OT: Pädophilennetzwerke, Satanisten, Ritueller Mißbrauch, staatliche Vertuschung durch involvierte Politiker und tote Zeugen

Literaturhinweis @, Donnerstag, 04.08.2016, 12:24 vor 3493 Tagen 13447 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 04.08.2016, 12:36

Das Thema der Unstimmigkeiten in den Fällen Natascha Kampusch und Peggy Knobloch erinnern immer wieder an die Unstimmigkeiten im belgischen Fall Marc Dutroux.

Zum Umfeld solcher Fälle gehören auch immer wieder "zur rechten Zeit versterbende" Zeugen. Der noch aktuelle Fall in den USA rankt sich um den Multimilliardär Jeffrey Epstein und sein insulares "Liebesnest", in den sowohl nicht nur ehemalige und evtl. zukünftige US-Präsidenten, sondern auch ein britischer Thronprätendent verwickelt scheinen. Dabei hätte der doch schon in Großbritannien selbst genug Gleichgesinnte finden können. Und so, wie schon einer der Inspiratoren des gefälschten Kinsey-Reports, kann ein gewisser Herr Epstein ebensowenig von Aufzeichnungen seiner "Eroberungen" lassen wie einst der "Bock von Babelsberg" von Filmaufnahmen und Tagebucheinträgen. Letzterer war wenigstens, ebenso wie Mao, Veneriker und hat daher seinen Gespielinnen etwas dauerhaftes hinterlassen können, an dem man den Täter heute evtl. sogar per bakterieller DNA-Analyse dingfest machen könnte.

Andere Täternetzwerke bringen ihre Opfer da lieber gleich um, was allerdings nur bei Morden in Randgruppen wirklich publik und strafrechtlich verfolgt wird.

Unten findet man daher eine Sammlung Literaturquellen sowohl zum Fall Natascha Kampusch, die darüber auch mehr als ein Buch geschrieben hat, u.a. anfänglich "3.096 Tage", danach "10 Jahre Freiheit". Ihre Mutter, der einige eine Mitschuld an der Entführung zuschreiben, schrieb "Verzweifelte Jahre: Mein Leben ohne Natascha". Sogar der ehemalige Präsident des österreichischen Gerichtshofes Johann Rzeszut engagierte sich ohne Rücksicht auf seine Reputation und riskierte strafrechtliche Verfolgung; sein Buch "Der Tod des Kampusch - Kidnappers: Wahrheitsfindung im Würgegriff" enthält haarsträubende Details, die an den Fall Dutroux erinnern.

Die Buch-Literatur zum Fall Peggy ist noch deutlich spärlicher.

Erinnert sei auch an den bis heute unaufgeklärten Fall Madelein McCann, bei dem sich die portugiesischen Ermittlungsbehörden auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, wenn es nicht, wie damals in Großbritannien, Absicht sein sollte.

Na dann - "viel Spaß beim Lesen"!


Allgemeine Biographien - Berichte Betroffener rituellen Mißbrauchs und von Entführungen, sowie von Tätern und Eltern

Biographien von mißbrauchten Heimkindern    |    Biographien von Opfern rituellen Missbrauchs    |    Biographien von Mißbrauchs-Tätern und -Opfern


Die Fälle Kampusch, Peggy, 'Maddie' McCann und anderer

Kindesentführung/Mißbrauch: Der Fall Natascha Kampusch    |    Kindesentführung/Mißbrauch: Der Fall Peggy Knobloch    |    Kindesentführung/Mißbrauch: Der Fall Madeleine McCann

Kindesentführung/Mißbrauch - Weitere Fälle u.a.    |    Kindesentführung/Mißbrauch: Sonstiges

Ein mal nicht direkt vergleichbarer tragischer Entführungsfall: Kindesentführung: Der Fall Jakob Metzler


Pädophilen-Netzwerke, ritueller Mißbrauch, Satanismus und Vertuschung von hoher Hand

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Vielen Dank für die umfangreiche Arbeit.

Olivia @, Donnerstag, 04.08.2016, 17:24 vor 3493 Tagen @ Literaturhinweis 6468 Views

Hast Du zufällig auch Links über stichfeste Abmachungen zwischen UNO und EU bezüglich der Migration von Menschen aus dem Nahen Osten und aus Afrika?

