Vielleicht sollte man im Geist der Zeit als Trader auch solche Hersteller und Dienstleister in den Blick nehmen ...
Nicht von ungefähr hatte ich ja den Bericht zu sog. "freien Waffen" und dem dazugehörigen Waffenrecht hier eingestellt.
Seit vielen Monaten wächst auch hier im Forum das Interesse an Themen wie Bürgerwehren und deren Befugnissen und an verschiedenen Möglichkeiten des Selbstschutzes.
Über Einbruchschutz und Alarmanlagen werde ich demnächst was schreiben.
Seit diesen vielen Monaten, insbesondere seit dem Chaos am Kölner Hauptbahnhof zu Silvester, das auch dem letzten Schlafschaf vor Augen geführt hat, daß man nicht auf die Polizeien des Bundes und der Länder vertrauen darf, sondern sich selbst schützen muß, hat sich der Verkauf von Pfefferspray und anderen Reizgasen usw. vervielfacht.
Das wird nicht nur, wie im vorigen Artikel, im Ausland bemerkt, auch in Deutschland trauen sich vereinzelte Medien, immer mal wieder drauf hinzuweisen.
Nach @Herzog Waydelichs emphatischem Appell, mal wieder mehr über Aktien, Börse und Investment zu schreiben, denke ich, man könnte beide Themen auch kombinieren. Ich habe den Markt zwar noch nicht umfassend analysiert (aufgrund der unten beschriebenen Schwierigkeiten), jedoch sollte das eingedenk der Gelben Schwarmintelligenz vielleicht auch nicht Aufgabe eines einzelnen sein?
Daher mal meine Gedanken zu den bevorzugt profitierenden Marktteilnehmern:
Die Unternehmen, die vom derzeitigen Unsicherheitsgefühl einerseits bzw. von den unabweislichen, mit dem Zuwandererstrom verbundenen Aufwendungen profitieren, sind m.E. vor allem:
1) Hersteller von Sicherheitseinrichtungen, etwa Einbruchssicherungen, Schlössern, Alarmanlagen, Bewegungsmeldern, Tresoren usw. (Fairerweise muß ergänzt werden, daß diese Einbrüche, zumindest noch, überwiegend nicht von Nahost- und Afrikaflüchtlingen verübt werden, sondern von 'legalen' EU-Reisenden).
2) Hersteller "freier Waffen", u.a. Reizgase, Taschenalarme und bestimmte Schlagwerkzeuge.
3) Anbieter von Selbstverteidigungskursen und Psychoschulungen mit ähnlicher Ausrichtung.
4) Anders als in den USA, wo echte Waffen jedermann zu kaufen zusteht, werden dagegen Hersteller von Pistolen usw. in Deutschland weniger profitieren, da deren Erwerb zum Zwecke der Selbstverteidigung derzeit kaum ansteigen dürfte.
5) Ein großer Bereich dürfte entfallen auf Sicherheits-/Bewachungsunternehmen sowie
6)
a) Ausrüster von Zuwanderereinrichtungen
und
b) Unternehmen, die diese unterhalten und einrichten bzw. säubern, als da sind
- Großküchenunternehmen/Caterer
- Gebäudereiniger
- Handwerksbetriebe
und nicht zuletzt
7) Sprachschulen.
Wie oben schon erwähnt, hier der Grund, warum diese Märkte nicht so einfach zu durchleuchten sind bzw. sich nicht ohne einiges an Vorarbeit zum "Trading" eignen - viele Anbieter, auch größere Sicherheits- und Gebäudereinigungsunternehmen, sind in Familienbesitz oder sonstwie so organisiert, daß sie nicht an Börsen gehandelt zu werden scheinen. Aber das mag wie gesagt nicht für alle gelten, weshalb ich das hier zur Diskussion stelle.
Die Gründe, warum einige der o.g. Kategorien relativ dauerhaft daraus sichere Einnahmen ziehen dürften, sind zweierlei:
a) Die Kategorien 3, 5, 6 und 7 dürften dauerhaft gefordert sein, denn auch wenn angeblich der Zuwandererstrom (nur vorübergehend?) abgenommen haben sollte, bleiben Bewachung, Erneuerung von Ausstattung, Betreuung und Schulung auf lange Zeit gefragt.
b) Anders als von den meisten Politikern zugegeben, kommt ja demnächst der große Familiennachzug mit einer Vervielfachung der bereits hier lebenden kürzlich Zugewanderten.
Anders, als die Bilder anfänglich suggerierten, sind dies mitnichten alles nur unverheiratete junge Männer, sondern, wie man schon seit längerem in Zeitungsberichten lesen kann, wenn männliche Zuwanderer interviewt werden, verweisen die auf ihren Smartphones auf ihre Familie "zuhause" und wie sehr sie diese vermißten. Natürlich gibt es nach wie vor auch unverheiratete junge Männer unter den Zuwanderern, aber der Anteil scheint lange nicht so groß, wie die Bilder suggerieren. Selbst wenn das die Hälfte wären und die andere Hälfte je eine Frau und zwei Kinder nachholten, nachdem ihr Aufenthaltsanspruch gesichert und der Familiennachzug erlaubt sind, wäre das eine Vervierfachung der vermeintlich "unverheirateten" Männer nach Personen-Kopfzahl!
Und: die tatsächlich noch unverheirateten unter den Neuangekommenen werden dann unter den Töchtern der Familiennachzügler auch Ehefrauen finden und mit diesen Kinder zeugen, schließlich taten sie das davor in ihren Kulturen auch.
Das sorgte mittelfristig für eine weitere Vervielfachung.
Daher behaupte ich, daß solche davon profitierenden Hersteller evtl. als Portfolio-Beimischung in den Blick genommen werden sollten, falls es darunter "investierbare", also börsenmäßig gehandelte, geben sollte. Vielleicht kennen sich andere in diesen Märkten bereits aus?
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