Fracking tritt sich selbst in den Allerwertesten.
Es ist das Wesen der Anglo-Amerikaner, stets Dritten die Verantwortung für eigene Unzulänglichkeiten in die Schuhe zu schieben.
Die Mär, die OPEC überschwemme den Markt, ist Quatsch (OK, der Iran tritt nun wieder auf den Markt).
An Saudi Arabien kann man aber sehr schön sehen, dass sie ihre Förderquoten konstant (hoch) gehalten haben, während die Exportquote aber sukzessive wegen des steigenden Eigenbedarfs sinkt (gesunken ist).
Der Ölpreis ist kollabiert, weil mit Hilfe des Frackings und Ausweitung der Tiefseeförderung (Golf von Mexiko) es zu einem spürbaren Rückgang des US-Imports fremden Öls geführt hat.
Dass sich die Förderkosten beim Fracking halbiert haben sollen, halte ich für ein Gerücht. Es sei denn, die Umweltstandards wurde stark ausgehebelt.
Die Kosten für Tiefsee und Ölsand sind vllt. deshalb gesunken, weil man in den letzten 18 Monaten 30 bis 50 % der Angestellten gefeuert hat.
Es bleibt dabei, dass die laufenden Förderkosten in Nordamerika um ein Vielfaches höher sind als bei bereits erschlossenen Felder der Golfstaaten und auch Russlands!
Venezuela hat das Problem, dass die Förderung des Heavy im Golf von Maracaibo auch recht kostenintensiv ist (Heißwasser muss mit Hochdruck in den Grund gepumpt werden, um es zu lösen).
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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.â€