Das würde den Zeitraum und die Anzahl der geplanten Migranten betreffen.

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Vielen Dank! Ein wichtiges Thema...

Phoenix5, Donnerstag, 04.08.2016, 19:59 vor 3493 Tagen @ Literaturhinweis 6435 Views

...bei dem noch viel bestialischer Dreck an die Oberfläche schwappen wird, sobald das alte europäische Regime abgetreten ist.

Als hätte man darauf gewartet: Bereits die DRITTE Vorsitzende der britischen Mißbrauchs-Untersuchungskommission tritt zurück!

Literaturhinweis @, Samstag, 06.08.2016, 11:23 vor 3491 Tagen @ Literaturhinweis 6297 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 08.08.2016, 15:55

Vorgestern zum Thema geschrieben, gestern bereits zeigt sich, daß gegen die Netzwerke offenbar schwer anzuermitteln ist.

Die geadelte neuseeländische Richterin Dame Lowell Goddard trat überraschend vom Vorsitz der Untersuchungskommission über (institutionalisierten) Kindesmißbrauch zurück. Das ist bereits der dritte Rücktritt einer Vorsitzenden dieser hochgelobten Kommission seit vor fast genau zwei Jahren. Die Kommission wurde von Theresa May ins Leben gerufen, als sie noch innenministerin war, nun ist sie Premierministerin. Die zweite Vorsitzende trat bereits ein halbes Jahr später zurück, nun die dritte. Die mit 500.000 Pfund dotierte Position scheint sehr anstrengend gewesen zu sein, was zu häufigen Abwesenheiten führte.

Immerhin - damals (14. März 2015) schrieb Theresa May prophetisch: "Child abuse in the UK runs far deeper than you know". Nunmehr sagen die betroffenen Mißbrauchsopfer, die "Kommission sei ohnehin nur eine Farce".

Daß eine neuseeländische Richterin unabhängiger wäre gegenüber dem in die Skandale verwickelten britischen Establishment, darf bezweifelt werden ("paedophiles in powerful places and establishment attempts to cover-up their actions"). Schließlich teilen die von der britischen Queen regierten Commonwealth-Länder Neuseeland, Kanada, Australien und Vereinigtes Königreich die Bettgeflüster ihrer Bürger aller Ebenen. Natürlich teilt man auch brüderlich mit der USA-NSA, schließlich ist der transatlantische Austausch auch sexueller Natur - TTIP läßt grüßen - ging es da nicht um Dienstleistungen? Vielleicht kann Strauß-Kahn ja jetzt bald US-amerikanische Zimmermädchen in Paris ordern, die Todesfälle gemahnen ja an die bei Mißbrauchsfällen.

Die Lebenswelt der Pädophilen ähnelt doch frappant der der Gesamtgesellschaft.

Gleichzeitig muß man auch vermeintlichen Opfern gegenüber kritisch sein, denn schon oft wurde in kindliche Opfer mehr hineingefragt, als sie tatsächlich erlebt hatten. Der Wormser Kinderschänderprozeß u.a. vergleichbare Fälle war da Mahnung genug - vgl. "Induktion von Pseudoerinnerungen bei Kindern: Möglichkeiten und Grenzen aussagepsychologischer Diagnostik bei suggerierten Aussagen".

Andererseits ist das Beispiel Odenwaldschule Beweis genug, daß selbst promovierte Eltern, oft selbst Juristen, aus den "oberen Zehntausend" die Leiden ihrer eigenen Kinder nicht ernst nehmen.

Verwiesen sei auf z.B. "Handbuch Rituelle Gewalt: Erkennen - Hilfe für Betroffene" oder "Die Kinder-Sex-Mafia in Deutschland".

Jedenfalls, und das könnte auch der Grund für die wiederholten Rücktritte in Großbritannien sein, kann man bei bestimmten Fällen immer wieder beobachten, daß "von hoher Hand" vertuscht und interveniert zu werden scheint. Das haben in Österreich neben dem schon im Vorbeitrag erwähnten obersten Richter Johann Rzeszut auch der Nachfolger Ludwig Adamovich erleben dürfen. So gärt das Drama weiter als österreichische Staatsaffäre, und hat auch schon den Tod des Chefermittlers gefordert ("Wenn Polizisten über Leichen gehen").

