2016, 13:32

Nachdem ISIS zum Abschlachten von Christen aufgerufen hat, heute der nächste Terroranschlag - diesmal wieder in Belgien.

IS: Aufruf zur Christen-Abschlachtung

http://www.mmnews.de/index.php/politik/80353-is-aufruf-zur-christen-abschlachtung

Unter dem Artikel ist der Link zur Originalquelle der Hetzschrift des islamischen Staates - dem Magazin "Dabiq".


Two Belgian Police Officers Attacked By Machete-Wielding Man Shouting "Allahu Akbar"

http://www.zerohedge.com/news/2016-08-06/two-belgian-police-officers-attacked-machete-w...


Gruß
Faunus

Ach wie gut, dass ich kein Christ bin

Sundevil @, Sonntag, 07.08.2016, 16:33 vor 3489 Tagen @ Leserzuschrift 3819 Views

War nicht das Ziel der katholischen Kirche mittels der Inquisition die wenigen Aufrechten und Fortschrittlichen und zu verbrennen und zu vernichten, also die Dummheit und die ewige Rückständigkeit und somit die Menge an Sklaven, zu vergrössern?

Da man es damals nicht geschafft hat, muss man sich heute Hilfe anscheinend von anderen Religionen holen. Man sollte sich mal genauer ansehen, was in der Vergangenheit die Ziele der Kirche waren und was sie heute noch sind!

Und dann noch die Hauptfrage: "Was würden wohl die Mohammedaner mit Jesus machen, wenn er sich dem IS gegenüberstellt und Liebe, Anerkennung und Toleranz predigt?"

Das ganze ist doch wie die Moon Sekte, nämlich kollektiver Selbstmord.

nochmals kleine Korrekturen ;-)

nereus @, Sonntag, 07.08.2016, 18:07 vor 3489 Tagen @ Sundevil 3779 Views

Hallo Sundevil!

Du fragst: War nicht das Ziel der katholischen Kirche mittels der Inquisition die wenigen Aufrechten und Fortschrittlichen zu verbrennen und zu vernichten, also die Dummheit und die ewige Rückständigkeit und somit die Menge an Sklaven, zu vergrössern?

Nein, das war es nicht!

Die aus dem christlichen Bildungswesen und -gedanken des mittelalterlichen Westeuropas entstandene Universität gilt als eine klassisch europäische Schöpfung. Die Ursprünge liegen in den Kloster- und Domschulen, welche bis ins 6. Jahrhundert zurückreichen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Universität#Geschichte

Manchmal reicht schon ein wenig „Googeln“, um den Dingen auf den Grund zu gehen.
Es ist reichlich banal, alle Dummen der Kirche zu zuordnen und alle Klugen den Kirchengegnern.
Das geht vielleicht bei Anne Will und Markus Lanz durch, aber hier im Gelben geht es das nicht. [[zwinker]]

Bei der Inquisition reicht die Quelle aber auch nicht ganz, weil hier die Wikipedia der Marschrichtung des herrschenden Systems folgt.

Als Inquisition (lateinisch inquirere ‚untersuchen‘) werden jene spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gerichtsverfahren bezeichnet, die sich unter der Mitwirkung oder im Auftrag von katholischen Geistlichen in erster Linie der Verfolgung von Häretikern widmeten und sich dabei der Prozessform des Inquisitionsverfahrens (lat. inquisitio‚Untersuchung‘) bedienten.
..
Die neuzeitlichen spanischen sowie portugiesischen Inquisitionsbehörden gingen in erster Linie gegen zum Christentum konvertierte Juden, sogenannte Conversos, oder konvertierte Muslime, die Moriscos, vor.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Inquisition

Was hier nur am Rande gestreift wird, verfälscht ein wenig die wirklichen Hintergründe.

Gegen Ende des XIII. Jahrhunderts führten in Anjou, die in Neapel regierten, eine allgemeine Bekehrung der Juden in ihren Gebieten herbei, denen man einen Wohnsitz in der Nähe der Stadt Trani angewiesen hatte. Unter dem Namen Neubekehrte (Neophyten) lebten die Proselyten als Kryptojuden drei Jahrhunderte lang weiter.
Ihre heimliche Treue zum Judentum war einer der Beweggründe, weswegen die Inquisition in Neapel im 16. Jahrhundert aktiv wurde. Viele von ihnen fanden in Rom im Februar 1572 auf dem Scheiterhaufen den Tod; unter anderem Theophil Panarelli, ein Gelehrter von zuverlässigen Ruf.