Immerhin, in Großbritannien gibt es nun neben der offiziellen gesamt-britischen Untersuchung (Wikipedia: "Independent Inquiry into Child Sexual Abuse") auch eine schottische ("Scottish Child Abuse Inquiry") und eine, die sich mit dem kirchlichen Mißbrauch befaßt. Ebenso der dortige "Kinderschutzbund". Und dann gibt's noch NAPAC und weitere.

Die UK-Kinderombudsmann hat einen 112-seitigen Bericht vorgelegt. Vgl. auch "Historical child abuse: Key investigations".

Literatur zum Thema international verbreiteter Pädophilen-Netzwerke:

Kindesentführung/Mißbrauch: Organisierte Kriminalität/Pädaophilennetzwerke    |    Kindesmißbrauch und organisierte Netzwerke: Der Fall Dutroux/Belgien    |    Kindesmißbrauch und organisierte Netzwerke: Kinderpornographie    |    Kindesmißbrauch und organisierte Netzwerke: Ritueller Mißbrauch    |    Kindesmißbrauch und organisierte Netzwerke: Satanismus    |   Sonstiges zu Kindesmißbrauch und organisierten Netzwerken

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Fall Dutroux: Spur führt auch nach Deutschland, ermittelt wird eher nicht, sorgte der damalige Justizminister auch dafür?

Literaturhinweis @, Dienstag, 09.08.2016, 14:45 vor 3488 Tagen @ Literaturhinweis 5696 Views

Im Fall Dutroux führen die Spuren auch nach Berlin

"[Der] Zeitung [die WELT] liegen Auszüge aus dem Ermittlungsdossier vor, die belegen, dass Dutroux Kontakte nach Deutschland hatte. In seinem privaten Telefonbuch vermerkte er von Hand die Adresse und Telefonnummer eines Gernot U. aus Berlin. Eine Spurensuche ergibt: Tatsächlich stand damals der Mann, der so hieß, mit seiner Adresse im Berliner Telefonbuch.
Bei der zuständigen Wohnungsbaugesellschaft war Gernot U. nicht als Mieter gemeldet. Auf Anfrage teilt die Berliner Polizei mit, nie von belgischen Behörden über Verbindungen von Dutroux nach Berlin informiert worden zu sein.
27 Zeugen kamen auf mysteriöse Art ums Leben
Auch ein Staatsanwalt, der zum Anklagetrio gegen Dutroux gehören sollte, lebt nicht mehr: Hubert Massa. Er erschoss sich im Büro, ebenso ein ermittelnder Polizist. Beide glaubten an ein Netzwerk.
Doch schon nach zwei Monaten war Schluss für [Untersuchungsrichter] Connerotte. Er wurde abgezogen. Der Grund: Er hatte mit Eltern der Opfer Spaghetti gegessen.
... die Suspendierung zeigte Wirkung. Nachfolger Jacques Langlois ging den Hinweisen auf einen Pädophilenring nicht mehr nach. Für ihn war Dutroux ein Einzeltäter, und dabei blieb es bis heute, was den damaligen Chefankläger immer noch wütend macht.
Eine Anfrage zu den Vorwürfen von Bourlet an die Staatsanwaltschaft von Neufchâteau blieb unbeantwortet.
Dutroux selbst erklärte im Prozess 2004, nicht allein gehandelt zu haben: "Ja, es gibt ein Netzwerk, das sind Schwerverbrecher. Ich stand in Verbindung mit bestimmten Leuten." Acht Jahre später schrieb er einen Brief an den Vater von Julie, eines der getöteten Mädchen. Darin behauptet Dutroux, er werde "auf dem Altar der Interessen der kriminell Unantastbaren" geopfert, die tadellos organisiert seien und über Mittel verfügten, "die königlichen Institutionen" zu beeinflussen."

Der Mann aus dem Adreßbuch scheint "untergertaucht". Angesichts des Zeugensterbens vielleicht Absicht.

Der im Artikel zitierte belgische Justizminister scheint eine Ausnahmeerscheinung zu sein, denn der, der zur Zeit des Dutroux-Skandals amtierte, gehörte u.U. selbst zum Pädophilennetzwerk, was einige der Ungereimtheiten des Strafgerichtsverfahrens und der Ermittlungen erklären könnte. Danach wurde er ausgerechnet zum Europäischen Gerichtshof weggelobt, nachdem er Dutrouxs Frau noch schnell freiließ, die zwei der entführten Mädchen damals verhungern und verdursten ließ.

Was sind die Deutschen froh, daß sie einen Justizminister haben, der seine Männlichkeit auf dem Felde der Zensur unter Beweis stellt. Besser ein Mann ohne Führerschein, als ein Pädophiler im Knast.

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Pizzagate, Saville/BBC, Fußballtrainer, Sport- u.a. Lehrer, Priester - wie groß ist das Pädophilenproblem? Von Erich und Didi

Literaturhinweis @, Freitag, 02.12.2016, 15:44 vor 3373 Tagen @ Literaturhinweis 5332 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.12.2016, 00:47

Ich hatte ja einen Literaturhinweis zur Pädophilie geschrieben, auch wenn mich als nicht betroffener das Problem eher abstrakt interessierte, jedoch das Interesse hier im Gelben Forum wie in den (alternativen) Medien in den letzten Jahren einen immer größeren Raum einnimmt (vgl. auch den Beitrag von @Phoenix5).

Dennoch kommt man beim Studium solcher Skandale anfänglich zum Schluß, daß das Phänomen sich i.d.R. 'auf bestimmte Kreise' beschränke. Langsam beginne ich allerdings am 'Seltenheitwert' dieses Phänomens in der Gesamtgesellschaft zu zweifeln. Das hat persönliche Gründe:

Ich kannte sowohl den da wie auch den da (vgl. Abschlußbericht), wenn auch beide nur flüchtig und nicht im Rahmen ihrer beruflichen Zusammenhänge. Und die Stadtindianer Nürnberg habe ich in den siebziger Jahren sogar mal, wenn auch nicht direkt, sondern über einen gemeinsamen Bekannten, bei einem letztlich gescheiterten Immobilienkauf beraten, ohne recht zu verstehen, was 'Stadtindianer' eigentlich von ihrem Selbstverständnis her sind.

Auch die Gründungsphase der Grünen habe ich mitbekommen, was mich gleich hinderte, mitzutun, und bin dabei garantiert dem einen oder anderen dort damals wohlgelittenen und prominenten Päderasten über den Weg gelaufen, ja, habe vielleicht gar dem einen oder andern die Hand geschüttelt im fraglichen Zeitraum.

Zusammen mit #pizzagate beginnt man sich dann, wenn man auch nur ein wenig von Statistik versteht, zu fragen: wie groß ist denn nun die Dimension des pädophilen Netzwerkes weltweit einerseits und speziell in Deutschland? Denn, so wie Auschwitz gerne vor dem Irakkrieg zu verblassen meint, scheint mancher Zeitgenosse der Ansicht, Pädaophilie gäbe es nur bei den Grünen und Progressiven oder in Kirchen oder im Ausland, aber bestimmt eben beim eigenen politischen Gegner. Das aber bezweifle ich ebenfalls aus statistischen und logischen Gründen sehr stark.

Im Gegenteil vermute ich, daß dies sehr wohl auch in sog. 'konservativen' und 'staatstragenden' Kreisen ebenso verbreitet sein dürfte - nur tarnen diese sich wesentlich besser. Der Kreis um Podesta oder Epstein z.B., das sind ebenso rechte Elemente (Milliardäre u.a. Gewächs), wie in Deutschland der Seeheimer Kreis der SPD, nicht etwa links-alternative Kreise, bloß weil sie zu den US-Demokraten statt den US-Republikanern gehören.