Quelle: Verschwörung gegen die Kirche, Maurice Pinay, Band 2, Seite 179

Wir sehen also, es ging um die sogenannte Fünfte Kolonne, die sich wacker über die Jahrhunderte hielt. Dieser Hinweis ist ausschließlich historisch zu sehen.
Später mutierte die Inquisition zur Allzweckwaffe gegen alles was als gefährlich angesehen wurde.
Es soll ca. 65.000 Opfer der Inquisition gegeben haben und das in einem Zeitraum von etwa 300 Jahren.
Das ist kein Ruhmesblatt der Kirche, aber im Vergleich zu den Aufklärern nicht wirklich eine "Leistung".
Die schafften das in Dresden 1945 schon an einem Tag.
Ob man das als Fortschritt bezeichnen kann, lasse ich mal dahingestellt.

Du schreibst weiter: Da man es damals nicht geschafft hat, muss man sich heute Hilfe anscheinend von anderen Religionen holen. Man sollte sich mal genauer ansehen, was in der Vergangenheit die Ziele der Kirche waren und was sie heute noch sind!

Das kann man so nicht ganz vergleichen.
Spätestens seit dem II. Vatikanischen Konzil kann die Katholische Kirche nicht mehr mit der Ursprungskirche verglichen werden, wobei sich die Tendenzen schon viele Jahrzehnte (wenn nicht Jahrhunderte) zuvor andeuteten.
Die Unterwanderung der Romkirche durch die Freimaurerei feierte hier ihren großen Erfolg.
Wenn unser Kirchen-Profi aus Frankreich mitliest, kann er gerne noch ein paar Sätze mehr dazu schreiben.

Und dann noch die Hauptfrage: "Was würden wohl die Mohammedaner mit Jesus machen, wenn er sich dem IS gegenüberstellt und Liebe, Anerkennung und Toleranz predigt?"

Wenn es ECHTE Mohammedaner wären, würden sie beim Erscheinen des Christus auf die Knie sinken, denn Jesus wird im Koran hoch verehrt.

Wenn es sich jedoch um die gefakten IS-Söldner handelt, beauftragt und bezahlt durch die neuen alten Weltordner, würden sie ihn ein zweites Mal kreuzigen.
In dieser Hinsicht hat sich die Welt also kaum verändert.

mfG
nereus

@nereus - Wie töricht, diese Trojaner!

Sundevil @, Sonntag, 07.08.2016, 18:26 vor 3489 Tagen @ nereus 3224 Views

Dennoch sehe ich die Kirchen momentan nicht in dem Bestreben, möglichst an der Ausbildung der Schäfchen zu arbeiten, sondern eher am Scheren.

Geht man davon aus, dass eines der Hauptwerke von Martin Luther die Übersetzung der Bibel war, dann muss man davon ausgehen, dass die meisten Menschen die Bibel vorher nicht lesen konnten.
Natürlich brauchte die Kirche Nachwuchs und hat diesen exzellent geschult, doch hat sie sich der Arbeiter und Bauern bedient und da war es einfacher diese in den alten Bahnen zu halten.

Sieht man sich das heutige System an, dann muss man festhalten, dass es zum Grossteil die kirchlichen Organisationen sind, die für die Unterbringung und Verpflegung der Migranten, verantwortlich sind. "People respond to incentives" und somit sind diese Organisationen mitverantwortlich für die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten. Indirekt trägt die Kirche an dem Massenansturm eine Mitschuld.

An der Stelle muss man sich einmal fragen, für wie blöd man die Einwohner Trojas hält. Haben wir nicht alle in der Schule mit Unverständnis über die Dummheit der Einwohner Trojas den Kopf geschüttelt? Wie gut, dass uns das heute nicht passieren kann!

Jesus wird im Isalm als Prophet (Heiliger Mann) verehrt - auch Maria (siehe Koran)

XERXES @, Sonntag, 07.08.2016, 18:50 vor 3489 Tagen @ Sundevil 3181 Views

Hier die Suren: http://www.decemsys.de/reflexio/islam/maria-jesus.htm

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Christentum - Islam

Falkenauge @, Sonntag, 07.08.2016, 18:53 vor 3489 Tagen @ Sundevil 3396 Views

War nicht das Ziel der katholischen Kirche mittels der Inquisition die
wenigen Aufrechten und Fortschrittlichen und zu verbrennen und zu
vernichten, also die Dummheit und die ewige Rückständigkeit und somit die
Menge an Sklaven, zu vergrössern?

Da man es damals nicht geschafft hat, muss man sich heute Hilfe
anscheinend von anderen Religionen holen. Man sollte sich mal genauer
ansehen, was in der Vergangenheit die Ziele der Kirche waren und was sie
heute noch sind!

Na ja, das stimmt ja schon, aber der Unterschied ist, dass sich diese "Christen" der Kath. Kirche nicht auf Christus und das Neue Testament berufen konnten, die Moslems aber gleichwohl auf Allah und den Koran. Darauf kommt es an. Vgl. auch Islam und Gewalt

Und dann noch die Hauptfrage: "Was würden wohl die Mohammedaner mit Jesus
machen, wenn er sich dem IS gegenüberstellt und Liebe, Anerkennung und
Toleranz predigt?"