Es gibt nämlich m.E. ZWEI Gründe, warum pädophiles Treiben an bestimmten Stellen stärker ans Licht drängt, als an anderen:

- bei der katholischen Kirche, weil es dort einen Riesenkontrast zwischen dem eigenen Anspruch (Zölibat, Ethik, Moral, Sünde, Höllenfeuer usw.) und den Taten gibt und weil es sich dort oft um Spontanhandlungen handelt, die von Männern (manchmal auch Frauen - Nonnen) begangen werden, weil sich ihnen die Gelegenheit bietet (Meßdiener, Nonnen: Schülerinnen am Internat usw.)

- Bei den Grünen/Progressiven drang das mit solcher Leichtigkeit an die Öffentlichkeit, ja, war sogar schon immer öffentlich, weil es sich ja um ein Verhalten handelte, das, wie in den siebziger Jahren die (männliche - § 175 StGB) Homosexualität, 'entkriminalisiert' werden sollte. Unter den Unterstützern waren tatsächlich viele, ich habe nämlich einige kennengelernt sowie die entspr. Rechtfertigungsschriften teilweise gelesen, die an eine romantische Kinderliebe glaubten und daran, daß Kindern eine 'natürliche Sexualität' innewohne (u.a. Kinsey-Report), die nur 'im Kapitalismus unterdrückt' sei und man daher im Großen und Ganzen dem Kindeswohl sogar damit diene, wenn solche Kinder -außerfamiliär- Gönner fänden, die ihnen erleichterten, all das 'auszuleben'. 'Die Zeiten waren damals so'.

Bei den echten Pädophilennetzwerken dagegen handelt es sich um kriminelle Hierarchien mit konsequenter Arbeitsteilung (Beschaffung, Abdeckung/Tarnung, Gegenobservation usw.) wie bei der organisierten Kriminalität. So, wie man von der Mafia außer spektakulären Festnahmen einiger weniger Bosse kaum etwas mitbekommt, und die Polizei zwar oft Einblick in manche Strukturen hat, aber mangels gerichtsverwertbarer Beweise nicht zugreifen kann, so sind die Pädophilen ebenso mit allen Wassern gewaschen, was konspirative Abdeckung ihrer Verbindungen und ihrer Beschaffungswege betrifft, bis hin zu den Morden von Zeugen nach gleichem Mafia-Muster, vgl. Fall Dutroux u.v.a.

Daß man pädophile Neigungen mindestens ebenso oft, wenn nicht wegen der damit verbundenen sinnstiftenden Rituale, sogar öfter eher im konservativen und kryptofaschistischen Umfeld, also auch in Kreisen rechtskonservativer Parteien, die oft, in Italien und Deutschland, ein C im Namen führen und oft auch noch mit der echten Mafia versippt sind (was zur Auflösung des italienischen Ablegers führte, vgl. aber auch SPD und PSI), vermuten darf, zeigen Fälle wie den der Colonia Dignidad, deren Gründer und Oberhaupt Schäfer jahrzehntelang ungeschoren blieb, obwohl er auch deutschen Behörden einschlägig bekannt war. Überhaupt gedeiht Kindesmißbrauch umso besser, je verschworener eine Gemeinschaft ist.

Daß deutsche Staatsanwaltschaften, sicher auch eher ein Ausbund konservativer Gesinnung, über Jahrzehnte Ermittlungsverfahren gegen Pädophile niederschlagen, hat sicher auch nicht damit zu tun, daß sie das bei Fahrraddiebstählen noch viel öfter tun.

Schaut man sich an, mit welcher missionarischen Wut Kriminalbeamte oft bis an den Rand der Erschöpfung pädophile Täter weltweit über Computerrecherchen verfolgen und auch oft zur Strecke bringen, fällt jedoch auf, daß dies praktisch stets echte Einzeltäter sind (deren Opfer oft bekannt sind/gefunden werden), meist entweder Sextouristen in z.B. Thailand oder auf den Philippinen oder Kleingruppen, die sich in Deutschland mehr oder weniger zufällig zusammengefunden haben und auch meist nicht sonderlich gut betucht sind.