Das ist Fiktion. Bestandteil des Islam ist Folgendes:
"15 Suren des Koran erwähnen Jesus oder beziehen sich auf ihn in etwa 108 Versen: in sechs mekkanischen sowie in neun medinischen Suren. ÃŽsâ ist der arabische Name für Jesus im Koran. Elfmal wird Jesus als »der Messias«
(al-masîh) bezeichnet. Man muss sich freilich grundsätzlich klar darüber sein: Wenn zwei die gleichen Begriffe gebrauchen, müssen sie noch lange nicht dasselbe damit meinen. Der Koran hat das heilsgeschichtliche Problem
der Messianität Jesu in dem Sinne, wie es kontrovers zwischen Juden und Christen diskutiert wurde und wird, nirgendwo vor Augen. An seinen eigenen theologischen Voraussetzungen gemessen, impliziert diese Bezeichnung für Jesus im Koran keinerlei wie auch immer verstandene göttliche Würde. Das gilt auch für andere Titel Jesu, die sich zwar der christlichen Tradition verdanken, im Kontext des Koran jedoch anders und neu verstanden werden.
Bei derlei Bezeichnungen Jesu darf keine irgendwie christlich-dogmatische Deutung etwa im Sinne der Präexistenz- oder Zweinaturenlehre unterstellt bzw. in den Korantext hineingelesen werden, wie das christliche Theologen schon seit den Tagen eines Johannes von Damaskus immer wieder getan haben. So meint auch »der Messias« im Koran nach Auffassung islamischer Ausleger etwa: Jesus ist der Wandernde, der Salbende, der von jeglicher Sünde Gereinigte oder der Gesegnete."
http://www.dialoggruppe.at/inhalt/pdf/Jesus%20im%20Koran.pdf

Erwartet wird Jesus von den Moslems kurz vor dem Jüngsten Gericht. Wenn auch der Zeitpunkt des Weltenendes allein Allah bekannt ist, so kündigt sich sein Nahen doch durch bestimmte Zeichen an. m allgemeinen werden die Zeitverhältnisse immer schlechter, und vor allem werden religiöse Gefühle, religiöse Gedanken und religiöse Handlungen abnehmen, die Beachtung der religiösen Vorschriften wird vernachlässigt, die Gottesdienste werden nicht mehr getätigt und unmoralisches Verhalten wird gesellschaftsfähig. Der Alkoholkonsum steigt, die Unzucht wird offen ausgelebt, und Mord und Zwietracht nehmen ungeheure Ausmaße an. Die Juden und die Muslime kämpfen gegeneinander, und die Erde revoltiert durch zunehmende Erdbeben.

Es tritt der „Daddschal“, ein falscher Messias auf (vergleichbar dem Antichrist), der versuchen werde, die Religion des Islam und die Muslime zu beschädigen, sie zum Bösen aufzurufen und Zwietracht unter ihnen zu säen. Sein rechtes Auge ist blind und zwischen den beiden Augen wird das Wort „Kafir“ für „Ungläubiger“ stehen. Er werde vor allem durch viele übernatürliche Phänomene die Menschen verführen.

Die Rettung bringt der wiederkommende Jesus, dessen Geburt schon als die eines großen Propheten im Koran geschildert wird. Er tötet den Daddschal mit einer Lanze und richtet für eine Reihe von Jahren ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit auf. Er nimmt den Islam an und richtet nach der Scharia. Er wird heiraten, Kinder erzeugen und alle Schweine schlachten. Er wird die Juden und die Christen vor die Alternative stellen: Islam oder Schwert. Alle lebenden Menschen werden dann also den Islam annehmen oder angenommen haben. Nach vierzigjähriger Herrschaft auf Erden wird Jesus sterben und in Medina neben Mohammed beigesetzt werden.
Vl. Endzeiterwartung und Fanatismus

Ist es Zufall, das der IS nicht zum Kampf gegen Israel aufruft, oder hab ich was verpasst? (oT)

Albert @, Sonntag, 07.08.2016, 21:48 vor 3489 Tagen @ nereus 2373 Views

- kein Text -

Es ist a Wunder:

stokk, Sonntag, 07.08.2016, 22:27 vor 3489 Tagen @ Albert 3041 Views

Der alte Kohn kommt zum Rebben und fragt: "Rebbe, ich bin nu' 76 Jahr, und mein Weib, die Sarah, die is' 18. Und, wie's der Herr will, ist doch die Sarah schwanger. Ich tu' nachts kein Auge mehr zu, wegen der Frage: Bin ich der Vater von dem Kind oder nicht?"

Sagt der Rebbe: "Darüber muss ich klären, komm morgen wieder."

Anderntags sagt der Rebbe: "Kohn, ich hab geklärt.
Bist Du der Vater - ist's a Wunder!
Bist Du nicht der Vater - ist's a Wunder?"

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