Wenn in USA ein Milliardär, der sich noch dazu die besten Anwälte leisten kann und zudem noch die einflußreichsten Politiker usw. in seinen Bann gezogen und mit Sex mit Minderjährigen kompromittiert hat, dennoch 'gerade soeben' zu einer erträglichen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, dann muß man sich fragen, wie viele unbekannte dieser Sorte und diesen Kalibers unerkannt und ungeschoren herumliefen (vgl. auch das Buch Tranceformation und das US-weite Schweigen, das es ausgelöst hat).

Denn daß manche Untaten nach dem Tode bestimmter prominenter Täter plötzlich publik werden und deren Taten dann plötzlich Jahrzehnte bis zu deren jungen virilen Jahren zurückreichen, daß also echte Intensivtäter erst nach ihrem Tode und vermutlich nur selektiv belangt werden, läßt ja statistisch und kriminologisch nur einen Schluß zu: daß es vermutlich noch viel mehr Täter gibt, die mit geringerer Frequenz tätig waren sowie mindestens ebensoviele noch nicht verstorbene Intensiv-Täter gibt, die auch erst nach ihrem Tode 'auffliegen' werden, wenn überhaupt.

Es bedürfte also eines gesamtgesellschaftlichen Konsenses, solche Täter, koste es, was es wolle, stoppen und überführen zu wollen, damit es langsam besser wird. Wie man jedoch an dem einmaligen Massen-Protest in Belgien mit sechsstelliger Teilnahme ablesen kann, von dem heute nichts mehr zu spüren ist, wird es dazu nicht kommen. Die in solchen Kreisen gepflegte Pädophilie ist wohl das beinahe perfekte Verbrechen: die Opfer sind entweder spurlos verschwunden und tot, während die Beteiligten natürlich eisern schweigen, oder durch die Vorfälle derart traumatisiert, daß sie oft erst nach dem Tode ihrer Peiniger wagen, den Mund aufzumachen. In den Jahrzehnten dazwischen helfen dann wohl willfährige und mit diesem Tätertypus an den entscheidenden Schaltstellen durchsetzte Ermittlungsbehörden, die Opfer hinzuhalten, unglaubwürdig zu machen, durch deren Anzeigen erst recht erkennbare Spuren noch gründlicher zu verwischen, Akten verschwinden zu lassen oder die Opfer ihrerseits mit der Androhung von Verfolgung wegen übler Nachrede oder Schlimmerem einzuschüchtern.

Fazit: da auch ich erst nach Jahrzehnten auf gewisse Anzeichen in meinem Umfeld aufmerksam geworden bin, denen ich damals keinerlei Bedeutung schenkte, sowie weitere Anzeichen, die ich bei genauerem Hinsehen womöglich hätte wahrnehmen können, nicht erkannte, eben weil ich keinen Anlaß sah, irgendwo genauer hinzusehen, von dem ich nicht einmal ahnte, es könnte existieren, möchte ich dem geneigten Publikum mit auf den Weg geben, statt sich einfach nur über Dinge, die weit weg von der eigenen Heimat passiert sind oder die schon lange, lange zurückliegen, sich zu echauffieren und danach wieder 'einzuschlafen' bis der nächste handfeste Skandal bequem vom Sofa aus über Wikileaks 'zu recherchieren' ist, das eigene Umfeld mehr in den Blick zu nehmen. Bis auf Perelmann ist fast jeder in einem Verein, einer Gemeinde, auf einer Arbeitsstelle oder sonstwie in einem menschlichen Verband aktiv. Ich jedenfalls habe gelernt, zu sehen, was ich damals nicht verstand und würde heute eher zu genau hinschauen und dabei riskieren, jemanden vor dessen Kopf zu stoßen, als mir hinterher nach Jahrzehnten an den eigenen Kopf zu fassen.

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Nach Pizzagate nun Anti-Fascist-Gate: sind unter den Anführern der Anti-Trump-Demonstranten Pro-Pädophilie-Aktivisten?

Literaturhinweis @, Dienstag, 17.01.2017, 15:33 vor 3327 Tagen @ Literaturhinweis 4458 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 17.01.2017, 15:47

Der leibhaftige Gottseibeiuns Donald Trump vereint nicht nur um sich eine illustre Mannschaft, die manche ins Grübeln bringt, dessen offensive Gegner sind erst recht durchsetzt von Individuen, die ihre ganz spezielle Vita haben. So sind Organisatoren der Anti-Fascist-Auftritte gegen Trump (auch er ein Antifaschist, aber durch sein Amt gehindert, bei denen einzutreten) offenbar früher als prominente Fürsprecher der sexuellen Beziehungen Erwachsener zu Kindern aufgetreten, wie die deutschen antifaschistischen Grünen ja auch einstmals. Das hat alles nix mit nix zu tun, weshalb wir es hier nur für spätere Aufreger vermerken.

Daß der #Pizzagate-Fall nicht ganz so einfach liegt, wie die erste Aufregung vermuten ließ, hat sich ja inzwischen herumgesprochen. Daß aber die Vermutungen nicht aus dem ungefähren kamen, hat nunmal damit zu tun, daß es in diesen 'progressiven' Kreisen eindeutig Nischen gibt, die eine eindeutige Affinität zu Pädophilie ebenso haben, wie zum Rauschgift(handel).

Die Utopian Anarchist Party soll, so die wohl belegten Anschuldigungen u.a. aus Foren und Usenet-Groups, direkt auch 'Vermarktungsleistungen' für die Pädophilenszene in USA erbracht haben, wie jetzt aufgetauchte Dokumente zu belegen scheinen. Ein erneuter moralischer Triumph der Trump-Gegner, zweifellos.

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Hat ein finnischer Minister mit Pädophilenringen zu tun? Die versuchte Antwort kann tödlich sein

Blum @, D, Dienstag, 17.01.2017, 16:09 vor 3327 Tagen @ Literaturhinweis 4468 Views

Finnische Journalisten ermordet, sie haben zum Thema Pädophilenring geforscht. Nahe dran waren sie wohl.

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It's not what you don't know that gets you into trouble, it's what you know that just ain't so that gets you into trouble. (Satchel Paige)

Pizzagate gibt keine Ruhe: Comet Ping Pong Pizza, Anti-Trump-Proteste und die pädophile Szene - oder alles nur Zufall?

Literaturhinweis @, Donnerstag, 19.01.2017, 14:40 vor 3325 Tagen @ Literaturhinweis 4219 Views

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten: in allen Pizzerien, ja, allen Restaurants treffen sich statistisch-durchschnittlich ungefähr gleich viele Pädophile, einfach, weil es so viele Pädophile gibt. Dafür spricht wohl einiges.

Oder, die andere Variante, es zieht doch den einen oder anderen mit pädophiler Vergangenheit stärker zur Comet Ping Pong-Pizzeria als anderswohin, wie eine neuere Affäre um die Organisatoren der Anti-Trump-Proteste meinen läßt. Dort ist auch ein Link zu einem Archiv von fast viereinhalb Gigabyte Dokumenten zum Thema Pizzagate verlinkt; wer es herunterlädt, sollte, siehe Fall Edathy oder Jörg Tauss, berücksichtigen, daß auch die 'wissenschaftliche Befassung' mit pädophilem Material evtl. mit Strafe bedroht sein kann.

Das Thema Anti-Fascist-Gate hatten wir ja schon neulich.

Pizzagate hat mittlerweile auch schon zu Musik und Produkten geführt, ebenso, wie zu mindestens einem Buch zur Trump-Präsidentschaft, in dem der (vermeintliche oder echte) Skandal Erwähnung findet.

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Der Vati-Kan, Papst Bergoglio - schützt er den Kindesmißbrauch in der katholischen Kirche? Autor Emiliano Fittipaldi schreibt

Literaturhinweis @, Montag, 23.01.2017, 00:24 vor 3322 Tagen @ Literaturhinweis 4151 Views

Da kann man ja nicht mal sagen 'Wenn das der Führer wüßte'.

Die Vatikan AG macht wieder von sich reden - (Spiegel.de) Vatileaks- [wann endlich kommen die Mamileaks?] -Enthüller über Kindesmissbrauch in der Kirche "Der Papst protegiert Vertuscher".

Wer Italienisch oder Portugiesisch kann - die Bücher von Emiliano Fittipaldi gibt es wohl (noch) nicht auf Deutsch.

Zitat: "Sein neues Buch 'Lussuria' (Wollust) prangert die systematische Vertuschung von Missbrauchstaten in der Kirche an. ... Die Zahl der in Rom gemeldeten Missbrauchsfälle ist meinen Recherchen zufolge in den ersten drei Amtsjahren des Papstes auf 1200 gestiegen. ... Sie haben errechnet, dass die Diözese Melbourne zwischen 1996 und 2008 etwa 300 Opfer mit durchschnittlich etwa 20.000 Euro entschädigt hat. ... Die Kirche zahlt nur, wenn es gar nicht anders geht. Die Verjährung ist ein großes Problem, es ist bekannt, dass Opfer von Sexualdelikten aufgrund ihrer Traumatisierung, der Scham und der Verdrängung erst nach sehr langer Zeit den Mut und die Kraft finden, Anzeige zu erstatten. ... der Papst schützt und protegiert Vertuscher. ... Nachts sprach ich mit Missbrauchsopfern und tagsüber saß ich auf der Anklagebank - nur wenige Meter von Geistlichen entfernt, die nachweislich Sexualdelikte vertuscht haben. Absurd." (Hervorhebungen von mir)

Hier der Bericht der australischen Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse

"Report of Case Study No. 16 - The Melbourne Response"

"The scope and purpose of the public hearing was to inquire into:
• The principles, practices and procedures of the Melbourne Response adopted by the Catholic Archdiocese of Melbourne and their application in responding to:
° victims of child sexual abuse
° allegations of child sexual abuse against personnel of the Catholic Archdiocese of Melbourne.
• The experience of people who have engaged in the Melbourne Response process or have otherwise sought redress from the Catholic Archdiocese of Melbourne."

immerhin, obwohl von derselben 'Royal' beauftragt, scheint man in Australien mehr auf die Reihe zu bekommen, als im 'Mutterland' Großbritannien.

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Die 'Pizzagate'-Clinton-Connection gibt keine Ruhe - Clintons in haitianische und andere Kinderhandelsringe verstrickt?

Literaturhinweis @, Donnerstag, 26.01.2017, 01:15 vor 3319 Tagen @ Literaturhinweis 4194 Views

Während man darüber spekulieren kann, ob beim #Pizzagate-Vorwurf nicht manche übers Ziel ebenso hinausgeschossen sind, wie beim jüngsten Donald-Trump-Natursekt-Hoax, scheint es dennoch eine bedenkliche Nähe beider Clintons zu pädophilen Organisationen und Kinderhandels-Versuchen zu geben.

Nicht nur ist Bill Clinton, von dem man ja anläßlich seiner sexuellen Eskapaden schon immer vermutete, er sei in dieser Richtung anfällig, Freund und Nutznießer des verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein, auch Hillary Clinton hat ihr Amt als Außenministerin offenbar ge- oder mißbraucht, um in kriminelle Machenschaften verwickelte Kinderhändler aus den Klauen der Justiz zu befreien, bzw. für deren milde Bestrafung zu sorgen.

In "The Clinton-Silsby Trafficking Scandal And How The Media Attempted To Ignore/Cover It Up" findet sich jedenfalls Material, das, anders als bei #Pizzagate, über bloße Spekulationen hinauskommt, da es sich auf Gerichts- und Polizeiakten und -Verhöre und mindestens eine Verurteilung wegen Menschenhandels stützen kann.

Danach hat Hillary Clinton einer Laura Silsby, die mindestens zweimal dutzende Kinder und junge Frauen aus Haiti unter dem Vorwand, sie seien Waisen, herausschmuggeln wollte, obwohl viele dieser Kinder im Gegenteil intakte Familien hatten, geholfen und sie und ihre Beihelfer vor Strafverfolgung geschützt.

Ebenso soll sie Silsbys Rechtsanwalt, einem Jorge Puello, geholfen haben, der (und dessen Frau) sogar schon wegen eindeutiger Menschenhandelsaktivitäten in mehreren amerikanischen Staaten mit Haftbefehl gesucht wurde(n).


Siehe auch "Pädophilennetzwerke" und Literatur zu "MindControl & Tranceformation"

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